2011-08-28

#287

passend zum eher mauen tag befiel mich vorhin der gedanke, dass, hätte ich mir den teuren ausritt mit der r1 inkl aller derzeit angefallenen nebenkosten gespart, ich jetzt das geld für beide translation management programme hätte, die ich für den relaunch meiner übersetzertätigkeit brauche. fu... erdammt.

immerhin gehts dem arsch und dem auge etwas besser. yippie ... (not).

#286

quälender rückenschmerz, ein blockiertes iliosakralgelenk vermutlich. die bewegung zum wieder“einrenken“ tut ebenfalls ordentlich weh. dazu die optische anmutung von karl dall, vermutlich hat mich ein insekt am auge erwischt. ist heute nicht mein tag.

jetzt schmerzmittel zum kaffee. (es soll leute geben, die bevorzugen kuchen ...)

2011-08-25

#285

der sommer zuckt noch ein bisschen und beschert uns ein paar sehr heiße, sehr schwüle tage, ehe er sich dem herbst geschlagen gibt. das hätte ich in der letzten woche brauchen können, die ich an der mecklenburger seenplatte weilte und dort mal ersoff, mal erfror. nun ja, immerhin hält sich tiefgekühltes fleisch länger frisch ...
die schlammrunden mit scotty allerdings, die waren der knaller. wetter hin oder her.
beim fahrradfahren ist es mir ohnehin relativ egal, ob es regnet oder nicht. da stört nur gelegentlich wind, wenn er mich am ende einer kräftezehrenden strecke von vorne bebläst und die letzten kraftreserven schneller schwinden als gedacht.

spannend war das absolut aberwitzig heftige gewitter, das ich auf dem zeltplatz erlebte. solche sturzbäche an regen habe ich noch nie erlebt. auch wenn leipzig sich gestern abend alle mühe gab, das nachzumachen. nur die lightshow in l.e. (a.k.a. das mörder-gewitter) war besser.

vorher in berlin traf ich mich mit kittykoma, ein bisschen berufliches klären, und ganz viel freundschaftspflege mit quatschen, essen, trinken. das war so toll! es begeistert mich immer wieder, über das internet menschen kennenzulernen, auf die ich im leben 1.0 so nie gestoßen wäre, und festzustellen, dass man sich mag. und sich so viel zu erzählen hat. dass die gemeinsamen berührungspunkte nicht nur im netz bestand haben, sondern sich auch in die "reale welt" hinübertransportieren lassen.
auch hier zeigten sich das wetter und berlin von seiner schönsten seite: strahlendster sonnenschein am gendarmenmarkt :o) und nicht so übermäßig warm.
noch dazu konnten wir sogar den schluss des slutwalks mitverfolgen, der auf dem gendarmenmarkt die abschlusskundgebung hatte. ich war ursprünglich ein bisschen geknickt, nicht dabei sein zu können, weil ich die idee dahinter so klasse finde. aber auf die weise hat es ja doch noch geklappt :o)

am so. dann treffen mit felis major. auch hier stimmte die chemie - und die felis'sche katze verlieh mir einen katzenorden, indem sie sich von mir bekuscheln ließ nd nähe suchte. was hab ich mich gefreut! außerdem wurden extra für mich die tropen nach berlin verlegt, und ich durfte einen richtigen monsunregen miterleben. (naja, vielleicht nicht ganz "extra für mich" ... :o)) aber so schön!) wir vergaßen vor lauter fell- und sonstigen gesprächen total die zeit, und so war es weit nach mitternacht, als ich mich gen mutterwohnung aufmachte.

dass das mütterlein ein wenig nörgeln musste, weil ich den freunden mehr zeit eingeplant hatte als ihr, war klar. aber sie war versöhnt, als ich einen weiteren stopp auf der rückfahrt ankündigte (und auch umsetzte).


zurück im büro überfiel mich der daheimgelassene stress wieder mit voller kraft. am schlimmsten waren zwei schlechte nachrichten gestern. beide nicht mein verschulden, betreffen tun sie mich aber trotzdem. mit der einen wird die viele arbeit in frage gestellt, die ich in den genehmigungsantrag gesteckt habe. wenn das amt durchsetzen wollte, was es uns da übergeholfen hat, könnten wir den laden dichtmachen. ich verstehe das nicht - hätte man ein problem mit uns, hätte man das auch eher mitteilen können und uns nicht mit einer derart aberwitzigen forderung "aus der kalten" plätten müssen. es gibt auswege, das schon - aber die sind mit nennenswerten hürden oder sehr unangenehmen folgen (oder mit beidem) verbunden.
die andere schlechte nachricht betrifft mich arbeitsmäßig zwar nur am rande, wirkt sich aber finanziell fühlbar aus (naTÜRlich negativ, wasn sonst? ...). als folge werde ich zusehen, dass ich die arbeit als "müllfrau und it-guru" hier in dier firma auf halbe kraft runterschraube und in der freiwerdenden zeit wieder übersetze. einerseits schön, denn das macht mir viel spaß. andererseits blöd, weil ich quasi nochmal bei null anfangen muss (und außerdem so schlecht in der akquise bin ...).

meh ... manchmal ist das leben ein miststück.