2014-12-29

#562 - jahresrückblick

(fällt aus, weil zu langweilig.) 

2014-12-23

#561 - hrrrgnnn!

achtung, es folgt ein rant.

in der letzten zeit sind mir immer wieder plüschtiere im katzengehege aufgefallen, die ich den tieren nicht zum spielen überlassen habe. ich nahm also an, dass die unterbewohner die den katzen als spielzeug überlassen hätten.
bei einigen der plüschis dachte ich gelegentlich, och, so was (ähnliches?) hattest du auch mal. hach. aber das so den katzen zu überlassen? hm. würd ich so nicht machen.
außerdem nahm ich mir mehrmals vor, da mal nachzuhaken, denn kunststoff-knopfaugen sind nix, was ich aus einer meiner katzen rauspopeln möchte, wenn die es beim spielen abgerissen und verschluckt haben. blöderweise habe ich das auch immer wieder vergessen oder es ergab sich nicht.

tja nun - wie sich just herausstellte, SIND das meine plüschis. die ich eigentlich sicher und trocken in einer kiste im ex-büro-nun-gästezimmer wähnte. das war leider falsch gedacht. ich weiß nicht, welcher hambummel bei einer räumaktion fand, dass ausgerechnet diese kiste in den keller und auf einen schrank müsste. ich war es mit sicherheit nicht, denn an der letzten verbliebenen kiste plüschviecher hänge ich dann doch, die wär mir zu wertvoll gewesen, um im keller potenziell schaden zu nehmen.

tja, was soll ich sagen: madame sitzt ja gern auf eben dem besagten schrank. und hat ein ausgemachtes faible für pelzige, weiche dinger, die man rumschleppen und beute-bespielen kann.

am so.-abend sah ich die bescherung (indes: keine schöne, sondern eben eine „schöne bescherung“), als ich futter aus dem keller holen wollte. die plüschis, die madame nicht zum spielen in den schlamm verschleppt hat, lagen in ecken, in denen auch katzenschei... exkremente lagen. mittendrin.

der erste hammer ist schon mal, DASS die tierchen in die ecken kacken und mir keiner was sagt, dass ich die sauerei mal beräume (wenn es schon kein anderer macht).
der gatte ist nämlich der, der für das futter-hochholen verantwortlich ist. und die beiden unterwohner gehen regelmäßig durch diesen raum, weil davon ihr „waschhaus“ abgeht.
und der zweite hammer ist, dass mir keiner erzählen kann, ersie habenicht gesehen, dass da steifftiere in der scheiße liegen. die viecher sind so typisch, das erkennt ein blinder mit krückstock, sofern ersie irgendwann mal kind war und plüschis liebte oder alternativ kind(er) hat und demdenen plüschis schenkt. steiff und sigikid sind unverkennbar.
aber nö. hat keiner gesehen und/oder was gesagt. so was fällt ja keinem auf. ?!?!?! echtjetzma?
wenn ich in der woche drei bis vier mal durch so einen raum gehe, gern auch mit einem zweijährigen kind, dann ist es mir erstens wichtig, dass der raum halbwegs sauber ist. falls er es also nicht ist und ich nicht selber für abhilfe sorgen möchte, sag ich den verantwortlichen bescheid. und zweitens fallen plüschtiere auf - wenn schon nicht mir selber, dann aber mit sicherheit einem kleinen mädchen, das weiche spielkameraden liebt. aber nee, nee, hat keiner gesehen.

ich bin SAUER.

beim waschen hat naTÜRlich ein handgemachter kleiner gaul erheblichen schaden gelitten. wenn ich wenigstens da etwas glück habe, dann hilft mir eine gute plüschtierschneiderin, den kerl wieder zu reparieren (bei madames eigenem „flat eric“ hat das gut geklappt). wenn nicht, dann schwanke ich noch, den kleinen kerl dem schneider zu geben oder mich selber zu versuchen. narben gehören zum leben ja irgendwie dazu.

erwähnte ich, dass ich SAUER bin?

edit, ewig viel später: keine ahnung, warum die kommentare nicht angezeigt werden. also kopiere ich die jetzt "zu fuß" hier rein. so.

Georg B. Mrozek:
Also ab in eine Metallkiste und ein Zahlen-Kofferschloss davor (bekommt man für einen Euro). Grundsätzlich kann aber eine solche Waschaktion auch sein Gutes haben - sie werden alle wieder kuschlig. Du hast halt liebenswerte lebendige Viecher mit einem ihrerseits offenkundigen Kuschelbedürfnis, die dir eine Freude machen wollten, indem sie die gefangenen Stofftiere aus ihrem Kerker und aus ihrer Lethargie befreiten, um gemeinsam mit ihnen die Welt spielerisch neu zu entdecken. Ist doch was! ;-)

ms. hü:
das mit dem kuschelbedürfnis ist eine ausgesprochen sympathische sichtweise. und wahr - ohne das eingreifen von madame wäre ich mit sicherheit noch länger nicht darauf gekommen, dass die plüschis in _dieser_ kiste sind, und sie hätten noch deutlich länger darin ausgeharrt. ursprünglich hatte ich den plan, die besonders geliebten plüschs alle an einen ort zu setzen, wo ich sie auch sehen und immer mal streicheln kann. das wird nun demnächst (mit nur 5 jahren verspätung) passieren :D

#560 - wird zeit für ne pause

das jahresende naht, und mit ihm zwei mal fünf halbwegs freie tage. im prinzip woche invers: zwei tage arbeiten, fünfe frei, zweie arbeiten, fünfe frei. die sind zum auftanken der batterien auch dringend nötig.

***

der familienrat am we war dringend nötig, richtig gut, und hat einen schlachtplan als greifbares ergebnis. nun wird sich zeigen, ob und wie das mit der umsetzung klappt. ich denke, da werde ich mein orga-talent und den ruf als "die böse" (von den schwestern / verwandten / töchtern, je nachdem, wer guckt/spricht) nutzen und diverse leute mal in den popo treten. einerseits gruselig, weil ich verwandten, die ich eigentlich gern mag, mit einigem nachdruck werde auf die füße springen müssen. andererseits sind mir meine mutter und die lieblingsschwester, -tante (im prinzip mutter II) und -cousine (im prinzip schwester II) so wahnsinnig wichtig, dass ich mir für sie auch nen breiten streifen haut abziehen lassen und den, falls nötig, auch selber gerben und bemalen würde. also was ist schon n zoff mit cousins ungleich der lieblings-widdersine.

***

das große fest naht und mit ihm auch die bugwelle der unerledigten dinge. für einige davon ist nur noch morgen zeit: die resteinkäufe. die immerhin erledigt der großartige gatte - aber aufschreiben, was ich brauche/haben möchte, muss ich schon noch.
seltsamerweise tue ich mich damit im moment WAHNSINNIG schwer. und dabei ist das man bloß ne beknackte einkaufsliste ... menno.

***

was mir auch noch blüht: „baum bauen“.
die gründe:
a) mein grandioser gatte will dieses jahr keinen so großen baum wie letztes jahr (superschade, aber damit komm ich klar). immerhin ist irgendwann mal ende der fahnenstange weihnachts-verrücktheit, 5 m sind wirklich nur noch sehr schlecht handhabbar.
b) wissen wir beide nicht genau, was madame mit einem baum tut, der mit lauter bällchenförmigen sachen und raschelzeugs geschmückt ist und c) noch nicht an der decke verankert werden kann. das wird auch noch dauern, denn die decke ist an der stelle für die verankerung schlappe 7 (sieben) meter hoch.
bzw. wir haben schon einen ziemlich genauen verdacht, was sie tut. weil wir wissen, dass sie bällchen liebt und alle erreichbaren bällchen immer wegschleppen muss, egal ob obst aus dem obstkorb, ein minifußball, kugelförmige verpackungen oder eben weihnachtskugeln. und ein großer kletterer ist sie zwar nicht, aber dafür ein begeisterter springer, wenn wo was baumelt, was ihr interesse weckt.
d) haben zu guter (oder aus meiner sicht eher schlechter) letzt die schwiegereltern bäume in ihrem garten gefällt, die jetzt in der gesamten verwandtschaft als weihnachtsbäume aufs auge gedrückt verteilt werden. da bin ich stante pede garstig geworden. in rohform für mich absolut indiskutabel. für mich, wie gesagt. mit dem ansatz „für die gesamte sippe irgendwas ranschleppen, ob die das wollen oder nicht“ komm ich gar nicht gut klar.
dass das ungerecht ist, ist mir schon auch klar. und dass _ICH_ das problem hab, nicht die schwieel, die an sich eine gute idee hatten.

ich werde mal in mich gehen und gucken, wo das herkommt. denn dass ich diejenige bin, die da spinnt überempfindlich reagiert, ist mir schon klar.

jedenfalls blüht mir aller wahrscheinlichkeit nach eine große bastelsession. in dem hohen wozi braucht es zwingend ein GROSZES deko-objekt, wenn es wirken soll. also werde ich versuchen, einen kranz mit ca. 2 m durchmesser zu bauen (tipps muss kann mir die blumenfrau geben (hoffe ich) ...) und den dann weihnachtlich zu schmücken. wozu noch eine größere ladung basteldraht und optimalerweise eine bastelzange nötig sind, mit der man drähte verdrillen kann. beides muss morgen noch gekauft werden. bäh! ob das gut geht, wird sich zeigen.

tja nu, im zweifelsfall und wenn alle stricke reißen, dann dekorier ich die große palme mit der einen lichterkette und befestige die andere am bücherregal. lichterkette, nicht palme, natürlich.

***

und dass mein lieber ehemann jetzt, kurz nach mitternacht, immer noch nicht von seinem weihnachtsmarktbesuch wieder daheim ist, fängt langsam an, mich zu beunruhigen.

***

over and out.

2014-12-18

...

... oh, wie sehr ich es hasse, von der realität bestätigt zu bekommen, dass ich recht hatte. vorhin ist der katz von der m. ange-/überfahren worden. er starb in meinen händen.

ruhe in frieden, kleiner l.

nachtrag: lernaufgabe für mich: annehmen, dass andere menschen andere entscheidungen treffen. der kleine l. hatte nämlich durchaus ein gutes katzenleben: sehr liebevolle dosenöffner, ein schönes revier und einen schnellen (und mithin gnädigen) tod.

es ist wie meistens: jammern tun die, die übrigbleiben.

2014-12-16

#558 - gut gelaufen

gestern ließ ich die laufrunde ausfallen, morgens kam ich nicht in gang, und mittags hatte ich irgendeine andere ausrede. nun gut, am so. war ich dafür zweimal draußen, einmal laufend und einmal mit dem rad. konnte man also gelten lassen.

heute gab es früh eine neue version (die ich am so. bereits angetestet hatte): wieder offroad laufen. die letzten runden waren ja alle auf asphaltierten flächen. das ist zum einen eher minderspaßig, sobald es kalt wird, denn dann werden die straßen soFORT glatt. außerdem und zum anderen ist der harte untergrund für mich nicht so der knaller, das ist viel belastender für meine achillessehnen (ich bin vorfußläufer).
daher also nun wieder der umstieg auf die deutlich anstrengenderen sand-, schotter- und erdwege. aber es ist so viel schöner! der federnde boden, es riecht besser - und die zombiejagden machen auch mehr spaß :D

heute war ich zwar ohne spielgesteuerte jagden unterwegs, dafür aber offenbar zügig: ich hatte erstmalig eine durchschnittsgeschwindigkeit von 7,8 km/h. was mich das freut! ein kleines schrittchen weg vom turtlerunner. (wobei: das "turtlerunner"-dasein ist mir überaus sympathisch. schon das wort allein :D)

mein erklärtes ziel "zerfällt in zwei teile". der eine teil bezieht sich auf die geschwindigkeit: erst durchschnittlich 8 km/h, dann 10 km/h erreichen. der zweite teil ist strecken- bzw. zeitbezogen: eine stunde mit der jeweiligen zielgeschwindigkeit laufen.  mal sehen, ob und wann ich das schaffe.

***

das pedometer ist tatsächlich für die abstürze verantwortlich. prozess gekillt und deaktiviert - und schwups, ist ruhe im karton. yay!

die programmierer haben eine vernichtende kritik bekommen. und offensichtlich bin ich nicht die einzige mit genau diesem problem. bloß gut, dass apps nicht so teuer sind. um die 3 euro zu versenken ist ärgerlich, aber zum glück kein problem.

***

die heutige runde war aber auch aus einem weiteren grund bemerkenswert: bereits auf dem hinweg zum see sah ich an einer ungewöhnlichen stelle, nämlich der weggabelung zum see runter, einen kleinbus stehen, in dem personen saßen. schon mal merkwürdig, denn an die stelle kommt man eigentlich nicht ohne weiteres ran.

der fahrersitz schien unbesetzt, auf der beifahrerseite saß jemand, und im hinteren teil machte ich auch bewegungen aus, die nach einer person aussahen. fenster hatte der bus nur vorn.
es war mir schon etwas unheimlich, an der fahrerseite vorbei zu müssen, zumal mein schwarzgelbes softshell-jäckchen wirklich sehr weit zu sehen ist. und ich auf der morgenrunde auch immer ungefähr zur selben zeit unterwegs bin.

auf dem rückweg sah ich, dass der bus immer noch da stand. also mittlerweile mindestens 20 minuten, eher länger (der bus strahlte beim vorbeilaufen auf dem hinweg keine fühlbare wärme mehr ab). nun war keine person mehr im fahrerhaus zu sehen. als ich die letzte steigung in angriff nahm, sah ich auch, dass die hintere tür offen stand und 2 insassen am fahrzeug standen. groß zu bewegen schienen die sich nicht.
da wurde es mir tüchtig mulmig, und ich überlegte sehr ernsthaft, eine andere strecke querfeldein zu nehmen. zum glück bog just in dem moment die nachbarin von gegenüber mit ihrem hund auf den weg ein. sodass definitiv jemand außer mir den bus inkl. der insassen und außerdem auch mich gesehen hatte.  da war ich erleichtert!

aber es ist schon ein scheixxgefühl, sich mit dieser art von begegnung konfrontiert zu sehen. mir ist seit teenagertagen nichts ernsthaftes mehr passiert, was nachstellungen angeht. aber ob das nun daran liegt, dass ich in so ungefährlichen gegenden unterwegs bin oder einigermaßen wehrhaft rüberkomme oder ob ich schlicht nur unsagbares glück hatte – das weiß ich nicht.

und es kotzt mich maßlos an, dass ich mir diese gedanken machen muss.

2014-12-10

#557 - gib mir ein di! gib mir ein mi!

die gestrige laufrunde verschob ich in die mittagspause, morgens war ich einfach zu spät aus den puschen in die pötte gekommen (oder wohin man auch immer kommen muss). dafür belohnte mich der mittag mit kälte, strahlend blauem himmel und sonne. auch wenn ich nicht übermäßig gut in form war (2 oder 3 geh-phasen), hat es richtig spaß gemacht.
heute gab es wieder eine morgenrunde, etwas verkürzt, weil ich mich nicht ganz fit fühle. aber hey, 3,8 km in glatt 30 minuten finde ich jetzt nicht ganz schlecht. ich müsste die durchschnittsgeschwindigkeiten mal nachrechnen und die gefühlten mit den tatsächlichen durchschnitten vergleichen.
na, mal sehen.

dann ärgert mich derzeit mein handy. es stürzt nämlich auf meiner laufrunde regelmäßig zum gleichen zeitpunkt ab. das ist gut nachzuvollziehen: ich befinde mich immer an ungefähr derselben stelle. mal sehen, woran es hängt. ich habe den pedometer im verdacht. das kackding stürzt nämlich immer (IMMER! 100 % aller male) nach 300-400 m ab. heute habe ich nun zwar die app gestartet, aber gleich darauf wieder abgeschaltet. ohne jedoch den prozess zu killen. prompt hatte ich an der üblichen stelle den totalabsturz. so ein käse! am sa. werde ich weiter testen.

morgen habe ich laufpause, und am fr fahre ich morgens mit dem rad zum training.

***

themenwechsel.

wer erinnert sich an die dramen, die el gordito und seine holde bereits gefochten haben? sehr schön, ich auch. leeeeebhaftestens, meine lieben, leeeeb-haf-tes-tens. und es ist nicht so, dass es in der letzten zeit nur noch eitel sonnenschein gegeben hätte. mitnichten. es gab etliche lautstarke kräche, nach denen sie etliche male die flucht ergriff und bei freunden oder familie unterschlüpfte.
wir waren eigentlich schon darauf gefasst, dass sie sich demnächst trennen.

tataaa, fanfare, trommelwirbel: nein, werden sie (bis auf weiteres) nicht. el gordito hat stattdessen seine beschälerqualitäten erneut unter beweis gestellt.

ich werde gar nicht fertig damit, meinen kopf auf den tisch zu schlagen.

2014-12-08

#556 - monentag und sonnenschein

montage sind mein ding nicht. irgendwie tue ich mich enorm schwer, da ins arbeiten zu finden.
nach dem komischen tag gestern bin ich zwar bereits 22:00 im bett gewesen und hab auch soFORT geschlafen. trotzdem war heute früh nicht dran zu denken, mit dem weckerklingeln auch wirklich aufzustehen. drei mal snooze und trotzdem noch mal eingeschlafen. kurz nach 9 schreckte ich dann hoch, erblickte strahlend blauen himmel und sprang in die laufklamotten.
und haderte 45 minuten mit mir, ob es nun angesichts der vorgerückten vormittagsstunde noch gut sei, laufen zu gehen.
(ich hab ja für den dez. auch das volle stundenkontingent und wegen der feiertage deutlich weniger zeit dafür.) es endete mit "nee, zu knapp", und ich saß kurz nach 10 fertig befrühstückt (aber in sportklamotten) am rechner.
nur der start, der wollte so überhaupt nicht.
es endete damit, dass ich im prinzip die ganze zeit nur mit mir haderte und dann mittags doch startete.
ergebnis: 4,6 km in 36 minuten, heute das erste mal wieder mit zombiejagden. (die story höre ich bei jeder runde, aber erst seit heute verfolgen mich wieder zombies.)
es ist immer ein wohliger schauer, wenn die ansage kommt "warning! zombies one hundred metres!" und ich weiß, dass ich jetzt 30? 45? sekunden >20 % schneller rennen muss. es reicht derzeit noch immer zu "heraushängender zunge". und es macht mir SO viel spaß.

trotzdem ging mir auch hinterher die arbeit nicht von der hand.

dann muss es eben morgen rausreißen. und übermorgen. und drübermorgen. wird schon. (muss ja.)

#555 - sonst noch am sonndoch

gestern war ich nach der muskelkaterpause trotz der beschissenen nacht wieder laufen. die runde war gut, zunehmend schneller (das freut mich auch), und den sauerstoffboost konnte ich nach den drinnentagen gut gebrauchen. ergebnis: 4,4 km in 34:30 min.

der rest des sonntages war insofern bemerkenswert, als dass wir zur geburtstagsfeier von el g. eingeladen waren. dort half ich mir ein stück kuchen über: weizenmehl und VIEL zucker. der kuchen war gar nicht schlecht, aber das ergebnis war es durchaus: übelkeit bis zum späten abend. bäh! das brauch ich ja so dringend wie n loch im knie!

die anschließende weihnachtsmarkt-runde mit freunden vom lieben mann war entsprechend unterwältigend. zum einen hab ich den markt nun schon so oft gesehen, dass er mich nur sehr marginal rockt. es gibt zwei oder drei stände, bei denen ich alle jahre wieder einige euronen lasse und mich drüber freue, vor ort und nicht online einkaufen zu können (meist naschereien wie trockenobst, bretonische kekse, früchtebrot, und räucherwerk).
aber das war's dann auch schon. echte neuigkeiten sind halt rar. was kein wunder ist: bei den gesalzenen standpreisen sind underdogs mit nicht absolut massenkompatiblen sachen klar im nachteil.
zum anderen gleichen sich auch die fress- und saufstände zunehmend. außergewöhnlichere sachen als die allgegenwärtigen heurekaner, langos, bratwürschte und schlachtabfälle geschnetzeltes gyros art sind auch hier nach bisherigem wissensstand fehlanzeige. obwohl ich mir vorstellen kann, dass ein "späneschwein" (=spanferkel), oder evtl. ne wildsau oder ähnliches, sicher auch abnehmer fände. die fressstände sind immer _sehr_ gut besucht.

der finnische weihnachtsmarkt war an sich ganz nett. der dortige shoppingtempel ist mit ungewöhnlicheren sachen bestückt (evtl. werde ich da auch noch euronen lassen), auch wenn mir die preise im schnitt zu heftig sind. ich sehe ein, dass man vom verkaufen von handarbeit(en) nur dann leben kann, wenn es einen ordentlichen stundensatz gibt. und handarbeiten dauern nun mal, das geht nicht hoppladihopp. aber andererseits beißt es mich, für einen strick(?)-filz-halsschmuck über fünfzig öro auszugeben, egal, wie gut mir das teilchen gefällt.
beim schreiben fällt mir aber grade auf, dass ich an der stelle wohl einfach nur im meckermodus bin: ich habe neulich durchaus genauso viel für einen halsschmuck gelöhnt. der bestand aus spitze und sehr wahrscheinlich keiner handgeklöppelten. hm. blöd, wenn man feststellt, dass man einfach nur ungerecht ist.
aber die fischbrötchen sind wirklich abartig teuer. 5,50 mit weißbrötchen, 6,00 mit schwarzbrot - im ernst? so gut KANN der feuergedingste lachs nicht sein. naja, ich muss die ja nicht kaufen (und hab's auch nicht getan). mich hat an der stelle die wirklich winzige portionsgröße vom fisch gestört. ich schätze, das waren kaum über 100 g, die da über den tresen gingen. da werd ich dann doch kniepig. von der hauptsache satt werden möchte ich schon.

drittens: die anreise. der liebste wollte nun endlich mal den tollen, neuen citytunnel testen. in anbetracht der unterwältigenden parksituation keine dumme idee. nur bin ich halt viele jahre öffentlich gefahren und muss sagen, dass das auch in neuen milliardengräbern technologischen wunderwerken für mich reizlos ist. die tollen stationen der metro in moskau - das ist ne ansage. aber die sterilen, dafür aber umso großkotzigeren bauten im zentrum von leebzsch ... nein. nicht meine kragenweite.
so parkten wir also meinen kleinen jadgflieger bei der a. in der südstadt und fuhren zu viert mit dem verkehrsverbund ins zentrum. die anreise stand (erwartungsgemäß) unter dem motto "genießen Sie das reisen in vollen zügen". es gibt wenig, was ich ähnlich innig verabscheue wie streng riechende menschenmassen, die in engen stahl- oder alugefäßen relativ hilflos (aufgrund der anzahl gab es halt nicht für jeden was brauchbares zum festhalten) der schwerkraft und diversen beschleunigungskräften ausgesetzt sind. nach den etwa 5 minuten hatte ich die nase hinreichend voll und war froh, wieder an die oberfläche klimmen zu dürfen.
und wenn ich mir ansehe, dass die insgesamt 4 stationen (2 hin, 2 zurück) für uns beide 7,20 kosten, dann ist das auch keine wirklich billige variante.
innerstädtisches parken kostet für die gestern verbratenen etwa 2,5 h etwa 3 euro, selbst in den just preiserhöhten parkhäusern. man muss halt "nur" einen platz finden/bekommen. und mitm auto in die stadt fahren wird dadurch auch nicht unnötig - vom dorf kommen wir nämlich ohne individualverkehr schlicht nicht weg (und schon mal gar nicht zu den zeiten, die wir wollen oder mögen täten).
gut, ich gebe zu, dass die komplette tour sicher nicht so wesentlich teurer würde als die kurzstrecke (habe gerade nachgesehen, 3 eur pro richtung und nase), insofern hinkt auch dieses gemoppere etwas. das auto braucht man aber trotzdem, will man nicht ca 20 min fußweg (im kalten, bei dunkelheit und evtl. niederschlag) und ca. 45 min fahrzeit pro richtung (zug) verballern. mitm auto bin ich in 20 min in meinem bevorzugten parkhaus.
wenn ich mir dann noch ansehe, dass ich mit bus und straba 1:13 (einestundedreizehn!!) für die tour brauche - dann bin ich weiterhin ein heftiger verfechter des individualverkehrs. auch wenn ich an der stelle nicht so genau nachrechnen sollte, was ich persönlich für meine vehikel im lauf der zeit so geblecht habe.

meckerpost ende.

#554 - do fr sa

do., fr. und sa waren lauffrei. schade. aber mit dem  muskelkater konnte ich do und fr schlicht nicht rennen. seit sa. geht es wieder - indes: ich hatte am fr.-abend mal wieder einen aquarienumbau laufen. da brauchte ich alle verfügbare energie zum schleppen, buddeln, einrichten und fluchen.

am fr.-abend ging es los mit dem aqua: als folge einer hauruck-entscheidung den 375-l-pott "mal fix" leergemacht. grund: das aqua war komplett zugewuchert. buchstäblich. die fische hatten kaum noch schwimmraum. das hat die welse und die streifenbarben nicht groß gestört. die kaiserbuntbarsche aber schon. und die neueinrichtung wollte ich gern auf den sa. legen: falls irgendwas kaputtgeht oder neu besorgt werden muss, sind geöffnete geschäfte immer hilfreich.
also habe ich am fr.-abend erst die pflanzen, dann die deko und dann die fische rausgenommen, dann das wasser abgelassen und schließlich den kies rausgenommen. damit waren 3 anstrengende stunden gut befüllt.

am sa. folgte dann der _richtig_ garstige teil: den kies waschen (draußen, bei 3 grad außentemperatur, ein ganz und gar "frisches" unterfangen) und knapp 200 kilo davon im becken verteilen. es lief aber in summe richtig gut: das waschen war so anstrengend, dass ich trotz der eisigen temperaturen gut warm wurde. und die nassen hosen wurden auch erst am ende nass.
mit neu-befüllen, dekorieren und pflanzen sichten und neu pflanzen verging dann der rest des tages. am nachmittag fiel ich wegen völliger erschöpfung ne stunde in komatösen tiefschlaf.
das abschließende fluten ging reibngslos vonstatten.

ergebnis der session: aqua ist neu und schick. einen bösen haken gibt es indessen auch: da ich so viele relativ große fische über nacht in einem verhältnismäßig kleinen behälter ohne filter hatte, roch das wasser tagsdrauf sehr ... bewohnt. und die kaiserbunten brauchen offensichtlich sehr sauberes wasser. während der pflanzengestrüppphase gediehen sie alle prächtig, kein einziger ausfall. gestern und heute habe ich sie alle bis auf einen an eine bakterielle infektion verloren. das geht ja leider ratzfatz bei den tierchen. fazit also: grosse session für die buntbarsche gemacht - und die kerle damit umgebracht.

dass ich noch einen (totgeglaubten) aal habe, tröstet mich nicht ...

abends fand dann die geburtstagsfeier eines freundes statt. in summe ganz gut, die band war klasse, wenn sie denn spielte und der frontmann nicht hemmungslos dem rumgesülze-inkl-stimmungskillen moderieren frönte. die showeinlage des kegelklubs waren ... erwartungsgemäß. (mann, was bin ich froh, dass ich mit vereinen nix am hut hab!)
gegen mitternacht fing ich an, auf die uhr zu lunzen. der gatte war aber noch sehr beschäftigt mit quatschen, und so blieb ich dann auch. um 2 war ich so müde, dass ich aufgab und allein heimfuhr. mittelprächtig angenervt, weil ich den liebsten gern mitgenommen hätte - und der auch bereits sehr ausreichend viele biere intus hatte.
mit meiner vermutung lag ich dann auch richtig: gegen 5 (!) trudelte er ein. wobei "trudeln" das operative wort ist. der gute war ratten-tuten-dicht. gut, derlei exzesse hat er in der letzten zeit praktisch nicht mehr gebracht. trotzdem schlief ich "wie der hund aufm zaun", weil ich auf das türklappen lauerte.
als er heimkam, war ich wenige minuten vorher wachgeworden und hatte grade begonnen, drüber nachzudenken, ob ich mich nochmal anziehe und ihn suchen gehe. nicht dass er gestürzt ist und bei temperaturen um den gefrierpunkt erfriert. das war zum glück nicht nötig - und zur reue anderntags zwang ihm schon der ausgewachsene kater *hier muss ich jetzt doch n bisschen grinsen*.

2014-12-04

#553 – graugraugrau mit nachtrag

dank muskelkater des todes musste die heutige lauf-session ausfallen. das kreppt mich. (nicht dass sich dadurch was an den fakten ändern würde.)

draußen pisst es, es ist um halb zehn immer noch nicht mal ansatzweise hell. nachher steht ein telefonat mit der chefin an, vor dem ich mich grusele, manöverkritik. da jubeln doch meine inneren kritiker und schütteln ihre runzligen fäuste und rufen laut, dass sie es mir doch immer gesagt hätten, bla, bla, bla. es hilft wenig, dass der verstand sagt, mensch, nun wart doch das telefonat erst mal ab. und SO schlecht kann dein job nicht gewesen sein, wenn du trotz bereits durchgelaufener bewertung die einladungen für die sitzungen für _das komplette kommende jahr_ bekommen hast.

ich geh mir jetzt mitm hammer aufn kopp hauen.

nachtrag: es war wie erwartet: konstruktiv und gut.
und statt hammer aufn kopp gab es stulle mit wurst, fisch aus der dose und vanillecreme mit apfelsinenstücken.

jetzt werde ich meine to-dos abarbeiten.

*krempelt die ärmel hoch und legt los*

2014-12-03

#552 - freundlich-grau

(wahrscheinlich werde ich in den kommenden tagen relativ regelmäßig unspektakuläres zu meiner neuen morgendlichen lauferei posten.)

tag 2

der start ging diesmal beDEUtend schneller als gestern – kein wunder, musste ich diesmal doch nicht erst drüber nachdenken, was ich sinnvollerweise anziehe und wo das dann bittschön rumliegt. tts (time to start) heute: ca. 20 minuten. (schätzwert.)

dann: das erste freundliche bisschen schneekrümel. auch wenn es auch heute wieder ziemlich kalt (minus zwei, kein wind) und sehr mattgrau draußen ist, mit ein bisschen gekrümel drauf sieht die gegend gleich freundlicher aus. keine nennenswerte glätte zu bemerken.

meine kleidung ist noch optimierbar: obenrum isses etwas zu warm. andererseits: es wird sicher noch kälter. dann passt wieder alles. und frieren möchte ich so gar nicht.

fazit heute: 4 kilometer (schätzwert) in 33 minuten.
und pedometer ist blöd. der zeichnet vorsichtshalber nix auf. dito runtastic.


2014-12-02

#551 - grau

allem anschein nach ist mal wieder eine größere depressionswelle im anrollen bzw. hat mich schon erreicht. das wasser steht mir bis zur hüfte: ich habe bereits schwierigkeiten beim arbeiten, bin aber sonst noch weitgehend aktionsfähig.
bei einem langen gespräch mit dem besten mann der welt gestern ein paar ideen zum gegensteuern ausgebrütet. (währenddessen seelenpflege-suppen in der soupbar gegessen. auch das hilft.)
per heute nun gehe ich jeden morgen 30 minuten raus, laufen, come rain or shine. in einer woche, max. 10 tagen evaluation des zustandes, danach ggf. doch zu frau doktor, falls  nötig.

es ist ein elend. den mist wird man eben nicht komplett los.

2014-12-01

#550 - streiflichter

einige streiflichter der letzten tage:

letzte woche zeigte mir der mann begeistert fotos von einem (zugegebenermaßen super-schicken) 6-er cabrio. und fragte auffällig-unauffällig, wie ich den finde. joah, nett - schönes auto, beeindruckende eckdaten.
und dann rückte er mit der sprache raus. ob ich nicht mein zett verkaufen und mir lieber den da zulegen wolle. ähh, nein?
er mag mein auto nicht (!) und ihm gefällt der dicke 6er. deswegen fand er in dem moment, es sei eine machbare idee, meinen (abgezahlten) innig geliebten sportster zu verscherbeln (jetzt, im winter) und mir einen mühlstein von einem mühlstein (fünf stellen, vorne keine eins oder zwei) an den hals zu binden.
zum einen verblüffte mich dieser ansatz. zum anderen macht er mir durchaus angst.
in des gatten firma läuft durchaus nicht alles zum besten (wir erinnern uns: es reicht nicht, meine noch ausstehenden rechnungen aus dem ersten halbjahr zu bezahlen), keiner weiß, wie es im kommenden jahr weitergeht. mein neuer job ist noch sehr, sehr frisch - und nebenbei haben wir noch ein haus inkl, allem drumherum und 5 katzen zu versorgen.

und er will im grunde für sich ein irre teures, neues spielzeug kaufen, für das ich auf jahre hinaus in die leibeigenschaft einer bank gehe? zumal es nicht mal so ist, dass er selber einen ollen dreier golf führe.

gnah!!, sag ich da nur.

*****

am sa. machten wir den rest des gartens winterfertig. erstaunlich, wie fix das ging, weil wir zu zweit rangeklotzt haben.
heute hatten wir das erste mal deutlich frost.
eine punktlandung, würde ich sagen :D
(das einzige, was ich gern noch machen würde, wäre, die rosen und n paar empfindlinge in knallfolie einzupacken, um frostschäden sicher zu verhindern. mal sehen, vielleicht klappt das auch noch.)

*****

(vor?)gestern kam die anfrage von der mutter meines stief-enkels, sie lädt uns am 24. zum kaffee bei sich ein. uarh! da rollten sich mir schon mal prophylaktisch die zehennägel. so sehr kann ich mich nicht betrinken, dass ich die *** person und ihr krawalliges kind freiwillig mehrere stunden lang aushalte. und der tag wäre für mich dann auch gelaufen.
ich wundere mich über diese einladung, die mich ausdrücklich mit einschließt. es ist mitnichten so, dass wir irgendein verhältnis gehabt oder noch hätten, das über das wünschen der tageszeit hinausginge. und sie weiß, was ich von ihr halte (wenig).
seltsame person.

*****

seit gestern kann ich vollpatent stricken *yay*
darüber freu ich mich wie bekloppt. zumal meine handarbeits-unfähigkeiten im kindesalter wirklich legendär waren. ich hatte keine geduld, es musste alles fix gehen, und so sah es dann auch aus. über entsprechende kritik war ich stocke-beleidigt.
und heute nun hab ich kein problem damit, ein werkstück auch zwanzig mal wieder aufzuribbeln, wenn es eben immer noch nicht funktioniert und/oder blöd aussieht.
manchmal geht altwerden eben tatsächlich mit dem erwerb einer gewissen weisheit einher, hurra!

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das kranksein letzte woche lag nicht an einer schilddrüsen-überfunktion. darüber bin ich wahnsinnig froh. trotzdem habe ich mir endlich den lang überfälligen termin beim spezialisten geholt.

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und nun back to work. erst mal abrechnungen, dann wieder terminologie.

2014-11-28

#549 - arbeitsames

ach ja, der neue job. 

er ist toll. so richtig. 

und er läuft. 

aber leider nicht so glatt, wie ich das gern hätte. stellenweise bin ich arg langsam. das wurmt mich sehr. derzeit habe ich noch nicht sauber raus, wie sich ein thema anfühlt, bei dem der gesteckte zeitrahmen für mich nicht reicht. grundsätzlich müsste ich vmtl. nach max. 15 min einlesezeit merken, hey, lass mal gut sein, das wird zu unübersichtlich, daraus bekommst du keine sauber getrennten einträge geschmiedet.
nach 15 min habe ich aber regelmäßig einen scheinbar brauchbaren eintrag gebaut und noch zwei, drei, vier zusätzliche stichpunkte gefunden. und bei deren bearbeitung fällt mir dann auf, dass es a) ungenauigkeiten in eintrag 1 gibt und es b) auch nicht so hübsch einfach ist, wie es aussah.

so bin ich neulich mit einigem carajo an sicherungen zerschellt. ich habe also sehr viel zeit gebraucht und bin mir trotzdem nicht sicher, dass die einträge zu 100 % stimmen.

die benennung "flinke sicherung" hat sicher jede/r schon mal gehört. und ich dachte, hey, klasse, machste fix die flinken und die trägen sicherungen, und alles ist schick.
falsch gedacht.

zunächst mal ist das thema "sicherungen" ganz ungelogen unerschöpflich, vor allem für den nicht-elektriker. es gibt schmelzsicherungen, gerätesicherungen, schaltautomaten, fi-sicherungen, cbrs, fi/lss, rcbos, und, und, und ... die können unterschiedliche sachen oder sind veraltete benennungen für das eine oder andere, und dings und bums. und weil es so verdammt weit verbreitete dinger sind, werden die auch zu tausenden ge- und verkauft, und jeder nennt sie ein bisschen anders. das macht die unterscheidung noch ein bisschen schwieriger. dito die eigenschaften der dinger. und beides jeweils nicht nur auf deutsch, sondern auch noch auf englisch. mit zwei, nein, drei, nein, egal, etlichen sehr unterschiedlichen kulturkreisen mit etlichen ebenso unterschiedlichen normen. als da wären us-amikanien, "god shave the queen"-britannia, australien und neuseeland, diverse afrikas, und zu guter letzt alle asiatischen shops und ali-babas und co., die den weniger guten, weniger alten gugel-tränslätr bemüht haben. mit (vorhersehbar) weniger guten ergebnissen. 
und an die normen kommste ja nur für sehr viel geld ran.

also hab ich das auseinandergedröselt und lange, lange definitionen gepinselt. der nächste haken lauerte aber schon: benennungen dürfen eine bestimmte länge nicht überschreiten. aber nun verkürze mal "fehlerstromschutzeinrichtung mit überstromschutz" auf höchstens 40 zeichen. und bitte so, dass der geneigte konstrukteur das kind auch wieder erkennt, wenn er es für eine bedienungsanleitung oder wasweißich braucht.

ja, und dann kamen die auslösecharakteristiken. also flink und träge. und superflink. und mittelträge. und superträge. da wurde es dann hässlich, weil unscharf. immerhin bekam ich gestern den rettenden hinweis, dass das nur für schmelzsicherungen gilt. bei gerätesicherungen heißt das anders.
na fein, jetzt kann ich mir überlegen, ob ich den ganzen herrmann für die dinger auch noch mache. dass es auch da 5 unterschiedliche charakteristiken gibt, weiß ich schon. aber mich da jetzt noch mal mehrere stunden dranhängen...?

in summe: es ist genial, aber nicht einfach.

und weil das so ist, mach ich mich jetzt wieder fix ans werk und bekämpfe die nächste runde.

#548 - ich kann halt nur ganz oder gar nicht.

und da waren es wieder mehrere wochen pause. ich hab das nicht so drauf mit der kontinuität, scheint mir.
egal.
der november war bisher ein komischer monat. gefühlt irre viel gearbeitet, nachgerechnet sind es weniger stunden als mein vertrag sagt. verreist. krank gewesen. garten beackert. katzen bespielt.
zwischendurch ist es draußen auch winter geworden, mit raureif (sieht komisch aus ohne h) und minusgraden.

am letzten we war ich mit meinen freundinnen auf mädelswochenende. das war an sich großartig. am sa mit hamambesuch und abends schönem essen beim thai und ausgedehntem frühstück und spaziergang in der sonne am so.
aber offensichtlich haben sich drei von uns vieren auf der runde mit einem keim angesteckt, dass es uns montag nacht richtig und komplett niederstreckte. zwei von uns waren auch noch beruflich auf reisen, für die war das besonders unangenehm. ich selber lag am di im bett und dämmerte vor mich hin. am mi wurde es etwas besser, war aber immer noch so, dass ich nicht arbeiten konnte. seit gestern fühle ich mich wieder menschlich.
das gemeine dabei ist, dass ich heute das erste mal seit mo.-abend wieder annähernd normal essen (lies: frühstücken) konnte. am di und mi habe ich mich lediglich von tee ernährt, alles andere wäre nicht drin geblieben. ein jammertweet am mi.-spätnachmittag brachte gute vorschläge, was ich probieren könnte, indes: der magen fand das immer noch blöd.
ergebnis: fast 2 kilo weniger in 4 tagen. find ich unschön. geplant waren eigentlich zwei zusätzliche winterkilo, die gegen kälte schützen sollen.
tja nu, was soll's, es ist ohnehin nicht zu ändern. immerhin macht es das fehlende gewicht leichter, am we in vollem winterornat das rad wieder zu erklimmen und sachte wieder anzutrainineren. nach einer krankheits-pause fühlt sich sonst jedes extra-kilo immer doppelt so schwer an.
(ich versuch es mir grade nachdrücklich schönzureden.)
und mir fällt grade auf, dass ich immer noch keine thermo-radhose habe. gnah! finanziell passt mir das grade gar nicht.

der garten ist nun auch fast völlig winterfertig. morgen kommt noch gehäckselter mist auf die beete mit zwiebelpflanzen, auf dass die einen besseren start bekommen. die scheinerdbeeren werde ich noch mähen und die restlichen rosen zurückschneiden und einpacken.
dann noch die beiden wassertonnen leer machen und dann war's das für dieses jahr.
ein seltsames gefühl.

der erste raureif am mittwochmorgen auf dem rasen in der sonne war ein sehr hübscher anblick. ich glaube, der reif ist es auch, der mich in den wintermodus umschaltet. heute früh fühlte ich das erste mal ganz deutlich eine winterlich-weihnachtliche stimmung hochsteigen. das war schön!

a propos weihnachten: ich hab das erste geschenk! yay, yay, yay!!einself1! und dann auch noch das wichtigste, nämlich für meinen lieben mann. nun ist es zwar keine überraschung für ihn, denn er war dabei, als ich es kaufte. aber so weiß ich, dass ich definitiv das richtige erwischt habe. darüber freue ich mich wie blöde.
nun fehlen "nur noch" geschenke für die lieblingsschwester, die eltern, einige lieblings-familienmitglieder und die freunde.
ich werd mir mal ne liste machen, als speichererweiterung.

und damit der nov. nicht nur einen lumpigen eintrag hat, splitte ich den jetzt hier und mach für die arbeit einen zweiten.

2014-10-30

#547 - jahaaa, jetzt geht es hier wieder schlag auf schlag!

oder fast. die aus r. mitgebrachte erkältung zwingt mich heute zur zwangspause. daher hab ich zeit für gleich noch einen eintrag hier.

in r. war ich nämlich auch mit der dee in einem gartencenter - sie ist genau so ein begeisterter „buddlich“ (sächsisch für gartenfreund - also jemand, der in der erde buddelt) wie ich - und dort haben wir uns mit ziemlich ähnlichen zu verbuddelnden dingen ausgestattet. die nun auch alsbald in die erde müssen, zusammen mit den herausgenommenen tulpenzwiebeln.
ich habe (von tatsächlichen meteorologischen aussichten völlig unbeleckt) das gefühl, dass der winter dieses jahr deutlich eher und mit deutlich mehr nachdruck kommt als letztes jahr. die sämereien müssen aber vor dem frost (=jetzt noch) in die erde, wenn ich sie im frühjahr sehen möchte. (möchte ich.)
wenn ich mir aber ansehe (anfühle??), wie ich mich heute fühle, dann wird mir bei dem projekt ein wenig bange.
einiges werde ich an den gatten delegieren können. aber um eine mittlere runde auf allen vieren werde ich nicht drumrumkommen, sollte ich das komplette projekt aufrecht erhalten.
ach, was soll's, ich zerbrech mir einfach nicht den kopf darüber, wie ich mich vielleicht am sa/so fühle, sondern entscheide das spontan dann, wenn's akut wird. und die paar anemonensamen werd ich auch so verbuddelt bekommen, das ist ja nun nicht die killermenge. (die brauchen ein bisschen planungsvorlauf, weil sie eingeweicht werden sollen. nun weiß ich auch, warum sich die diesjährigen anemonen so schwergetan haben.)

außerdem müssen an diesem we nun endlich die kamelien, die palmen und die zitrusse rein. auch die passionsblume wird vmtl sehr bald ins winterquartier umziehen müssen. mal sehen, wie viel buddeln sich an der stelle noch auftut.
bei den palmen isses nur eine infernalische schlepperei, wenn die beiden kübel wieder rein müssen, das machen der gatte und einer seiner jungs. die zitrusse sind noch so klein, die trag ich ohne jedwedes problem selber. aber 4 von 5 kamelien und 2 passiflorae wohnen in 2 gemeinschaftsbehältern, die müssen also vereinzelt werden. mal sehen, wie ich das anstelle. und bis dahin MUSS der gatte den als kaltraum gedachten raum aufgeräumt haben. sonst muss ich ihm die blümchen auf/in sein bastelzeug stellen. das würden wir vermutlich beide eher minder spaßig finden.

eigentlich wollte ich bei meinen lieblingsgärtnereien noch jeweils einen mittleren großeinkauf starten. aber so richtig lust habe ich dieses jahr nicht, mir noch mal eine so große gartensession überzuhelfen. also werde ich mir überhaupt erst einmal ansehen, was in der zweiten saison aus tulpen, ranunkeln, freesien und co wird - denn längst nicht alle trugen das label "eignen sich zum verwildern". und ich weiß auch noch nicht, wer von den pflanz-schaften nun ein- und wer zwei- oder mehrjährig ist. im zweifel trage ich in der kommenden saison das geld dann halt zur blumenfreundin bzw. in den gartenabschnitt des hiesigen baumarktes.

#546 - kopfschüttelnd ab oder so.

klingelt vorhin der hermes-bote bei uns, er hat ein päckchen für mich. so weit nix ungewöhnliches. den mann kenne ich nicht, obwohl ich bereits eine MENGE paketdienst-mitarbeiter gesehen habe (kunststück, wenn man ungefähr alles außer nahrungsmitteln beim versand bestellt, aber das ist ein anderes thema).
jedenfalls spricht er mich korrekt mit meinem namen an, gibt mir mein päckchen, ich quittiere das - und dann der heuler: meint er so zu mir, also bisher habe es hier ja nur (name des mannes einsetzen) gegeben. ich sag zu ihm, ja, das stimme schon, das war zu zeiten der exfrau. innerlich runzle ich die stirn, wtf?!
ich schließe die tür  mit dem gedanken, dass das ja praktisch fast gestern noch so war - ich wohne ja „erst“ seit 2006 hier ...

*kopf>tisch*

2014-10-29

#545 — mulier sidet et gaudet.

sprachkenntnisse, der zugehörige theoretische unterbau und eine solide uni-ausbildung sind was großartiges! ich habe soeben die information bekommen, dass mein sehr geliebter neuer terminologenjob im kommenden jahr mit zwanzig stunden pro woche weitergeht.

ich sitze am schreibtisch und freu mich wie bekloppt :D

2014-10-27

#544 - gruß aus der vergangenheit

am we war ich zum klassentreffen nach 20 jahren in der alten heimat. also nicht hauptsächlich deswegen, sondern hauptsächlich, um meine freundin dee und mann im neuen domizil zu besuchen. dass an dem we nun ebenfalls das klassentreffen stattfand, war eine begleiterscheinung, und hätte ich nur auf mein bauchgefühl gehört, wäre ich nicht hingegangen. (und hätte was verpasst, ei der daus.)
die anreise gestaltete sich unterhaltsam anders als sonst: normalerweise mach ich das rechte bein lang und seh zu, dass ich so schnell wie möglich am zielort ankomme. diesmal durfte ich jedoch nicht vor einer bestimmten uhrzeit ankommen. ich hatte aber wegen der langen strecke (>450 km) keine ahnung, wie lange es dauern würde und wollte ebenfalls nur ungern mitternächtens ankommen. also abreise gegen 15:30 und tempomat auf max. 150. in der kasseler gegend war es mal kurz richtig voll, und dann auf dem letzten stück, der a1 hinter dortmund, ebenfalls. da waren 100 km/h schon das schnellste. in summe habe ich brutto (inkl. kaffeepause) 4:45 gebraucht. das ist - verglichen mit den mindestens 5 stunden früher über die alte strecke - rasend fix. und überraschend spritsparsam: 8,2 liter im schnitt. da war ich platt!
der abend verlief höchst angenehm bei einem sehr guten essen und ebenso guten gesprächen. es ist erstaunlich: ich sehe die beiden höchstens einmal im jahr, und trotzdem brauchen wir keine anlaufzeit, um sofort wieder miteinander warm zu sein. das ist toll.

am sa.-abend fand dann das klassentreffen statt. das wetter war so richtig r.-typisch: unangenehm nasskalt mit feinem nieselregen auf der hinfahrt und dichtem nebel auf der rückfahrt. bäh! auch die stadt zeigte sich von ihrer allertypischsten seite. die war ja schon damals nicht gerade eine schönheit. heute nun darf man sie durchaus ein mausetotes drecksnest nennen. alter falter, was ein abgeranztes kaff! lustigerweise fanden das exakt alle ehemaligen klassenkameraden/-innen, mit denen ich redete. selbst die, die dort noch familie und die stadt insgesamt in weniger schlechter erinnerung haben als ich. erstaunlich ist das aber nicht: die stadt lebte seinerzeit von der metallverarbeitung und werkzeugherstellung. viele mittelständler haben die letzten beiden jahrzehnte mit den krisen nicht gut oder gar nicht verkraftet - und das sieht man der stadt halt an.

das treffen selber war für mich eine totale überraschung. etwa die hälfte der jahrgangsstufe war gekommen - und fast alle hatten sich ganz nennenswert zu ihrem vorteil verändert. war das 10-jährige treffen noch von schwanzvergleichen, lästereien und ressentiments (naTÜRlich auch von meiner seite) geprägt, waren die leute (mich eingeschlossen) diesmal fast alle total tiefenentspannt. unglaublich. viele sind eltern, die meisten von ihnen mindestens zweifach, die reaktionen auf kinderlosigkeit waren ebenfalls total entspannt. ich unterhielt mich lustig und angeregt mit sehr vielen, war ganz platt, dass ich so viele sofort wiedererkannt habe (wir haben uns immerhin 10 jahre nicht gesehen) und hatte in der summe eine menge zu lachen und VIEL spaß!
zwei oder drei der mitschüler habe ich nicht gleich erkannt. die zwei lautesten mädels beschallen nach wie vor mühelos fußballstadien, der bezirksbesamer (dank an kittykoma für den grandiosen begriff!) ist sich selbst treu geblieben, das arschloch auch, aber anders als beim letzten mal war es diesmal unglaublich amüsant.
ich denke, ich werde einigen mailen. und selbst wenn man nur ein- oder zweimal voneinander hört oder der kontakt gleich wieder einschläft: macht nix. diesmal freue ich mich über die gute zeit und kann zu dem großen haufen unangenehmer erinnerungen eine große ladung schöner dazu tun.

sogar den damaligen jahrgangsstufenleiter (mittlerweile seit einigen jahren im ruhestand) verschlug es durch einen zufall in „unsere“ kneipe. das war sehr nett! immerhin war er an meiner berufswahl nicht ganz unschuldig: ich hatte bei ihm französischunterricht, und der war gar nicht so schlecht. zwar nicht meine lieblingssessions, aber durchaus ok. der mann war ein fairer lehrer und nahbar.
einen noch deutlich größeren anteil hat eine gar garstige schnepfe - weil sie mir sinngemäß sagte, ich sei für ihren kurs und eigentlich auch für „ihr“ elitegymnasium (haha ...) zu dämlich. das hat sie nur wenig verbrämt. die hat in mir ehrgeiz und kampfgeist geweckt. beides habe ich in r. dringender gebraucht als sprachkenntnisse - und beides nutzt mir auch heute noch. aber die schnepfe muss ich nicht unbedingt wiedersehen, um mich zu bedanken.

leider war das schöne we am so. nach dem spätstück schon wieder vorbei ... mit dee und ihrem mann hätte ich gern mehr zeit gehabt. aber so ist es ja ungefähr meistens - und schön, dass man lieber noch länger bleiben möchte; allemal besser als den moment der abreise herbeizusehnen.
die rückfahrt war dann ein ganzes ende schneller als die hinreise, weil der verkehr flüssig war - und die kaffeepause kurz. knapp 4 stunden brutto. find ich okay. verbrauch diesmal: 8,6 l/100 km. auch sehr okay.

mitgebracht habe ich mir neben einer ladung schöner erinnerungen einen schnuppen und kopfweh - die beiden letztgenannten sind das einzige, auf das ich gern verzichtet hätte.

2014-10-20

#543 - der neue job.

anstrengend ist er. ohne zweifel. aber er macht einen riesenspaß.
der neue terminologenjob ist genau das, was ich schon seit ewigen zeiten machen wollte. die kollegen sind sehr nett und vor allem sehr hilfsbereit, die chefin dito. außerdem ist sie nahbar. und nicht zuletzt scheint das, was ich mache, gut zu sein und besser zu werden.
das freut mich sehr!
dass es anstrengend würde, war mir vorher klar. allerdings war ich schon etwas perplex darüber, dass sich die mehrmonatige auszeit doch erheblich bemerkbar machte, was belastbarkeit und konzentrationsfähigkeit angeht. ich habe bis jetzt-grade gebraucht, um zu wenigstens halbwegs brauchbaren stundenzahlen zu kommen. so um die 5-6 stunden hoch konzentriert arbeiten, das schlaucht mich wie nix gutes! aber training hilft, wie man sieht.
erfreulich ist auch: die schlechten, schleppenden tage werden immer weniger.
in den ersten wochen gab es gute tage, an denen es richtig "fluppte". die benennungen und bezeichnungen waren klar, es gab keine fallstricke, oder ich fand selbige fix, die arbeit ging leicht von der hand, und am ende eines arbeitstages konnte ich auf eine brauchbare anzahl von einträgen gucken.
an solche tage schloss sich dann praktisch immer ein mieser tag an, an dem es gar nicht lief. jeder eintrag entpuppte sich als garstigkeit, ich fand keine passenden unterlagen zu meiner recherche, das allwissende internetz spuckte müll in großen mengen aus, aber nicht das, was ich suchte oder brauchte, technische schwierigkeiten mit der remoteverbindung machten das arbeiten zu einer schleppenden angelegenheit, der output war entsprechend lausig und die kollegen konnten mir auch nicht helfen.
das hielt mich dann die darauf folgende nacht wach. worauf mich prompt gedanken befielen wie der, dass ich mit so einem lause-output einfach zu teuer wäre und sicher spätestens zum ende meines vertrags rausflöge, und die recherchemittel würde ich nie kapieren (so 'n stuss!), und die chefin würde mich sicher ankacken wegen des schlechten outputs, usw. wodurch ich stundenlang wach lag und insgesamt extrem schlecht schlief.
anderntags brauchte ich dank bleierner müdigkeit erst mal ewig, um ein mensch zu werden, startete spät, wodurch der output eher geringer ausfiel, wodurch ich prompt wieder nächtens grübelte und entsprechend schlecht schlief.
machmal schießt man sich ganz formidabel selber in den fuß ...
jedoch: ich werde zunehmend sicher in der anwendung der recherchetools, wodurch der output steigt. dann habe ich anscheinend jetzt kapiert, dass es keine gute idee ist, sich stundenlang an einträgen festzubeißen, bei denen ich nicht weiterkomme. ich werde dann nur betriebsblind und sehe den wald vor bäumen nicht.
mal pause machen, madame miez bespaßen, das gehirn ausschütteln und danach an einem anderen eintrag weiterwerkeln, das hilft.

so, und pause machen war ein gutes stichwort, ich läute nämlich jetztsofort die abendpause ein.

2014-10-03

#542 - tags sind die neuen stöckchen...?

ein tag (neudeutsch für stöckchen, nehme ich an), aufgesammelt beim san.
ihre fragen gefallen mir, also here goes:

Rule one: Always post the rules
Rule two: Answer the questions the person who tagged you asked and write 11 new ones
Rule three: Tag 11 people and link them to the post Rule four: Actually tell them you tagged them.

  1. Do you have plants in your home?
    lots. in my home and in the garden as well. and on the balcony of my (home) office. basically everywhere.
    during my studies, i took great pride in my „brown thumb“, meaning basically that i was no good at caring for plants. even two or three unlucky cacti died of thirst. (yes, that IS possible.)
    now, i not only own half a greenhouse (including 3 palms, one of 'em HUGE!, several citrus trees, a banana, a pepper vine, an eucalyptus, an elephant's toothbrush, passiflorae, pineapples, and a lot more), but some rather finicky plants are thriving as well. camellia sinensis. i'm impressed with myself, if i may say so.
    my garden has become a source of great pride, too. (see my "blüüüüüüüüüüüümschn!" posts during spring.) today, hubby spent the afternoon on the bike, and i spent it with my bottom towards the sky, hands in the earth. weeding and digging, uprooting 4 wheelbarrows of biomass. and yes, there's still plenty left :)
  2. Did you ever grow something edible yourself?
    i do, actually, right now. came with the whole „garden“ package, i guess.
    btw, right now, i am quite surprised: i planted some funny cucumbers called kiwano waaaay to late in their outdoor place. they didn't budge until late august. i saw some little flowers but didn't think that anything would come out of these. but ... even they have grown 3 fist-sized ... thingies with spikes (fruit? whatever.) tasting like, well, cucumber. lovely!
    other than those, in this year i had or still have:
    * strawberries
    * redcurrants
    * blueberries
    * tiny wild apples (they're edible, though!)
    * pumpkins (or squashes?)
    * tomatos. unfortunately, hubby brought me some plants from his mother, of a variety i wouldn't have bought. concequently, we ended up with lots of quite large but tasteless, fleshy tomatos. harzfeuer won't grow in my garden again! next year, there will be some old varieties again.
    * herbs (thym, rosemary, sage, wormwood, basil, origano, parsley, cilantro)
    * jerusalem artichokes
    next year, there might be even cherries.
  3. What’s your favourite food?
    a porterhouse steak, english-medium. or a flank steak. and pasta. and persian and indian and thai and greek cuisine. sushi. and lamb. and game. and cottage cheese. squash. grilled everything.
    and coffee. (counts as food 'cause during the week, it keeps me alive - and probably those around me as well ;) at least in the mornings.)
  4. Did you collect and press leaves as a kid?
    yes. rather inefficiently. i preferred to read the books i was supposed to press the plants/leaves in ...
  5. How did you like your first job?
    depends on when i am to start. jobs during school were ... umm ... well, okay-ish. i worked in a nursing home (not for those who like to sleep in or those with a weak stomach.), followed by some stints in gastronomy (not my cuppa, either), as a tour guide an a horse farm in brittany (great in and of itself, but with no future), and did some modelling.
    the first job after finishing my diploma was in a small translation agency, with very nice colleagues. i liked it so much i am working as a translator and terminologist again :D
  6. What toppings have to be on a pizza?
    depends on the mood and the hunger. something with meat. and/or cheese. and garlic. garlic is essential. 
  7. What’s a movie you love?
    matrix
    nochnoi dozor
    kill bill (and many of tarantino's movies)
    the breakfast club
    dirty dancing (the original, mind you)
    angel-a
    bienvenue chez les ch'tis
    if i think some more, this list will be endless.
  8. Who was the last person to compliment you?
    my very beloved hubby.
  9. Are your hugging needs being adequately met at the moment?
    absolutely :D this makes me so very happy!
  10. Can you wake up on time without an alarm clock?
    not now. 
  11. Is there anything more adorable than kittens?
    moar kittenz!

2014-09-18

#541 - vermischtes (und lang)

beruflich: der neue job lässt sich gut an. gestern war die zweite schulung, und es lief sehr erfreulich. insgesamt ist der job durchaus eine herausforderung, ich werde in relativ wenig zeit viel über die maschinen zu lernen haben, um die es geht. aber es interessiert mich, auch das drumherum stimmt, die auftraggeberin ist nett und nahbar - alles prächtig in der richtung. schick!

bewegtes leben: der sport kommt derzeit VIEL zu kurz. mist. die krafttrainings-termie stehen zum glück fest im kalender, und da gehe ich auch regelmäßig hin, um mich auszupowern. aber ich komm kaum aufs rad und kann mich an den regentagen auch nur schwer hochmotivieren. das ist schade. denn das _richtige_ dreckswetter kommt erst noch. und dann werde ich es mit sicherheit bedauern, nicht losgezogen zu sein, als es nur etwas nieselte. oder gar schönes wetter war, so wie in den letzten tagen.
tja nun, es ist, wie es ist.

feliden I: fidibus dreimal ist krank. er wirkt angeschlagen, frisst schlecht, ruht viel, die augen sind verklebt. augentropfen kann er aber gar nicht leiden. und mich im moment auch nicht, weil ich sie ihm verabreichen muss. nachher ist tierarzttermin, zum blutabnehmen, und was ist der katz? – unauffindbar. meh.
edit: termin verschoben auf nachmittags. gut!

feliden II: madame miez hat sich gut eingewöhnt. seit sie aber im ganzen haus und im gehege herumlaufen darf, ist sie deutlich weniger auf mich bezogen. *seufz* mal sehen, ob sich das wieder „zu meinen gunsten“ verschieben lässt.
bilder folgen.
großartig ist, dass ich zu einer feliden-spezialistin kontakt bekommen habe, die ich mit meinen fragen zum verhalten von servalen „löchern“ kann. sie zieht derzeit einen jungen servalkater von hand auf und hat aus jahrzehntelanger erfahrung mit servalen sowohl in der wildbahn als auch in menschlicher obhut wahnsinnig viel wissen. das sie erfreulicherweise zu teilen bereit ist.
diverse beobachtungen, die ich bei sternchen gemacht habe, hat sie bestätigt. so z.b., dass stella katzenstreu nicht schätzt. servale verrichten ihr geschäft, durchaus auch zu markierzwecken, bevorzugt auf glatten, eher festen oberflächen. ihre (leidliche) stubenreinheit kann sie durchaus noch ablegen, wenn sie erwachsen wird. meh! auch die weibchen markieren beim serval, teils nachdrücklicher als die kater.
das zusammenleben mit den anderen katern läuft derzeit erfreulich gut. sie wird zwar definitiv keine kuschelfreundschaften mit den jungs eingehen. aber die chance, dass alle relativ friedlich zusammen leben, ist gegeben. gut! trotzdem werden wir die vom veterinäramt geforderten umbauten demnächst in angriff nehmen. die gehegevergrößerung ist sowieso dran, das hätten wir ohnehin gemacht. denn viel platz wird nur getoppt von mehr platz :) die vorhandenen 50 m² sind zwar ausreichend für unsere katzen und einen jungen serval. aber für ein erwachsenes tier wird das dolle knapp. weil sternchen eher bodenbewohnend ist (sie klettert kaum, rennt und springt dafür aber um so mehr).
es werden noch ein paar extras (einzu-)bauen sein, unter anderem eine abtrennmöglichkeit für das gehege, ein wasserbecken oder wasserlauf (servale sind begeisterte wasserplatscher, das habe ich auch bereits beobachtet), und ein beheizbarer innenraum nur für stella. (also quasi wie die innengehege in zoos.) grundsätzlich möchte ich die katzen auch weiterhin gemeinsam halten. aber wenn sie anfängt, die jungs zu verkloppen, oder wenn die von ihr zu sehr gestresst werden, dann werde ich in den sauren apfel beißen und sie separieren müssen. tja nun.
aber bis dahin ist es zum glück noch ein stück.
auch die idee, mit ihr züchten zu wollen, ist komplett und total vom tisch. eine geschlechtsreife servalkatze wird a) unleidlich zu den anderen und b) markiert intensiv. muss ich beides nicht haben. dazu kommen die von katzen bekannten gesundheitlichen folgen: die gefahr für tumore der geschlechtsorgane steigt drastisch, verhaltensänderungen, rolligkeit usw. - alles nicht so superspaßig, wenn man keine längerfristigen züchterambitionen und die entsprechenden räumlichen (und personellen) ressourcen hat. abgesehen davon braucht man für die zucht von exoten nämlich auch eine genehmigung vom veterinäramt (wenn man vorhat, die jungtiere entgeltlich abzugeben). für die ich u.a. einen sachkundenachweis für feliden brauchen würde. der wird aber in deutschland nirgendwo als seminar angeboten. sachkunde für zoohandlungen gibt es. aber darin ist von feliden keine rede. die dame vom vet.-amt machte auch sehr deutlich, dass man dort von exoten-vermehrern ganz und gar unbegeistert ist. und mehr als ein vermehrer wäre ich nicht, da ich genau eine wbl. katze habe und im prinzip dankbar sein müsste, wenn jemand seinen kater der gefahr aussetzt, von madame verkloppt zu werden, ehe er mal ran darf.
für die sachkunde müsste ich schon ein studium der tiermedizin ablegen, meinte die vet.-amts-frau, und dazu hab ich grad n bisschen wenig zeit ...
savannah und serval scheinen grade in mode zu kommen wie es mops und jack russel widerfahren ist. nur ist die haltung von serval und savannah (je mehr serval drin ist, um so mehr) um ein vielfaches aufwendiger als bei katzen. das sagen einem die verkäufer vorher (meist) nicht. auch so „unwichtige kleinigkeiten“ wie die tatsachen, dass servale i.d.r. sehr scheu sind, nicht unbedingt stubenrein bleiben, keine schmusetiere sind, deutlich andere (wesentlich teurere!) futterbedürfnisse haben als hauskatzen, WAHNSINNIG viel platz brauchen, usw. fallen gern hinten runter. oder auch die tatsache, dass savannahs und servale in den meisten bundesländern meldepflichtig sind und in vielen fällen auch haltungs-mindestbedingungen erfüllt werden müssen, deren einhaltung das veterinäramt und/oder die naturschutzbehörden vor ort prüfen. das führt zu bösem erwachen bei ahnungslosen neubesitzern und zu vermeidbarem leid bei den tieren. die informationen im netz sind wenig und widersprüchlich.
fazit: das würde ich gern vermeiden bei tieren, die aus meiner obhut kommen. also bin ich gern ein braver bürger und lass madame demnächst „abklemmen“ a.k.a. kastrieren.

und dann mal wieder neues aus der irrenanstalt.
gestern abend saßen wir zu fünft draußen und grillten, also mein lieber mann und ich, der lütte und el gordito mit freundin em.
beim gespräch ging es unter anderem ums kinderkriegen. das ist ja eh schon nicht so mein lieblingsthema.
zum einen habe ich mich sehr geärgert, als weiblicher nachwuchs (neinnein, nicht von katzen, von menschen!) als „büchse“ bezeichnet wurde. es ist mir scheixxegal, ob das „nicht so gemeint“ ist. es ist abwertend und verletzend. dann wurde das dasein als mädchen/frau wieder mal – wie allgemein üblich, besonders hier aufm dorf – als minderwertige daseinsform bezeichnet. das ist zwar auch nix neues aus der richtung. es gibt halt menschen (weiß, cishet, mit pillemann) und es gibt den (mehr oder weniger) minderwertigen rest. aber da krieg(t)e ich schon nennenswert blutdruck.

ja, und dann kam der klopper des abends. die beobachtung, wie el gordito mit em umgeht. sie war zunächst zu ihrer familie ... ja, was? geflüchtet? ich weiß es nicht ... aber nun ist sie wieder da und wohnt auch wieder mit hier. was zu erwarten war.
nach der aktion von neulich bin ich über etliche artikel zum thema abuse gestolpert (wie es bei mir so ist, wenn ich für ein thema sensibilisiert bin, die scheuklappen sind halt weg). die hier beschriebenen verhaltensweisen der abuser sind eine ziemlich exakte beschreibung von dem, was ich gestern abend beobachtet habe.
das ist für mich auf zwei ebenen verstörend. zum einen erlebe ich mit, wie einer frau in meiner direkten umgebung psychische gewalt angetan wird und wie sie geradezu lehrbuchmäßig darauf reagiert („ich bin halt zu dumm“ – AAAAAAAAAAAARGH!!). und dass sie schaden nimmt. was diese situation mit ihrer kleinen tochter macht, will ich, ehrlich gesagt, am liebsten gar nicht wissen. (*hält sich augen und ohren zu und pfeift laut*)
einerseits möchte ich ihr gern helfen. problem 1: wie mach ich das? denn, problem 2, ich tue mich schwer damit, mich direkt einzumischen. da kollidieren mehrererlei dinge in meiner seele:

  • ich störe mich an einer situation, die mich nicht unmittelbar betrifft
  • ist es nur mein gesträubtes fell als emanze, oder ist es wirklich, also für die betroffene frau, ein problem, dass ihr kerl so mit ihr umgeht, wie er es tut? 
  • i can lead the horse to the water but i can't make hir drink, lies: selbst wenn ich hundertdrölfzig hilfsangebote finde und habe und ihr mundgerecht serviere, machen muss sie es alleine, 
  • und ich bin nicht besonders geduldig in solchen situationen, leider. wenn ich das x.te angebot anschleppe und sie wieder nicht mitmachen möchte, bin ich genervt und gebe irgendwann auf. 

zum anderen habe ich einen abuser in der direkten familie. und der wohnt bei uns und in unserem haus.
ganz ehrlich: ich will diesen psycho menschen nicht um mich haben. ja, ich empfinde ihn zunehmend als gestört, und wenn er auf chemie ist, durchaus auch als bedrohlich.
aber was macht man da?
ein erstes gespräch mit meinem lieben manne gestern abend (war vermutlich extrem schlecht getimed) war eher minder erfolgreich. er sieht das problem nicht.
was mach ich denn nun?

scheixxe.

2014-08-29

#540 *kopf>tisch*

die überschrift ist programm.
aus der o.g. bewegung komm ich im moment gar nicht raus.
el gordito und die dame seines herzens haben seit einiger zeit stress miteinander. macht sich gar wunderprächtig: entweder hören wir das kind brüllen oder die beiden erwachsenen sich anschreien, türen schlagen, geschirr werfen - the works. grandios.
gestern nun stand sie hier auf der matte, und es ergab sich (warum, habe ich bereits wieder vergessen), dass sie mir ihr herz ausschüttete. was sie erzählte, was el gordito so aus ihrer sicht für stunts bringt: klarer fall von psychischem/emotionalem missbrauch. worauf ich (in kurzform) zu ihr sagte, wenn es an dem sei, dann müsse – MÜSSE!! sie unbedingt und schnellstens von ihm weg.
sie erzählte so sachen, bei denen ich aus dem kopfschütteln (und „*kopf>tisch*“-denken) gar nicht wieder rauskam. unter anderem, dass el g. ihr verböte, allein raus-, z.b. an den see zu gehen, ihr handy kontrolliere, sie vermutet/behauptet auch, er habe auf ihrem appelfon irgendwas installiert/installieren lassen, wodurch quasi jede lebensäußerung des fons auch auf einem „schattenfon“ passiert. jeder anruf sei mithörbar, jede sms mitlesbar, watschapp und fratzenbuch, allesallesalles. die ortung müsse sie immer eingeschaltet lassen (am rande: er und die passwörter zu all ihren social-media-, mail- und wasweißich-spaßkassenkonten habe er auch. sagte ich schon *kopf>tisch*?)

edit 2: habe mich ein bisschen eingelesen und festgestellt: das geht. alles. ALLES! wer zugang zu dem mobilfon eines anderen hat, braucht nur die eine oder andere app zu installieren, die ggf. in den stealth-modus zu schalten, und zack!, ab geht der peter. vom sms-mitlesen bis hin zum keylogger. 
sagte ich schon, dass ich ziemlich sprachlos bin?

zwischenbemerkung: was ist denn das bitte für eine gottverdammte hirnfick-scheiße, wenn man einander so dermaßen engmaschig überwacht, nicht nur null ver-, sondern 10.000-prozentig MISStraut, dem anderen jedwede schlechtigkeit und bosheit zutraut? und dann trotzdem nicht gehen will? also WILL wie in dableiben WOLLEN. nicht wegen irgendwelcher sachzwänge (keine kohle, kein rückhalt, kein dings, kein bums, wasweißdennich), sondern wegen „na am anfang war er mal 3 wochen soooo toll und nett ...“. ich raff's nicht.  

ich überspringe jetzt mehrere stunden (... ja, genau), in denen sie geredet und ich zugehört habe. hundertdrölfzig iterationen der immergleichen vorwürfe gegen ihn und keine bewegung in richtung einer änderung (z.b. sperren der mobilfunkkarten führ ihre nummer, zu der er eine partnerkarte haben soll, denn sonst funktioniere ja das schattenfon nicht, sperrung der bankkarte, zu der er die pin haben soll, usw.) nada. immerhin eine quintessenz gab es: sie ließ das kind von ihren eltern abholen und begann selber auch, ihre sachen zu packen. plan war: und fährt am abend.
so weit, so okay.
ich hab ihr viel gut zugeredet, eine menge hilfsmöglichkeiten gesucht und angeboten (you can lead the horse to the water but you can't make hir drink), seelennahrung gekocht und – jetzt kommt der casus knacktus – ihr ein neues handy gegeben. einen androiden, denn äppel hab ich nicht und will ich nicht. und jetzt kommt meine idiotie des tages: ich hab nicht nur vorher keinen full wipe gemacht und nicht kontrolliert, was noch alles von meinen apps und zugangsdaten drauf war (zum glück recht wenig), sondern auch für ihre neu eingerichtete kugelmail-adresse eine meiner mailadressen als wiederherstellungsadresse angegeben. fragt mich bitte nicht, warum ich eine der „guten“ arbeitsmailadressen genommen hab, vermutlich, weil die sich so einfach tippen lässt.
fakt ist jedenfalls jetzt, dass er angeblich sein äppelfon irgendwo vergessen habe und – jetzt kommt's – sie ihm deswegen den androiden überlassen hat.
ich beiße mir grade muster in den arsch.
fassen wir mal kurz zusammen:

  1. kann ich nach den informationen von ihr zumindest annehmen, dass er recht gute hacker kennt oder selber erstaunlich viel ahnung von elektronik hat (merke: man sollte seine gegner (whatever that means, grade im familienkreis) nie unterschätzen. bisher hab ich angenommen, dass er, was schreiben/programmieren/dergleichen angeht, grade eben so in der lage ist, ohne hilfe seinen arsch zu finden. tja, hochmut kommt bekanntermaßen vor dem fall, ne?) 
  2. darf ich jetzt sicher sein, dass er meine ihm bis dahin definitiv unbekannte „gute“ mailadresse kennt.
  3. und die domain dazu,
  4. von der aus man den hoster herausbekommt, bei dem diverse sachen gehostet sind, die ihn allesamt nix angehen, 
  5. wenn er sich den androiden mittlerweile etwas genauer angesehen hat, dürfte er nun die geräteklau-sicherungs-app kennen, 
  6. mit der man erschreckend viele meiner geräte orten kann, wenn man die zugangsdaten hat. 
ich bin dämlich. *schlägt mehrfach beherzt ihren kopf auf den tisch*

ha – aber ich stelle grade fest, gedankensortieren via aufschreiben hilft. der todesandroide _ist_ mit dem antiklaukonto verbunden. und: ich kann ihn damit löschen. dann werde ich das auch gleich mal machen. wenigstens was. 
edit 1, 15 min später: so, daten-wipe ist gestartet. wenigstens was.

geplant waren eigentlich sowohl gestern als auch heute VÖLLIG andere aktivitäten. gestern hätte ich eigentlich die ersten dinge für meinen neuen auftraggeber erledigen wollen (maschinenbau-sachen lernen, yay!!), ne runde zocken, ne runde radfahren, insgesamt also nen schönen und produktiven tag haben. tja nu, produktiv ist anders ... immerhin der sport war _richtig_ gut, ich bin praktisch auf den brustwarzen aus dem sportstudio gekrochen. aber das war nach dem tag auch nötig. 

nun denn, werd ich mich jetzt mal an die nächste runde androiden-voodoo machen und dann madame miez ausmisten, ehe es zur freundeshilfe in die stadt geht. 

2014-08-18

#539 - kurz, vermischt

das neustart zieht sich. die hühnerschreck-eigenen motoren zünden nicht oder nicht gleichzeitig oder einer zündet zu früh und dann kann ich grade nix notieren und der ganze schöne impuls ist vergessen, wenn ich an was zum schreiben komme.
immerhin ist die neue url gesichert, die erste kontaktanbahnung ist geschrieben die erste kontaktaufnahme war erfolgreich. schön. nun muss es nur mit dem angepeilten projekt was werden. aber ich beschrei mal lieber nix, da befällt mich jetzt doch spontan der aberglaube. (jedenfalls ein bisschen.)
auch bemerkenswert: die nunmehr-ex-firma realisiert, dass ich doch nicht „nix“ gemacht hab. ein pyrrhussieg. zahlen tun sie deswegen aber trotzdem nicht. egal, wie oft ich bettele, es kommt nichts. rien, nothing, nada, niente, nitschewo. nächste woche, morgen, dann. dann aber ganz sicher.
es ist zum kotzen.

ja, leckt mich doch.

ehrlich, wenn es nicht meinem lieben angetrauten auf die füße fiele, täte ich ein paar denen sehr unangenehme dinge. für mein seelenheil nicht übermäßig schön, weil ich sie als erpressung empfände (formaljuristisch hätte ich jedoch recht – hallo, herr pyrrhus, Sie schon wieder?), aber vermutlich wirkungsvoll.
die alternativen: a) weiter warten (unschön fürs konto), b) forderung an ein inkassounternehmen verkaufen. ich liebäugele mittlerweile sehr mit b.

der kurztrip zu den müttern war schön, sehrsehr anstrengend (was zu erwarten war), und wir haben auch etwas wichtiges für später geklärt, was mir zunehmend sorgen machte.

der nachmittag mit der freundin war ebenfalls sehr schön, auf dem balkon sitzen, in supernetter gesellschaft, über gott&die welt reden, auch mal den frust rauslassen können, das war richtig erholsam. ich hätte jedes mal aufs neue gern mehr zeit (gehabt) in berlin.

der 1. hochzeitstag war auch ganz wunderbar und brachte eine neue mitbewohnerin. mein lieber j. mit seinen wahnwitzigen geschenken immer! *hach*
der neuzugang also: ein junger serval. also eine „sie“. zuckersüß, die kleine, mittlerweile taut sie auch immer weiter auf und erobert sich ihr neues revier. mit den vier residenzkatern hier arrangiert sie sich zunehmend, also mit dreien. simba ist sehr ängstlich, ich fürchte, der arme kerl wird noch eine weile brauchen, bis er wieder sein gelassen-königliches selbst ist.

in dem zusammenhanb (tierische mitbewohner) heute früh gelernt bestätigt bekommen: dass barf (eigentlich: biologisch artgerechte rohfütterung) sein apronym durchaus verdient: beim wegräumen von futtertier-eingeweiden befiel mich das dringende bedürfnis zu ko**en (engl.: to barf).
aber was tut man nicht alles für die lieben plüschkinder.

auch der behörden-hiphop ist gestartet. ein exot (und als solcher gilt der serval) muss behördlich gemeldet werden, man muss passende haltungsbedingungen und sach- und fachkunde nachweisen. meldung ist erfolgt, umwelt- und veterinäramt werden wohl in letzten quartal hier aufschlagen, und auch die sach- und fachkunde sollte mich nicht vor unlösbare probleme stellen.

am sa. eine grandiose winterjacke gefunden und aller vernunft zum trotz gekauft. auch am tag danach hab ich keinen kaufkater bekommen. ein gutes zeichen. passend dazu bricht ja auch grade der herbst aus: wir haben 14 grad, sturm und regen. am 18. august. ich sitze mit body und softshell-jacke am rechner und hab trotz grade weginhaliertem schokodessert immer noch kalte finger. meh.

ich fürchte, da werd ich mir wohl auch das winterkilo demnächst (mithin 8 wochen zu früh) anfressen müssen. tja nu, was soll's frieren, möchte ich auch nicht. mal sehen, was die kommenden wochen bringen. es ist ja schnell drauf und auch schnell wieder runter.

und dann die mtb-session gestern. nääääj, watt n spaß! (nicht.) die trails sind farblich markiert, zum einen der auffindbarkeit wegen (die war super), zum anderen auch, um schwierigkeiten anzuzeigen. zumindest sah das so aus. und das war eher mindergut gelungen. der grüne trail hieß sinngemäß schnupperkurs, und dann gab es noch je einen blauen, einen roten und einen schwarzen.
also wählten wir blau. denn wenn ich blau fahre, dann nehm ich – in anlehnung an alpine skipistenmarkierungen – an, dass das auch für nen anfänger fahrbar wäre. mitnichten. von den 12 km gesamttour bin ich vermutlich etwa 5 bis 6 km zu fuß gegangen. boah, was war ich danach geladen! aber die jungs bekommen da auch noch nen kommentar von mir. möglicherweise bin ich ja nicht der einzige fahrtechnik-noob, der sich ungern die ohren brechen möchte.

so, und jetzt geht es wieder an android-gefrickel.

2014-07-29

#538 - wieder da

bin aus dem urlaub wieder zuhause, fühle mich wieder wie ein mensch (halbwegs, meistens) und fange jetzt an, meine neuorientierung anzufangen. oder so.
kurzzusammenfassung des urlaubs: sportlich. sehrsehr sportlich. 130 km, 4500 höhenmeter in 6 tagen. das klingt nicht nur wie eine menge, das IST eine menge. der nächste mtb-urlaub wird sicher anders organisiert, denn wenn man sich am berg fragt, warum, zur §$%&""$-en hölle man bitte diesen scheixx und keinen strandurlaub gebucht hat, dann ist nicht alles toll.
heißt: fürs nächste mal brauch ich ne beDEUtend bessere kondition und etwas mehr fahrtechnik. und netteres wetter, bittschön. zuhause ächzte alles unter >30 °C, im urlaub hatten wir zwischenzeitlich 15 °C und jede menge regen. (gut, >30 wären auch nicht das gelbe vom ei gewesen - zu warm ist aufm bike noch bedeutend unangenehmer als (zu) kalt.)

grandios waren die leute, der techniktrainer, die routen (vor allem dann, wenn man sie nicht selber planen muss), das essen, die mannschaft im hotel und der vieleviele spaß, den wir hatten.

so, und nun back to work, erst mal die dann doch verschobene umsatzsteuer-vorbereitung (ist nachher fertig), dann ein paar restarbeiten für den nunmehr-ex-auftraggeber (diesmal mit wöchentlichen rechnungen) und dann das texten für meine neu-werdende arbeitsseite. und akquise. WAAAHH!!

alsdann. los geht's.

2014-07-01

#537 - schnauze voll

nach dem arztbesuch heute folgte das heulende elend und ein krisengespräch mit dem lieben gatten. ergebnis: bis auf weiteres herrscht bei mir sommerpause.
die nächsten 2 bis 3 wochen werde ich schtraff gar nix tun (arbeitsmäßig) und mal das körperchen pflegen (ich hoffe, die wettergötter sind mit mir ...). wenns nötig ist und mir gut tut, auch noch länger.
und danach sortiere ich mich neu, arbeitsmäßig.
wird auch zeit.
wahrscheinlich war so ein crash erst mal wieder nötig.

2014-06-25

#536 – ohne worte.

hier kommt der nächste technik-rant. das m8 ist abgerauscht und muss neu aufgesetzt werden. ich staune, was für seltsame fehler auftreten können. bsp.? das gerät lädt manchmal klaglos, manchmal etwa 5 sekunden und machmal überhaupt nicht. kein hardware-problem, neinnein. das ist n software-problem, wie ich mittlerweile weiß. auch dass die angesteckten kopfhörer/lautsprecher meistens tun, aber manchmal nicht, nicht nachvollziehbar, warum. ebenfalls irgend ein software-problem.
dann geht außer sense und ein paar einzelnen apps gar nix mehr. es hilft nur ein neustart unter erschwerten bedingungen. (ins recovery booten und dort laden war jetzt schon mehrmals

ach, und putzischkeit am rande: wenn man mit dem voll tollen root-explorer ordner mit inhalt verschiebt, also en bloc verschiebt (nicht erst neuen ordner erstellen und dann inhalt des alt-ordners eins nach dem anderen rüberkopieren, nicht verschieben, umgottzwilln!), dann ist der inhalt des ordners nach dem neustart weg. das ist nur ärgerlich, wenn es um einige fotos geht. und es ist richtig scheixxe, wenn das nandroid-backup weg ist.

ich gehe jetzt in ne tischkante beißen, dann die beurteilung für eine facharbeit schreiben, dann ne tonne lesen (anderes rom? wenn ja, welches?, probleme? pferdefüße? was muss alles neu gemacht und was muss beachtet werden? usw.) und dann das m8 neu aufsetzen.

ach, und dann war da noch die spammail vom "bundesamt für sicherheit in der informationstechnik", in der ich wegen meiner vielen verdächtigen aktivitäten und zum schutze meiner privatsphäre einen sicherheitsscanner herunterladen soll. man bloß gut, dass ich auch bundesamtlichen it-lern fließendes deutsch und eine regelkonforme rechtschreibung zutraue, sonst hätte ich mir bei diesem satz glatt vor angst ins höschen gemacht: "Es sollte in Ihrem Interessen sein, damit sie keine strafrechtliche Konsequenzen zu befürchten haben weil andere Internetnutzer Ihre IP-Adresse zum surfen im Internet verwenden und Sie wieder sicher surfen können."

ja f***t euch doch seitwärts, ihr pisser. mit was rostigem, bitte.
*schlechtgelaunt zurück ans werk*

2014-06-24

#535 – was man so braucht ...

verdacht auf schilddrüsenunterfunktion. na toll. was ich mir schon immer gewünscht habe. immerhin erklärt das eine menge der seltsamen befindlichkeiten der letzten monate.
die lieblingsschwester berichtete gestern, dass unsere mutter auch pillen deswegen nimmt. wieso wusste ich das nicht? (wahrscheinlich, weil ich nach solchen sachen eher selten frage ...)
nun ja. am fr ist der arzttermin zur bestimmung der werte anberaumt, alles weitere wird sich zeigen. bis dahin pflege ich halt meine müdigkeit und lese mich tiefer ins thema ein.
aber ehrlich: so was nervt!!

2014-06-12

#534 - dampf ablassen (also mal wieder ein rant)

heute bin ich mal wieder schwer genervt im büro.
warum ich heute so leicht zu ärgern bin, weiß ich nicht. fakt ist nur, dass es so ist. vermutlich steht es mir auch in leuchtschrift auf der stirn. anders kann ich mir nicht erklären, dass die kloppies heute besonders nerven und ihre ungezogenheit so richtig zur schau stellen.

kollege a. betritt mein büro, ohne zu klopfen, und beginnt sofort, mich zu betexten. ich bin gerade mitten im schreiben. blöderweise an einem text, den die chefin bis heute abend haben will, optimalerweise fertig formatiert und druckreif, damit sie ihn dann wieder im „schreibmaschinenstyle“* überarbeiten (lies: zerschießen) kann. und ich morgen, übermorgen, überübermorgen und am montag noch mal jeweils zwei bis drei stunden mit ändern und zurückschicken verbringen „darf“.
den kollegen ficht das nicht an, er labert einfach drauflos, stellt seine technik-dämlichkeit unter beweis und rauscht knurrend wieder ab, als ich ihm sage, dass ich nicht frau vodafone bin, die den empfang auf seinem handy auf knopfdruck wieder einschalten kann. (nachtrag: es normalisiert sich auch flugs wieder alles. vf baut hierzulande grade das netz aus. dabei fällt halt immer mal kurz der empfang aus. was den armen, geplagten telefon-laberbacken natürlich soFORT auffällt. die armen, die. besonders dieser kollege.)

*schreibmaschinenstyle: einrückungen mit der leertaste, seitenzahlen in die letzte zeile auf jeder seite von hand reintippen, überschriften von hand fetten und unterstreichen, weil „die formatvorlage, das unbekannte wesen“, und so weiter.

von einer einfach nur patzig-dummen bemerkung der schrumpeligen hasspocke sollte ich mich nicht ärgern lassen, das weiß ich schon. theoretisch. die praxis ist eine andere sache.
auch dass sie grundsätzlich nicht anklopft und ebenfalls sofort zu brechen sprechen anfängt. wenigstens das ignoriere ich aber mittlerweile relativ entspannt. im zweifel muss sie ihr anliegen dann halt viermal wiederholen. das arrrrrrme kind ...

und dann der text für die chefin. ein firmenexposé soll geschrieben werden. also eine durchaus kniffelige sache. experten nehmen dafür zwei bis drei tagessätze.
zunächst wollte sie es selber machen. nur: sie ist eine erfahrene unternehmenslenkerin, zweifelsohne. für ihre zahlen hat sie auch ein gespür. aber glatte texte schreiben kann sie einfach nicht. sie muss es ja auch nicht, dafür hat sie andere leute.
nun liegt das ding auf meinem schreibtisch. ein bisschen wie kryptonit, scheint mir. naja, was soll's, erst mal das gerippe gradekloppen und dann sehe ich weiter.

das fass zum überlaufen brachte dann die kaltakquise-mail eines dokumentenmanagement-fuzzis, der uns dann auch gleich mal direkt aufs haus rücken wollte, nachdem er mit einer kollegin aus der buchhaltung telefoniert hatte. (die ist dafür überhaupt nicht zuständig!)
da musste ich in meiner antwort-mail erst mal kurz etwas forsch werden.
und die kollegin hab ich auch eingebremst. allerdings – manchmal funktioniert das hirn doch, auch wenn das gefühl lieber die kettensäge auspacken würde – freundlich. sehr freundlich. sie ist an sich eine nette und hat schon genug zu tragen.

so, genug gerantet, zurück ans exposé.

2014-06-03

#532 - schlaufonbespaßung, schlussbemerkungen und schluss-edit

das projekt s-off ist erfolgreich abgeschlossen *erleichterung* erwartungsgemäß war auch das ein mittleres nasenbluten, der weg gespickt mit einigen schwierigkeiten, und das ergebnis ... – nun ja. es dient halt nur dazu, dass das fon tut, was ICH möchte. keine schicken, stylishen fremdROMs mit genialen extrafunktionen, keine geheimen, verschlüsselten, sicheren funktionen, updates nur „zu fuß“, das übliche halt.
mein fazit, nachdem ich jetzt ein paar tage mit dem neuen schlaufon gespielt habe: es ist den aufriss nicht wert. ich werde das alte plattmachen und neu aufsetzen und als zweitgerät behalten, akkulaufzeit hin oder her. die muss dann halt ein externer akku retten, die dinger sind ja mittlerweile – ähnlich wie speichermedien – ausgesprochen potent geworden.
wobei es durchaus möglich ist, dass der fakt „keine updates OTA (over the air) mehr“ eine gute sache ist. die updates haben zuzeiten nämlich durchaus auch zu verdruss geführt (abstürze durch bugs, veränderte daten„schutz“bestimmungen (war praktisch immer noch breiterer zugriff auf alles, was ich mitm schlaufon mache, von noch mehr neugierigen unternehmen), die ohne ansage eingeführt wurden, usw.). insofern erkläre ich das jetzt zu einem feature.

es folgt eine unsortierte liste der dinge, die mich am neuen fon foppen gefoppt haben:
(diese liste werde ich sehr wahrscheinlich im lauf der zeit ergänzen, auch als gedächtnisstütze)

  • installation/verschieben von apps auf die externe sd-karte ist nicht mehr möglich
    grund: neue schreibschutzrechte in android – zum „schutze“ der dummen userchen (merkt man, dass mich das anko... nervt?)
    abhilfe: ältere version von android die installation von AppOps half, das Feature ist wieder zugänglich.
  • jede menge aufwand, um werbeblocker installieren und nutzen zu können
    grund: werbeblocken ist PÖÖÖHSE und es sterben katzenbabys lauter wichtige unternehmen, wenn ich keine blinkerbanner allerorten sehen will.
    abhilfe: (erledigt) aufwand trotzdem betreiben. (also: keine abhilfe.)
  • htcdev gewährt trotz anders lautenden versicherungen auf ihrer seite eben keinen vollständigen rootzugriff
    grund: user sollen bitte fahrgäste sein, nicht piloten (und schon gar nicht mechaniker).
    abhilfe: (erledigt) s-off, 
  • der speicher für fotos lässt sich nicht auf die externe sd-karte verlegen
    abhilfe: (wird erledigt) bilder manuell verschieben (what a PITA*!)
    edit: naja, so schlimm isses auch wieder nicht. immerhin sichte ich die zu verschiebenden bilder so auch gleich, bearbeite nach, was nachzubearbeiten ist, und kloppe den rest in die tonne.
    also alles nur eine frage des blickwinkels.
  • die ortung ist standardmäßig an und lässt sich nicht komplett abschalten, GPS gibt nicht nur der gewünschten app, sondern auch gleich allen anderen zugriff auf den gerade aktuellen standort (ich kotze im strahl!!)
    abhilfe: noch keine – aber da klemm ich mich dahinter!! *flucht böse*
    update: in arbeit, mit AppOps. aha, also hat google diese möglichkeit „einfach nur“ unzugänglich gemacht. 
  • rechtevergabe von apps kann nicht gesteuert werden
    abhilfe: (im moment grade) AppOps.
    rant: alter schwede, wenn ich sehe, welche apps welche rechte haben, wird mir wirklich schlecht. wusstet ihr, dass eure standard-galerie-app unter anderem kontakte schreiben und löschen (!), den kalender lesen und ändern und sms lesen kann? galerie. also bildchen gucken. warum sollte die gleich nochmal kontakte löschen können? würde mich nur mal so am rande interessieren.
    edit: sehr schick, das progrämmchen! man kann wunderbar einzelne apps am nach-hause-telefonieren hindern. bisher läuft alles völlig ohne zicken.
    win, würde ich sagen. 
  • nicht schlaufon-spezifisch: wenn ich apps installiere, ist auto-aktualisieren standardmäßig aktiviert.
  • abhilfe: (wird nach und nach erledigt) auto-update für jede. einzelne. app. einzeln deaktivieren. was 'n spaß! (nicht.)
    edit: najut, die liste am pc ist ja auch nicht gerätespezifisch, und es kann ja theoretisch gut sein, dass man auf einem gerät auto-updates will und auf anderen nicht. das manuelle deaktivieren der auto-update-funktion ist zwar in der tat nervig, aber nach relativ kurzer zeit erledigt. und so eine große install-orgie muss ich ja zum glück auch nicht jeden tag machen.
  • auch eher rechner-related: ich kann keine apps aus der eeeeeeeewig langen app-liste im play.store rausschmeißen.
    abhilfe: leider keine.
    immerhin geht das im handy. 
  • ausgesprochen erfreulicher fund des monats: AppOps
    ein extrem vielseitiges helferlein, das nahezu alle unter 4.4.2 versteckten funktionen dann doch wieder zugänglich/bearbeitbar macht.
    das beste: es muss gar nicht unbedingt selber und unter dem Xposed-framework laufen. es reicht, dass es installiert ist, und schwupps!, wird das system deutlich zugänglicher.
    klasse. 

ja, so ganz happy bin ich nicht. merkt man, oder? mal sehen, was ich in zwei, drei jahren drauf habe, wenn der nächste systemwechsel dräut. bis dahin sollte ich mich dahinterklemmen, dass ich gut genug „android spreche“, um den scheiß einigermaßen stressfrei (lies: ohne das gerät zu bricken) über die bühne zu bekommen.
edit: die bedienbarkeit des neufons ist wesentlich verbessert worden. dank appops (auch: „app-vorgänge“) kann ich nun auch weitgehend tun&lassen, was ICH möchte. das neufon sieht schick aus, liegt sehr gut in der hand, der klang ist sehr beeindruckend, und lte finde ich auch sehr erfreulich. den unterschied zum hox+ merkt man deutlich.
und ich habe eine menge gelernt, auch und grade über die funktion der android debug bridge, und muss für diverse abläufe nur noch kurz oder gar nicht mehr in mein how-to gucken.

*seufzend zurück ans werk*
*zurück ins wochenende*

* Pain In The Ass

2014-05-28

#531 - technik-rant-interlude

gestern abend startete ich das projekt s-off (schreibschutz-in-den-tiefen-des-systems-entfernen) am neuen schlaufon und stieß dabei auf probleme, von denen ich nicht mal wusste, dass sie ein problem werden könnten.
in diesem fall ist mein home-office-rechner zu NEU ... m( kein witz. ich habe 10 (?) usb-3.0-eingänge und 4 usb-2.0-er. (die von den langsamen geräten tastatur, trackball, drucker und tablet belegt sind.)
hängt das m8 an einem 3-er anschluss, erkennt adb es mehrfach. und es hilft nix: ich habe verschiedenes versucht: server killen, neu starten, gerät über nur einen port ansprechen – kein erfolg. das herauszufinden kostete mich gestern abend gut 2,5 stunden. aber immerhin hab ich das m8 nicht gebrickt *freu* „if all else fails: RTFM!!“ ist ein kluger ansatz!
tja, da werde ich also heute nachmittag/abend das sauwetter und meine beginnende erkältung nutzen und am heimischen rechner dinge frickeln, statt den garten oder die bikes zu bespielen.

man wünsche mir glück (auch daumendrücken oder beschwörungen des/der computerheiligen werden gern genommen).

à propos bikes: der namensgebende hühnerschreck (also der mit motor) ist „ohne mängel“ durch den tüv gekommen. ich jauchze und frohlocke!

2014-05-27

#530 – technik-rant

es ist mal wieder an der zeit für einen handywechsel. leider, muss ich ja mittlerweile sagen.
das „alte“ htc ist an sich wunderbar und ich nutze es echt gern. aber der akku reißt grade die füße hoch. damals(TM) war ich den ganzen tag mit dem gerät skifahren (es lief also der gps-tracker mit), hörte währenddessen musik, ging in den pausen ins internet (super-heller bildschirm, damit ich bei sonnenschein auch was erkenne) und hatte abends im hotel immer noch genug akku, um ne weile lesen zu können. heute komme ich nur mit sehr viel glück und wenig nutzung über den tag. und das nervt mich kolossal. akku wechseln ist leider auch nicht – kluger move von htc.
noch dazu ist „unser“ telko-shop kürzlich umgezogen, sodass ich jetzt ans nördliche ende von leipzig muss. (die haben früher (TM) immer mal schrauberlösungen möglich gemacht und können vmtl. den akku auch wechseln.) das ist also auch keine lösung mehr.
da der liebste mich lieb hat, besorgte er mir was feines, neues: das neue m8. eigentlich bin ich ja ein technik-spielmops, und ein schickes neues handy mit allem möglichen schnickschnack ist an sich theoretisch was feines.
aber ach ...
am sa. bekam ich das neue gerät, rootete es und spielte die alten daten rüber. und zunächst sah auch alles phantastisch aus. bis vor-/gestern immer mal macken auftraten.
stellt sich heraus: doch kein richtiges root. und hindernisse galore. ich bin SEHR bedient!

es erschließt sich mir nicht, warum die hersteller alles unternehmen, um die user daran zu hindern, sich ihr gekauftes (!!) gerät so einzurichten, wie die user das möchten. bekäme ich das gerät fürn appel und n ei oder für lau zu einem tel.-vertrag dazu, würde ich sagen, na gut, ist nur geliehen, joah, passt schon. aber so isses nicht: das gerät ist gekauft (und so ganz billig sind die dinger ja nun nicht!) und mithin meine. dachte ich.
mein „pet peeve“ sind die bloatware-apps, die mit dem gerät ausgeliefert werden und die ich nicht nutzen möchte. aktien, blinkfeed, irgendwelche als sportapps getarnte datensauger, fratzenbuch, der standard-twitterclient – die liste ist lang. und ich will, will, WILL!! keine werbung.

ergo verschaffe ich mir als erste amtshandlung nach einem gerätewechsel adminzugriff („rooten“ des handys). alsdann kommen ein paar nette helfer-apps drauf, mit denen ich die unerwünschte bloatware löschen kann, ohne das standard-betriebssystem (ROM) komplett runterwerfen zu müssen. danach kommen die apps drauf, die ich möchte (mein gerät, meine auswahl, oder?). am schluss trage ich alle benutzerdaten ein und mache ein großes backup.
färdsch, freuen, nutzen.
so weit die theorie.

in der praxis bin ich beim neuen htc m8 aber bereits am rooten gescheitert. es sah zunächst nach „all systems go“ aus. ich nahm an, dass ich mit dem einrichten jetzt so weit durch wäre (im moment fehlen nur noch die benutzerdaten).  alles andere, kontaktdaten, musik, fotos, ist schon drauf (und das dauert ja auch immer).
aber im betrieb klemmten dann diverse sachen: ich wurde aktien, fratzenbuch und die drecks-§$%&-werbung nicht los, und mein zweitliebstes helferprogramm ließ sich auch nicht installieren. der root-check ergab: ätschibätschi, ohne s-off zeigt mir htc den finger.
den ganzen $%&§! soll ich jetzt nochmal draufspielen?
und s-off (abschalten des schreibschutzes für die ganz wichtigen sachen, z.b. das funkmodul) wollte ich eigentlich nicht machen. das ist ein richtig tiefer eingriff ins system, bei dem man viel kaputtmachen kann. im blödesten fall stellt man einen teuren briefbeschwerer her („gebricktes“ gerät).
„putzischkeit“ am rande: danach sind auch ALLE einstellungen wieder weg. das ROM ist wieder im werkszustand.

die hersteller möchten mir also allen ernstes vorschreiben, welche apps und welche einstellungen ich nutzen soll, wie die startseite aussehen soll und was mich zu interessieren hat. schon allein dieses blinkfeed macht, dass ich mich im strahl übergeben möchte.
und ich werd den dreck nicht los.
na fein.
kein autohersteller käme auf so eine schnapsidee, den kunden vorschreiben zu wollen, welche radiosender sie hören dürfen (nur die mit werbung), wie das innenleben des autos auszusehen hat (lindgrünes plastik mit orange kontraststreifen, isdochgradetotal-I-HIN!), bei welcher tankstelle ich was tanken darf und wer mitfährt.

„genervt“ beschreibt meinen seelenzustand nur sehr unzureichend!!

aber da ich jetzt eh richtig tief ins system reingreifen muss, werde ich mir auch gleich ein stock-ROM (also ohne herstellerschnulli drin) suchen und aufspielen. wenn ich den ganzen hermann schon nochmal machen muss, dann soll es sich auch gelohnt haben.
(nur blöd, dass ich auf die sucherei eigentlich so gar keine böcke hab ...)

*seufzend back to work*

2014-05-16

#529 - dies und das

die letzten beiden wochen waren packevoll mit sachen, ereignissen und zeugs, nur zum bloggen kam ich natürlich nicht :) aber es war eine super-zeit (so darf es gern weitergehen!).

die messe in münchen war hochinteressant, es sind einige spannende neue kontakte dabei herausgekommen. und ich hoffe einfach mal, dass ich auch den einen oder anderen fürs übersetzen interessanten kontakt herstellen konnte. jedenfalls werde ich an mehreren stellen nachfassen.
die zeit bei der lieblingsschwester war ebenfalls richtig klasse! es ist toll, dass wir uns trotz der recht großen entfernung doch regelmäßig mehrmals im jahr sehen. es gab viel zu erzählen, und sehr gut gegessen haben wir auch :D die weißwürschte mit „knotenschrippen“ a.k.a. brezn zum frühstück bei ihr sind schon tradition. aber auch der israelische grill, der wohl von einem in russland geborenen juden bekocht wird, und das persische restaurant waren wirklich, wirklich gut. (das ist etwas, das mir hier in der neufünfländischen provinz wirklich fehlt: die (auch kulinarische) vielfalt.)

zum geburtstag gab es nun offiziell das neue fahrrad, das so an mich angepasst wurde, dass es nun von der größe und sitzposition perfekt passt. das optische tuning und der rest kommen peu à peu später.
zum fahrtechniktraining will ich mich nun auch endlich mal anmelden, es wird zeit! die beiden schicken rosse sind mit mir als fahrer völlig unterfordert ... nun habe ich schon einen grandiosen „schlammspringer“ (lies: ein federleichtes mountainbike auch für schwierigstes gelände), aber ich fürchte mich immer noch vor jedem maulwurfshügel. na gut, vor jedem zweiten ... der blöden angst möchte ich schon gern beikommen. das leben wird sicher an mehreren stellen schöner (und spannender) ohne.

und im garten geht es munter weiter mit vielerlei zu erledigendem. die sommerblumen sind gepflanzt und schieben fleißig, jäten muss ich demnächst (optimalerweise: dieses we) auch mal wieder, und die beiden neuen sträucher pflanzen auch.

auch das intensivierte training macht sich bemerkbar: ich war heute nach der heimfahrt vom krafttraining (mitm rad) noch übermütig genug, ein stück weiter zu fahren. und es hat mich nur ein dringendes bedürfnis davon abgehalten, die gesamte seerunde zu fahren. das erfreut mein sportlerherze!

so, und nun back to work, auf dass ich das we planmäßig in ca 30 minuten einläuten kann :)