2011-12-30

#345 - rant

manchmal würde ich diesen bescheuerten verein mit größter begeisterung in eine erdferne umlaufbahn schießen! besonders an tagen wie heute.

und dann gibt es nicht mal die leiseste chance, eher aus dem k***sladen (a.k.a. büro) wegzukommen, weil die chefin eine dankbare aufgabe für einen affen   gefunden hat ...

fuck!

2011-12-27

#344 - für die katz' ...

gefunden in der mittagspause im hackblog:

Kätzische Vorsätze fürs neue Jahr
 
  1. Ich will nie wieder im Bett meiner Menschen “Herde donnernder, wildgewordener Bestien, die durch die Serengeti jagen” spielen, wenn sie versuchen zu schlafen.
  2. Ich will nie wieder das Fischfutter von der Oberfläche des Aquariums schlürfen.
  3. Ich will nie wieder haufenweise große Käfer fressen, nach Hause kommen und sie dann erbrechen, um meinen Menschen zu zeigen, dass ich genügend Ballaststoffe bekomme.
  4. Ich will mich nie wieder zu weit vor lehnen, um aus der Badewanne zu trinken, hineinfallen, und dann direkt in die Kiste mit dem Klumpstreu stürmen.
  5. Ich will mich nie wieder mitten in der Nacht auf die Brust meines Menschen setzen und ihnsie anstarren, bis er aufwacht.
  6. Durch das Anschreien einer Dose Katzenfutter wird sie sich nicht selbst öffnen.
  7. Ich kann nicht durch geschlossene Fenster springen, um draußen Vögel zu fangen. Wenn ich das vergesse und bei dem Versuch mit meinem Kopf gegen die Scheibe knalle und hinter das Sofa falle, werde ich nicht aufstehen, um das Ganze noch einmal zu versuchen.
  8. Ich kann nicht voraussetzen, dass die Katzentür offen ist, wenn ich nach draußen rennen will, um Blätter zu jagen/den Nachbarskater niederzustarren.
  9. Ich will mich nie wieder von der Terrasse weg schleichen und dabei rücklings in die Büsche plumpsen, gerade wenn mein Mensch Freunden erzählt, wie graziös ich bin.
  10. Ich will nie wieder meine Pfote in irgendeinen Behälter stecken, um zu sehen, ob etwas darin ist. Und wenn ich es doch mache, werde ich nicht fauchen und kratzen, wenn mein Mensch mich rasieren muss, um den Holzleim aus meinem Fell zu bekommen.
  11. Wenn es regnet, regnet es an allen Seiten des Hauses. Es ist nicht nötig, jede Tür zu überprüfen.
  12. Vögel kommen nicht vom Vogelhaus. Ich werde es nicht herunterreißen und versuchen, es zu öffnen, um die Vögel heraus zu bekommen.
  13. Ich will nie wieder “tote Katze auf der Treppe” spielen, wenn Leute versuchen, Einkäufe oder Wäsche hoch zu bringen. Sonst wird es eines Tages wahr werden.
  14. Am Hosenbein raufklettern kommt gar nicht gut an. Schon gar nicht im Sommer, wenn kein Hosenbein da ist.
  15. Wenn meine Menschen Dart spielen, werde ich nicht in die Luft springen und versuchen, die Pfeile zu fangen.
  16. Wenn mein Mensch am Computer schreibt, sind seine Unterarme keine Hängematte.
  17. Ich will nie wieder auf der Tastatur herumlaufen, wenn mein Mensch wichtige emiognaioerp ga3gi4 taija3tg aa35.
  18. Alle Kreaturen, die im Haus leben (Fische, Mitkatzen), bleiben im Haus und alle wilden Kreaturen (Mäuse, Vögel, Frösche, Spinnen, Käfer und Regenwürmer) bleiben draußen. Ich darf keine Hamster befreien und dafür Frösche ins Aquarium umsiedeln.
  19. Ich will nie wieder den ganzen Tag stinkig auf meinen Menschen sein und um 02:00 morgens seine Nase küssen, um ihm zu sagen, dass ich ihm vergeben habe und er mich jetzt streicheln kann.
  20. Wenn ich dem Übernachtungsbesuch meines Menschen ein Geschenk machen muss, ist meine Spielzeugmaus eine wesentlich sozial verträglichere Liebesgabe, als eine große lebende Kakerlake, auch wenn sie nicht so lecker ist.
  21. Wenn ich wieder mal erbrechen muss, werde ich versuchen, nicht die 20 % Teppich, sondern die 80 % Laminat & Fliesen in der Wohnung meines Menschen zu treffen.
  22. Und zu guter Letzt: Eine warme Salami-Pizza ist kein guter Platz für ein Mittagsschläfchen.

*atomrofl*

mal sehen, ob sich die pelzigen schäffs dran halten.

2011-12-26

#342 - aua ...

magenschmerzen. oder vielmehr: ein unwohlsein. der magen fühlt sich an wie eine walnuss, hart und klein, und meist gibt's ein bisschen übelkeit dazu. im moment grade mehr, in den letzten beiden tagen weniger.
grundsätzlich klingt das nach "passend zur jahreszeit", isset aba nit. mich deucht, dass das eher an stressnachwehen liegt. blöd isses aber allemal.

fürs trainingstagebuch gibt es wegen der kürze der sache heute keinen eigenen eintrag.
zum abschluss der freien tage war ich heute am abend laufen. im stockedustern, und deswegen auf asphalt. 6 km in 48 minuten. naja. natürlich merk ich das gute essen der letzten tage (à propos: meine gans war ein gedicht! das fanden auch alle 5 mitesser), und die seitenstiche haben grandios genervt. aber insgesamt war es okay.
plan für "aber jetzt endlich mal": die neuen einlegesohlen für die laufschuhe besorgen - ich kann gar nicht in worte fassen, wie sehr mich die ewigen blasen an den ballen nerven! und einen trainingsplan für mehr tempo erstellen. (und dann natürlich auch durchziehen.)

übrigens sind die bilder von #332 endlich online.

2011-12-24

#341 - season's greetings

die nummer des eintrags ist so eine schöne zahl, nämlich eine fermatsche pseudoprimzahl, die sind selten, aber nicht so wie einhörner. das passt zum besonderen anlass, dem weihnachtspost :) also: frohe weihnachten euch allen! ich wünsche euch erholsame, stressfreie und möglichst schöne feiertage zusammen mit denen, die euch wichtig sind und die ihr liebt. danke fürs mitlesen und kommentieren.

und weil ich den so schön finde: DER weihnachtsbaum :D knapp 5 m hoch. damit liegt die messlatte für die nächsten jahre hoch!


DER baum.

#340 - trainingstagebuch

mit scotty nach dem tuning.
neu sind:
der hinterbau (leichter - das sowas noch geht ... man staunt)
die schaltung (von lx auf xtr vorn und xt hinten, 2 x 10, kurbel auch xtr. fährt wie von alleine. naja, fast.)
die federgabel (endlich auf mein gewicht abgestimmt. was das ausmacht ...)
- wow, was für ein spektakuläres ergebnis!!! :D ich bin total geflasht und krieg das dauergrinsen kaum ausm gesicht :D
21,8 km in 1:16:irgendwas (unsauber gestoppt), dabei haben wir ein stück abgekürzt und sind stattdessen straße gefahren. mit fiesestem gegenwind auch nicht einfacher als die abgekürzten offroad-teile. und war das ein STURM!! wegen der unüblichen windrichtung sind wir wirklich 3/4 der runde - natürlich die schlammstrecken - bei heftigstem gegenwind gefahren. poah, so geackert haben wir noch nie, glaub ich.
in summa war's eine garstige schlacht, von der ich jeden meter genossen habe. was so veränderte komponenten ausmachen - ich bin wirklich beeindruckt. das hat jpat fein hinbekommen! triathlon, ich komme.

yeah!

2011-12-22

#339 - jahresrückblick auf 2011, auch hier


vorherrschendes gefühl für 2011?
härte, unglaublich viel anstrengung, kampf und ein paar schöne pausen in dem sturm

2011 zum ersten mal getan?
support einer athletin bei einem wettkampf gewesen
eine ganz kleine katze aufgepäppelt

2011 nach langer zeit wieder getan?
###schwimmtraining gehabt

2011 leider nicht getan?
im see geschwommen (überhaupt: viel zu wenig geschwommen)
die r1 gefahren (nevermore)

(un)wort des jahres?
preisanpassung

zugenommen oder abgenommen?
muckis: +
speck: —

stadt des jahres?
mein leipzig lob ich mir :)
(auch wenn ich dem ollen geheimrat sonst wirklich gar nix abgewinnen kann!)

mehr kohle oder weniger?
viel weniger

mehr ausgegeben oder weniger?
viel mehr – dem schimpansenamt sei dank >:(

mehr bewegt oder weniger?
wesentlich mehr

daraus resultierend: die „bekloppteste idee des jahres“:
2012 oder 2013 einen triathlon mitmachen

die teuerste anschaffung?
das roadsterbaby, weiterhin. jedes jahr gehört er mir ein bisschen mehr :D

krankenhausbesuche?
mit dem großkatz …

getränk des jahres?
plantagenkaffee (sigri) mit milch und zucker süßstoff. am liebsten aus der bauchigen tasse mit den erdbeeren und marienkäfern drauf – das macht die stimmung fast immer ein bisschen heiterer

das beste essen?
die auf weinstöcken gegrillten entrecôtes von jpat

am häufigsten angerufen?
oh je, telefonieren, ich? aber ich telefoniere doch so dermaßen ungern … *seufz* vermutlich jpat. oder die lieblingsschwester

die schönste zeit verbracht mit?
jpat, jbob, der lieblingsschwester, der mutter, den besten freundinnen, den neuen freundinnen
btw: die reihenfolge ist keine wertung

die meiste zeit verbracht mit?
arbeit und sport

den meisten spaß gehabt mit …?
den oben genannten personen
dem sport
dem mopped, dem roadsterbaby, scotty

song des jahres?
das waren nacheinander:
jace everett – little black dress
jace everett – damned if i do
rio reiser – für immer und dich
lana del rey – video games
aktuell: frittenbude – 2+4=0

cd (album) des jahres?
jace everett – red revelations

bester film?
der gestiefelte kater. *hach* ein KATZENfilm! *quietsch*

lausigster film des jahres?
krieg der götter (dieser kackehaufen ist außerdem der zweitschlechteste film meines lebens)

buch des jahres?
nix, was mich so richtig nachhaltig beeindruckt hätte. aber der bernemann steht noch aus. immerhin habe ich wieder deutlich mehr gelesen.

konzert des jahres?
matrix in concert

erkenntnis des jahres?
don’t judge a book by its cover

drei dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
den großkatz gehen lassen zu müssen
die GIGANTISCHE steuernachzahlung
der viele seelenschmerz, nach wie vor

die wichtigste sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
meine fähigkeiten (das ergebnis war okay. trotzdem, merke: beweisen funktioniert besser …)

das schönste geschenk, das ich jemanden gemacht habe?
offene ohren, schultern zum anlehnen und ausweinen, tatkräftige hilfe

das schönste geschenk, das mir gemacht wurde?
vertrauen in meine fähigkeiten

der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat?
mach dir keine sorgen, wir kriegen das hin.

die größte enttäuschung?
gab es auch.
und ein bisschen auch die ausgebliebene erhöhung meines stundensatzes …

das größte glück?
das jahr zu überstehen, seelisch halbwegs heil zu bleiben, gesund zu bleiben, gesund bleibendes viehzeug (mit der einen schmerzvollen ausnahme), dass die, die mir so wichtig sind, auch gesund geblieben sind

beste entscheidung des jahres?
nix zwingen

größte errungenschaft?
vertrauen in meine fähigkeiten

perspektiven
verstehen, dass der seelenschmerz fast immer auch einen lerneffekt bringt

schönstes ereignis?
da es doch erfreulich viele gab, sei hier stellvertretend der magische abend auf dem dach der alten druckerei genannt

vorsatz fürs neue jahr?
keiner. bringt eh nix. vorsätze fasse ich dann, wenn es nötig ist und nicht dann, wenn mir ein kalender und „des g’heert so“ das sagen.

2011 war mit einem wort?
anstrengendstest

2011-12-20

#338 - scotty ist krank :(

na großartig. jetzt ist es sozusagen amtlich: scotty hat einen riss im hinterbau. vermutlich ein „vermächtnis“ des vorbesitzers, der reichlich doppelt so schwer war wie ich es bin. und intensivst offroad betrieben hat. dummerweise ist der hinterbau aus alu und hat eine wandstärke, die nicht viel dicker ist als eine coladose. hallo leichtbau. dazu kommt, dass die ersatzteile für dieses modell zunehmend schwerer zu bekommen sind. nur originalkäufer bekommen die teile noch zu vernünftigen preisen – und das muss mit kaufbeleg nachgewiesen werden. wie blöd ist das denn bitte?! teuer ist es zu allem überfluss auch. das problem mit rissen im hinterbau ist bekannt und wohl kein einzelfall.


jpat hat sich nun weihnachtlich verdient gemacht und besorgt mir einen neuen hinterbau für scotty. außerdem wird er versuchen, den gerissenen alten zu schweißen. spannendes programm bei einer papierdünnen aluröhre. ende der woche soll ich mein reittier wieder bekommen. das wäre schön, denn es würde für weihnachtliche bewegung sorgen, sofern es bis dahin keine halben meter schnee gibt. wobei ich ja dieses jahr wild entschlossen bin, auch schneefahren mal zu testen – wozu habe ich denn ein matschtaugliches mtb. ersatzweise gehe ich eben wieder rennen.

die radrunden (bzw. der (solo-)sport allgemein) sind derzeit wieder verstärkt seelenbalsam. am do.-morgen gibt’s nochmal kraft – die restlichen muskelgruppen-, und abends evtl. schwimmen. „zwischen den jahren“ muss ich zuhause mein krafttraining machen, aber da ich nur dreivierteltags ins büro muss, hoffe ich auf möglichkeiten zum draußensport.

und nun back to feierabend. war eh nicht mein tag heute.

#337 - trainingstagebuch

krafttraining am 19.12.2011 von 19:00-20:00
aufwärmen: laufband, 3 min, steigung: stufe 3, geschw.: 10
liegestütze: 2 sätze max out (25/25)
brust: butterflys ohne absetzen, 7 kg (12, 10, 8)
rücken: schmale klimmzüge (3 x 12)
latissimus: breite klimmzüge (3 x 12)
schultern: "halbkreis mit absetzen", 7 kg (12, 12, 10)
bauch: mit rolle (3 x 16)
trizeps: 4füßlerstand, arm gestreckt heben, 4,5 kg (zu hoch!!) (6, 6, 4)
(option: kickbacks mit 4,5 kg oder arm heben mit 3 kg)

#336 - *kopf > tisch*, pt. II

sachma, was ist denn grade los?! hab ich ein schild auf dem rücken, wo draufsteht "klein-doofi hat vakanzen für herrenlose* streuner", oder was?! gestern bekam ich das angebot eines zweiten "unspezifisch interessierten", der grade mal wieder frauenstress an der backe hat ... à la "dann lass doch uns was anfangen". und der kennt die geschichte der letzten 18 monate.

spinnen die jetzt alle, oder was?

*kopf > tisch*, ich sag's ja.


* und zu dem "herrenlos" fällt mir bestimmt noch ein kalauer ein.

2011-12-19

#335 – *kopf > tisch*, editiert

am letzten mi schlug ich in begleitung von freund t. beim blümchen auf. der grund war banal: da t. und ich uns nur selten sehen, hatten wir uns zum glühweintrinken und quatschen auf dem weihnachtsmarkt verabredet. da t.s tochter anderntags geburtstag hatte, brauchte er noch einen schönen blumenstrauß. das blümchen ist die weitaus beste floristin der stadt. also gingen wir gemeinsam zum blümchen, er kaufte einen tollen strauß, wir frönten hernach der trunksucht und laberten einander die ohren blutig. jpat war währenddessen erst beim training, danach beim tanzkurs. er hatte mich in die stadt mitgenommen und holte mich nach dem ende seines kurses auch wieder ab. die beiden männer kennen und mögen einander. jpat wusste also, mit wem ich warum wo war und ebenfalls, woher ich t. kenne. und dass ich definitiv nix von t. will. also alles entspannt. zumindest aus dieser richtung.

nun ist t. ein sehr dekorativer anfangsvierziger, groß, schlank, gut gekleidet, durchaus mein beuteschema, solist (mal wieder) und folglich unspezifisch interessiert. ich aber nicht. bereits während des besuchs beschlich mich die vermutung, dass der buschfunk hinsichtlich meiner begleitung schneller sein würde als das licht. allem anschein nach lag ich damit richtig: seither kein ton, kein bit, kein nix mehr aus der p-street, auch nicht auf mehrfaches nachfassen meinerseits.

nur: t. und ich haben nix miteinander und ich will auch nix mehr von ihm. ich kenne ihn seit mehr als 14 jahren. da hatten wir tatsächlich mal ein affärchen, das nach wenigen wochen an seinerseitigem doch-nicht-wollen scheiterte. also verjährt. nur weiß das blümchen das nicht.

weiß sie nicht und sah sie auch nicht. steht ja nicht dran.

aber allem anschein nach hält sie mich für wirklich brummdumm (und möglicherweise auch für extrem eitel). sie scheint zu denken, dass ich eine neue bettbekanntschaft allen ernstes ausgerechnet zu ihr mitnähme (wozu? zur begutachtung?), wohl wissend, dass der buschfunk a) funktioniert und b) VERDAMMT schnell funktioniert.

dass das blümchen eifersüchtig sein könnte und deswegen die (falsch interpretierte) info in blitzesschnelle zu jbob weiterleitete - auf die idee hätte ich kommen können. bin ich aber nicht. immerhin weiß ich, dass jbob und sie auch mal (?) was miteinander laufen hatten (?). und dass sie mich als konkurrenz wahrnimmt.

*kopf > tisch*

jbob seinerseits kultiviert nun vermutlich ein dasein als beleidigte leberwurst. nachfragen kommt nicht in frage. eitelkeit geht vor, nehm ich an. selbst wenn man falsch liegt. „in dubio pro reo“? und mal nachfragen? – ach, komm! außerdem dürfte das recht gut dazu passen, dass er die kontaktfrequenz in den letzten wochen ohnehin dramatisch reduziert hatte, arbeits- und stressbedingt, wie er sagte. ich vermute jedoch, dass zumindest ein teil der "arbeit" brüste und einen puls hat. eigentlich hatten wir mal abgesprochen, dass wir miteinander reden, wenn es ereignisse gibt, die uns beide betreffen. von meiner seite aus gab/gibt es an sich keine änderung unseres status, also auch keinen "schatz, wir müssen reden"-bedarf.
wie das bei ihm aussieht? keine ahnung. aber keine antwort ist ja auch eine antwort.

fazit: das blümchen und er halten mich allem anschein nach für ausgesprochen unterbelichtet und noch dazu für einen lügner (jbob) bzw. unreif (das blümchen). hätte ich tatsächlich was neues zur horizontalerfrischung am start, tät ich zuallererst mal jbob informieren, immerhin hat er sozusagen die älteren rechte. (jpat fällt aus der kette raus, mit dem rede ich sowieso über alles, der wüsste also vermutlich eh vor beginn jedweder aktivität bescheid. und der schnappt auch nicht ein.) und ich halte es für mehr als unreif, eine alte liebschaft abzuservieren, indem man mit einem nachfolger vor gemeinsamen bekannten schau-flaniert. zumal es keine neue liebschaft gibt und ich absolut keine ambitionen à la "abservieren" in richtung jbob hatte ... dazu häng ich immer noch viel zu sehr an dem ... kerl.

meine fresse. wer solche freunde hat …

nun weiß ich nicht, was mehr weh tut: dass mich jbob für so mies hält (beim blümchen tut das auch weh, aber weniger) oder die funkstille aus der p-street. (ach, und vom kleinen herzelein reden wir vorsichtshalber nicht.)



(und ehrlich: den stress mit zwei beziehungen parallel muss ich echt nicht wieder haben. die letzten anderthalb jahre waren weißgott anstrengend genug. mein bedarf an „extramaritalen aktivitäten“ ist auf längere sicht und weit mehr als gedeckt!)

2011-12-13

#334 - wochenende und wochenstart

am so. ging es nach berlin zum mütterlein und der lieblingstante, urlaubsauswertung. die beiden waren in thailand und sind nun völlig begeistert und angefüttert. da konnten sie den sommer nachholen - das hat ihnen soooo gutgetan. ich bin fast ein bisschen neidisch. aber nur fast.
dann konnten wir ein problem lösen, wodurch ich nun erheblich ruhiger schlafen kann. und auch die weihnachts-/silvesterplanung ist in trockenen tüchern. vielleicht klappts sogar, dass ich die lieblingscousine noch in diesem jahr treffe. schön!
ich liebe meine familie. und das finde ich toll.

am montag brannte im büro mal wieder die luft. bereits am vorangegangenen freitag wollte ich meine steuerunterlagen zusammengestellt und den erbsenzählern eingereicht haben - aber die technik daheim streikte. ich machte ein paar versuche, die sache doch noch flottzukriegen. ohne erfolg. da einige wichtige sachen zu drucken gewesen wären, verschob ich auf mo im büro.
und das wurde ein k(r)ampf!! auch der bürodrucker streikte - wenn er mal was ausspuckte, war es unvollständig oder nur das fehlerprotokoll.
also fehlersuche.
erst mal alle kabel checken. nix.
dann verbindung zwischen pc und drucker prüfen. teiltreffer: usb funktioniert, aber pc und printer reden nicht miteinander.
also langwierige und nervige fehlersuche.
die fehlersuche ergab: vermutlich fehlerhafte treiber.
also re-install.
also treiber neu laden.
also dateisuche auf der herstellerseite.
also ewiges scrollen durch dutzende dateien
mit ähnlichem datum.
und mit beschreibungen von höchster unterscheidungskraft (not).
gnaaaaah!
das tüpfelchen auf dem i war die internetleitung - diese zeigte sich mal wieder von erlesener schnelligkeit: 7,62 kB/s. ja, genau: sieben komma sechs zwo kaa-bee. man hätte jedem bit einzeln die hand schütteln und es persönlich begrüßen können. mit einer derartig affenartigen geschwindigkeit 70 MB treiberdateien laden zu müssen war kein spaß. obendrein erwischte ich (dank der überragenden dateibeschriftung) zunächst mal die falsche datei.
hurra.
ich war GANZ kurz davor, die ganze elektroniksch... durch das geschlossene fenster zu werfen. (nur hätte das die datenverarbeitung auch nicht messbar beschleunigt.)
wie an solchen tagen üblich, hatte ich zusätzlich auch wieder die chefin im nacken, die alle paar minuten telefonisch oder direkt nach mir schrie. als der feierabend nahte, war ich runter mit den nerven und wünschte mir eine axt (wahlweise eine kettensäge). immerhin lag die fertige buchhaltung in meiner tasche.

dass am abend noch eine stunde training anstand, besserte meine laune zunächst nicht wesentlich. jpat - den man im moment noch bedeutend mehr stresst als mich - ging es ebenso. auf der fahrt zum trinaing blafften wir uns erst mal gründlich an, danach herrschte frostige stille.

beim training brauchten wir beide eine ordentliche packung. unsere trainerin war nur zu gern bereit, diesem wunsch zu entsprechen, und so gab es gestern abend eine kraft-session, die sich gewaschen hatte. heute habe ich muskelkater im latissimus, in den trizepsen und in den brustmuskeln. auch jpat merkt wohl, dass er was gemacht hat.
am do. sind bei mir noch bauch, beine und hintern dran - optimalerweise tun die mir am fr. dann mindestens eben so weh :o)

#333 - trainingstagebuch

statt schwimmen ging es am sa. aufs fahrrad. keine solorunde diesmal. bei 4 grad (und fallend) und heftigem wind war die schlammrunde eine kraftraubende schlacht gegen den inneren schweinehund. meine ansage vorm start lag bei 1:30.
auf der langen sandstrecke hatte ich das bedürfnis, scotty in die wiese zu schmeißen, dem wind in seinen blöden luftikus-arsch zu treten und heimzulaufen, weil es so ein schlimmes geackere war.
dazu der schnaufende jpat hinter mir - nee, das war kein spaß.
auf der kurzen bösen steigung sprang mich die motivation ("leckt mich doch alle, JETZT ERST RECHT!!!") an wie ein böses tier, und von dem moment an lief es auch gefühlsmäßig ein paar größenordnungen besser.

die runde dauerte dann tatsächlich 1:28 und ein bisschen was auf 25,5 km - und was mich richtig freute: jpat sagte mir etwas später, dass er habe ackern müssen wie ein vieh, weil ich so ein tempo vorgelegt hätte. (auf jeden fall hat er geschnauft wie eins, hihi ...)

am so. hatte ich trainingsfrei.

2011-12-09

#332 - mittwochabendimpressionen (edit: jetzt mit bildern)

am mi.-abend habe ich jbob das erste mal seit 10 tagen wieder gesehen. kurz nur, aber immerhin. der start war leider etwas holprig, weil wir einander identisch missverstanden hatten - er dachte, ich hielte abstand zu ihm, ich dachte selbiges von ihm -, aber das gab sich zum glück.
er ist furchtbar im stress, sagt er, tja nu, ich hatte das erwartet. ein (diplom-, master-, wasauchimmer)studium ist kein zeitraum, bei dem man dazu kommt, die füße hochzulegen. dass es so heftig werden würde, hat er nicht erwartet - und auch nicht geahnt. dass wir mal derart wenig (lies: de facto keine) zeit füreinander hätten, hab ich nicht erwartet und auch nicht geahnt. tja nu, muss ich mit leben. auch damit, dass er sich praktisch nicht meldet. keine sms, keine mail, und auf den chatkanälen nur (und ausschließlich) dann, wenn ich mich vorher melde und ihn anschreibe. das tut weh. aber auch damit muss ich wohl leben.

wenigstens sind wir zum abschluss unserer kleinen runde noch riesenrad gefahren. das war schön!

und nachdem er heimgefahren war, bin ich noch ein bisschen durch die etwas leerer werdende stadt gebummelt und hab schaufenster besabbert :o) auch nett.
 
hier ein paar impressionen vom riesenrad und vom stadtbummel:

weihnachtsmarkt, vom riesenrad aus - blick zur grimmaischen straße


weihnachtsmarkt, vom riesenrad aus - augustusplatz, finnischer weihnachtsmarkt

nochmal die finnen und das auto-drom, hübsches mädchenrosa :)

vanity fair oder so.

2011-12-08

#331 - trainingstagebuch (ja, schon wieder)

bin grade vom schwimmen wieder heimgekommen. und heute lief es richtig gut! :D kein formtief wie beim letzten mal, und ich hab das gefühl, das wasser war heute bedeutend wärmer. also waren schon die randbedingungen ein paar nummern erfreulicher.

meine wasserlage wird immer besser. diesmal hatte ich nach einer weile rumprobieren sowohl genug zeit als auch genug kraft, die anspannung in bauch und rücken zu halten - damit lag ich schön flach im wasser. das merke ich beim vortrieb schon erheblich.

dann der beinschlag: zu anfang habe ich mich immer wieder beim einknicken der beine erwischt. aber - überraschung! - üben hilft. etwa zur mitte der trainingseinheit wurde es besser. und gegen ende lief es fast von allein. ich würde sagen, von 80 % der mentalen systemressourcen runter auf 20 % - das ist doch schon ziemlich nett.

auch beim armzug merke ich verbesserungen. ich greife längst nicht mehr so weit über, und der bewegungsablauf wird insgesamt flüssiger. den dreier-armzug bekomme ich besser hin, weil ich gemerkt hab, woran es bisher hapert: beim atmen links (auf meiner schokoseite) drehe ich kopf und schulter relativ beizeiten und behalte den kopf flach im wasser. damit habe ich genug zeit zum atmen. rechts hatte ich bisher die nase immer noch senkrecht im wasser, wenn die hand schon auf hüfthöhe war und mir einfiel, verdammt, "das feature "kiemen" ist für deine spezies auf diesem planeten nicht verfügbar" .... damit war natürlich nicht mehr so wirklich viel zeit, den kopf zu drehen und genug luft zu bekommen. ich musste mich also herumwerfen und den kopf deutlich heben, um genug luft zu bekommen. dadurch knicke ich in der hüfte ein und muss mit der linken hand irgendwie ... rumpaddeln?, um die atemöffnung lange genug oben halten zu können. doof. und kraftaufwendig. und unelegant.
nachdem mir aber aufgefallen ist, woran es hängt, konnte ich anfangen, das zu korrigieren. auch da: erste erfolge sind merkbar.

insgesamt habe ich das gefühl, dass ich jetzt anfangen kann/sollte, auch die ausdauer stärker ins training einzubeziehen, also weniger zu powern.

mein ziel ist es, so zügig (und ohne pausen) den kilometer zu schwimmen wie die dicke schwimmerin auf der bahn neben mir heute. was bin ich von der begeistert! ich schätze, sie hat in den rd. 75 minuten, die ich dort war, locker die doppelte strecke zurückgelegt.

aber immerhin: heute hab ich meinen wunsch-kilometer definitiv überboten. die bahnen für den kilometer hab ich erst angefangen zu zählen, nachdem ich auf ausgiebiges trainieren der kraul-einzelbestandteile keine lust mehr hatte. zu meinem kilometerchen strecke sind zu addieren: mehrere bahnen armzug mit (krafttraining) und ohne paddles (techniktraining), mehrere bahnen beinschlag mit und ohne flossen (dito und dito). außerdem schaffe ich mittlerweile die 50 m kraulschwimmen, ohne dabei abzusaufen. und der puls beruhigt sich in unter 2 minuten (von ca. 120 bpm auf deutlich unter 90.)

die ohrenstöpsel haben auch geholfen. da hab ich mir prompt wieder einen klops geleistet: gestern bin ich extra noch mal losgestratzt, um bei sport scheck vermünftige stöpsel zu kaufen. und stecke die in die handtasche, die ich ja normalerweise immer mit mir rumschleppe. aber rate, was ich heute nicht mit in die sachsentherme geschleppt habe? - genau. zum glück gab es im shop dort für dreifuffzich solche silikonbobbel. die find ich zwar extrem blöd zu bedienen, weil sie erst passend geknetet werden müssen. aber sie halten dicht. mission erfüllt. und meinen lauschern gehts heute gut.

in summa: ein erfolg.

#330 - auf die ohren, again

tsess, da ist die gute frau del rey also das nächste ganz heiße ding - und ich denk, alle außer mir kennen die schon, wie üblich. und dann ist sie a rising star. sowas ...

diese eigenwillige stimme ... bei weiblichen stimmen bin ich als vollblut-hete ja recht schwer zu überzeugen - aber sie hatte mich mit der ersten note von video games. wow!

meine favorites:
video games (bei tape.tv)
blue jeans (bei jukebo.de)
yayo (bei yout.ube)

2011-12-06

#329 - trainingstagebuch

dieser eintrag ist vermutlich überwiegend gedankenstütze und erinnermich in puncto tagesform und "was-war-wann?" - also für die an meinen sportlichen aktivitäten uninteressierten: das wird jetzt langweilig.

am sa. steht schwimmen in der sachsentherme zusammen mit jpat auf dem plan. kein erfolg: VIEL zu teuer, zu viele lärmende pubertäter und -täterinnen, die naTÜRlich im schwimmerbecken ihre männekes machen, unangenehm kaltes wasser, und schlechte form. wäh.
konzentration auf technik. bereits nach 3 oder 4 doppelbahnen merke ich, dass meine form ... suboptimal ist - also werden es nicht die angepeilten 1.000 m.
die wasserlage wird relativ zügig okay-ish, mit dem beinschlag schlage ich mich weidlich (immer wieder eingeknickte knie), der armzug ist auch okay-ish. wenn ich mich konzentriere, schaffe ich es, die arme außerhalb des wassers nicht zu stark zu führen (das versemmelt mir sonst die erholungsphase) und nicht zu weit überzugreifen. gleitphase und wassergreifen funktionieren ziemlich problemlos.
nach knapp anderthalb stunden lasse ich es gut sein, mir ist kalt und ich habe gefühlt einen kubikmeter wasser in beiden ohren. (das wasser im linken ohr bleibt mir bis montag erhalten >:( aber immerhin bekomme ich keine mittelohrentzündung.)
für die nächsten session muss ich mir unbedingt ohrenstöpsel besorgen!!

jpat zieht zügig bahn um bahn - da hab ich also meine einzige paradedisziplin, in der ich bisher deutlich besser war als er, abgeben müssen. hmpf. andererseits beeindruckt mich sein gewaltiger erkenntniszuwachs in der kurzen zeit auch erheblich. er hält zwei stunden durch und geht dann später am abend sogar noch weg. was für eine kondition! ich bedaure zwar, dass ich die depeche-mode-/80er-jahre-party nicht mitnehmen konnte, aber ich bin zu müde. ich hoffe auf das nächste mal im februar.

am so. schwinge ich mich - immer noch mit einem eimer wasser im linken ohr - zu einem soloausritt auf scotty. perfektes timing, denn es ist bereits 15:30, als ich endlich loskomme. aber da ich das vorher weiß, ist die lampe aber geladen und ich bin warm genug angezogen. ich rechne mit gut anderthalb stunden auf die 25 km wegen nassem untergrund (kraftraubend!), formtief (keine kraft da) und einbrechender dunkelheit (kraft wird darauf verwendet, nicht wegen absturz in schlammige untiefen auf den bart zu fallen).

aber die runde geht richtig gut (lies: zügig) los, und ich fresse meter um meter. es geht kaum wind und ist mit etwa 7 grad auch nicht allzu kalt. auf der südöstlichen langen geraden bricht die dunkelheit herein und ich erlebe einen magischen moment: der wind legt sich vollkommen, kein lüftchen regt sich mehr. der see liegt völlig spiegelglatt, und dazu habe ich yonderboi im ohr, sinking slowly. perfekt.

irgendwo fliegt ein sehr großer greifvogel auf, der mich mit seiner markanten schwarzweißen flügelzeichnung zunächst an einen storch denken lässt. der viel zu kurze hals und die falsche jahreszeit sprechen jedoch dagegen, außerdem ist der vogel doch deutlich kleiner als ein storch. so belasse ich es bei der freude über den großen kerl und ergehe mich nicht weiter in biologischen mutmaßungen à la telelotto-tippverfahren.

die langen sandpassagen an der östlichen seeseite fressen gehörig kraft. der nasse boden gibt deutlich nach und ich muss auch auf den ebenen teilstücken powern. der steile anstieg am ende ist zwar weniger quälerei als befürchtet. aber die oberschenkel brennen doch ganz schön, und oben angekommen, japse ich ordentlich. die waldstrecke danach läuft perfekt, ich bin im flow. der boden ist hier zwar genau so nass, aber fester und verschlingt lange nicht so viel energie.

die beiden rennfahrer, die mich überholen, erschrecken mich ordentlich, da ich sie dank stöpseln in den wassergefüllten lauschern nicht habe kommen hören. hinterherkommen ist unmöglich, die beiden männer legen einen soliden 30er schnitt vor - und dazu habe ich nach der gehabten matschschlacht nicht mehr die kraft. inzwischen ist es nahezu dunkel, der lichtkegel tanzt vor dem vorderrad, jede pfütze wird zu einem teerigen schwarz, rillen und löcher erscheinen wie der marianengraben.

inzwischen bin ich wieder auf asphalt, die letzten 5 km. mittlerweile ist es komplett dunkel. die aussicht auf das letzte teilstück am see, vorwiegend auf sand, demotiviert mich etwas. aber der kleine anstieg auf losem sand erledigt mich doch nicht so heftig wie befürchtet, und auf der "sanddorn-allee" sehe ich sogar noch drei hasen :) der erste, ein ziemlich großer kerl, bleibt erst mal eine weile im lichtkegel sitzen, hoppelt dann gemächlich zur linken wegseite, setzt sich wieder, guckt mir beim herankommen zu, spaziert nach rechts, setzt sich noch einmal auf seinen hasenhintern, guckt und verschwindet dann völlig ohne jede hast in den sanddornsträuchern. die beiden kleineren exemplare ein paar meter weiter haben es da deutlich eiliger. den steilen anstieg vom see hoch zur straße schiebe ich, dazu reichen weder kraft noch motivation.

ich beende meine runde mit 25,02 km und 1:25:37 auf der uhr.

2011-12-05

#328

so, nun hat es mich auch erwischt. seit heute früh bin ich fiebrig, tendenz steigend. dazu plagt mich eine bleierne müdigkeit (aber gut, das ist für einen montag nicht so ungewöhnlich).
aber: mir tut nix weh, den herpes habe ich in einem frühen stadium abgefangen - und ich bin erst am mo. krankgeworden. (und nicht schon am WE.) es hätte also auch bedeutend schlimmer kommen können ;o)

2011-12-01

#327

damit ich meine äußerst zahlreichen leser nicht wochenlang mit meinen excel-erfolgen (oder auch miss- ...) nerve, gibt es zur abwechslung mal wieder die totale püscheligkeit mit katzenkontent:



heute früh ist tibby in diesen blöden "teich" im katzengehege gefallen und hat erst mal ein weilchen draußen ausharren müssen. trotz ordentlich kühler temperaturen. und naTÜRlich hat er sich anschließend geputzt, bevor ich ihn unters wasser halten und die mistige brühe aus dem teich abspülen konnte. nun bin ich gespannt, was er eher bekommt: schnupfen/erkältung von der kälte und dem nassen fell oder durchfall von dem dreckigen wasser. was man halt so braucht ...

2011-11-29

#326 - doch excel-lent :D

... ich nämlich. ich habe hundertdrölfzig änderungswünsche eingearbeitet und mein vba-programm so hinbekommen, dass es läuft. im hintergrund rattert der rechner und erstellt automatisch an die 700 angebote. jede menge vba gelernt habe ich außerdem.

warum mein lustiges progrämmchen sich noch immer mal aufhängt, weiß ich noch nicht. und der code dürfte sicher auch keinen preis für schönheit bekommen. aber hey - es funktioniert :D

näääääj, wat bin isch stolllz auf misch!

#325

ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal ein derart nervtötendes projekt hatte. was - dummerweise - nicht am projekt an sich liegt, sondern an der fahrigkeit und kopflosigkeit meiner mitstreiter. (hübscher freud'scher verschreiber: miststreiter ...)
und schuld bin natürlich am ende ich mit meinen blöden neumod'schen tabellen ...

seufzend back to work ...

#324 - excel-lent oder nicht, das ist hier die frage

seit donnerstag/freitag kämpfe ich mit dem widerspenstigen excel. das programm kann ja wirklich fast alles außer kaffee kochen, denke ich - um dann 5 minuten später wie ein rohrspatz fluchend das bedürfnis niederzukämpfen, den rechner mitsamt dem ganzen gefleiß drumherum von der balustrade zu werfen.

und dann ist es so verdammt schwierig, der chefin zu erklären, wie ein computer sortiert. dass man nicht einfach die führenden nullen weglassen kann, weil es einem die sortierung völlig zerschießt. wozu habe ich mir denn tagelang arbeit gemacht und dreimal neu angefangen, wenn nicht um der dämlichen neusortierung wegen (auf ihren wunsch hin!). 257, 258, 259, 26, 260 ... *gnaaaaah*

und 360 dateien löschen zu müssen, weil sie in ihrer arbeitsdatei was geändert hat - aber dummerweise nicht in der allgemeinen musterdatei ...

manchmal nervt es.

aber das erfolgserlebnis, eine funktionierende vba-programmierung hinbekommen zu haben, und den lerneffekt - das kann sie mir nicht vermiesen.

back to work.

2011-11-28

#323 - wochenstart

sänger, die am morgen vögeln, haben abends nen kater. oder so. heute fühle ich mich, als hätte mich ein zug überfahren. glücklicherweise habe ich grünes licht für home office bekommen. (dummerweise aber auch noch zwei weitere hässliche, lies: arbeitsintensive, elemente auf der to-do-liste.)

2011-11-26

#322 - badengegangen

naja, nicht ganz. sondern schwimmen.
jpat hat mich mit laufen und radfahren angefüttert, und zur strafe bekam er auch was von meiner schwimmbegeisterung ab - so sehr, dass er den gehabten sommer einen kleinen triathlon mitmachte und prompt zweiter wurde. (und nein, es waren nicht nur 2 teilnehmer! sondern eher an die 30, allerdings wohl alles ringer.) da es bei ihm mit der technik mächtig klemmt - er ackert gegen das wasser, wuchtet sich nur durch schiere kraft voran und ist entsprechend schnell erschöpft und/oder bekommt krämpfe - beschloss ich, das zu ändern: zu seinem geburtstag schenkte ich ihm einen schwimmkurs.

die lieblingsschwester hatte bei früheren gemeinsamen schwimmbadbesuchen ein paar gute fundamente gelegt, und heute fand nun der große teil statt: 5 stunden seminar im sportbad an der elster. in einem sehr schönen, modernen und hellen bad.

fazit: es war TOLL! (und irre anstrengend.)

wir waren nur eine kleine gruppe, 10 oder 11 leute. betreut wurden wir von drei trainern, alles jahrelang erprobte triathleten - einer ist sogar ein finisher beim ironman. da war ich schon gebührend beeindruckt. dass er trotzdem ein kleines bäuchlein sein eigen nennt, fand ich sympathisch :o)
die anderen teilnehmer des seminars sind alle mehr oder weniger intensiv im wettkampfbereich unterwegs, und auch da waren einige deutlich rundliche dabei, nicht nur jpat. altersmäßig befand ich mich im unteren bereich. und ich war die einzige frau des teilnehmerfeldes - da hatten die jungs n bisschen was zu gucken :o) ich glaub, das fanden sie nicht soooo schlecht *hihi*

ganz zu anfang habe ich mich beim warmschwimmen gleich mal grandios übernommen, sodass mir die ersten paar minuten während des theoretischen teils ordentlich übel war und ich nicht sicher wusste, ob der kreislauf hält oder wegsackt. aber das gab sich zum glück wieder, und den rest des kurses konnte ich putz und munter genießen.

die gruppe wurde zweigeteilt, in unserer gruppe waren 5 teilnehmer, unser trainer war der "ironman" ralph.
in den ersten zwei stunden ging es um wasserlage und beinschlag. da konnte ich schon mal die ersten völlig veralteten, aber dafür um so fester eingeschliffenen techniken aus dem gymnasium über bord werfen. (tja nu, der lehrer hat in den 70ern studiert und sich seitdem anscheinend nicht weitergebildet. muss man ja auch nicht, schwimmen konnte er ja, und zu "hilfestellung" bei den mädels reichte es auch alle mal ... *brech* schön, dass selbst dieses grabscherschwein mir den spaß am schwimmen nicht vermiesen konnte.)
heute lässt man beim beinschlag die beine komplett gestreckt. nix mit "unterschenkel macht eine bewegung ähnlich der des unterarms beim werfen". damit hatte ich erst mal gut zu tun und kam mir ausgesprochen baumstammig in meiner bewegung vor. ich rollte heftig um meine längsachse und hatte ordentlich mühe, eine auch nur halbwegs gerade bahn zu ziehen! die arme hatten wir ja ausgestreckt und eine art schwimmbrett in den händen - um die arme sollte es erst später gehen.
nach sehr kurzem herumprobieren hatte ich aber den dreh raus :o) nun muss ich nur mehr dran arbeiten, diese neue technik ebenso solide zu verankern wie meinen schlenker-beinschlag vorher ... aber meine wasserlage ist gut und wurde gelobt (und das nicht nur, weil der speckhintern oben schwimmt!). am ende des ersten teils waren wir alle gut geschafft, hatten aber auch alle sichtlich was gelernt.
dann folgte eine ca 45-minütige trockenphase, in der die videoaufzeichnungen des vorschwimmens zu beginn des seminars analysiert wurden. dazu gab es energieriegel (die hatten wir auch alle nötig - anstrengend ist die schwimmerei ja immer, und sooo warm ist es dann doch nicht im wasser! *brrrrr*) und was zu trinken. anschließend wurde uns noch ein bisschen "spielzeug" gezeigt: flossen, brillen, schwimmhilfen, nasenklemmen, also alles, was das schwimmerherz begehrt.


und puh, war das kalt, als wir wieder ins wasser mussten!
die zweiten zwei stunden waren dem armzug gewidmet. auch hier hatten wir alle gut was zu tun. ich habe bisher mit der eintauchenden hand wahnsinnig weit über die mittellinie übergegriffen und meine armzüge mit der ebenso angestaubten s-technik gemacht. empfunden habe ich das schon immer als ein technisch aufwendiges "gemähre", bei dem man sich verdammt viel auf kurven und "wo ist meine hand grade" und trallala und fididi konzentrieren musste - und bei der ich jede menge energie mit stabiliseren verbraten habe. schön zu sehen, dass das auch deutlich anders geht! gleiten lassen, wasser greifen, ziehen, drücken, raus, und weiter.
das ging zum schluss richtig schön flüssig. auch hier steht nun üben an, um die neugewonnenen erkenntnisse auch zu festigen. und um an den richtigen stellen kraft aufzubauen. und ich muss lernen, den arm über wasser nicht so sehr zu führen, sondern locker zu lassen. aber das schaff ich auch noch.

die videos stelle ich nicht ein - ich hab wenig lust, die, mit einer garstigen filmbeschriftung versehen, auf youtube wiederzufinden ...

schön war, dass unser trainer ralph uns einzeln oder in zweiergruppen schwimmen ließ, wodurch er sehr genau sah, wo es jeweils beim einzelnen haperte. damit war der lernerfolg bei allen groß. aber ich denke, den größten satz nach vorn hat jpat gemacht, denn der hatte ja nun praktisch keine technik
insgesamt waren wir von den 4 stunden schwimmzeit die aller-allermeiste zeit im wasser, ich schätze, so 3:45 h. und wir haben jede menge bahnen gezogen. zwar nur kurze bis zur mitte - aber immer und immer wieder. zum einen hatten wir damit alle einen prima trainingseffekt, zum anderen haben wir sicher ordentlich meter geschrubbt. wie viele, kann ich nicht einschätzen. es reicht aber, dass ich lull und lall bin :D

überrascht hat mich, dass ich einer der besten schwimmer der gruppe war. in meiner kleingruppe war ich definitiv die beste, wie schnell die in der anderen waren, kann ich nicht beurteilen. beim einschwimmen war ich aber auch vorne mit dabei.
den männern aus meiner gruppe bin ich bei vielen übungen mühelos weggeschwommen! das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen. so was passiert mir sonst eher nicht. und ja, darauf bin ich ein ganz kleines bisschen stolz :o)

und jetzt bin ich absolut und total breit. vorhin, als wir nach hause kamen, habe ich bereits die ersten anderthalb stunden geschlafen. haarpflege werde ich auf morgen verschieben, jetzt verabschiede ich mich ins bettchen.

2011-11-22

#321 - bildgewaltig

Astronomy Picture of the Day zeigt uns, was wir bisher über das weltall wissen. sehr beeindruckend, wie ich finde.

2011-11-18

#319 - auf die ohren (aber nichts für zwischendurch)

in den letzten tagen und wochen war es immer wieder thema bei gläm - kate bush hat in diesem jahr zwei neue alben herausgebracht. das zweite davon, "50 words for snow", läuft gerade hier. unglaublich. sehr speziell. vielschichtig. orchestral. filigran. sonderbar. außergewöhnlich. kurzum: wow.

unter dem link kann man sich das album anhören.

2011-11-15

#318 - wochen und enden

die letzte woche endete so, wie sie begonnen hatte: voller stress und hektik. am fr.-abend sollte die geburtstagsnachfeier des triumvirats c-j-s- stattfinden. gegen 17:30 konnte ich endlich das büro verlassen, und es stand eiiiiigentlich noch ein einkauf an - vorm haarebändigen und landfein-machen. dummerweise war ich absolut komatös müde, sodass ich aufs einkaufen pfiff, das auf den folgetag verschob und mich erst einmal auf dem teppich vorm aquarium zusammenrollte. dort leistete mir tibby sofort gesellschaft. lustigerweise musste er erst mal mit mir kämpfen, fiel aber nach 30 sekunden (vermutlich sogar echten) ebenso wie ich in tiefschlaf. eine gute stunde später war er aber wieder wach und weckte mich auf katzenkinderart. also mit den pfötchen im gesicht. aber wenigstens ganz vorsichtig :o)
als jpat mich im spaß fragte, ob ich wirklich mitkäme, ich sähe so unmotiviert aus, zog ich statt einer antwort nur die brauen hoch und schwieg.
insgesamt war der abend aber schön - die gäste waren klasse und das essen war sehr gut. dass die feierlichkeit in einem von mir weniger geschätzten lokal stattfand, trübte die begeisterung erst später - als der schalldruck sich den 100 dB näherte - und die musikauswahl zwischen salsa und schlechtem 90er-pop schwankte. dazu gab es naTÜRlich den unvermeidlichen moderierenden dj. wann wird es sich endlich zu diesen merkbefreiten langsamcheckern herumgesprochen haben, dass niemand, ich wiederhole, NIEMAND ihr grenzdebiles gesülze hören möchte?
nachdem gegen 23:00 das resto auch für nicht-geburtstagsfeiergäste geöffnet war, wurde es schlagartig rammelvoll. und laut. sehr laut. die gäste waren auch nicht so ganz mein geschmack - aber das ist vermutlich der tatsache geschuldet, dass auch das el latino nicht meine wahl gewesen wäre ... nun ja.
besonders "begeistert" hat mich die uuuungemein subtile (not!) anmache von einem einsneunzig-malabar mit ca. 150 kilo lebendgewicht. (vermutlich ist der schönling der uneheliche sohn von peter stormare und einer massenkarambolage mit einem megaliner ...)  jedenfalls war ich mir bei dem nicht restlos sicher, ob er nicht gegenüber jpat handgreiflich werden würde. er wurde nicht - GSD!! - aber er und einige fast ebenso schöne und kultivierte gäste bewirkten, dass ich sicher nicht so schnell wieder ins el latino gehen werde.
später am abend gab es noch einen zwischenfall mit reizgas vor dem lokal, und dank der sehr guten absaugung (die bei geöffneter tür schnell viel luft von draußen nach drinnen beförderte) husteten und niesten auch wir dann alle wie die grubenpferde. so schnell habe ich eine tanzfläche noch nicht mal bei dorfbumsdiscos leerwerden sehen :)
aber es war toll, dass so viele nette leute da waren! so konnte ich mich endlich mal wieder mit freunden unterhalten, die ich z.t. schon zwei oder drei jahre nicht gesehen habe.

den sa. verbrachte ich mit etwas arbeit und ansonsten schlummernd. ich merke nach langen nächten deutlich, dass ich die nicht so einfach wegstecke - aber gut, es ist auch selten genug, dass ich bis nach 04:00 wach bin.

am so. standen etliche liegen gebliebene arbeiten an, unter anderem wollte ich endlich die völlig veralgten schläuche des aquarienfilters saubermachen. das war vielleicht ein widerlicher job! aber es ist vollbracht, und nun hat der filter wieder die leistung, derentwegen ich ihn gekauft habe :) schön! man sieht es dem wasser auch deutlich an. zuletzt lief der filter nur mehr auf ca. 15% seiner leistung - und die war für die aq-größe dann doch einigermaßen knapp. ich habe aus dem kurzen schlauch eine etwa tischtennisballgroße menge schwarzgrünen schlamm rausgeputzt, bei dem langen schlauch war es etwa ein tennisball. da muss ich mich nicht wundern, dass die pumpe dagegen kaum ankommt. nun gut, wieder was gelernt - und die nächste reinigung dauert sicher nicht mehr so lange.

von den katzen gibt es nur gutes zu vermelden, man ist putz und munter (*drei mal auf holz klopfend*) und schmusig und zutraulich. tibby entwickelt sich bestens, nimmt zu, lernt, vor allem auch unsinn, schmust und balgt sich mit den drei großen. mittlerweile geht er auch an simba ran. es wird zwar immer sehr bedrohlich gefaucht und gespuckt, aber tibby lässt auch nicht locker und geht immer wieder hin. der hat mehr mumm als die beiden plüschis, was das angeht :o)



in summa: so darf es weitergehen, zumindest was die felidae angeht :o)

2011-11-09

#317

heute bin ich extrem genervt. im büro läuft es GAR nicht, die chefin ruft mich ständig rüber oder kommt in mein büro gestürzt - nicht nur gefühlt alle paar minuten. dann komme ich mit einer auswertung nicht weiter, erreiche einen helpdesk-menschen nicht, bin unmotiviert wie d'sau und hab zu allem überfluss eine laune, mit der man vermutlich holztreppen abbeizen könnte.

logisch, dass mich da auch jede störung von eigentlich netten menschen grandios nervt. dazu kommt eine "grandiose" idee des vaters: der will sich tibby mal wieder angucken. was an sich kein problem ist. da ich aber nicht ins home office wechseln kann, will er alleine mit meinen schlüssel losziehen. passt mir GAR nicht. weil ich da wieder stolperfallen hinsichtlich meiner knapp getakteten zeitplanung befürchte - der vater ist ungefähr genauso unpünktlich wie ich. und wesentlich neugieriger.

außerdem erzählte er ganz entrüstet, dass sich neulich eine frau mordsmäßig aufgeregt habe, als er seinen fuß auf ihrem pkw-anhänger absetzte, um sich einen schnürsenkel neu zu binden. er kapiert es einfach nicht. man KANN einfach nicht an fremder leuts eigentum rumlatschen und erwarten, dass die besitzer/eigentümer wissen, dass man nicht kacke abwischt, das blech schief tritt, den lack zerkratzt oder was auch immer. das GEHT nicht, hergottnochmal! zumal der vater auch nicht die mittel hätte, einen eventuellen schaden zu ersetzen. nun hält er mich seinerseits für seltsam, dass ich nicht ihn, sondern die ihn anschnauzende frau verstehe und gesagt habe, dass ich exakt genau so unfreundlich reagiert hätte.

ein seltsamer tag heute.
und back to work.

2011-11-08

#316 - prokrastinatio magnum

soeben gefunden bei twitter (via @HappySchnitzel): http://drinkify.org/

natürlich musste ich das ausprobieren, wozu hat man schließlich eine zufallswiedergabe am klugfernsprechi. und ich hab mich scheckig gelacht über folgende kombination:

es lief "der hase im rausch" von eberhard esche. getränkeempfehlung dazu: http://drinkify.org/eberhard%20esche

Don’t listen to Eberhard Esche alone. We suggest…

“The Eberhard Esche”
• 1 bottle Simple syrup
• 1 bottle Bombay Sapphire Gin
• 4 oz. Wheatgrass juice

Combine in highball glass and serve. Garnish with olive.

weizengrassaft! auf die idee muss man erst mal kommen :D
hübsch auch die folgenden empfehlungen:
billy idol - 6 oz. cocaine (serve neat.)
paul oakenfold - 6 oz. marijuana (dito.)
muse - a bottle box of wine (serve at room temperature.)
apoptygma berzerk - 1 oz. vodka, 1 oz. grenadine (in a highball glass)
giora feidmann - 1 bottle extasy, 1 bottle half and half, 8 oz. bitters (combine in a highball glas, stir quickly, garnish w/ orange twist)

2011-11-07

#315 - immerhin!

das we hab ich ohne blessuren überstanden, herzundseelenmäßig geht es auch bergauf (den jotts sei dank!!) - schön!
nun heißt es: die woche nicht nur überstehen, sondern was sinnvolles hinbekommen (fang ich jetzt gleich an), drei projekte fertigmachen, nicht erfrieren und wenns geht, a) nicht krank werden und b) ein bisschen spaß am leben und dasein haben oder wiederfinden.

werde gleich mal meine teuxdeux-liste entsprechend aktualisieren ...

*hektisch ab*

2011-11-02

#314 - war ja klar ...

... dass dieser job nun auch wie ein fuder mist auf meinem schreibtisch landet ... GNAAAAAAAAAHH!

2011-11-01

#313 - so kaputt!

die abnahme der nunmehr-ex-exilklause ist allem anschein nach erfolgreich über die bühne gegangen. man hatte nix an den wänden rumzumeckern, und die fleckige fliese in bad ließ sich mit ein bisschen wasser auf klopi in nullkommanix reinigen. mir wird sich nie erschließen, wieso dem abnehmer diese spritzer aufgefallen sind, aber nicht die wasserflecke an der küchendecke.
egal, es ist erledigt.

dafür bin ich bleiern müde. kein wunder, wenn man nächtens bis halb zwei heulend im bad hockt (weil da der einzige raum ist, in dem ich mit hilfe der fußbodenheizung die eiseskälte in meinen knochen ein bisschen weggetaut bekomme) und weinerliche blogposts ins tablet tickert.

nicht, dass ich mich besser fühlen würde. leider.

nachher training. davor werde ich mich unbedingt hinlegen müssen, sonst kollabiert mir der kreislauf oder ich schlafe einfach im stehen (wahlweise mitten in der übung) ein.

gähnend back to work.

2011-10-31

#312

wochenenden scheinen für mich immer öfter zum ritt auf einer verdammt scharfen klinge zu werden.
am samstag stand viel arbeit an, es galt, die exilklause abgabefertig machen. deswegen musste ich das geplante treffen mit jbob um einen tag verschieben. seine extrem kurz angebundene reaktion setzte mein gedankenkarussel subito in betrieb - den rest des tages verbrachte ich in recht düsterer stimmung und mit der befürchtung möglicher ... unentspannter ansagen seinerseits.
und was sagt es über meinen seelenzustand aus, dass ich heute bereits nicht mehr weiß,was ich am sa-abend gemacht habe?
edit: nach gründlichem nachdenken isses mir dann doch wieder eingefallen: abends tat ich: nix. jpat war mit freunden beim salsa. zu der fröhlich-juchheididelnden tschingderassa-musique passte aber meine finstere seelenlage so gar nicht, deswegen blieb ich daheim und ... ähm ... las? und ich kann mich ums verrecken nicht erinnern, ob ich draußen war und mich bewegt hab oder nicht. wahrscheinlich also nicht. meh.

passend dazu informierte mich jpat über unentspanntheit seinerseits. das kann ich ihm nicht verdenken, aber sein timing war schon mal besser.

gestern frühstückten wir noch zusammen, in ausgesprochen angespannter atmosphäre, und danach ging jeder seiner wege.

jbob habe ich mehr oder weniger aus dem bett geklingelt, der hatte anscheinend die zeitumstellung nicht auf dem schirm. meine laufschulden habe ich jetzt eingelöst, immerhin. allerdings war die runde mit jbob nicht das, was ich erwartet hatte, und ein bisschen habe ich mich auch als taxi gefühlt. ich hab ihn abgeholt, wir sind praktisch wortlos zum w-park gefahren, zum ausgangspunkt unserer runde gegangen, und dort ist er ohne ein weiteres wort und ohne sich umzuschauen losgespurtet. und warten? - pah!
dass er schnell ist, hatte ich ja schon mal geschrieben - und im prinzip ist es auch völlig ok, dass jeder sein eigenes tempo läuft und man sich dann irgenwo wieder trifft. aber ich hätte das wenigstens vorher kurz abgesprochen.
jut, also bin ich halt so weit wie möglich weg von den menschenmassen gelaufen (schwierig) und wo möglich auch auf erde statt auf asphalt. gelegentlich schlug ich mich dafür auch lieber durchs unterholz als durch heerscharen von spazierenstehern und kinderwagen.
erst am auto haben wir uns wieder getroffen.
eine allein-runde wär ich ja lieber an meinem geliebten s-see gelaufen. zumal da auch keine hundertschaften an spaziergängern unterwegs waren. najut, war eben so.
nachsatz: heute hab ich den muskelkater des todes in den waden. großartig. (wenn auch zu erwarten, nach einer so langen laufpause.)
nochnnnachsatz: jbob hat auch muskelkater. wenigstens was.
sollte er in diesem leben die versprochene fahrradrunde noch einlösen, (woran ich nicht glauben kann) mach ich das ganz sicher anders.

später spielte er eine runde am recher, während ich das internet leerlas. abends fand eine etage unter ihm eine auszugsparty statt, und wir wollten eigentlich nur mal kurz reinschnuppern. die feier war aber wegen der gäste so nett, dass ich für bleiben plädierte, und er mir den gefallen tat. zunächst war ich drauf und dran, getreu meinen alten mustern an dem mich mitnehmenden kleben zu wollen. aber nachdem jbobs zweiter weg zum rauchen auf den kalten balkon führte, entschied ich mich dagegen und schloss mich der lustigen runde im wozi an.

das fühlte sich soooo gut an, dort! nette leute, interessante und lustige gespräche, und die entspannte nähe zu meinem schönen begleiter jbob ergaben für mich ein wunderbares gesamtbild. jbob empfand ich als sehr entspannt, anschmiegsam und seit langem mal endlich wieder jung-verspielt und von aller schwere frei. das tat so gut!
auch altersmäßig war ich weder die alterspräsidentin (gsd!!) noch junghuhn (dochdoch, das kommt auch immer noch vor - man staune ... ). dank meiner elenden labertaschigkeit hab ich zwar vermutlich mehrmals das gespräch dominiert, zumal der hausherr auch immer wieder nachfragte. aber so what?.
außerdem wollten die gastgeber etliche bücher nicht mit in die neue bleibe nehmen. so erbeutete ich eine ganze menge englische bücher, über die ich mich sehr freue. als "revanche" werde ich ihnen einen bücher-gutschein vom i-net-händler des geringsten misstrauens schenken - zum auffüllen der lücken.
und wow, die haben ganz schön gebechert! der ansatz war, dass die ganzen buddeln nicht alle mit umziehen sollten, und so wurde kreuz und quer gesoffen. ich staune bei sowas auch, wie viel "buntschießen" jbob verträgt. naja, ist ein großer, muskulöser und junger kerl, jedenfalls kann er einiges ab. mir hat schon seine fahne für einen ausreichenden pegel gereicht (naja, fast jedenfalls). und es war unglaublich schön, dass er so innig mit mir gekuschelt hat. mir dieses gefühl vermittelt von "oh bitte, bitte bleib hier, komm ganz dicht ran, es ist wunderbar, dass du da bist, du bedeutest mir so viel, ich will dich festhalten und liebhaben" - ... . auch wenn jetzt wieder ruhe ist. funkstille.
nähe und distanz. und das ewige wechselbad zwischen zuviel/zuwenig von dem einen und zuviel/zuwenig von dem anderen.

insgesamt war der abend also wirklich schön, entspannt und mein kleinod in der ganzen sch ... drumrum.

als ich spät heimkam, wurde jpat wach und rückte unmissverständlich ab. also, wir haben noch ein paar nette worte gewechselt, das wars also nicht, aber selbst meine hand an seinem rücken war UNWILLKOMMEN!! das tat schon hässlich weh. ich hab ja gefragt, ob ich auf abstand bleiben soll - ein einfaches "ja, bitte" hätte es auch getan.

heute früh war a. mit d. zum frühstück da, und dabei und auch bereits bei der vorbereitung setzte sich diese kühle distanz fort. a. war so taktvoll, das zu bemerken, aber nicht zu kommentieren. ich will ihr mit meinem gejammer auch nicht weiter auf den keks gehen, sie hat das alles schon hundert mal gehört ... und ja, ich habe das gefühl, dass ich meine umgebung nerve. deswegen kotz ich ja mein seelenleben munter-ungefiltert in eine unbekannte öffentlichkeit - hier sind alle frei zu gehen, wenn ich zum drölftausendsten mal über mein geschrottetes seelenleben jammere. irgendwo muss ich es halt loswerden, und für nen shrink habe ich im moment weder die kohle noch eine passende adresse.

am mo.-nachmittag fuhren jpat und ich für die abschluss-runde in die exilklause. ich musste wissen, ob der subottnik erfolgreich war (ja, war er). jpat kam mit, um, wie er sagte, die lampen abzubauen. ehrlich, dafür hätte sich der arme nicht bei dem schönen moppedwetter in die stadt quälen müssen! die paar schräubchen hätt ich auch allein bekämpft bekommen. das ist nun wahrlich kein hexenwerk, wo der ritterliche dschentelmänn der damsel (dummsel?) in distress zu hilfe eilen muss. auch den restkram hätte ich ohne größere beulen allein im panzerkreuzer verstaut bekommen ... jaja, ritterlichkeit, blah, blah - weiß schon, dummes zeug!
ehrlich, diese ganze freundlich-distanzierte scheiße trifft mich tiefer als eine komplette absenz des herrn! auch hier wäre ich ja sehr für klare ansagen. ganz oder gar nicht, da oder weg. aber nicht so eine halbgewalkte kacke!!

und naTÜRlich verschwand jpat genau wie jbob tags zuvor, ohne was zu sagen. immer schön dann draufhauen, wenns besonders weh tut. sonst lernt frau ja nix ...

es ist ihnen beiden natürlich unbenommen, das zu tun, womit es ihnen gut oder zumindest besser geht. aber freuen muss ich mich darüber nicht.

vorhin, als das telefon klingelte und jbobs nummer im display erschien, hab ich mich richtig grftreut, leider wollte er nur wissen, ob ein hilfsangebot noch steht. und er hat zwar mitbekommen, dass bei mir nicht alles i-o. ist, hat aber mein "schon ok " dann so stehenlassen. andernfalls wäre er mit einer weinenden hühnerschreck konfrontiert worden. es kam von ihm aber auch nix liebes oder tröstendes. ist schon ok, ich bin ja selber schuld, wenn ich sachen erwarte ... erwartungen sind grundsätzlich mist und führen zu nix.

ach mensch, ich weiß doch auch nicht, warum mir das im moment wieder alles so viel zuviel ist und mich so sehr erschüttert! es fühlt sich so beschissen an, im 4. stock auf einer leiter am fenster zu stehen und zu denken, nur ein kleiner schritt, und die ganze scheiße täte endlich nicht mehr weh. dass das keine brauchbare lösung ist, ist mir schon auch klar ... aber ... ach verdammt, ich weiß doch auch nicht ... sind bestimmt die hormone. bei frauen sind es ja immer die hormone.

fuck ...

mal sehen, wieviel tonnen baldrian ich heute brauche, um schlafen zu können ...

nur tibby ist ein steter lichtblick. wächst, gedeiht, kuschelt und schmust. wenigstens einer!

neulich gelesen : ein richtiger prinz tötet keinen drachen für dich, sondern er liebt dich auch, wenn du mal einer bist. so einen hätte ich jetzt gern!

ersatzweise muss mir jetzt josh turner was liebes sagen. macht er auch: "your man".

wenn ichn schokoladentyp wäre, würde ich jetzt mit einer turnierpackung taschentüchern, einem eimer schokoeis und seinem you.tube-video ins bett gehen ich lass es bei den nummern 1 und 3.

2011-10-29

#311 - memo to self

wenn das nächste mal geld zum verbrennen für musik da ist, josh turner zu jace everett in den einkaufswagen tun ... *sabber*

#310 - färdsch!

naja, fast. die exilklause zum abgeben. zumindest sah es heute am späten nachmittag so aus.
ich habe nämlich die hütte gepinselt, also die stellen, die zu pinseln waren, dabei eine formidable runde weltschmerz geschoben (meine seele ist doof. und ich darf nicht mal dagegen ansaufen ... gnaaaaahh!), ausgesprochen seltsame musik dazu gehört (aTelecine, anyone?) und bin jetzt platt wie ne flunder. was mich nicht daran hindern wird, jetzt noch mein regal aufzubauen, damit das chaos um den schreibtisch herum endlich aufhört.

ich hoffe sehr, dass meine farbwahl richtig war und dass das tricksen beim pinseln auch geholfen hat - sprich, dass keine flecke zu sehen sein werden.

2011-10-27

#309 - fundstück

"Und sie festigen damit das Bild des Nerds als kybernetische Lebensform, die nur zufällig in der schlecht frisierten Hülle eines pickeligen Jünglings gefangen ist, weil bei seiner Geburt kein Minitowergehäuse mit Netzteil frei war."

ich lach mich scheckig!!

(gefunden bei capt'n castagir.)

#308

die exilbehausung wird abgabefertig gemacht. das nimmt VIEL zeit in anspruch. und kraft. auch seelisch. (warum eigentlich?)
gestern abend habe ich bis 21:00 gewerkelt, einen teil davon zusammen mit jpat. der kümmerte sich um den transport der schweren+sperrigen dinge und den abtransport des sperrmülls. gott, was bin ich froh, dass ich den sperrmüll vom hals hab!!
meinen schönen holzschrank habe ich nun auch endlich auseinandergenommen. das hat mir einen kleinen muskelkater im rechten unterarm beschert, aber VIEL spaß gemacht.
hinterher war ich von dem ganzen räumen und tun ordentlich k.o. und brauchte dringend was heißes, scharfes zu essen. also noch ein abstecher zum GOA auf der karli (btw: absolut empfehlenswert!!) for grabbing some grub, dann nach s'thal, essen mit jpat, tot umfallen.
die möbel sind jetzt aus der exilklause raus. nun sind nur mehr kleinigkeiten zu transportieren, der balkon zu leeren, ein paar macken in den tapeten überzustreichen und durchzuputzen. was immer noch ein ausgesprochen sportliches programm ist, wenn ich am fr.-nachmittag abgeben will. wuah!

heute geht es weiter - erst mit arbeit, dann mit der hoffentlich letzten session in der r'straße. es gibt viel zu tun, ich will zurück in mein bett!

themenwexl, kat-kontent: tiberius geht es gut. er wächst und gedeiht, lernt irre schnell, steigt mittlerweile treppen, wobei ich immer einen herzkasper bekomme (die treppen in den oberen bereichen sind alle nach hinten offen, so dass er also im aller-ungünstigsten fall sehr tief fallen könnte — *kreiiiiiiisch*), spielt mit allen anderen miezen, rauft sich, frisst sehr gut - mittlerweile sogar fast ein ganzes küken -, und hat sein gewicht annähernd verdoppelt. dass auch er den keim der großen eingefangen hat, war abzusehen, aber natürlich beschäftigt mich das trotzdem. denn sooooo kräftig ist er nun auch noch nicht. mal sehen, was die tä sagt. ende dieser, anfang kommender woche werde ich ihn mal da vorstellen.

so, und nun back 2 work.

2011-10-20

#307 - noch mehr katzencontent

der kleine rote findelkatz ist im moment neben der arbeit mein mittelpunkt. tiberius habe ich ihn genannt, nachdem sich geronimo nicht so richtig abküzen ließ :o) (wobei ein kämpferischer roter schon passend geronimo hätte genannt werden können.)
er ist die anhänglichkeit in person, unglaublich verschmust, frisst gut (er hat mittlerweile einen richtigen bauch! *lach*), nimmt zu, benutzt sein klöchen und wickelt alle um die winzige pfote, die seiner ansichtig werden (außer simba). ich schleppe ihn praktisch ständig mit mir herum und beim arbeiten liegt er vor der tastatur und pennt. (was der konzentration uuuuunglaublich förderlich ist ;o) )




mit der eingesessenen besatzung hier habe ich ihn dann doch direkt vergesellschaftet. denn was nützt es ihm, wenn er möglicherweise (das müsste ich testen) tricho-frei, aber dank fehlender sozialisation völlig neurotisch aufwächst. das wäre besonders dämlich, weil es im moment noch heißt, dass er gegen ende dez. ausziehen soll. dann hätten wir einen gestörten kleinen kater, der auf der vermutlich folgenden odyssee von hand zu hand immer schwerer zu vermitteln wäre - nein, danke. dann lieber eine behandelbare infektion, aber dafür ein gut aufgewachsenes, glückliches katzenvieh.
außerdem ist eine echte räumliche trennung einigermaßen schwer zu machen. zumal er - wie gesagt - ein anhänglicher kerl ist und jammert, wenn er zu lange allein gelassen wird. ist er in meiner/unserer nähe, beschäftigt er sich stillvergnügt.



fidi hat sich direkt als quasi-tante verdient gemacht. er hat am schnellsten freundschaft geschlossen: kurz geschnuppert und dann direkt angefangen, den kleinen zu putzen und zu be"tanten" (lies: er kümmert sich immer mal, geht aber auch seine eigenen wege).


die tä stellte fest, dass tibby vermutlich in der ersten oder zweiten septemberwoche geboren wurde. und er ist erstaunlich fit dafür, dass er mindestens 2, vermutlich jedoch eher drei tage allein in der sperrmüllhalle lebte. kein niesen, keine entzündeten augen, saubere ohren, sehr dichtes, weiches fell. munter isser auch, verspielt, frech und ein kämpfer. der wird was :D

am sa.-früh wurde ich etwas unruhig, denn tibby hatte am fr recht gut gefressen, aber ich hab keine "abbauprodukte" gefunden. gut, er hatte eine weile zuvor nix zu fressen bekomen und folglich wohl auch nix groß auzuscheiden. aber so langsam müsste da mal was kommen - SO leer kann sein kleiner bauch dann nicht gewesen sein! ich hab ihm also laienhaft als nicht-katze seinen kleinen bauch massiert - nix. fidi kam dazu, saß daneben und guckte einen moment zu. mit einem gesichtsausdruck à la "orr mensch, so wird das doch nie was, lass mich mal machen!" - und tadaaaa - alles prima :D
was hab ich mich gefreut! sogar das mit dem katzenklo klappte von anfang an hervorragend. in den ersten beiden tagen habe ich ihn direkt in seine kiste gesetzt, wenn er unruhig wurde. das scheint für ihn total einsichtig gewesen zu sein :) wenn ich ihn jetzt bei mir habe, sagt er bescheid (mauzt auf eine bestimmte weise) oder ich sehe an seinem herumgetrippel, dass er muss. dann bring ich ihn nach oben in sein kaklo - klappt. wenn er im katzenzimmer ist, geht er alleine - klappt auch. stand per heute: ein einziger "flüssigunfall" in der küche, weil ich mit was anderem beschäftigt war.

man sieht, ich bin total im zuckerschock :D

2011-10-14

#306 - familienzuwachs




das isser. ein zuckersüßer roter kater, geschätzt in der ersten/zweiten septemberwoche geboren. Die augen sind schon offen, aber noch blau, zähnchen hat er auch schon, und er ist ein ganzganz weicher und puschliger.
ein kollege hat den kleinen im sperrmüll gefunden und ihn in einem karton mit schaumstoffunterlage erstmal vorm erfrieren gerettet. jetzt sitzt der winzling im katzenkorb zuhause im warmen bad, hat bereits ein bisschen gefressen und ist kurzum die zuckrigkeit in person.
der hat sich den ort zum gefundenwerden schon gut ausgesucht :)

zu den anderen darf er einstweilen noch nicht, denn die kämpfen derzeit mit zwei garstigen einzellern, die ihnen durchfall in seiner schlimmsten form bescheren. trichomonaden und clostridien. was man halt so braucht ...
aber bloß gut, dass ich eine ganz große laboranalyse in auftrag gegeben habe. die kostet zwar richtig, aber ich weiß jetzt, woher es kommt. und kann gezielt behandeln. die meisten katzenbestände seien wohl "durchseucht", sagt die ärztin. und weil die analyse so teuer ist, wird sie selten gemacht. mist. aber einen feind, den man kennt, kann man leichter bekämpfen.
wieder was gelernt. und den bartputzern geht es hoffentlich auch bald allen wieder gut.

2011-10-12

#305 - vielleicht sollte ich es auch mal mit singen versuchen ...

"das Gefühl, was auf einmal wieder da war, war genau das, was ich so verzweifelt gesucht hatte. Das Gefühl, mir selbst genug zu sein. Eine Stimme zu haben. So tief empfinden zu können, dass es dir niemand wegnehmen und dir niemand schaden kann. So stark zu sein, dass du nie untergehen wirst, ganz gleich wieviel auf dich raufgeschmissen wird. Und das Gefühl, alles tragen zu können, weil ich mich selber tragen kann."

gefunden heute bei anke gröner. danke.

#304 - gott sei dank!

der angsttermin gestern ist gut gelaufen. ich habe mit menschen geredet, nicht mit sturen betonköpfen und man hat verhandlungsbereitschaft nicht nur signalisiert, sondern ganz klar angesagt. nun geht es an einen der letzten schritte, weiterer papierkrieg und endlose telefonate. aber die telefonate - die darf ich abgeben.

was bin ich erleichtert!

nun steht noch job 3/3 an, der ebenfalls heftigst anbrennt. aber "kommwer übern hund, kommwer auch übern schwanz" - das wird auch. muss.

und nun back 2 work, heute mal wieder im büro.

#303 - gedanken zur arbeit

kürzlich bekam ich - vollkommen im ernst - gesagt, es sei ja man bloß gut, dass ich keine technischen texte schriebe. wegen dieser bemerkung war ich wirklich angefressen.

zum einen wäre da die tatsache, dass das blödsinn ist: ich habe jahrelang erfolgreich patente übersetzt. erfolgreich heißt, der auftraggeber war mit meinen übersetzungen so zufrieden, dass er mich über mehrere jahre hinweg immer wieder beauftragt und relativ gut bezahlt hat. also nochmal: was genau ist ein patent, wenn nicht zu einem großen (überwiegenden?) teil technisch?

nächste frage: wer verzapft den ganzen unleserlichen schrott, mit dem sich der übersetzer oder lektor herumschlagen darf? um den sinn hinter gruseligen - bisweilen auch gern unverständlichen - , elend langen und mit substantiven völlig zugemüllten* satzkonstruktionen zu erraten? techies - im weitesten sinne. also leute, die eben nicht kommunikation studiert haben. sondern die rechnen können, konstruieren, programmieren usw. (zumindest hofft man das.)

dann ist es aus meiner sicht nicht fein, auf andere herabzusehen, weil sie etwas anderes gelernt/studiert haben und tun als man selbst. mir gehen arrogante studiosi schwer auf die nerven, die auf alles herabsehen, was mit den händen arbeitet oder nicht mathe/physik/... im hauptfach studiert hat. ebensosehr nerven mich hand-werker, die (uns) "griffelspitzer/sesselfurzer/..." herabwürdigen, weil wir eben NICHT überwiegend mit den händen arbeiten. diese unterteilung ließe sich nahezu unendlich fortsetzen: veterinär- gegen humanmediziner, mediziner allgemein gegen den rest der welt, techniker gegen kommunikationsfachleute, und. so. weiter. es nervt.

ob den schwätzern jedweder richtung schon mal aufgefallen ist, dass es weder ohne die einen noch ohne die anderen geht? das ist doch grade das gute an unserer gesellschaft: arbeitsteilung. man macht das, was man (hoffentlich) besonders gut kann. dafür braucht man sich nicht mit sachen herumzuschlagen, für die man weniger begabt ist.
die einen rechnen, konstruieren und bauen sachen, andere schreiben, texten und erklären. (und noch andere machen noch andere sachen. und das ist auch gut so.)
grundsätzlich tut man meiner meinung nach gut daran, sich bei sachen, die man selber nicht so gut kann, von leuten helfen zu lassen, die es können.

ich kann sagen, ich habe in meinem leben bereits sehr viele technische texte gelesen. hunderte, wahrscheinlich sogar tausende. bedienungsanleitungen, handbücher, die oben bereits genannten patente, lehrbücher, dokumentationen, und ... und ... und.
manche dieser texte waren hervorragend: klar strukturiert, verständlich, flüssig zu lesen, im optimalfall auch typografisch ansehnlich - und sie brachten "ihre" information an den leser. dass mir solche texte auffallen, liegt an ihrer seltenheit.
andere texte waren einigermaßen okay, die information kam rüber. (vermutlich.) die störquellen machten den text nicht unverständlich. diese art texte ist der durchschnitt. schlampig redigiert, schlampig formatiert, aber der übersetzer wird's schon richten - oder: der käufer wird es schon kapieren. tun sie ja auch meistens.

gelegentlich waren texte aber schlicht grauenhaft. sie bestanden aus pseudo-techsprech, durchsetzt mit unzähligen (möchtegern-)anglizismen, die sach- und fachkunde vortäuschen sollten. (nein, "die art" (... und weise) entspricht auf englisch nicht "the art". ehrlich nicht. ich hab nachgesehen.)
ich habe sätze gelesen, die nur aus substantiven bestanden*. kommasetzung "wie mit der pistole reingeschossen" korrigiert. von "das"/"dass" rede ich vorsichtshalber gar nicht erst. ich habe unverständliche ausführungen gelesen. struktur vermisst (thema-rhema-gliederung, anyone?). das ganze wurde gern kombiniert mit optischen gemeinheiten wie winziger schriftgröße, schlecht lesbaren schriften, fehlenden absätzen, blöden farben und dergleichen - die liste ist leider sehr lang.

warum nur meinen techies, dass sowas ausreichend ist? nein, ihr lieben, ist es nicht. wegen solcher schlampereien geschehen fehler. produkte werden nicht richtig verwendet, nutzer sind frustriert. anlagen gehen kaputt, leute verletzen sich, firmen bekommen sehr teure regressforderungen an die backe genagelt (produkthaftung ist in dem zusammenhang eine garstige sache!).
und all das nur, weil euch eure leser nicht verstehen. das muss nicht sein. fragt doch einfach jemanden, der sich damit auskennt.

und bloß weil etwas "schon immer" so war oder gemacht wurde, muss man denselben scheiß doch nicht ewig weiter schlecht und/oder falsch machen. wäre "das haben wir schon immer so gemacht" eine brauchbare begründung, säßen wir heute noch in dumpfigen höhlen und würden steine auf mammuts schmeißen.


* beispiel gefällig? voilà: "die berechnung der aufgabenstellung wird durchgeführt" da kotz ich im strahl! wie wäre es denn mit "die aufgabe wird berechnet"?!



mein weiterer meckerpunkt (der diesmal gottseidank nicht auch noch zum tragen kam):
mein "hausfrauenstudium" übersetzen.
oft gehört: das übersetzen sei doch total einfach, dazu brauche man ja nur ein wörterbuch. ja, nee, is klar. meint ernsthaft jemand, dass ein übersetzerstudium 5 jahre dauern würde, wenn es so einfach wäre? der spracherwerb ist damit übrigens nur sehr am rande mit abgedeckt.

als beispiel für "ihr braucht ja kein technisches verständnis" werden immer gern literaturübersetzer genannt.
zunächst: auch hier ist diese behauptung wieder quatsch. selbst eine "banale" krimiübersetzung kommt heutzutage selten ohne forensik und entsprechendes technik-geraffel aus. csi und co wären echt langweilig, wenn statt "rippenspreizer" und "röntgenfluoreszenzspektroskopie" von "dings" und "analyse" die rede wäre.

dann: woran merkt der übersetzer, dass die amis jetzt grade vom "Sie" zum "du" übergehen?

hm. wohl doch nicht so einfach.

und dann sieht es bei den literatur-übersetzern auch nicht besser aus als bei ihren technik-/vertrags-/wirtschaftskollegen: man sieht sie nicht.

eine übersetzung wird nur als solche wahrgenommen, wenn sie schlecht ist. eine gute übersetzung hingegen ist quasi unsichtbar. gelesen, kommentiert und zitiert wird der autor.
aber hat sich schon mal jemand klargemacht, dass es die so genannte weltliteratur schlicht nicht gäbe ohne übersetzer? dumas, melville, cervantes, dostojewski - sie alle wären nur einem verhältnismäßig kleinen leserkreis bekannt.

die arbeit des übersetzers ist schon deutlich mehr als das bloße wälzen von (fach-)wörterbüchern. so lange spr ache nicht logisch ist (bzw. so lange maschinen nicht denken können), so lange wird eine maschinelle übersetzung scheitern. und so lange werden sich vermutlich leute, die ahnung von sprache haben, mit der herablassung der rechner und techies et cetera konfrontiert sehen.

2011-10-10

#302

völlig platt. und nur eine der drei dringenden aufgaben geschafft.

und der morgige showdown ist nicht weit genug vorbereitet. ich hab bammel.

#301

verdammt, und wieder kann ich nicht schlafen ... der montag wird damit ein würdiger nachfolger des wochenendes ... diese woche wird ein ritt auf messers schneide.

verdammt ...

#300.1 - nachlese

gott, was für ein wochenende ... sowas müsste verboten sein oder werden.

am fr den krach aller kräche mit jbob gehabt, er findet, ich muss eine lösung (er-)finden für uns und unsere verfahrene situation. und natürlich bin ich schuld daran, dass er so runter ist mit allem.
dass ich nach der von ihm geforderten (jawohl, geFORDERT!) lösung seit mehr als einem jahr suche, ignoriert er gekonnt. baut mörderischen druck auf. wütet, verletzt mit worten. nicht so tief wie das letzte mal, nicht so massiv, aber doch so, dass es meine seele verletzt. und mich trost- und ratlos zurücklässt.

seinen geburtstag wollten wir feiern, eigentlich. vorher war aber tagelang keine an- oder aussage von ihm zu bekommen, ob er zu feiern vorhat oder nicht, und falls ja, wo, wie und wann. von seinem bruder erfahre ich, geburtstage, igitt, das sei ja wieder ein jahr näher am tod - sowas feiere man nicht. (kindchen, wennde nicht alt werden willst, musste dich jung aufhängen! weisheit courtesy meine ur-oma frieda, gestorben mit 96 ...) am do. streiten wir uns erst mal online, es endet mit frostigem schweigen beiderseits.
später schicke ich eine erklärende mail mit bitte um rückmeldung, und es kommt - erst mal nix. erst am folgetag (dem tag x) bekomme ich bescheid, doch, ja, er wolle mich schon gern sehen. kein wort zu plänen oder dergleichen. also schlage ich erst einmal vorsichtig "essen gehen und danach weitersehen" vor. wir treffen uns, gehen essen, danach ins kino, so weit eigentlich alles ganz gut. nur dass er völlig entscheidungsunfähig, unmotiviert und unlustig wirkt.
aber dannnnn, dann kommts: ich will igendwann - spät - heimfahren. das getier wird nicht versorgt, und zum über-nacht-bleiben hab ich auch nix dabei. es war ja keine ansage von ihm zu bekommen hinsichtlich seiner pläne - und wenn er nicht plant, dann tu ich das eben.

er tickt aus. wütet, rast, beschimpft, wirft vor - das komplette programm. wir diskutieren bis weit in die nacht. gegen 2 (?) breche ich ab und auf, 20 min später ankunft im heimischen sessel - nur der ersehnte und für anstehende aufgaben bitter nötige schlaf, der will sich nicht einstellen.
nicht eine und nicht zwei stunden später.
zweimalzwei baldrian-und-hopfen-pillen später robbe ich dann doch ins warme wasserbett und döse wenigstens etwas - so viel zu den segnungen der modernen pharmazie. (gut, wenns nichts verschreibungspflichtiges ist, ist es mit dem segen auch nicht immer so sehr weit her.)
gefühlt 3 minuten später fängt der wecker unbarmherzig an zu schrillen und erinnert mich daran, dass tierarzt und vielviel arbeit anstehen.

ta: check. ein sehr unzufriedenes katzenvieh später, dessen verdauung sich aber immerhin in den kommenden stunden bessert, und etliche euro leichter verlasse ich quasi-schlafwandelnd die örtlichkeit. auf der heimfahrt entgehe ich nur knapp einem unfall (der wäre auf meine rechnung gegangen ...) und stelle fest, dass ich in dem zustand gar nicht erst ans arbeiten zu denken brauche.
arbeit also: kein check.
schlechtes gewissen und viel frust: doppelcheck.

den tag verbringe ich im wesentlichen mit dem fehlschlagenden versuch, ein bisschen schlaf nachzuholen, und später mit dem versuch, einigermaßen wachzuwerden. das immerhin gelingt halbwegs, und mit einem guten pfund camouflage-spachtelmasse im gesicht sehe ich sogar aus wie ein mensch. wie ein ziemlich zermatschter mensch nach einer üblen nacht, zugegebenermaßen - aber das entspricht auch den tatsachen.

abends stehen film und musik mit jpat und freunden an, die karten waren schon vor monaten besorgt, also gilt kneifen nicht. so richtig will ich das auch gar nicht, denn film (matrix 1) und musik (matrix suite, hier live gespielt vom mdr-orchester) sind großartig.

anschließend fahren wir noch kurz zur geburtstagsfeier von jpats bestem kumpel aus den alten zeiten. die party entspricht meinen erwartungen (zu viele zu laute leute, schlechte musik, viel, aber mittelmäßiges essen, saufen bis zum abwinken, aber nix wirklich brauchbares aus dem alkoholfreien bereich). so bitte ich bereits nach kurzer zeit um aufbruch. der wird mir gewährt, und ich falle wenig später praktisch tot ins bett. dumm nur, dass sich ein gehirn nicht einfach ausknipsen lässt, und so plagen mich wirre träume. aber erst einmal: schlafen.

den sonntag verschlafe ich großteils. gegen mittag bin ich dann so weit wiederhergestellt, dass ich es mit aufstehen versuche. den mickrigen rest des wochenendes verbringe ich irgendwie.

nach solchen wochenenden freut man sich geradezu auf den start der neuen arbeitswoche ...

2011-09-28

#300 - löffelliste

keine sorge, das hat keinen (hinter)grund. also ich bin nicht ernsthaft krank (zumindest nix, wovon ich weiß), ich hab nix beklopptes vor - alles ist gut. (zumindest fast.)

 
aber nachdem ich jetzt mehrmals drüber nachgedacht habe, was ich noch alles machen möchte, ehe ich den löffel abgebe, schreibe ich es jetzt auf. ein paar sachen dürften sich leicht realisieren lassen, einige eher nicht so. mal sehen, wie weit ich komme. die liste wird sicher im lauf der zeit wachsen, und ich werde natürlich brav streichen, was ich "erledigt" habe - und eventuell auch drüber berichten.

 
dazu läuft grade "sing for absolution" von muse. passend?
egal. los gehts: 
  • in einer höhle tauchen (impliziert tauchen lernen)
  • (m)ein auto auf der rennstrecke fahren
  • (m)ein motorrad auf der rennstrecke fahren
  • den flugschein oder den hubschrauberschein machen
  • zwei neue sprachen lernen: eine romanische (da bleiben nur IT oder PT) und eine, deren basis ich noch nicht kenne (bisher stehen zur auswahl: arabisch, schwedisch (dann kann ich bei ikea bücher klauen *kicher*), isländisch)
  • mit der transsib an den baikalsee fahren
  • mein französisch zu altem glanz aufpolieren --> in arbeit
  • mein russisch so aufpolieren, dass ich es ebenso gut beherrsche wie französisch
  • mit dem mtb über die alpen
  • schwarze pisten fahren können (aber sicher! also nicht bloß nassgeschwitzt und totgefürchtet halbwegs heile unten ankommen)
  • zwei wochen oder länger reitwandern
  • meine westernreit"künste" ERHEBLICH ausbauen
  • ausführlich südamerika bereisen
  • auf einem segler mitfahren - optimalerweise als helfende hand (impliziert segellern-grundkenntnisse, vdermutlich. aber da weiß ich, wen ich fragen kann :D)
  • ein muse-konzert besuchen
  • neu: einen triathlon mitmachen.  
  • (wird fortgesetzt)

so, das ist erst mal genug für den anfang. jetzt hock ich mich aufs mtb und fahr ne runde um den see.

2011-09-27

#299

wenig überraschend, aber überraschend schmerzhaft: jemanden, dem man wider jedes bessere wissen vertraut hat, dann doch beim lügen zu erwischen. zumal bei etwas wichtigem.
immerhin hatte ich das bereits seit einer ganzen weile auf dem radar, auch wenn das kleine herze lautstark nölte, dass xy doch aber so überzeugend sei usw. - der verstand saß daneben, grinste und sprach, "ja, klar. und schweine können selbstverSTÄNDlich fliegen." plausibel war das, was xy sagte, nämlich mitnichten. und der bauch hatte auch die warnlampen auf volllast. bestimmte sachen sind einfach ZU unplausibel, zumal, wenn sie einander ziemlich direkt (mit nur kurzer zeitverzögerung) gegenübergestellt werden.

aber es ist gut zu wissen, dass ich wenigstens meinem (blinden, weder kopf- noch herzbeeinflussten) bauchgefühl trauen kann - wenn schon dem leichtgläubigen und naiven herzelein nicht ... dass der kopf recht hat, weiß ich eh schon seit langem.

#298

heute vormittag habe ich sehr zufrieden festgestellt, dass mein uni-spanisch zwar gut angerostet ist, aber nicht verschüttet. drei argentinier auf unternehmensbesichtigung waren gut zu verstehen und verstanden auch mein spanisch.

ich freu mich über mich selbst. sehr sogar.

(und man war von den abläufen hier gebührend beeindruckt :o)) )

2011-09-24

#297

so wird das nix mit der million durch richtige arbeit. während meiner "stallwache" heute (a.k.a übersetzerschicht im forum) ist NICHTS passiert. so eine grütze! das demotiviert ziemlich.

und jetzt geh ich frustriert ins bett.

#296 - gefunden

Einwortstöckchen (gefunden in SEHR alten einträgen von frau eiskalt, die bestimmt grade mutter geworden ist, so lange, wie auf ihrem blog nix mehr passiert ist)
1.) Wo ist Dein Handy?... schreibtisch
2.) Dein Partner?... toll!
3.) Deine Haare?... lang
4.) Deine Mutter?... engagiert
5.) Dein Vater?... musikalisch
6.) Lieblingsgegenstand?... fahrzeuge
7.) Dein Traum von letzter Nacht?... kryptisch
8.) Dein Lieblingsgetränk?... maragogype
9.) Dein Traumauto?... hab ich
10.) Der Raum in dem Du dich befindest?... büro
11.) Dein Ex?... lehrreich
12.) Deine Angst?... nicht zu genügen
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein?... glücklich
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend?... arbeit
15.) Was bist Du nicht?... einfach
16.) Das letzte was Du getan hast?... f5 gedrückt
17.) Was trägst Du?... radklamotten
18.) Dein Lieblingsbuch?... neuromancer
19.) Das letzte was Du gegessen hast?... schafspieße
20.) Dein Leben?... anstrengend
21.) Deine Stimmung?... müde-zuversichtlich
22.) Deine Freunde?... großartig
23.) Woran denkst Du gerade?... morgen
24.) Was machst Du gerade?... arbeiten
25.) Dein Sommer?... zu kalt
26.) Was läuft in Deinem TV?... gucke nicht fern.
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht?... heute nachmittag
28.) Das letzte Mal geweint?... kürzlich
29.) Schule?... gottseidank vorbei
30.) Was hörst Du gerade?... portishead
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung?... wetterabhängig-mehrere
32.) Traumjob?... selbstständig und erfolgreich
33.) Dein Computer?... funktioniert derzeit wieder
34.) Außerhalb Deines Fensters?... dunkelheit
35.) Bier?... joaaaa …
36.) Mexikanisches Essen?... scharrrrrrrf!!
37.) Winter?... skifahren :D
38.) Religion?... nö. danke.
39.) Urlaub?... gern!
40.) Auf Deinem Bett?... bettzeug
41.) Liebe?... wichtigst.

2011-09-22

#295

mehr glück als verstand, ich sag es ja!

der gestern begrinste glückspilz hat es heute gleich nochmal getestet. heute jedoch mit dem unterschied, dass der betroffene sein miezekatz ist. der heute früh vom balkon gefallen ist. ca 15 m freier fall in einen gepflasterten hinterhof. ich rede seit anderthalb jahren, dass eine balkonsicherung eine gute idee wäre, denn felis domesticus kann nun mal nicht fliegen.
tja, jedenfalls ist dem kater gottseidank nix passiert außer einem gewaltigen schreck und ein paar prellungen. aber auf den besitzer bin ich ETwas sauer!
(abgesehen davon, dass er die kohle, die er jetzt beim ta gelassen hat, sinnvoller in eine katzensicherung hätte investieren können und damit sich und dem kater schmerzen und ärger sparen können.)

kopfschüttelnd back 2 work.