2013-12-30

#512 - season's greetings

der jahreszeit entsprechend wünsche ich euch allen da draußen eine schöne weihnachtszeit gehabt zu haben, einen guten rutsch (mit der üblichen ermahnung – „nur rutschen, nicht fallen, bitte!“) und ein schönes, gesundes und erfolgreiches 2014.

(die pause hier wird sich noch ein bisschen ziehen, das leben 1.0, ihr wisst schon.)

2013-11-26

#511 - montag ist schontag.

seit so. bin ich wieder zuhause. wie hat mir das gefehlt! der klassiker: you don't know what you've got till it's gone. aber ich habe das große glück, dass mein "it's gone" nur sehr temporär war.
am liebsten wär ich schon am so. dem gatten in die tasche gekrabbelt und dort geblieben. auch gestern. den rest-so. verbrachte ich weitgehend auf dem sofa, man staunt, wie anstrengend kleinkram wie etwa 40 min autofahren und nach hause kommen sein können. die katzen fremdelten nur kurz, aber dafür heftig.

gestern war ... komisch. doof. unterwältigend. eigentlich hätte es gut sein sollen/können: es geht mir objektiv jeden tag besser, das wetter war toll und ich bin wieder daheim. stattdessen sehr unangenehmes bauschaumgefühl im kopf, mein spaziergang wird nach 10 min abgewürgt, weil el gordito hilfe braucht beim katze-einpacken (tierarzt wegen dauerkotzen), danach 2 stunden dämmern auf dem sofa vorm kamin und diese nicht-ganz-kopfschmerzen ertragen.
am nachmittag werden die stützfolien aus meiner nase entfernt, wie unangenehm! und wie klasse! ich wusste ja nicht, wie viel luft man durch so eine nase bekommen kann. ja, naTÜRlich macht mich das staunen. hab ich ja noch nie im leben erlebt. beim absaugen geht der arzt etwas zu tief, zuviel unterdruck in wasweißichwelchen höhlen, der kopf fühlt sich an, als würde er gleich implodieren, gott, ist das UUUUUNANGENEHM!! keine richtigen schmerzen, aber ... wie gesagt: implodierender kopf. sehr bäh. nach 30 minuten bin ich fertig. erfreulich, denn die praxis sitzt packevoll und ich hatte mit viel mehr wartezeit gerechnet.
der parkscheinautomat spinnt, frisst einen euro und gibt mir eine 20-cent-quittung statt des eingeworfenen geldstücks zurück. die frau hinter mir soll für 13 minuten parkzeit 3 euro löhnen. wir sind uns einig, dass das so sicher nicht stimmen kann. ein jungspund, der wischmoppschwingend daneben steht, muss uns zwei hohlbrötchen dann aber erst mal die welt und den parkscheinautomaten erklären *GNAHH!!* blöd, dass mir so etwas meist (?) in situationen passiert, in denen ich mich nicht gut fühle. sonst hätt ich dem mopppiloten schon erklärt, dass ich durchaus in der lage bin, einen parkscheinautomaten zu bedienen (ganz ohne penis ... man stelle sich vor ...), und merke, wenn mich das ding bescheißt. stattdessen lasse ich es bei genervt-sein bewenden, verbuche die zuviel gezahlten 80 cent unter "blöd gelaufen" und fahre heim.
auch autofahren macht wenig spaß, wenn sich der kopf so anfühlt wie gerade jetzt.
nach dem heimkommen feure ich den kamin an und lege mich wieder aufs sofa. simba leistet mir gesellschaft, und wir verschlafen die nächsten 2 stunden.
der liebste kommt spät von der arbeit, er ist sehr geschafft, weil er die gesamte last der firma auf seinen schultern trägt. keine übertreibung, leider.
wir kochen und essen zusammen. mein nach gefühl improvisierter rotkohl (ich rieche ja kaum etwas) ist überraschend gut geworden. des liebsten grillgut ist wie immer sensationell. anschließend gibt es ein bisschen schokoeis (rockt mich nicht) und "man of steel" (rockt mich auch nicht). ich bin dankbar für die möglichkeit des vorspulens und geize nicht mit bissigen kommentaren.
gegen 11 fallen wir beide todmüde ins bett.

2013-11-23

#510 - überstanden

hurra, ich lebe noch. von der op selber habe ich naturgemäß - dank vollnarkose - nix mitbekommen, und am do war ich noch ganz schön groggy. wobei es erstaunlich ist, wie gut die modernen narkotika mittlerweile sind. mir war nicht übel, und ich war in den stunden, in denen ich wach war, auch wirklich klar. habe aber (natürlich) viel geschlafen.
und unangenehm ist die ganze geschichte. nicht wirklich schmerzhaft, das nicht, aber ... bäh! ich werde nicht ins detail gehen, wen's interessiert, der möge fragen. nur so viel: ja, die nase IST ein empfindliches bauteil. und reizungen der nerven dort ziehen bis in die seltsamsten bereiche hinein.
aber es tut wirklcih deutlich weniger weh als ich gedacht habe, zumal der operateur meinem wunsch gefolgt ist und das nasenbein nicht angetastet werden musste. hurra!

nur das naseputzen mit einem mini-staubsauger ist _sehr_ unangenehm. (auch hier spare ich mir die details.)

morgen darf ich voraussichtlich nach hause, wenn nix unerwartetes passiert. ich freu mich!

2013-11-20

#509 - schnippityschnapp ...

es kann losgehen. naja, fast. ich bin soeben im krankenhaus der wahl in mein zimmerlein eingezogen und wurde sogar bereits mit neuem armschmuck (leider nur kunststoff, aber personalisiert mit name und ort und dem namen eines mannes* und div. mehr oder weniger kryptischen buchstaben- und zahlenkombinationen), kaffee (durchaus trinkbar) unnnnnd rührkuchen beglückt.
* es ist der operateur! nicht was ihr schon wieder denkt ... 

mein zimmer ist ganz nett, in freundlichen gelb- und blautönen gehalten, es gibt freies wlan und keine einschränkungen bei der nutzung elektronischer gizmos. erfreulich. ich hab mir den luxus eines einzelzimmers geleistet, ich möchte weder schnarchende zimmergenossen noch möchte ich mich im zugedrogten und/oder jammerigen zustand nach der op morgen jemand anderem zumuten.
nur der anblick des bettes selbst macht mich ein bisschen ... äh ... nun, es gruselt mich. so ein richtiges krankenbett, geradezu prototypisch. knöpfe, schalter, bremsen, kabel und sehr klinisch aussehende bettwäsche mit grünen streifen. ein pyjamamuster ... *brrr*

die station ist freundlicher als ich gedacht hatte. (gut, meine letzte kh-erfahrung ist mittlerweile 28 jahre her, seitdem hat sich einiges verändert.) getränke und obst gibts draußen auf dem gang nach wunsch, die schwestern sind freundlich und auskunftsbereit. die atmosphäre ist also ganz erfreulich. und das wetter ist auch nicht so, dass ich dringend raus wollen würde. gestern hatte ich noch gedacht, nach meinem "einzug" hier die letztmalige runde joggen gehen zu wollen. aber im moment ist mir eher nach mittagsschläfchen. *gähn*

ich bin nervös, ja, aber weniger als erwartet. nachdem ich in den letzten tagen dann doch die allwissende müllhalde befragt habe, was mich genau erwartet, bin ich jetzt beruhigter als zuvor. es war gar nicht SO verkehrt, meine blühende phantasie einzubremsen.

ach ja, warum ich hier bin? das innenleben meines riechorgans wird endlich begradigt. (das äußere soll GENAU so bleiben, wie es ist.) "septumdeviation-op!" ruft der fachmann, ich sage dazu "endlich frei atmen!"

na dann lass ich mich mal überraschen, was das morgige programm dann für mich für auswirkungen hat.

drückt mir die daumen! wer will, darf auch gern "hals- und (nasen-)beinbruch" wünschen.

ms. hü off.

2013-11-11

#508 - rant über handys im allgemeinen und meins im besonderen

edit (oben drüber, damit die vier leser mein geflenne vom montag nicht nochmal durchblättern müssen):

  1. vau-eff guckte diesmal nicht herablassend.
    ei gugge.
    man grinste zwar bei meinem rant über das betriebssystem, aber keine stichelei. dafür ist das gerät heute, zwei tage später, immer noch dort und nicht fertig. meh. 
  2. test zu einem "naturbelassenen" hox+-rom
    noch mit android 4.2.1
    (das ersatzhandy hat mir mein lieber mann geborgt)
    ich habe nichts am rom selber verändert. kein root, keine super-sonder-schpäschl-äpps, nix.
    zwei dinge installiert, einen dateiexplorer (keiner drauf? htc, srsly?? *hier bitte die größte gesichtspalme der welt und umgebung hinimaginieren*) und myphoneexplorer, weil ich keine lust hab, alle sms am handy zu tippen.
    alles, was im hintergrund werkelt, aber unerwünscht/unnötig ist (fratzebuck, aktien, gugelgeschiss, socialmedia-streamvereinigungen und co.) deaktiviert.
    mit dem handy geschlagene 8 minuten telefoniert (wirklich. ich habe grade nachgesehen.) und 2 sms empfangen und wegen der uhrzeit ein paar mal draufgeguckt (immer dann, wenn ich nicht am rechner saß, also selten).
    kein internet benutzt, kein kindle, kein twitter, nüscht.
    akkulaufzeit von 100 % auf "zuhülf, zuhülf, ich will an den strom": 20 stunden. zwanzig. bei de-facto-nichtnutzung.

    so, und nun sag mir bitte noch mal jemand, dass mein rooten und trallala ja total sinnfreier scheiß sei, weil die standardsoftware total gut und allesfein sei. 

echtjetz.

****

mein handy ist mal wieder im eimer. die software. cyanogenmod (a.k.a. kaggnscheißndrecksmistding). genauer gesagt, war ich verwegen genug, „mal eben“ ein update machen zu wollen. also so, wie das eigentlich sehr laut beworben wird (sinngemäß mit „so sicher und stabil wie die original-software, nur schicker, bigger, better, faster, more“.)  ja, war n fehler. weiß ich jetzt.
eine kleinigkeit (wechsel von version 10.1.3 auf 10.2) erwies sich als größerer stolperstein mit dem ergebnis, dass ich seit freitag nur sporadisch telefonisch erreichbar bin.
den grund für den fehler kenne ich jetzt (für die, die es interessiert: ich hätte die boot.img manuell flashen müssen). am ergebnis „erfreue“ ich mich seit fr.-mittag: bootloop, hängende app-installation, wieder bootloop, unberechenbare abstürze, bootloop. das volle programm. ich habe nicht mal genug zeit, meine daten komplett runterzusichern – und ehe mir jetzt jemand sagt, „jaaahaaa, man macht ja auch vorher ein backup! kleines dummchen, du“, ernde ich flugs ein, dass normalerweise der inhalt der sd-karte gar nicht angetastet wird. und ich es mir also sparen kann, 13 GB durch die grauenvoll langsame usb-2.0-verbindung zu „jagen“.
ach ja, und auf backups kann ich nicht zugreifen. auf keines der drei. ich komme schlicht schlicht nicht mehr an den speicherort ran. ich habe keine ahnung, woran das liegt, denn erstellen ließen sie sich ohne probleme.
als eine version zwischendurch mal kurz lief, fehlten mir von 360 mit titanium gesicherten apps 200. auch klasse, dann brauch ich mir den hassel auch nicht zu geben.

ich bin STOCKESAUER!! (und üüüüüberhaupt nicht aggressiv! *tritt gegen eine wand*)

ja, und nun stehe ich wieder vor der erfreulichen aktion, mit dem kleinen scheißerchen zu vf zu marschieren und die jungs um hilfe zu bitten. was bereits die letzten beiden male zu sehr herablassenden reaktionen geführt hat.

und nun kommt der eigentliche rant: dieser ganze gottverdammte scheißdreck wäre gar nicht nötig, wenn es die hersteller und die telko-anbieter mal auf den zwirn bekämen, dass ein handy zunehmend ein arbeitstier und personalisiert wird! bei autos oder computern ist es völlig normal, dass man sich aussuchen kann, ob man nen supersparsamen, aber relativ langsamen langstreckenbomber oder ein high-end-sportgerät mit nennenswertem energieverbrauch möchte. und dass optimierungen in der einen oder anderen richtung jeweils keine große sache sind. bei rechnern ist es ebenso normal, dass man im besten fall nur ganz wenige standard-anwendungen mitgeliefert bekommt und sich den rest selber aussucht. schon ganz und gar, wenn man im endeffekt auch noch dafür bezahlen muss.
bei handys ist es offenbar so, dass die anbieter meinen, bunte gehäuse und lustige kopfhörer seien als personalisierung ausreichend. und dann kommen noch die telko-anbieter und kloppen noch ein bis sieben tonnen bloatware und datensauger auf die dinger drauf.

will ich mein handy MEINEN wünschen gemäß nutzen, bin ich also gezwungen, es zu rooten (also dinge zu tun, bei denen der hersteller sofort rumflennt, dass ich die garantie zerstöre), tief ins system einzugreifen und mich ewig mit sachen rumzuärgern, für die man eigentlich android und java studiert haben müsste. (jedenfalls gefühlt.)

bei meiner nutzung ist es so, dass ich an einem tag mit hoher nutzung (z.b. weil ich unterwegs bin) mit einem nicht getunten rom etwa 6 stunden gut und 8 stunden geraaaaade so hinkomme. brauche ich dann noch eine app wie z.b. ein navi oder irgendein sport-dingsi, dann darf ich mich über 4-5 stunden freuen. das ist ein schlechter witz! mit dem letzten custom-rom (leedroid) war ich sehr zufrieden. damit war auch ein ganzer skitag und der komplette abend drin. selbst am anderen morgen waren noch 15 % saft im akku. blöderweise wird das gar nicht mehr aktualisiert und fällt daher als rom der wahl weg.
nun habe ich mir also dummerweise cyanogen eingetreten, aber diesen fehler werde ich jetzt beheben. blöd nur, dass mich diese erkenntnis in der summe zwei arbeitstage und jede menge nerven gekostet hat.

tja nun, auf zu vau-eff ...

aber damit dieser eintrag nicht nur gemecker enthält, gibt es hier die methoden der elefantenjagd. gefunden hab ich das auf dem tumblr von san - danke! ich lache immer noch (besonders über die windows-programmierer und sap).

2013-11-06

#507 - WMDEDGT im November

beschlossen: da mein normales leben nicht so spannend ist, gibt es jetzt besondere tage unter der überschrift „was machst du eigentlich den ganzen tag?“ (WMDEDGT).

gestern war so ein tag.

morgens beizeiten raus, weil ein übersetzungsjob fertig werden musste. ich saß also kurz nach 8 bereits am rechner und schlug mich mit einem stichwortverzeichnis herum, das mit einem RIESIGEN textkorpus abgeglichen werden musste (die stichwörter sollten bitte den überschriften etc. im korpus entsprechen.)
zwischendurch frühstück mit dem mann (2 pötte kaffee, 3 spiegeleier, käsestulle), dann weiter im und mit dem text bis 11:00, abgabe um 11:01. uff!
als nächstes dräute die umsatzsteurvoranmeldung fürs zweite, nein, dritte quartal, mit der ich wieder – wie üblich – ziemlich spät dran bin. ich hasse dieses korinthenkackerische papierfetzchen-abheften innigst und prokrastiniere deswegen nach besten kräften. kein besonders cleverer move, das ist mir schon klar.
bei den vorarbeiten stellte sich bald heraus, dass der drucker noch nicht mit dem neu eingerichteten pc redet. also verbrachte ich VIEL zeit mit troubleshooting und internetz leerlesen. zwischendurch erledigte ich mehrere rückfragen der auftraggeberin, zwei dienstliche und ein privates telefonat und grub die wurzeln der gloriosa fürs überwintern aus. weiteres erdbuddeln verkniff ich mir angesichts der bitteren kälte auf dem balkon.
ca. 15:30 machte ich mir ein verspätetes mittagessen (noch n pott kaffee und ne käsestulle) und sah el gordito vom hof fahren. das überraschte mich, denn eigentlich hätte er in der firma sein sollen ...
danach wieder back to install. kurz nach 16:00 lief der drucker endlich. kurz vor 17:00 starteten der mann und ich gen zentrum, und es stellte sich heraus, dass weder schwiemu noch der mann el gordito telefonisch erreichten – absolut ungewöhnlich. während des nachmittages hatte ich mit el gorditos ex gesmst, sie war nach einer länglichen kommunikation von ihm beunruhigt. das waren der mann und ich nun auch.
während j.s termin telefonierte ich mit der telefonseelsorge und anschließend mit der bullensine und t., el gorditos jüngerem bruder.
auch seine und die versuche der freunde, el g. zu erreichen, schlugen fehl.
wir brachen alle anderen planungen für den abend ab und kehrten umgehend nach hause zurück. dort wartete bereits t. wir beratschlagten, was nun zu tun sei, polizei einschalten oder nicht. kurz nach 19:00 kam der alarmruf seines kumpels t-2, el g. habe tabletten genommen und sich von div. leuten verabschiedet.
PÄNG!! ALARM!!
als wir die nachricht bekamen, waren t-2, seine freundin k. und kumpel r. bereits losgeschossen, el g zu suchen. ich telefonierte mit der pol, um meinen notruf abzusetzen. gott, was für ein langwieriges geschisse! und nein, man könne el g. nicht von dort aus orten (komisch, bei demonstranten und co. geht das ganz problemlos ...), das müsse ich beim provider veranlassen. und erst danach könne man, und bla, bla, bla. der polizist am anderen ende war insgesamt durchaus verständnisvoll und nett, aber ehrlich: so zäh stelle ich mir die suche nach einem potenziellen suizidkandidaten eigentlich nicht vor!
noch während meines telefonates rief t2 wieder an, sie hätten ihn gefunden und machten sich nun auf den weg ins krankenhaus. also alles stopp bei der pol und auf ins krankenhaus. dort entspann sich eine längere odyssee, bis wir endlich die richtige notaufnahme und dann auch el g und die freunde gefunden hatten.
es stellte sich heraus, dass el g – zum glück! – ziemlich ungeplant gehandelt hatte und dadurch keine weiteren schäden zu befürchten sind. wie es nun weitergeht, ob er einsieht, dass eine weile therapie eine gute idee wäre (und ganz grundsätzlich: hilfe von außen!), das werden wir sehen.

als wir gegen 22:30 hundemüde und seelisch gut geschüttelt, aber weniger gerührt, wieder daheim saßen, kauten wir beide jeweils noch ein alibihäppchen abendbrot (in meinem fall bisschen dosenfisch), redeten über die ereignisse des tages und mögliche konsequenzen. ich versuchte währenddessen, die mühlräder der gedanken mit rotwein zu stoppen, und gegen 23:00 lag ich im bett und schlief unruhig, aber lang.

****

fazit: muss ich nicht nochmal haben ...

2013-10-17

#506 - 20 fakten über mich

die großkatz hat mir ein stöckchen zugeworfen, 20 bis dato dem staunenden internetz unbekannte fakten über mich. hm. mal sehen, was sich so findet. gar nicht so einfach, wenn ich mich nicht - gefühlt - nackich machen will, aber trotzdem unterhaltsames zum besten geben.

ma guggn.

  1. ich bin vom begeisterten städter zum begeisterten landei geworden. 
  2. ich war dieses jahr keinmal im see schwimmen. das grämt mich. 
  3. ich bin quasi-biblioman. in der POS habe ich die meisten der schulbücher bereits vor beginn des schuljahres durchgelesen – einfach so, weil es mich interessierte.
    fun fact 1: aufgrund des in der 8. klasse der pos erworbenen wissens habe ich auf dem gymnasium in biologie in der 11. klasse mal 16 von 15 punkten bekommen ...
    fun fact 2: ... und mir dadurch den unsterblichen hass von everybody's darling zugezogen, die 0 von 15 punkten hatte. 
  4. ich lerne sehr gern, aber die schule habe ich bis zum ende innig gehasst. 
  5. und wo ich schon mal beim thema „schule“ bin: meinen sportlehrer aus der gymnasialen oberstufe verabscheue ich noch heute. 
  6. hätte mir vor 10 jahren – oder nur vor 5 oder 6 – jemand gesagt, dass ich mal begeistert sport machen würde, und gar noch im leistungsbereich, den hätte ich wahlweise ausgelacht („hehe, klar, in welcher disziplin? bleistiftweitwurf? bücherschubsen? ausdauer-nichtbewegen?“) oder für bekloppt erklärt. (oder vermutlich beides.) 
  7. ich weiß schon, seit ich 16 bin, dass ich keine kinder will.
    (wobei: wenn ich mir punkt 6 ansehe, frage ich mich, wie weit her es mit dem „wissen“ ist. halten wir also fest: ich will auch jetzt, mehr als 20 jahre später, immer noch keine kinder.)
    (trotzdem bin ich total verknallt in die kleine tochter der trainerfreundin.) 
  8. noch eine variation zum thema: hätte man mir vor 10 jahren gesagt, dass ich mal begeistert im garten wühlen würde, hätte ich denjenigen für bekloppt erklärt (und wäre vermutlich ein bisschen eingeschnappt gewesen). 
  9. ich komme sehr gut mit den schwiegereltern klar. auch wenn ich schwiegermutti im arbeitsumfeld sehr, SEHR anstrengend finde. 
  10. ich bin eine schlimme frostbeule. mit kälte kann man mich mürbe machen. 
  11. ich habe meinen mann auf einer dating-plattform kennengelernt. 
  12. wir haben unsere eheringe geschenkt bekommen. 
  13. ich hatte mein hochzeitskleid schon, ehe ich wusste, dass ich heiraten würde. 
  14. (nicht nur klassische) musik und tanz können mich zu tränen rühren. 
  15. auch bei mir differieren eigen- und fremdwahrnehmung gewaltig, was das selbstbewusstsein angeht. 
  16. als studentin hatte ich einen schwarzbraunen daumen. das hat sich mittlerweile sehr gründlich zum gegenteil gewandelt :D 
  17. ich mag erst seit diesem jahr schokoladeneis.
    oder vermutlich genauer: ich habe erst in diesem jahr zwei schokoladeneissorten entdeckt, die mir schmecken. 
  18. ich bin GANZ großer elvis-fan. 
  19. geziel­tes wer­fen und fan­gen sind bei mir extrem tages­form­ab­hän­gig.
    mal treffe ich auf 3 meter kein scheu­nen­tor, mal schaffe ich es, dem kater am ande­ren ende des gehe­ges ziel­si­cher das küken exakt vor die vor­der­füße zu wer­fen.
  20. ich parke bes­ser ein als die meis­ten män­ner in mei­ner umge­bung. durch­aus auch mit frem­den fahr­zeu­gen.
  21. ich rea­giere aus­ge­spro­chen all­er­gisch auf radio– und fern­seh­wer­bung und auf das däm­li­che gesab­bel im radio.
    das ist einer der wich­tigs­ten gründe dafür, dass ich weder fern­sehe noch radio höre.
    (und zap­pen kann ich eben­falls nicht ertra­gen ;) )
  22. zu mei­nem gro­ßen leid­we­sen bin ich nicht beson­ders gut in mathematik. 

sollte mir noch was zu den restlichen vier punkten einfallen, wird diese liste ergänzt.
edit: es sind sogar 22 fakten geworden.
das stöckchen möge aufnehmen, wer mag. falls wer mag. links in den kommentaren sind ausdrücklich erwünscht, falls gewünscht.

2013-10-09

#505 - noch ein „och nöö ...“

eine bakterielle infektion, die das betroffene gewebe anschwellen, heiß werden und ordentlich schmerzen lässt, ist an sich schon unangenehm genug. antibiotika, kühlung, ruhig halten und hochlagern sind mal wieder die therapien der wahl. (und sich scheiße fühlen gibt's gratis dazu.)
richtig fies wird es, wenn der betroffene bereich sich kurz oberhalb des mundwinkels befindet. nur die klappe zu halten wäre jetzt nicht so wirklich problematisch. aber beim essen oder – gott bewahre! – beim lachen bewegt man die muskeln ja auch. was weh tut.

ganz abgesehen davon muss ich die geplante reise auch verschieben oder abblasen.

bin grade zusätzlich auch sehr enttäuscht ...

2013-10-05

#504 - och nöö, nicht schon wieder ...

bereits am letzten samstag war der gatte wegen externer umstände ungut drauf und ließ das auch mich spüren. daraufhin verbrachte ich den allergrößten teil des tages in solistischen aktivitäten, anfangs auch gleich noch mit herzeleid in der seele und pipi inne augen wegen zweier besonders fieser (und besonders treffsicherer) spitzen von ihm.
später kriegte er sich einigermaßen wieder ein, und der sa.-abend war okay, wenn ich mich richtig erinnere.

und nun fängt er heute wieder so an. WTF?!

er hat ärger in der firma, der – hallo, familienbetrieb! – auch immer ins private mit hineinzieht, dazu stress mit den lieben kinderchen, genauer gesagt, mit el gordito, den das leben gerade heftig beutelt (nicht unverschuldet, trotzdem heftig), und zu guter – oder eher: schlechter – letzt mal wieder größere umbaupläne als ablenkung von all dem anderen. und das muss alles jetztsofort angeschoben werden, und wenn ich nicht mitspielen will und von seinen schnellschüssen unterwältigt bin, bin ich die doofe und bekomme – achtung, jetzt kommt endlich die pointe – seinen geballten unmut ab.

tolle wurst.

auch für mich war die letzte zeit kein reiner spaziergang, auch ich bin ziemlich k.o. von der vielen arbeit, und auch ich tät mal ein päuschen brauchen. stattdessen gibt's gepflegt eine auf die mappe.

großartig.

*abkotzend back to work*

2013-10-02

#503 - nur kurz

die neuen eingeweide des zuhauserechners sind da, eingebaut, alles vieles installiert und eingerichtet. scheint mir das nur so, oder dauern solche aktionen immer länger? und da habe ich nur den kleinen installathon gemacht und nicht jeden kleinscheiß wieder auf die kiste draufgeworfen.
blöd: bei den mails habe ich größere verluste zu verzeichnen. die ganz alten sind noch da, aber zwischen anfang 2012 und heute klafft eine nennenswerte lücke. zum glück sind die aktuellen sachen noch auf dem server! das hätte mir böse ins kontor geschossen, sonst.
RICHTIG blöd: aus welchen gründen auch immer habe ich nur eine alte version meiner kontakte auf dem handy. (das handy hatte ich ja ende der letzten woche schon neu aufgesetzt, jetzt läuft cyanogen drauf, dazu später mehr (hoffentlich).) es bleibt rauszubekommen, ob auf dem bürorechner ebenfalls die alte version drauf ist, da der heim-pc bisher immer der hub war und alles andere die satelliten. ich drücke mir selber sehr die daumen, dass im büro die kontakte noch komplett sind. ansonsten habe ich ein problem: alle nummern, die neuer sind als mitte 2012 und mir keine sms geschickt haben, sind potenziell weg :(
manchmal nervt der technikscheiß schon gewaltig.

aber schnell isser, der quasi-neue! sehr beeindruckend.

edit: die kontakte sind auf dem bürorechner komplett drauf. und die termine auch. was bin ich erleichtert! und einen hinweis auf das verbindungsproblem bei der synchronisierung habe ich auch.

soeben gab es noch einen neuen übersetzungsjob, der mich irre freut - gutes geld für eine unterhaltsame sache - da kann das neue arbeitstier zeigen, aus welchem holz silizium es geschnitzt gelasert ist.

2013-09-30

#502 – rückblick

die letzten wochen in stichpunkten (zu mehr reicht die zeit nicht):

  • feier für 50 menschen organisiert 
  • gefeiert, gelacht, getrunken, gefreut 
  • beschenkt worden
  • vor freude geweint
  • briefe per hand geschrieben *hach*
  • zu wenig geschlafen
  • gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet
  • übersetzt
  • immer noch zu wenig geschlafen
  • feier für 250 menschen organisiert 
  • haare gerauft
  • gefeiert, gelacht, getrunken, gefreut 
  • gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet
  • übersetzt
  • aquarientechnik umgebaut, geflucht
  • garten-umgestaltung begonnen
  • immer noch zu wenig geschlafen
  • den abgerauchten pc mit einer wohlgezielten tasse tee noch töter getötet
  • sehr laut und farbenfroh geflucht
  • teure pc-technik bestellt
  • katzen bekuschelt
  • 300 tulpenzwiebeln verbuddelt
  • muskelkater des todes gehabt
  • enduro-mountainbike gefahren
  • kein enduro-mountainbike gekauft (prey, lob mich mal ;)  )
  • stattdessen stiefel gekauft (waren auch wesentlich billiger!)
  • die erste RICHTIG große anwaltsrechnung bezahlt
  • RICHTIG große blumenrechnung bezahlt
  • herbstliche suppenrezepte gegoogelt
  • haus-umbau an-überlegt
und dazwischen ganz, ganz oft
  • den besten gatten der welt geherzt
  • katzen bekuschelt
  • kaffee getrunken
  • das leben genossen
das leben 1.0 hat mich voll im griff. aber schön ist es! nur der winterschnupfen, der nervt.

2013-09-19

#501 - bitte warten sie - please hold the line ...

sehr viel „alles“ im moment. ich komme derzeit weder zum bloggen noch dazu, mein fotoversprechen einzulösen. passend dazu ist mir der standrechner im home office richtig abgeraucht, nun warte ich auf das angebot und die neue technik. und habe einen install-marathon vor mir. (gnah!)

also bitte, meine damen und herren, bleiben Sie mir trotzdem gewogen, denn "I'll be back!"

2013-08-12

#500 - all married up :D

am donnerstag um 15:00 uhr haben der liebste und ich geheiratet.
war das SCHÖN!!
wir hatten großes glück mit einfach allem. das wetter spielte prächtig mit (nicht zu knallige sonne, nicht zu warm, nur ganz wenig regen gegen abend), das hotel war sowieso nicht zu toppen, die überraschungsgäste entlockten uns beiden jeweils tränchen der freude und rührung, die zeremonie war schön, der fotograf klasse - es stimmte einfach alles.

bilder folgen.

2013-08-04

#499 - aufgeregt ...

die übersetzung ist fertig korrekturgelesen und soeben abgeschickt. ab sofort habe ich also offiziell urlaub. *yay* \o/

dann habe ich mir gestern einen heuler geleistet: sorgfältig zwei listen geschrieben, schön mit füllhalter auf papier, damit ich die mit rumschleppen und abarbeiten kann. blöd nur, dass ich sie draußen auf dem tisch liegenlassen hab. die beiden zettel waren heute früh vom gewitter blitzblank gewaschen, tropfnass und transparent ... tsess ...
also nochmal von vorne.

meinem handgelenk geht es wieder ziemlich gut (hurra!!), dafür habe ich dank der gestrigen putz- und räumaktion nennenswerten muskelkater in schultern und armen. eimerschleppen und schippen bin ich eben nicht gewöhnt.
nachher müsste ich nochmal einen testlauf mit meiner frisur für ...BALLLLD!... machen. aber die gewaschen, fliegenden flusen lassen sich wirklich schwer bändigen. vermutlich werde ich das kokosöl mitnehmen und im notfall am tag T im wetlook auftreten.
hm.
dafür funktioniert das makeup tadellos und in rekordzeit (10 minuten).

noch 3 tage und 23 stunden. moar, was bin ich uffjereecht! :D

2013-08-02

#498 - färdsch!

die übersetzung ist fertig (per 13:20). *yay* heute abend, nach dem training, beginne ich mit der korrekturlesung, morgen mache ich frei, und am so. wird das opus beendet.

ich freu mich!

nachher gehts per rad zum training (naTÜRlich in der wärmsten zeit, einfach kann doch jeder :)  ). morgen ist der „verschönerungsrat“ dran – kosmetik. damit wären dann kopf und hände fertig, vllt bekomme ich auch noch zeit für ne fußpflege. also, ich wär dann soweit :D

noch 5 tage und eine stunde.

2013-08-01

#497 ...

der liebe kollege c. beim großen ag bringt mich nochmal zum wahnsinn. seine änderungswünsche bekomme ich jetzt zwar immerhin schon per mail - aber als eingescannten computerausdruck, in dem die zu ändernden daten farbig angemarkert sind.
und es liegt nicht daran, dass er mit der modernen technik nicht klarkäme (also es sollte nicht daran liegen ...). der gute ist nur ein jahr älter als ich (und ebenfalls schreibtischtäter). den jungs an der kleinanlieferung sehe ich nach, wenn sie mir handschriftliche papierzettel reinreichen, die machen ja auch was anderes. aber der c?
ich werd noch wahnsinnig mit dem.

der übersetzungsjob läuft erfreulich gut, wenn alles klappt, bin ich am sa. fertig. hurra!!

noch 7 tage und (knapp) 2 stunden.

2013-07-31

#496 - ey, „1984“ war nicht als anleitung gedacht!

prism und tempora sind in den medien und auch sonst allgegenwärtig, die wahlen nahen, und die etablierten lügenmäuler parteien schieben sich gegenseitig schwarze peter zu oder betreiben salamitaktik - immer nur genau das zugeben, was bewiesen werden kann. blöd nur, dass das von tag zu tag mehr wird.
gegensteuern tut von denen keiner.

mich verunsichert die allgegenwärtige, unsichtbare, aber leider sicher nicht folgenlose abhör- und mitlesemaschinerie sehr.
echte oder vermutete gedankenverbrechen sind nur noch ein paar bytes entfernt, maschinen kennen keine ironie, und ehe man es sich versieht, stehen morgens um sechs ziemlich viele menschen in uniform vor der tür, konfiszieren sämtliche elektronik (egal, ob die eigene oder vom partner und kind(ern)), dazu bergeweise papier. dann dauert es ein bisschen, man wird zu einigen sehr gestrengen gesprächen geladen. dann dauert es noch eine weile, und man bekommt gelbe briefe. (oder wenn es ganz dumm kommt, einen "urlaub" auf staatskosten mit besonders dekorativen gardinen ...)
wenn es schon nicht zu einem ordentlichen terroristen reicht, dann bekommt man eben die daumenschrauben für irgendetwas anderes angelegt, was sich sonst so in den eigenen datenbergen fand. und seien es nur die vierzehn mp3-ordner, die man seinerzeit von einer kurz-liebschaft kopieren durfte und von denen natürlich weder harte waren noch kaufbelege vorhanden sind.

und dann wird immer und immer wieder "der unrechtsstaat ddr" mit den allgegenwärtigen i-emms als buhmann beschworen. mann, das waren totale waisenkinder im vergleich zu dem, was heute passiert!

...

edit 1: @manniac hat ein geniales video dazu. gefunden beim kraftfuttermischwerk. (danke, ronny!!)

2013-07-25

#495 - großes kopfschütteln

ich sitze mal wieder an der umsatzsteuer und „erfreue“ mich an nicht ausgefüllten verwendungszwecken. frage ich also die entsprechende stelle und bekomme ein kontenblatt. aus dem geht hervor, dass man heute (25.07.) die rechnungen für februar und märz überwiesen hat.

und nun weiß ich nicht, ob ich mich darüber freuen oder bittere tränen weinen soll.

kopfschüttelnd zurück an den locher.

2013-07-23

#494 - auäää ...

das lernen via lesen entpuppt sich recht unerwartet als verdammt gute idee, da das rechte handgelenk (ausgerechnet!, aber absehbar) nicht mehr mitspielt. es plagt mich ja schon seit langem.
handflächen nach oben drehen, daumen nach außen - geht nicht mehr. bei "daumen oben" ist schluss. dinge heben, die schwerer sind als eine wasserflasche - geht nicht mehr. schrauben am fahrrari - schon mal gleich gar nicht. (drehmomentschlüssel, dass ich nicht lache ... ich krieg das ding nicht mal am griff gehoben, geschweige denn bestimmungsgemäß genutzt).
tippen geht noch so einigermaßen, aber auch das sollte ich nicht übertreiben.

bisher tippe ich, dank tante gugels medizinischer expertise, darauf, dass das knorpelscheibchen zwischen speiche elle und handwurzelknochen einen mitgekriegt hat. einen termin für "mal angucken" habe ich am kommenden montag. bis dahin muss ich irgendwie kommen.

(und danach ...?) mann, ich muss mich alleine frisieren, anziehen und anmalen können!

noch 16 tage.

2013-07-18

#493 - vorhang auf, film ab ...

so, mit dem heutigen tag habe ich nun angefangen, ernsthaft java zu lernen. ziel: android bändigen. man wünsche mir glück. oder – noch besser – erfolg.

2013-07-16

#492 - bugwelle

das leben 1.0 ist derzeit gerade so randvoll, dass die zeit fürs bloggen leider nicht reicht.
sie reicht fürs leben.
fürs staunen.
fürs glücklich-sein.
fürs dankbar-sein.
fürs arbeiten und pausenmachen.
fürs bewegen.
fürs essen und trinken.
für familie und freunde. (wenn auch nicht immer in großzügigem maß, leider!)
für vorbereitungen.

noch 23 tage.


2013-07-01

#491 - wild, wild east

nach einem faulen, bewegten sonntag lagen der liebste und ich bereits gegen 11 im bett und pennten wie die toten: 35 km mit knapp 2500 gesamt-höhenmetern auf dem mountainbike sind eine ansage, nach der man mit fug und recht platt sein darf wie ne sportmütze.
erholsamer nachtschlaf wäre also nett gewesen, ehe am montag um halb acht die woche wieder losging.

war aber nix.

gegen halb drei klingelte nämlich das telefon des liebsten.
seine mutter, die seniorchefin, war dran und ganz aufgeregt. in der firma habe man eingebrochen, der vater sei bereits dort. was man jetzt tun müsse. polizeieodernichtpolizei. und hach und ohweh. (verständlich ...)
der meinige - sofort hellwach (und ich auch) - beruhigte sie soweit möglich und legte auf, um den seniorchef zu befragen. dazu kam er nicht, denn sofort schellte es erneut, der seniorchef war dran, der meinige möge doch bitte auch in die firma kommen, woraufhin dieser -stat!- aus dem bett und ins gwand sprang und losfuhr.

schlafen konnte ich nun dank der aufregung auch nicht mehr, ich wälzte mich noch etwa 2 h hin und her, bespaßte die katzen, sah der sonne beim aufgehen zu und dämmerte dann in einen unruhigen schlummer hinüber.
drei minuten, nachdem mein wecker geklingelt und ich ihn dreimal verflucht und ausgeschaltet hatte, kam der meinige wieder und berichtete.

der nachtwache war beim rundgang aufgefallen, dass die kette am hinteren firmentor zerschnitten war. das hatte der ma dem seniorchef gemeldet. der veranlasste sofort die reparatur der kette. bei der zweiten runde war die kette bereits wieder kaputt und zwei schrottcontainer verschoben. offensichtlich hatte die nachtwache die diebe aber gestört.
also wurde das tor mit einem festen fahrradschloss gesichert. als der nachtwächter essen ging, kamen die diebe offensichtlich wieder - und da das tor ja nun zu war, drückten sie es mit dem stapler auf und machten sich aus dem staub.
das firmentor war stark beschädigt und schrott geklaut worden, außerdem steckte ein firmeneigener lader draußen im straßengraben fest. (vermutlich wäre der auch mit gen osten ausgewandert worden ... )

der seniorchef sah sich kurz um und gab sofort dem meinigen auch bescheid.
gemeinsam besah man sich die sachlage, besprach sich mit dem mitarbeiter und wartete auf die pol. und plötzlich fuhr ein fzg,. mit kurzzeitkennzeichen an ihnen vorbei, zu dem lader und hielt dort kurz. der meinige erkannte das kennzeichen, das kurz zuvor bereits an ihm vorbeigekommen war, rief: "das waren sie!!!einself!", schoss zum auto, und hinterher. (WAAAAHH!!) 

die seniorchefin war mit im auto und fotografierte, und der meinige blieb dran. als erste, unglaublich sinnvolle maßnahme zum abschütteln des "panzerkreuzers" schalteten die diebe das fahrlicht ab. putzigerweise trauten sie sich nicht, eine rote ampel zu missachten, und fuhren in die nahegelegene ortschaft weiter, statt auf die autobahn - und das mit einem eher mittelalten nutzfahrzeug, das für den dicken "panzerkreuzer" natürlich kein gegner war.
als auch schnelles fahren im ort nicht half (oh überraschung ... *kopf>tisch*), ließen sie das fahrzeug in einem baumbestandenen abschnitt einsfixdrei mit laufendem motor am straßenrand stehen und flohen zu fuß. zum glück ließ es der meinige dabei bewenden und folgte ihnen nicht weiter.
er benachrichtigte die trachtengruppe, die zwischenzeitlich bereits in der firma eingetroffen waren und dann auch sehr zügig an den weiteren schauplatz kamen und das fzg. sicherstellten.

es stellte sich heraus, dass die möchtegern-diebe bereits am sa. die (erhoffte ertrags-)lage in der firma ausbaldowert hatten: sie waren mit einem anderen fzg. aufs firmengelände gefahren, dabei aber aufgefallen und angesprochen worden. sie machten sich mit einer so bescheuerten ausrede und so ausgesprochen zügig aus dem staub, dass der mitarbeiter umgehend den chefs bescheid sagte. die das ereignis denn auch  auf dem radar hatten und der pol mitteilten.
im dagelassenen "fluchtfzg." fanden sich 2 paar kennzeichen, mit denen sich flugs feststellen ließ, dass das beobachtete zweite fzg. tatsächlich auch zu der baggage gehörte. und, wenn ich das richtig mitbekommen habe, befindet sich das zweite auto auch bereits in der liebevollen obhut der jungs in grün (bzw. dunkelblau).

fazit der nacht:
die superhirne haben also eine winzmenge schrott erbeutet,
dabei haben sie zwei fahrzeuge mit allem inhalt eingebüßt,
einen lader festgefahren,
ein tor zerstört
... und vermutlich zwei paar unterhosen zu waschen ...

wäre das ein film gewesen, hätte ich mich vermutlich über die unrealistisch dümmlichen figuren der diebe mokiert.

trotzdem werden wir wachsam bleiben müssen, denn es steht zu befürchten, dass die herren wiederkommen. und wenn sie es nicht mit dem schrott probieren, wird es der diesel der lkws sein. oder einfach nur eine nette kleine brandstiftung „zum dank“ für die entgangenen gewinne.

unschön.

2013-06-28

#490 - nur kurz

... bei nicx finden sich immer wieder perlen. neulich die wunderschöne teetasse aus papier mit deckel zum einstecken, jüngst der kalte kaffee.
die teetasse war zwar ein irres gefriemel und ich hatte hinterher mehr sekundenkleber an den fingern als an der tasse - aber die außergewöhnliche geschenkverpackung war es so dermaßen wert :D
mit dem kalten kaffee sitz ich grade am schreibtisch und genieße den koffeinkick ohne bitternis. auch sehr fein.

dazu ist heute freitag, nachher hab ich training. worauf ich mich sehr freue, und abends gehts mit dem freunden zum griechen. da lasse ich mich von den finanzsorgen einfach nicht ärgern - es kommen auch wieder bess're tage, methinks. und wenn nicht: sch... drauf, dann mach ich mir halt nen schönen sommer. so.

2013-06-17

#489 - #raaaaaant!!

oh, ich hasse, hasse, HASSE es, wenn mir aktionen zugesagt werden, die dann nicht passieren! gnah!! muss ich meine liiiiebe kollegin nochmal in ihre behäbige kehrseite treten. (nicht, dass die gewünschte überweisung dann schneller ginge, aber immerhin lässt das dampf ab - bei mir, sicher nicht bei ihr. hehe.)

blöd nur, dass ich dem freelancer, der für die fa. gearbeitet hat, versprochen hatte, mich zu kümmern (hab ich ja auch) -  aber er sieht keinen erfolg.

ich HASSE es!

2013-06-13

#488 - da ist der wurm drin

die letzten tage waren unGLAUBlich anstrengend. eigentlich ist nichts wirklich heftiges passiert, aber selbst das ganz normale tun frisst wieder mal heftigst energie.
auch der erhoffte auftrieb durch den erfolgreichen umbau des 150er aquariums ist entweder ausgeblieben oder nicht so deutlich, wie ich das gebraucht hätte. mist. im moment hab ich das gefühl, dass ich am rand eines depressiven schubs herumrobbe. auch wenn es dafür - wie meist - keinen echten auslöser gibt, also nix wo man mit dem finger draufpieken und sagen kann, „ja, das ist aber auch wirklich eine fiese sache, kein wunder, dass dich das so runterreißt“.
passend dazu (auch nicht unbekannt): abends komme ich nicht zur ruhe und lese bis nach mitternacht. und morgens hasse ich den wecker jeden tag aufs neue.

gestern war ein killer von einem tag, an dem wirklich nichts wie geplant lief, also so, wie ICH das geplant hatte. neinnein, es gab keine katastrophen und nix schlimmes, nur jede menge gehetze von einem termin zum nächsten, und der abend verlief auch völlig anders als ich gehofft hatte. der mann meines herzens hatte seine zeitplanung völlig versemmelt, weil er es nicht fertigbekommt, mir seine termine ALLE mitzuteilen. täte er das regelmäßig, könnte ich ihn darauf hinweisen, dass die eine oder andere aneinanderreihung von terminen zeitlich zumindest sportlich, wenn nicht unmöglich ist. so auch gestern. er wäre unmöglich rechtzeitig zu seinem abendtermin gekommen, hätte er mich heimbringen müssen. und hätte ich gewusst, dass er noch diesen und den folgenden termin hat, wäre ich in eigenregie nach d. gefahren. naja, „hätte, hätte, fahrradkette.“
um ihn also gestern nicht vor den poller laufen zu lassen, saß ich wartend und lesend an verschiedenen stellen der stadt herum, statt wie eigentlich gehofft rausgehen oder wenigstens im garten buddeln zu können.
(aber die lektüre ist grandios: neverwhere von neil gaiman.)

heute nun habe ich mir mindestens den start zuhause im home office „verordnet“, in der hoffnung, den noch immer unfertigen job heute endlich abschließen zu können. auch das ist wohl ein symptom meiner derzeitigen seelenlage: ich kriege sachen nur ganz schwer fertig. es fehlt wirklich nur mehr ein kleines häppchen, vielleicht, zwei, drei stunden arbeit - aber die türmen sich als schier unüberwindbares hindernis vor mir auf.

dazu ein paar formulierungs-aufgaben, die mir um so schwerer erscheinen, je länger ich sie vor mir herschiebe.

ach verdammt, ich hör jetzt auf, hier rumzujammern, und versuche es stattdessen mal mit arbeit. immerhin sind die punkte 1 und 2 der heutigen to-do-liste abgearbeitet: schreibtisch und balkon sind aufgeräumt.

jetzt gibts den vierten kaffee heute und dann gehts aber wirklich los.

2013-06-11

#487 - minder lustig ...

da hat ein großer auftraggeber den projektstart eines wirklich großen jobs für gestern zugesagt. geplant ist ein monsterjob, der mich 4 wochen vollzeit beschäftigt. also hab ich mir brav alles andere aus dem weg geräumt und sitze jetzt quasi auf abruf.

nur: per heute-jetzt (die., 17:15)  ist der job immer noch nicht bei mir angekommen.

was denken sich die junxundmedlz, was wir übersetzer den ganzen tag tun? auf ihren ganz persönlichen job warten, bis dahin nasebohren, und wenn das mammutpensum dann drei minuten vor abgabe doch noch auf unsere tische gekippt wird, mal eben fix runterübersetzen?
(schlaf wird ja eh überbewertet.)
ich bin ein bisschen angefressen. zumal ich ja meine sonstigen jobs drumherum gelegt, praktisch alles andere um- oder weggeplant und mir massenweise zeit freigeräumt habe.

*argn*

es wird mir wohl nix anderes übrig bleiben, als die projektmanagerin nachher doch noch zu nerven, ob sie was neues weiß. auch wenn ich das ausgesprochen ungern tue, wenn es nicht auf meiner seite brennt.

bloß gut, dass es beim anderen ag noch einiges zu tun gibt, ich also nicht arbeitslos bin.

*geht murrend nach rechts ab ... *

update: die projektmanagerin ist ebenso angepisst wie ich. (und unsere mitstreiter auch alle.) es soll diese woche losgehen, das ende verschöbe sich dann entsprechend. immerhin was. hoffentlich lassen sie uns nicht wieder einen ganzen monat hängen und warten ...

2013-06-04

#486

och. da draußen ist was sehr helles am himmel.

und das macht WARM!

und es fällt gar kein wasser mehr vom himmel? (verdammt, ausgerechnet, wo die schwimmhäute grade die vorderen fingergelenke erreicht haben.)

gestern, 09:30: 8,5 grad hier in rübennasenhausen. am 3. juni. 

2013-06-02

# 485 - plan b

regenregenregen.
plan a : im bett bleiben, lesen, die halsschmerzen kurieren.
plan b: doch aufstehen und "ein bisschen was" tun.

gewonnen hat plan b.

das "bisschen" war:

  • fahrrad schrauben, 
  • fahrradteile (erfolglos) von a nach b und zurück nach a spedieren, 
  • 2 aquarien saubermachen (meine güte!, welche mengen schnecken kacken können!), 
  • yuccapalme kupieren (zwei gakelige triebe abschneiden und passend kürzen, viele verschildlauste blätter sowohl von den senkern als auch den palmen abschneiden, behandlung gegen schildläuse), 
  • kupierte senker versenken (ins wasser stellen zum bewurzeln), 
  • grünschnitt und pflanzenmüll vom balkon wegräumen. 

 jetzt bin ich - überraschung! - platt wie ne sportmütze.

2013-05-28

#484 - so ein seelchen ist schon ein seltsames ding ...

heute: selbstmotivation durch lesen des letzten blogeintrags:

also kann ich erst raus, wenn das tagespensum geschafft ist. und das tagespensum ist ein langes.
seufz.
back to work.

warum, bitte, hilft mir das, jetze grade in die puschen zu kommen?

kopfschüttelnd ans werk.

am rande: heute ist abgabe des letzten t10-jobs (das flugzeughandbuch). wird auch langsam zeit. leider ist einstweilen an der translatorischen front nix neues in sicht, im müll-büro ist auch nix los - es könnte also wirklich auf ne große runde biken vorm training rauslaufen.

2013-05-26

#483 - regenregenregen

sitze mit wollsocken und der dicken blauen yeti-plüschjacke am schreibtisch. draußen stürmt und regnet es, was nur von oben runterwill.

die gloriosa und die passionsblumen müssen heute unbedingt abgedeckt und das wasser aus den pötten irgendwie abgelassen werden, die stehen buchstäblich bis zur halskrause im schlamm. das zyperngras hingegen findet zwar den schlamm wunderbar in ordnung, mickert aber aufgrund der arktischen temperaturen.

7 grad nachttemperaturen. am 25. mai. dazu kann ich nur den kopf schütteln. ich hoffe sehr, dass das wetter sich nicht durch den gesamten sommer zieht!

dazu arbeiten am sonntag. im prinzip ist das nicht schlimm, ich mache meinen job wirklich gern – aber gestern war schon so ein seltsam unschöner tag, da hätte ich heute dringend "hirn-ausschütteln mit sport" gebraucht. wenigstens in den arbeitspausen (übersetzen vom blatt und diktieren ist BÖSE anstrengend! schnell auch, das ja, aber boy-o! ist man danach alle ...). nur: die ersehnte radrunde fällt aus wegen 9 grad, sturm und regen. es dauert einfach zu lange, hinterher mich und das bike so weit wieder vom schlamm und dreck und nässe zu befreien (und mich aufzutauen), dass der geländeferrari nicht gammelt und ich das haus betreten kann, ohne eine spur aus schlamm hinter mir herzuziehen.
selbst wenn ich nur die kleine, "schnelle" asphaltrunde führe, müsste ich wenigstens 45 min putzzeit dazurechnen und säße dann immer noch mit nassen haaren am rechner. also kann ich erst raus, wenn das tagespensum geschafft ist. und das tagespensum ist ein langes.

seufz.

back to work.

2013-05-22

#482 - gnah!

kopfschmerzen, handgelenkschmerzen.
regen und 10 grad.
stress mit idioten.
stress mitm internet.
(memo to self: unbedingt bei den funkern anrufen und nach volumenbegrenzung fragen!!)
keine lust zu gar nischt, nicht mal kaffee hilft.
eine „auf verdacht“ bestellte klamotte hat mich auf dem bild überhaupt nicht begeistert. (und schuhe in rosssssa ...)
die feierplanung ende des sommers kippelt.
die chefin nervt.

aber
dafür sind die miezen die kuschligkeit in person.
die beiden t10-jobs sind fast fertig.
ergo kommt dann auch geld (*yay*).
gestern war beim training ein hervorragender tag.
der mann ist unglaublich lieb zu mir.
ich hab heute beizeiten feierabend.

immerhin was.


2013-05-21

#481 - lose gedanken

die blogfrequenz sinkt mal wieder. das leben 1.0 sorgt für genug zu tun.
das, was mir zwischendurch durch den kopf schießt, ist zu unausgegoren, um es direkt in die tasten zu hauen. wenn es dann eine weile "zum reifen" im entwurfsordner gelegen hat und ich noch einmal drüberlese, denke ich oft "och nee" und lösche es wieder.

nun ja.

der erste ü10-job (ü10: kurz für "übersetzung" – ü+10 folgende zeichen), das flugzeughandbuch, ist weitestgehend fertig. ich warte noch auf input der korrekturleserin und die technischen anmerkungen meines "beraters". allerdings: die luft halte ich bis dahin nicht an ...
wie es dann mit der fertigen datei weitergeht, weiß ich immer noch nicht *knurr*. also werde ich übers übersetzen hinaus keinerlei weiteren handschlag daran tun, denn im zweifel ist das für die katz und für lau. heißt: den text nur noch fertig machen und dem flieger dann schicken. wird auch zeit, dass ich damit fertig werde ...
insgesamt hat der job viel spaß gemacht. er war aber auch (wie erwartet) sauschwer. viel gelernt, viel spaß gehabt, wenig verdient. unterm strich: hat spaß gemacht und wird unter "viel gelernt" verbucht, sonst tut die finanzielle seite zu weh.

nun sitze ich am nächsten job, der auch spaß macht, einigen erkenntnisgewinn bringt und ganz ooookeh bezahlt wird. reich werd ich damit nicht, aber es schult die fähigkeiten, ich "komm wieder rein" ins übersetzen, und der kontakt zur agentur ist reaktiviert.
außerdem reaktiviere ich verloren geglaubte kenntnisse: übersetzen vom blatt (bzw. hier: vom bildschirm) geht wunderbar schnell, schont das wehe handgelenk und macht am heimischen rechner auch spaß. der büro-pc ist zu langsam für den ressourcen fressenden „zwölften drachen des natürlichen sprechens“.

warum ich mich aber dermaßen schwer damit tue, die fast fertigen jobs zu beenden, weiß der himmel (oder wer sonst auch immer für derlei zuständig ist).

der b'day neulich (also meiner) war sehr schön! ich hab mich gefreut, wie viele leute an mich gedacht haben (zwei "ausfälle" (deren einer: jbob) haben mich doch nennenswert betrübt). nun arbeite ich peu à peu meine mailschulden-mit-danksagung ab. das führt erfreulicherweise zu einigen reanimierten kontakten.

dann wird die planung der großen feierlichkeit anfang september gerade kippelig. das wurmt mich sehr, dieses ewige hin und her! aber was soll's, meckern hilft nicht.

und schließlich war das lange wochenende ein sehr schönes. die lieblingsschwester war zu besuch, die stadt war schwarz, die tage waren warm (mostly) und die leute entspannt. ich bin ein paar meter motorrad gefahren (yay!! es macht spaaaaß! sollte ich viel öfter machen ...), hab geguckt und wurde beguckt (ganz in weiß in einer ganz schwarzen menge), gefaulenzt, gelesen, sachen gekauft und es mit erholung versucht.

kleiner wermutstropfen: die vergangenheit (lies: die erinnerungen ans 2010er wgt mit jbob) ist zeitweise lebendiger als ich das gern hätte, und so war es sicher nicht so verkehrt, dass ich mich nur sehr am rand unter die schwarzen massen mischte. vielleicht kommendes jahr. man wird sehen.

und nun back to work.

2013-05-14

#480 - Twitter geht heute echt nicht ... #rant


So, eine bekannte Schauspielerin bestimmte Frau hat also invasive Krebsvorsorge betrieben. Und prompt bricht die Twelt in Hohn und Spott und ein finsteres Bashing ihrer Entscheidung aus, und ich möchte im Strahl kotzen. Hätte sie sich selbigenorts je einen Liter Silikon implantieren lassen, es hätte vermutlich beifälliges Geschrei gegeben à la "geile Alte", wahlweise "sie hatte es doch gaaaaar nicht nötig". Und in China wäre ein Fahrrad umgefallen. 
So aber ist meine TL voll von sehr, sehr ätzenden Bemerkungen über eine sehr persönliche Entscheidung. Und das ist richtig widerlich. 
@kittykoma fasst es in wenigen Worten zusammen: "Sollen sie heute alle die Angst vor der eigenen Vergänglichkeit in Witze drücken und dabei ihre Eier streicheln. Ich bin off." Ganz ihrer Meinung. #twoff 
(Ich reg mich jetzt über die Idiotie der Witzemacher und „Wie kann sie nur“/“kein Hirn…“-Fraktion nicht weiter auf. Aber es fällt schwer!) 

Kommt mir das nur so vor, oder ist Twitter in der letzten Zeit zunehmend unlesbar geworden? Jeden Tag ein Sack voll wortinkontinenter Hasspocken, die zu exakt allem eine total solide Meinung haben? (die mir, btw, das Nackenfell aufstellt und die ich unter „white male supremacy“-Zeugs zusammenfassen würde.) Etliche Kerle sowieso (und die, die ich nicht lese, werden mir in die TL retweetet), aber auch erschreckend viele Frauen. Ja, Mädels, ihr seid echt total cool und geil, wenn ihr euch an die Kerle ranwanzt, indem ihr eure Geschlechtsgenossinnen runtermacht. Neinnein, ihr kommt dafür in den Himmel, kriegt nur die guten Kerle ab und rasend viel grandiosen Säggs sowieso. *kopf>tisch*

Eigentlich habe ich Twitter bisher wirklich gern genutzt. Aber seit ein paar Wochen geht das bestenfalls in homöopathischen Dosen. Man sieht es an meiner Aktivität. Und ja: es fehlt mir.
Eigentlich gefällt mir die Möglichkeit sehr, Informationen, Links und Geschnatter zu Themen zu lesen, die mich interessieren/berühren/lachen machen usw. und dazu keine Zeitungen oder sonstige „Meinungsführer“ nutzen zu müssen, deren Meinung für mich vor Allem oft eins ist: irrelevant (alternativ: ü-ber-haupt nicht meine). Nein, ich will nicht nur lesen, was ich denke. Aber auch! Und ich will auch nicht ununterbrochen virtuell gebasht werden (auch wenn das gar nicht mich als mich persönlich meint), weil ich bestimmte Sachen erheblich anders sehe als "die Meinungsführer". Das ist nämlich der tiefere Sinn von Meinungsfreiheit: Es steht mir frei, zu meinen, was ich will. Und das ggf. auch äußern zu dürfen, ohne dafür direkt und unmittelbar virtuell oder realiter verbal oder sonstwie verdroschen zu werden. 

Dass ich schon immer eher ein Außenseiter war - geschenkt. Dass meine Meinungen nicht unbedingt Mainstream sind - ebenfalls geschenkt. Aber ich will mich, verdammt noch mal, unbehelligt darüber freuen können, dass ich nicht der einzige Spinner mit einer so und so gearteten Meinung zum Thema X auf diesem großen Planeten bin – und bis vor einiger Zeit war das auf Twitter auch durchaus möglich. 

Insofern werde ich jetzt a) mein Gezwitscher noch weiter runterfahren, b) die TL sehr radikal ausmisten und c) überlegen, ob ich mir das überhaupt weiter antun mag. 

Schade. Wirklich schade. 

#rant

2013-04-23

#479 - kopf>tisch, mal wieder

der blick aufs konto ist derzeit ein höchst unerfreulicher. die hauptauftraggeber-firma hatte ein erstes quartal, dessen qualität mit "beschissen" noch übertrieben wäre. und da ich nun mal familiennah bin, hab ich die zähne zusammengebissen und auf besseres wetter gehofft. buchstäblich.
nur, so langsam wurde die luft auch bei mir dünn.

nun ist es schon seit einer weile april, in der firma läuft es wie wild - aber es dauert halt eine weile, bis sich das auch in der liquidität bemerkbar macht. trotzdem habe ich soeben die rechnungen für die ersten drei monate geschrieben. mal sehen, wann die ersten teile davon eintrudeln. ich meine, ich verstehe die chefin gut. wenn das geld knapp ist und ich noch etwas luft habe, kann ich gut warten. nur das dauert jetzt einfach zu lange.
erfreulich ist aber, dass jetzt deutlich erkennbar wird, dass die richtungsentscheidungen aus dem winter in die richtige richtung gehen. die leute sind hoch motiviert und ziehen mit, sowas hab ich hier noch nicht erlebt. auch bestimmte abläufe sind erheblich besser organisiert. insgesamt könnte es also bedeutend schlimmer aussehen. wenigstens was.

dann kam anfang märz die nachricht vom schimpansenamt, dass ich eine hübsche erstattung aus 2011 bekomme. (nur um das nochmal laut zu sagen: also geld, was die schimpansen haben, was ihnen aber nicht zusteht! seit mehr als einem jahr, im übrigen). auf die auszahlung warte ich. nunmehr die 7. woche.
ende märz hingegen kam noch ein weiteres schimpansenamtsschreiben: die vorauszahlung fürs 1. quartal 2013 war am 10.3.fällig, und ich hatte noch nicht überwiesen. da kamen — husch! — zur fälligen vorauszahlung auch spornstreichs säumniszuschläge drauf. und zinsen.
reizend.
sollte ich bis ende dieser woche noch keine neuigkeiten ausm amt haben,  werde ich ihnen schreiben und mitteilen, dass ich jetzt ebenfalls säumniszuschläge und zinsen erhebe. und da bin ich noch ein nettes und will nicht wie die bank 13% p.a. für eine "geduldete überziehung".

und weil ich schon mal beim meckern bin: auch der übersetzungsjob, der an sich wirklich spaß macht, zog dann auch noch ein weniger erfreuliches gespräch mit dem auftraggeber nach sich. der klassiker: ob die übersetzung denn "wirklich so viel kosten" müsse. nee, ich mach das gern fürn dudeldei und ruhm und ehre. du hast ja jetzt grade wasweißichwievielhunderttausend euronen für n flugzeug ausgegeben, da sind die (hier kleinen vierstelligen betrag einsetzen) für die übersetzung echt nicht mehr drin. kann ich voll verstehen.
dazu kommt, dass ich diesen job wesentlich zu günstig erledigt habe. ich wollte gern ein fachkorrektorat zubuchen und habe angebote abgefragt. die preise dafür lagen im schnitt bei  40 % des preises, den ich fürs übersetzen bekomme, am oberen ende der skala waren es fast zwei drittel. normal sind etwa 20 % ... hätte ich für diesen job einen marktüblichen preis genommen, hätte der ag mindestens das doppelte, eher jedoch das dreifache gezahlt. da tat die frage doppelt weh. nein, dreifach, denn: erwähnte ich, dass der blick auf mein konto derzeit unerfreulich ist?
und das schlimmste: ich bin zumindest in teilen selber schuld mit meiner scheißndrecks-geduld und empfänglichkeit für das rumgeweiner der umgebung.


2013-04-18

#478 - kurzmeldung

der neue rhythmus mit übersetzen, müllen, mtben beginnt zu wirken, die schultern und der nacken werden wieder beweglich. wann sie wieder wirklich belastbar sind, wird sich zeigen, das gespannte warten habe ich einstweilen aufgegeben.
der blumenmarathon scheint ganz gut anzufangen - die drinnensteher treiben aus, dass man fast zusehen kann. nur die passionsblume scheint den langen winter draußen nicht gemocht zu haben. und der eukalyptus braucht ewig und drei tage. aber ich kann warten ...
die draußensteher im pro-tempore-glashaus dagegen tun erst mal nix. auch da werde ich einfach weiterwarten.
die spammerattacke scheint andernorts weiterzugehen, die zugriffszahlen sind wieder auf das normale maß gesunken. erfreulich.
am we waren der liebste und ich das erste mal in dieser saison wieder auf einer großen fahrradtour. ich durfte den geländeferrari fahren. meine herrn, DAS ist ein tolles teil! dass man mit konsequentem leichtbau und optimierung auf leichtgängigkeit selbst im vergleich zu meinem doch schon recht guten scotty noch so viel rausholen kann, hat mich sehr überrascht. kein wunder, dass er sich langweilt, wenn er das felt fährt und ich mich mit scotty "nebenherquäle". obwohl es eigentlich keine quälerei ist.
nachher muss ich aber unbedingt noch mal raus, das schöne wetter genießen. zum training mag ich nicht allein fahren, für die 20 minuten ist mir das zu viel gehampel, wenn der liebste nicht mit kann. und der muss erst mal seine halsschmerzen kurieren.

dem getier geht es gut, anscheinend hat sich auch das leben in den aquarien wieder halbwegs beruhigt - das große 150er sieht wieder ganz passabel aus und die ersatzmannschaft (3 weitere engelsantennenwelse) haben den einsamen vierten auch wieder gut eingebremst, sodass der das neurotische scheibenkreisen aufgegeben hat.

und zu guter (oder eher: schlechter) letzt könnte ich das sch... schimpansenamt mal wieder morden. die erbsenzähler dorten haben mir für die est.-vorauszahlung fürs erste quartal 13 den säumniszuschlag bereits nach 3 wochen in rechnung gestellt. auf meine rückzahlung von 2011 warte ich die 7. woche. toll! *kotz im strahl*

so, aber jetzt ab aufs rad!

2013-04-03

#477 - wellen

das leben da draußen schlägt derzeit gerade sehr, sehr große wellen ...
eine freundin organisiert ihre hochzeit.
eine weitere hat ein familienmitglied verloren.
eine weitere bricht grade unter der last ihrer umgebung zusammen.
eine weitere steht unerwartet beruflich vor einer totalen neuorientierung.
die lieblingsschwester muss ebenfalls umorientieren, um nicht in den burnout zu stürzen.
ich selber organisiere und orientiere und steuere auch grade an mehreren fronten.

wasn grade los da draußen? leben, hallo, geht's auch ne nummer kleiner bitte?

aber es gibt auch positives: das neue büro ist nahezu fertig, es fehlen nur noch die lampen und das grünzeug. und der übersetzungsjob läuft. (nur die terminologie hat es in sich ...)


2013-03-25

#476 - schbämmmschbämmmschbämmm, lovely schbämmm, eat more schbämmm ...

seit rund einer woche rennen mich die spammer nieder. am tag kommen zwischen 10 und 30 "kommentare", die mir das kugelmail-konto vollmüllen (und mir wegen der benachrichtigung dabei gar fürchterlich auf den saque gehen) und andere kommentare verdecken.
daher meine bitte an meine kommentatoren: lasst mir eine kleine nachricht zukommen, wenn ihr was geschrieben habt, über einen der anderen kanäle (optimal: sms, sonst huehnerschreck bei gmx dings net).

wenn der spuk vorbei ist, geb ich laut.

2013-03-18

#475 - was vom wochenende übrig blieb

... viel war es nicht.

zeitplanung ist ein mieses biest - vor allem, wenn man die ansagen anderer leute braucht. der liebste hatte vor kurzem "blind" (also ohne das vorher mit mir zu besprechen) freunden für dieses we zugesagt. aber er bekam es nicht auf die reihe, mir einigermaßen zeitnah zu sagen, was genau nun wann stattfinden sollte. und so hing ich am schirm bis drei minuten vor der angst. doof, so was!
der abend hingegen war dann sehr nett, essen beim werner und danach noch ein absacker an der hotelbar - nur fielen die freundesfreundin und ich abwechselnd in müdigkeitslöcher, sodass aus dem angepeilten "noch weggehen" dann heimfahren und matratzenhorchdienst wurden.
die rückfahrt war übrigens auch bemerkenswert, weil es dank der buchmesse kaum freie taxen gab. der meinige war baß erstaunt, dass die buchmesse so eine große sache sei. ich lachte.

gestern war dann dringendst jede menge an den heimaquarien zu tun. im moment läuft es auf der ebene so richtig gar nicht: das 150er ist jetzt nahezu entvölkert: 3 fadenfische, ein engelsantennenwels und die dicke schwarze molly-kuh sind noch übrig von 6 flösselaalen, 6 welsen, 3 fadenfischen, 5 mollys. es ist zum heulen. den fadenfischen geht es blendend, ihrem verhalten und der prächtigen zeichnung nach zu urteilen. auch die molline ist putz und munter, und die dame ist locker 4 jahre alt. der wels hingegen ist völlig hyperaktiv und dreht kreise an den scheiben (er ist ja jetzt alleine :(( ) und ist auch recht dünn geworden.
bei den garnelen habe ich einen nahezu-totalausfall, wenn noch 5 im 80er becken am leben sind, dürfte das viel sein. leider habe ich nicht die leiseste ahnung, woran das liegen könnte.
wenigstens scheint im  büro alles glatt zu laufen (bis auf eine kaputte neonröhre, aber das ist zu verschmerzen).

und ich habe endlich mal wieder einen richtig genialen übersetzungsjob an land gezogen (vielmehr wurde er mir zugeworfen): das bedienungshandbuch für ein flugzeug übersetzen. yippieh! genau das, was ich beim übersetzen am liebsten mache. also brachte ich gestern abend einige zeit mit terminologiearbeit zu. das sollte ich ausbauen, denn es macht mir einen heidenspaß, immer wieder.

so, und nun back to work.

2013-03-12

#474 - viel passiert, wenig zeit zum schreiben

das leben bewegt sich im moment schnell (zu schnell?). es bricht einiges um und auf - das ist gut so! - nur ist das alles sehr, sehr anstrengend. eigentlich hätte auch ich gern eine neue runde tagebuchbloggen unternommen. aber dazu fehlt mir ganz einfach die zeit. im büro in den pausen geht das nicht mehr, und zuhause habe ich keinen elan, nochmal vor den kasten mit den tasten zu hasten.

highlight der letzten zeit: das neue büro daheim (runter von der empore, rein in das ehemalige schlafzimmer) nimmt formen an. und sport braucht man an/nach so einem wochenende des um- und ausräumens auch nicht mehr: in der letzten zeit haben wir insgesamt 4 schränke ab-, auf- und umgebaut, davon 2 am letzten we. ein sofa nebst sessel und hocker, couchtisch, ein ziemlich schwerer schreibtisch, ein ebenfalls ziemlich schwerer pc nebst peripherie und viele, viele kilo bücher, unterlagen, zeug und kram wurden von oben nach etwas weiter unten geschleppt. gestorbene pflanzen, alte kleidung, juniors nicht mehr benötigtes mobiliar, und jede menge kram und krempel wurden entsorgt - derzeit ca. 8 kubikmeter. und das ist immer noch nicht alles.

toll:
viel platz im neuen zimmer
hell und freundlich (to do: wände glatt putzen und streichen lassen, lampen besorgen lampen holen & anbringen wow, das war einfach!)
ein schöner blick
ein balkon mit VIEL platz für grünzeug drinnen wie draußen. ich werde dieses jahr sicher mal mit vertikaler bepflanzung experimentieren, einige ideen hab ich schon. (die blumenfreundin wird's freuen ...)

weniger toll:
der pc tut nach dem gestrigen umräumen gar nix mehr *gnaaah*
einiger stress an der aquarienfront

dann habe ich mir noch einen brüller geleistet: der alte filter des krebs-aquariums ging vor kurzem kaputt und wurde gegen einen neuen getauscht. so ein großer ready-to-use-kasten. nun sollte man aber nicht annehmen, dass man wirklich nur noch die schläuche an- und den stecker einstecken muss - es ist immer hilfreich, die filtermedien auch auszupacken. gemerkt habe ich das gestern, als auch der filter des büro-aqs den geist aufgab, ich dasselbe filtermodell kaufte - und diesmal komplett auspackte.
*kopf>tisch*


und nun back 2 work.

2013-03-05

#473 - wieder da

zwischendurch war ich im urlaub im schnee, war schee (nur wie immer zu kurz, andererseits zu lang, wenn einem die katzenkinder fehlen). am freitag kam ich auch mental im urlaub an - und am sa. ging es wieder retour. die pelzkinder haben sich n keks gefreut, dass wir wieder da waren, sogar mein meckerkind simba, der sonst immer erst mal ne runde schmollt :D

skifahren war nach einigen anlaufschwierigkeiten auch toll, das wetter ab mi ebenfalls. vorher schneite es heftig - und so hatten wir rd. 30 cm neuschnee, was beim wintersport ja recht zweckdienlich ist.

die freunde sind sehr entspannte urlaubsbegleiter, auch das kann man mal wieder machen.

in summa: schön, aber zu kurz (wie immer also). und jetzt scheint sogar hier die sonne!

2013-02-22

#472 - awaydays

ich bin nicht ausgestorben, auch wenn es derzeit so aussieht: zu viel zu tun im büro und anderswo, zu wenig kraft, zu wenig nerven zum schreiben. fühlt sich an wie ein kurzschluss im system.
es gäbe viel zu berichten, aber ich bin soooo müde ...

back in bälde (oder so).

2013-02-11

#471 - „da staunste“ und sonst so

neulich crashte ich ein handy beim versuch, ein custom-ROM draufzuspielen. der nette vo.dafone-service errettete es - und überraschte mich soeben über alle maßen: man hat mir ein ungebrandetes android aufgespielt :D ich bin sehr, sehr begeistert!

das we war auch schön. am sa. gab es „sachen machen“ für ms. hü: ich war das erste mal in meinen leben bowlen, und das hat sogar spaß gemacht. p&s hatten geladen, und c&n und wir waren dem ruf gefolgt. wie erwartet hatte ich ab dem vierten durchgang des ersten spiels die rote laterne und verteidigte die auch bis zum ende. wider erwarten habe ich keinen muskelkater bekommen, und alle finger und -nägel sind auch noch dran und unbeschädigt.
das mache ich mal wieder!
abends dann waren wir gemeinsam essen.
einziges manko: c&n sind im moment schwer zu ertragen. sie sind praktisch ununterbrochen mit schmollen oder streiten beschäftigt, und die n. redet ansonsten kaum. das ging mir nach kürzester zeit bereits sehr auf die nerven. eigentlich würde ich mich gern mehr mit ihr unterhalten und zudem mein russisch etwas aufpolieren und ihr im gegenzug beim deutschlernen helfen, aber sie hält mich auf abstand. nun gut, dann ist das so, und hinterherlaufen werde ich ihr sicher nicht.

gestern war ich das erste mal seit langem wieder mit scotty draußen. im schnee fahren macht mit dem geländegängigen schlammspringer richtig spaß. nur meine „verpackung“ muss ich dringend noch optimieren. die füße waren hinterher so kalt, dass ich die zehen nicht mehr spürte. aber das wetter und die runde selbst waren ein hochgenuss.

in summa ein richtig schönes wochenende (und – wie immer – viel zu kurz).

2013-02-07

#470 - ohne worte ...

da ist also bei der "feierlichkeit" des juniors mein (sauteurer high-end-)rechner irgendwie zu schaden gekommen. er bootete nicht mal mehr das bios.
als ich es letzte woche do. feststellte, teilte ich es dem lütten über den umweg über den mann an meiner seite mit (ich hätte den lütten vmtl kepeniert vor wut). reaktion des lütten: keine.
heute nun war der it-techniker da und diagnostizierte schäden an der hardware. kostenpunkt: noch unbekannt. also fragte ich den lütten, ob er selber oder irgendwo mit haftpflichtversichert sei. reaktion (praktisch sofort): er wolle die beschädigten teile sehen. nachsatz, etwas später, wg versicherung müsse ich seine mutter fragen.

da bin ich gleich noch mal hochgegangen und werde dem guten noch mal persönlich maß nehmen. wenn er einen so fähigen it-menschen an der hand hat, der begutachten kann, ob ein pc wirklich kaputt ist oder nicht, warum konnte er den dann nicht gleich (und selber) ranorganisieren?! himmelarschundzwirn, beim kaputtkriegen brauchte er doch auch keine hilfe!!

erwähnte ich, dass ich sehr, sehr ungehalten bin?

2013-01-31

#469 - ab heute wird zurückgeschossen


die debatte zu des alten eff-dee-pee-massas entgleisungen hat auch hier für emotionale wellen gesorgt. viele leute haben viel dazu geschrieben, und im grunde finde ich den ansatz am besten, man möge sich wehren. anders geht es leider nicht.
nur ist diese kategorische forderung meiner meinung nach leider nicht immer umsetzbar. grade wenn man nicht auf augenhöhe kommuniziert.
grundsätzlich haben meine eltern schon versucht, uns zu wehrhaften kreaturen zu erziehen, die sich die butter nicht vom brot klauen lassen.
aber es hat bei mir VIELE jahre gedauert, bis ich mich traute, mich nicht nur gegen (etwa) gleichaltrige zur wehr zu setzen. in jungen jahren (bis ca. anfang/mitte 20) war es schlicht undenkbar, sich gegen die verbalen gehässigkeiten und herablassungen älterer personen (überwiegend, aber nicht nur männer) zu wehren.
wie weist man denn auch mit 16, 17 einen grabschenden schwimmlehrer ("hilfestellung") oder einen sexistischen mathe- oder informatiklehrer ("mach dir nichts draus, mädchen können das eben nicht" / "mädchen sind dafür einfach zu doof") in seine schranken? oder den damaligen freund der mutter? ("wozu brauchst du einen führerschein, hä? es reicht doch wohl, wenn du kinderwagen fahren kannst!")
da hat man tatsächlich die ultimative arschkarte. selbst was sagen wäre an der schulfront selbstmord gewesen. und daheim funktionierte es einfach nicht - die mutter war zu dem zeitpunkt heftig depressiv, da konnten wir uns zwar ausheulen, aber es half am ende nix. und der kerl war auch zu ihr scheiße. und von wem hätten wir es uns abgucken sollen? *seufz*
der schwimmlehrer hat den bogen dann aber überspannt und wollte mir und 2 weiteren mitschülern 0 punkte auf dem zeugnis geben - einfach um der schikane willen, dass wir noch ein weiteres halbes jahr hätten bei ihm absitzen müssen. 
unsere wehr war allerdings ein langer und SEHR steiniger weg: wir mussten erst zum vertrauenslehrer gehen, der uns aber sofort glaubte. (er kannte seinen kollegen.) danach ging es dann zum direktor der entsprechenden schule, und der konnte sich das "ja gar nicht vorstellen". der kollege sei doch "ein integrer mann" usw. usf. und da war der kerl schon von einer anderen schule an diese strafversetzt worden, aus demselben  grund! 
hier immerhin gab es einen pyrrhussieg: wir bekamen alle faire punkte. aber die verbleibenden wochen bis zum ende des schuljahres waren die hölle.

und es ist auch heute noch gelegentlich schwierig, sofort und vor allem wirksam zu schießen, wenn meine grenzen übertreten werden.
das grenzenziehen hat mir nun (=seit etwa 6 monaten) den ruf eingebracht, eine humor- und spaßbefreite zicke, wahlweise "die böse stiefmutter" zu sein. damit lebt es sich insgesamt relativ komfortabel. bei den kollegen funktioniert es zunehmend besser. da schieße ich sofort und relativ gnadenlos, wenn mir wer dumm kommt (ob nun "nur" gefühlt oder tatsächlich, interessiert mich nicht mehr).
 im privaten bereich hingegen klappt das nicht so sauber. wenn el gorditos bruder meine grenzen übertritt (zum wiederholten male party feiern in unserem haus ohne vorankündigung, wärend wir unterwegs sind, und ja, natürlich hat das "einschläge" hinterlassen ...) und der liebste ihm das weitgehend durchgehen lässt ("er macht es ja nicht wieder"), was dann? ja, ich hab ne welle gemacht. ne große. die hat der junge gesenkten hauptes über sich hinwegrollen lassen, und damit hatte es sich. keks gegessen. die böse stiefmutter kriegt sich schon wieder ein. gnah!!
ich stoße jeden tag wieder auf spuren, dass fremde an meinen sachen waren. ob dinge fehlen, darüber mag ich gar nicht nachdenken. und was mit wertsachen, schlüsseln und co. ist.
und was nun?
el kerl versteht meinen seelenzustand nicht, fürchte ich. für ihn ist ja jetzt alles wieder fein, und ändern kann man im nachhinein eh nichts mehr. das stimmt schon - und trotzdem fühle ich mich beschissen mit der nummer.
und auf erneutes ausziehen aus dem haus habe ich eigentlich gar keine lust, denn es fängt (fing???) gerade richtig an, auch MEIN zuhause zu werden.

es kotzt mich so an ...

2013-01-17

#468

genervt. müde. gestresst. die schulter und das handgelenk tun hässlich weh. das wetter ist trüb, und der schnee hellt nur das draußen auf. das drinnen bleibt duster.

alles scheiße im moment.

and so back to work.

2013-01-02

#467 - jahresrückblick 2012

zugenommen oder abgenommen? 
absolut: zugenommen.
relativ: muskeln aufgebaut, körperfett reduziert.
ziel: sixpack und gloriose fitness.

haare länger oder kürzer?
länger, wie immer.
ziel: knielang.

kurzsichtiger oder weitsichtiger?
gleichbleibend weitsichtig.

mehr kohle oder weniger?
viel weniger. und das ist auch gut so.
ziel trotzdem: wieder mehr davon.

mehr ausgegeben oder weniger?
weniger.
ziel: das kann gern so bleiben.

der hirnrissigste plan?
gleich am ersten urlaubstag den aufstieg zum schafstall mit dem mtb fahren zu wollen. („keine gnade für die wade‼“). wobei dieser aufstieg auch nicht wirklich geplant war, sondern eine verkettung von fehlender ortskenntnis und fehlender alpenerfahrung.
ziel: beim nächsten mal …!

die gefährlichste unternehmung?
hmmm … vermutlich die anstehende erweiterung meiner befugnisse in der firma – weil verantwortungsvoll und ggf. mit nennenswerten bußgeldern bewehrt
ziel: keine bußgelder „einfahren“.

mehr sport oder weniger?
mehr.
ziel: das darf gern so bleiben.

die teuerste anschaffung?
der rote riese (a.k.a. das zweitfahrrad). 

das leckerste essen?
die vielenvielen phantastischen steaks, die der liebste macht. yummi!
ziel trotzdem: heine oder schaaarschnidt's oder „großes kino“ in einem anderen resto

das beeindruckendste buch?
film riss (kolja bonke). den mist hätte er auch gut hirn riss nennen können, das hätte es besser beschrieben.
postcards from the heart (ella griffin) – so ein seichter und unerträglich dümmlicher blödsinn … musste ich abbrechen, sonst hätte ich vermutlich gebrochen.
ziel: schlechte bücher nicht im regal behalten.

der ergreifendste film?
skyfall (meiner meinung nach der beste bond ever. und dass ausgerechnet ein bond-film den bechdel-test besteht (wenn auch nur knapp), das hätte ich nun wirklich nicht erwartet.)
im reich der raubkatzen (die geschichte ist zwar heftigst vermenschlicht, aber die bilder sind ... atemberaubend.)

der beste theaterbesuch?
bayreuth: der lohengrin parzifal. (wenn auch „nur“ im kino – das hat den genuss im gegenteil noch verstärkt, weil man dank der kamera dicht dran war am geschehen, dem bühnenbild und den gesichtern.)
edit: den lohengrin habe ich tatsächlich dort live gesehen. aber nicht 2012. 
ziel: mehr davon!

die beste musik?
jace everett,
lana del rey
beide kalkbrenner
das kfmw
die swaps der freunde.
lohengrin

die meiste zeit verbracht mit…?
dem liebsten, den katzen, der arbeit, mir.

die schönste zeit verbracht mit… ?
dem liebsten, den freunden, den katzen, mir.

vorherrschendes gefühl 2012?
wahlweise: och nee, nicht schon wieder.
bzw.genial‼
ziel: mehr „genial!“

2012 zum ersten mal getan?
auf scotty haarige trails rauf- und runtergefahren.
allein im derzeitigen zuhause gewesen und das sehr genossen.

2012 nach langer zeit wieder getan?
das alleinsein wirklich genossen.

3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
der verlust von jbob
die bronchitis
der stress im büro

die wichtigste sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
mich selber von „take it, love it or leave it“. hat funktioniert
ziel: nun muss ich es „nur noch“ umsetzen.

das schönste geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
zwei kalender und ein kleidungsstück für zwei lieblingsmenschen.

das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat?
zeit.

der folgenreichste satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„da müssen wir noch mal drüber reden.“

der folgenreichste satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„das diskutiere ich nicht.“

2012 war mit einem wort…?
anstrengend‼

vorsätze für 2013?
ich habe keine vorsätze. sondern ziele.

2013-01-01

#466 - season's greetings


ein gesundes neues jahr euch allen da draußen. möge 2013 mindestens so gut werden wie 2012 - optimalerweise besser.

weihnachten war dieses jahr für mich „ferner liefen“: husch! war es da und husch! war es wieder weg. was auch daran gelegen haben mag, dass vorher in der firma die hektik tobte wie üblich (wird das irgendwann mal besser?) und hernach meine familie hier war, was anstrengender war als ich erwartet hatte. zum krönenden abschluss zoffte ich mich auch noch mit dem manne, und das latent ungute gefühl daraus läuft mir immer noch nach.

auch das ende des alten und der beginn des neuen jahres waren eher so meh - ich hatte nach der nervigen session des letzten jahres keine lust wegzugehen, und blieb also mit dem manne daheim. der erste teil des abends verging angenehm: essen, getränk und gespräche waren vom besten. die später folgende runde "vier gewinnt" war schon eher unterwältigend - mit zwei gläsern weißwein im kopp bin ich nicht mehr der musterstratege vor dem herrn. aber der mann hatte tiiiiierisch spaß und freute sich nen keks über das ergebnis - null zu drei für ihn.
gegen dreiviertel zwölf wurde es dann richtig zäh. ich hatte einen toten punkt und wäre durchaus gern ins bett gegangen, jahreswechsel hin oder her. der mann hingegen befand, das bisschen könne man jetzt noch zuwarten - na gut, sei's drum. wir beschlossen also, das feinperlige schaumweingetränk bereitzustellen und einen film zu gucken. ich wünschte mir was lockeres, seichtes und unterhaltsames. die wahl fiel auf dark shadows, und bis mitternacht war es auch nicht mehr weit.
weder das eine noch das andere entpuppte sich als besonders gute entscheidung: der crémant hatte gewaltig kork, und der film war sehr viel düsterer und blutrünstiger als gedacht und gewünscht. (abgesehen davon kann ich die green nicht ausstehen, und die hat dort SEHR viel screen time.)
zu „guter“ letzt kam ich nicht zur ruhe und konnte bis halb drei nicht schlafen. entsprechend zäh startete der heutige tag.

außerdem muss hier gestern ein krieg stattgefunden haben, den wir allerdings gewonnen zu haben scheinen (keine toten aufm rasen, nur viiiiiele geschossreste). in den straßen und gassen des kuhdorfs klang es so, als stünde der FEIND!! vor den toren und schösse aus allen rohren. gegen 19:00 abends erhob sich erstes artilleriefeuer in der ferne, das rasch näherkam. ab etwa 20:00 wurde zurückgeschossen: unser nachbar zur rechten hat uns alle wacker verteidigt. alter falter, haben die einen lärm gemacht! ich hatte der katzen wegen bis auf eine alle jalousien unten. aber aus der einen war auch nichts mehr zu sehen. draußen wogte ein dichter rauch, der durch die luftabwehr das feuerwerk des nachbarn in gespenstisch rötlichgelbes licht getaucht war. nur vereinzelt waren schemenhaft huschende (und gelegentlich hustende) menschen zu erkennen.
in der (groß)stadt oder seinerzeit im betonghetto hätte ich mit einem solch wilden geballer gerechnet. aber hier aufm hinterletzten acker?! die katzen fanden das ganze auch eher minderspaßig: sie verließen mit dem einbruch der dunkelheit das haus nicht mehr und hielten sich permanent in unserer nähe auf.

naja, heute ist es nun gsd vorbei, und ich hoffe auf ein 2013, das besser wird als 2012. immerhin sieht die jahreszahl nach einer primzahl aus, die mag ich und beschließe, dass das was gutes zu sein habe. 

man wird sehen.