2015-12-30

#643 - jahresrückblick

haare länger oder kürzer?
länger, wie immer. klassische länge ist erreicht :D
ziel: knielang, wie schon seit jahren.

kurzsichtiger oder weitsichtiger? etwas weitsichtiger.

mehr kohle oder weniger?etwa gleichgeblieben.

mehr sport oder weniger?
etwas weniger als im vorjahr.
ziele: das wieder ändern. deutlich mehr kraft aufbauen. (und ja, das gewicht wieder auf ein mir erfreulicheres maß reduzieren ... *seufz*) 

mehr ausgegeben oder weniger?
etwa gleich viel.

der hirnrissigste plan?
doch wieder mehr im unternehmen des gatten mitzuwirken.

die gefährlichste unternehmung?
siehe „hirnrissigster plan“. es hängt halt auch einige verantwortung dran ...

die teuerste anschaffung?
der neue schreibtisch und die neue brille.

das leckerste essen?
die vielen, vielen tollen steaks des mannes.

mit dem meisten spaß gelesen?
k.b. spangler, ben aaronivic, comics, die tess fowler illustriert hat. 

das enttäuschendste buch?
heartache von annie bellet. so ein lausiger schrott, und dazu noch ein übler cliffhanger! die ersten vier teile der serie waren sehr gutes so-weglese-futter, aber der fünfte teil ... kannste vergessen. die bis dato heroische heldin mutiert zur dauerweinernden damsel in distress. geht gar nicht. ich hoffe, sie bringt den versprochenen sechsten teil noch und reißt es damit raus.

der ergreifendste film?
hm. also der star war's nicht (*wirft nen fünfer ins kalauerschwein*) (den fand ich richtig lahm, btw. und VIEL zu lang).
da mir nix dazu einfällt: keiner.

die beste musik?
jace everett in der substanz.

das beste konzert?
die puhdys in der arena.
und kraftwerk. yay. 

die meiste zeit verbracht mit…?
arbeit.
sport, den feliden, dem garten.

die schönste zeit verbracht mit… ?
dem liebsten gatten, den feliden, den lieblingsmenschen.

vorherrschendes gefühl 2015?
ich bin so müde!

2015 zum ersten mal getan?
erfolgreich melone angebaut.

2015 nach langer zeit wieder getan?
ernsthaft ein abnehmprojekt gestartet.

3 4 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
die ausgefallenen urlaube
die augenverletzung
den infernalischen stress jetzt in den letzten monaten.
den ärger mit dem bzw. über das neue auto. (ich werde es so selten fahren wie möglich.)

die wichtigste sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
mich selbst davon, dass ich das schaffe und kann!

das schönste geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
zeit, eine schulter zum anlehnen, ein offenes ohr.

das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat?
zeit. ruhe. den einarmigen banditen.

2015 war mit einem wort…?
gottseidank bald vorbei.

2015-12-28

#642 - nach dem kurzurlaub ist vor dem kurzurlaub

eigoddlnee, was war das schöööön! VIER tage am stück frei, auch der besteste ehemann der welt hätte theoretisch nicht in sein unternehmen gemusst, es gab stressfreie familienbespaßung in xs, alle drei folgen ice age, gestern einen sehr schönen abend mit freunden und etliche kilometer spaß auf den bikes.
und trotz der kurzen nacht von gestern auf heute fühle ich mich wie ein mensch und werde mich jetzt gleich an mein terminologisches tagewerk machen.

heute abend gibt's kultur (star wars, auf wunsch des gatten). auch der hirsch-arsch schmurgelt bereits in seinem beutelchen im heißwasser.

und diese woche ist wieder eine kurze *freu* sollte es diesmal wirklich klappen, dass ich ausgeruht in ein neues jahr starte? das wär doch mal was.

2015-12-21

#641 - sonnENtag

gestern nach der abreise der lieblingsschwester warfen der gatte und ich uns auf die bikes, um das schöne wetter zu nutzen und der trägheit ein bisschen auszukommen.

war das eine schöne runde! wir umrundeten die beiden „hausrennstrecken“-seen, verließen dann doch die asphaltierten wege (eigentlich wollte ich mich nicht so komplett einsauen) und hatten viel spaß im matsch. und das wetter, das wetter! *begeisterter seufzer* wirklich, im allerbesten sinne: traumhaft. weiche, pastellige farben, dünne, graue wölkchen hoch oben, wenig wind und über allem spannte sich weit und blau ein hoher himmel. dazu die linden temperaturen - das war ganz großes kino.
ich wünsche mir, dass wir das zu weihnachten wiederholen können. mein weihnachtsgeschenk habe ich ja schon seit dem sommer – den rahmen des „einarmigen banditen“ – und bin den lieben gatten unglaublich dankbar dafür, dass er damit nicht bis donnerstag warten konnte-wollte-mochte. das bike ist ein wunderwerk geworden: schnell, extrem agil, federleicht, es geht ebenso gut durch tiefen matsch wie über asphalt – und es rollt phänomenal gut. gestern ließen wir beide die räder bergab rollen, ich war etwas langsamer angefahren als der gatte, überholte ihn aber trotzdem auf zwei dritteln des gefälles. das gab es so noch nie. (man bedenke: der gatte wiegt deutlich mehr als ich, und die masse geht in die beschleunigung ein.)
nachdem nun auch alle einstellungen wirklich millimetergenau passen, ist diese fahrmaschine wirklich, absolut das beste bike, das ich je fahren durfte.

sehr happy.

2015-12-15

#640 - galoppigaloppigaloppi ...

mit der weihnachtlichen besinnlichkeit klappt es bei mir grade nicht so recht. die tage sind voll, die wochenenden ebenso, dies, das und jenes ist noch zu erledigen, und ich hänge gefühlt überall hinterher.
gut, ganz so wild ist es bei näherem hinsehen doch nicht. der xxl-kranz wurde dann doch am so. gebaut und hängt seit heute mittag dort, wo er soll. (nun darf madame den nur nicht zu spannend finden ...) die gehegeerweiterung nimmt formen an. der garten ist bis auf wenige restarbeiten fertig. uuuuund: ich habe endlich, endlich wichtige weihnachtsgeschenke (noch nicht alle, aber et wird). auch bei der arbeit läuft es ganz gut.

der spocht kommt trotzdem etwas deutlich zu kurz. letzte woche (von sa bis inkl. fr.) waren es zwar 5 von 7 tagen mit bewegung, davon 4 wirklich, WIRKLICH schweißtreibend. diese woche (wieder von sa. bis heute) waren es jedoch noch null mal. das foppt mich schon sehr! gut, ich habe am so. eine laderschaufel mist verteilt und nen dicken kranz gebaut. aber das fühlte sich nicht nach dem gewünschten, intensiven workout an.
und meine radrunden fehlen mir doch sehr!
ich schätze, ich werde in den kommenden tagen dann doch vor dem mittagessen die shred-schnellversion in schwer durchkloppen, sodass ich nicht ganz bewegungslos auf dem hintern sitze (und dessen ausdehnung in der horizontalen durch emsigen früchtebrotverzehr fördere).

fazit: besseres zeitmanagement auf die reihe bekommen.

2015-12-01

#639 - wieder zuhause

so, die beiden fortbildungen für betriebsbeauftragte sind erst einmal wieder erledigt. ich bin wieder daheim und sehr, sehr froh darüber.

die abfall-session war erfreulich. der vortragende kann was und ist kein selbstdarsteller. er ging auf die fragen der anwesenden ein und hielt einen so interessanten vortrag, dass ich um 16:00 dachte, och, schon vorbei?
heute dagegen war der immissionsschutz ... nun ja, ein angang. der heutige redner ist auf seinem gebiet sicher wirklich gut, sonst würde er nicht bei der akademie arbeiten, bei der er ist. vortragen indessen kann er nicht. zu viele anekdötchen, bei denen er sich im detail verliert - das kenne ich sonst nur von meiner mutter und mir - aber wir reden nicht vor zahlendem publikum. noch dazu hatte sein vortrag keinen roten faden, den ich gefunden hätte.
so zogen sich die sechs stunden heute wie kaugummi.

ich verließ um 15:45 ziemlich eilig den seminarraum und war sehrsehr dankbar für das nunmehr bedeutend bessere „entertainment“ im auto mit all den supereiligen ganzschnellwohinwollern auf der autobahn. das war allemal spannender und deutlich kurzweiliger als die fortbildung.

aber ich habe etliche „hausaufgaben“ mit heimgebracht, die ich in den kommenden tagen in form gießen und dem gatten präsentieren werde.

dazu kommt eine richtungsentscheidung in der alten firma, bei der ich wohl nun doch wieder deutlich intensiver mitspielen werde.

nun ja, zwei standbeine sind besser als eins. das lachende auge freut sich über die planungssicherheit und diverse interessante gebiete (waren sie schon immer). das weinende auge hingegen weint über den vielen stress und das generve mit der alt-chefin, das gewiss kommen wird.

wie es laufen wird, werde ich sehen.

2015-11-27

#638 - ich bin alt ...

aber glücklich: der hr hat wieder pausenkatzen! die „alten“ kätzchen kannte ich noch aus zeiten, in denen es pausen zwischen sendungen gab (und zu denen ich nachmittags fern sah). das ist schon wirklich lange her! (die musik liebe ich ebenfalls heute noch, das ist der „wild cat blues“.)
nach vielen jahren hat der hr nun neue pausenkätzchen gefilmt. zu besichtigen hier.

die sehr herzerwärmende geschichte zu den ursprünglichen pausenkatzen gibt es hier.

2015-11-25

#637

der erste schnee am sonntag/montag hat mich dieses jahr subito in winterlich-heimelige stimmung versetzt (toll!). die ankränkelung (auch montag) machte dann, dass ich das mit kamin und sofa wirklich ernsthaft betreibe (nicht ganz so toll, wobei, eigentlich schon doch irgendwie).

der schngubbm verzieht sich laaaaangsam wieder. das ist erfreulich. so konnte ich mir gestern abend den trip in die apotheke sparen und nur aufm sofa rumliegen. mir fehlten aber wirklich komplett und total die motivation und auch die kraft, mich aufzuraffen und noch mal ins dunkel rauszumüssen. ich hatte nämlich zu allem überfluss auch magenweh. weswegen ich mich furchtbar schlapp fühlte. sogar der sport fiel aus, und das passiert mir wirklich nur im ausnahmefall.
also saß und lag ich nur in der wärme herum und bedauerte mich selbst.

besonders niedlich war etwas später dann die miezengesellschaft: man versammelte sich komplett um den mann und mich, als wir uns gemeinsam im wozi aufhielten. der große und hohe raum bietet allen genug platz zum herumliegen in respektvollem abstand. und so lagerten gestern erstmalig alle fünfe mit uns quasi ums feuer. *freu*
tiberius-theophilus, meine rote kuller, lag mit uns auf dem sofa und machte dem mann die ottomane streitig. klein-napoleon und blue lagen auf den stühlen des esstischs. und madame und der dreimalschwarze hatten es sich auf den obersten ebenen des cat superhighways bequem gemacht. kein gefauche, kein gerenne, keine schlagenden pfoten - ich mag das :D

heute fühle ich mich nun auch schon wieder deutlich menschlicher. schön!

2015-11-23

#636 – nachdenklich, mal wieder

gestern waren die x. und der y. auf stippvisite und so hatte ich die gelegenheit, mal wieder ein klein bisschen ausführlicher mit beiden zu reden. dabei kamen wir – wenig überraschend – auch auf die derzeitige lage in schland. der y. erzählte von seiner arbeit, und mich überkam das blanke entsetzen.
der y. stellt – unter anderem – täglich zweihundertfünfzig essen für geflohene bereit, bestellt und beauftragt von dem amt, das dafür zuständig ist. kürzlich wurde er von ebendem amt gefragt, ob er nicht vielleicht tausend statt der zweihundertfünfzig essen machen könne.
und nun kommt das, was mich frieren machte.
er saß also neulich in bei einer amtsperson in ebendem amt und teilte mit, dass er nicht nur keine tausend essen täglich bereitstellen könne, sondern sich auch gezwungen sehe, die belieferung ende der woche einzustellen. weil er seine rechnungen nicht bezahlt bekommt.
ob er ihr drohen wolle, fragte die amtsperson. nein, natürlich nicht, sagte der y., er stelle nur fakten fest. es seien mehrere zehntausend euro an rechnungen nicht bezahlt, und er könne es sich nicht leisten, das unbegrenzt weiter zu betreiben. immerhin müssen sein personal und die lieferanten bezahlt werden. das sei sein unternehmerisches risiko, fand die amtsperson. je nun, erwiderte der y., das sei wohl wahr, aber aus genau dem grund entscheide er sich dafür, den auftrag nun lieber auslaufen zu lassen.
ob er sich morgen als kaltherziger deutscher in der zeitung wiederfinden möchte, fragte die amtsperson.
er weise die amtsperson noch einmal darauf hin, dass er das gespräch aufgezeichnet habe, stellte der y. fest.
anderntags wurde ein (kleiner) teil der rechnungen angewiesen. der y. liefert also weiter. bis auf weiteres. er macht sich keine illusionen, was die komplette bezahlung der rechnungen angeht.

anmerkung eins: das amt bekommt zunehmend schwierigkeiten, caterer aufzutreiben, die noch kochen, weil es außenstände bei den caterern hat, dass einem die augen tränen. dito bei leuten, die wohnraum zur verfügung stellen. und betten und zubehör. usw. usf. 

anmerkung zwei: naTÜRlich habe ich all das oben gesagte erstunken und erlogen. die behörden in schland sind alle super-effizient, dem bürger verbunden und immer um ein gutes sozialklima bemüht.


2015-11-11

#635 - auf dem aufsteigenden ast

so langsam kehre ich unter die lebenden zurück. das seelengrau ist nicht mehr so finster, der tödliche männerschnupfen war dann doch recht schüchtern und verzog sich alsbald wieder, die arbeit geht mir wieder von der hand, und übermorgen kommt mich meine familie besuchen.

außerdem habe ich endlich mal daran gedacht, eine komplette datensicherung meiner beiden großen festplatten zu machen - also arbeit und musik. als nächstes erstelle ich noch ein systembackup.

lauter gute sachen und nachrichten :D

2015-11-02

#634

so, nun habe ich mir „endlich“ den obligatorischen winterschnupfen gefangen. noch ist er erträglich, nur die nieserei nervt.

am fr. hatte ich aus relativ heiterem himmel einen meltdown, absturz, wasauchimmer. (auslöser: die nachricht vom tod der katze einer von mir sehr geschätzten bloggerin.) (was für außenstehende sicher total überzogen aussieht, ich kannte/kenne weder die katze persönlich noch ihre besitzerin. und doch ...) kopf&körper machten dicht, an arbeiten war nicht zu denken. so deckte ich mich mit katzen zu und hoffte, dass der samstag besserung brächte.

das war leider nicht der fall. am vormittag verbrachte ich reichlich 2 stunden mit troubleshooting aus der ferne an einem notebook. die nachwehen eines verpatzten updates - den notebook fehlte der treiber fürs wlan. nun mach das mal, wenn du per fernzugriff via kabel auf den fraglichen rechner zugreifst - testen ist da nicht.
ich scheiterte jedenfalls (vermutlich auch, weil ich noch immer nicht klar gradeaus denken konnte) und brach nach 2 stunden sehr frustriert ab.
der gatte war indes zur letzten runde auf seinem lieblingsspielplatz aufgebrochen, sodass ich ihn auch nicht, wie eigentlich gehofft, um hilfe bei diversen schon lange anstehenden dingen bitten konnte. (gut, ein paar sachen haben wir am so. erledigt. das ist sehr erfreulich und das will ich nicht kleinreden.)
mit meiner laune nach dem misslungenen troubleshooting hätte man vermutlich tiere töten können. als erste-hilfe-maßnahme tat ich das, was ich in solchen situationen oft tue: gegen den immensen frust auf dem mtb anzustrampeln. leider ohne erfolg. das geschrei im kopf schrie und schrie und schrie, und ich bekam die tausend trüben und bösen gedanken auch mit 11 % steigung und brennendem quadriceps nicht aus dem kopf.
wieder zuhause, brach ich stumpf überm gürtel ab. den gatten schickte ich allein zur essensverabredung mit der besten freundin. ich wollte niemanden sehen, mit niemandem reden, keinen lärm, keine leute, kein gedränge.
ich entfachte mir ein gewaltiges feuer im kamin und wollte nur noch heulen und katzen flauschen. mehr ging nicht. dann eine stunden totenschlaf.
später kochte ich mir ein ziemlich scharfes gericht aus rinderherz, bohnen, ingwer, knobi und chilli und verzog mich wieder in mein deckenlager vor dem kamin.

später am abend kehrte wieder wärme in meine seele zurück.

gestern ging es mir wieder besser. nicht gut, aber besser, immerhin. das radfahren mit dem liebsten in der goldenen herbstluft war eine wohltat. wir nahmen die geschwindigkeit raus, was mich diesmal besonders freute.
abends machte sich der schnupfen in meinem kopf breit.

auf diese woche habe ich gar keine lust, am liebsten würde ich mich in warme kleidung hüllen und um den see latschen oder laaaaangsam rollen. raus, bewegen, sonne sehen.
vielleicht sollte ich das tun, auf das innere hören und nicht energie verbraten, indem ich meine kraftlosigkeit erst überwinde.

schwierig.

komische zeiten.

2015-10-22

#633 - ah ha.

mir scheint, das kind erschöpfung hat einen namen. also einen genaueren, der über „erschöpft“ hinausgeht. crisis fatigue.
(wenn dinge bei mir einen namen bekommen/haben, sind sie für mich leichter greifbar. und also leichter zu, nun ja, bekämpfen.)
habe nur ganz wenig dazu gelesen, weil – nicht lachen – ich so kaputt bin, aber was ich gelesen habe. passt.
der gedanke, mich besser seelenzupflegen, ist also offensichtlich eine gute idee.
nun muss ich das „nur noch“ umsetzen. und nebenbei die täglichen aufgaben trotzdem irgendwie bewältigen.

schöne scheiße.

2015-10-20

#632 – endlos erschöpft

die amtsgeschichte ist für diesmal erledigt, sie hat mich statt der veranschlagten 2 arbeitstage 5 gekostet, davon 2 sehr späte spätschichten.
das wochenende musste ich also durcharbeiten, um bei der terminologie in diesem monat wenigstens ansatzweise auf meine stunden zu kommen. am sonntag abend kippte ich gegen halb elf ins bett und konnte dann vor lauter anspannung („nimmt das amt die unterlagen ab oder machen sie ihre drohung wahr und schmettern den ganzen antrag ab?“) nicht schlafen.
gestern erfuhr der gatte bei der abgabe der unterlagen, es sei ja grundsätzlich gar nicht sooo wild gewesen, man habe „nur ein bisschen druck machen“ wollen. aha, soso. ich bin sehr froh, dass ich an der stelle nicht anwesend war.

entsprechend schleppte sich der gestrige tag aufs übelste. normalerweise bin ich nach unseren terminologischen gruppensitzungen immer hoch motiviert und bekomme große arbeitsschübe, in denen ich richtig was schaffe (fast mit doppelter geschwindigkeit). aufgrund der erschöpfung fiel das gestern aus.
nun, immerhin habe ich heute noch einen versuch, besprechung mit der chefin.

leider sind freie tage vor dem we arbeitsmäßig absolut nicht drin, bei der terminologie ist zu viel liegen geblieben.

das trübe wetter trägt nicht zur besserung der seelenlage bei. erfreulicherweise soll es ja ab donnerstag deutlich besser werden. das we gedenke ich weitestgehend auf dem rad zu verbringen, dreckige hütte, garten, dringende catification-sachen und sonstiger kram müssen mir einstweilen den buckel runterrutschen. zum training heute abend werde ich auch mit einem „schwarzbrotvergaser“ (=fahrrad) fahren, ich brauche die bewegung dringendst.

erfreulich auch: nachher kommt die neue tastatur. an der aktuellen hat nach 8 jahren intensiver benutzung das kleine n den geist aufgegeben. so muss ich mir derzeit mit copypaste oder alt-code (alt+110 für das kleine n, alt+78 für das große) behelfen. das ist besonders bei der passworteingabe ein ganz großer spaß. aber nun, nachher ist auch das geschichte.

und nun ab an die arbeit.

2015-10-12

#631 - hold the line

... denn hier wird es noch einige zeit etwas ruhiger sein. es ist mal wieder eine arbeitsbugwelle über mir zusammengebrochen, dazu kommt eine größere organisier-session privater art und dazu danach noch familienbesuch. und ganz nebenbei müssen der garten und die katzeneinrichtungen auch noch bespaßt werden.
da wird die zeit zum schreiben sicher knapp sein.
ich hoffe, dass es ende november wieder munterer wird.

bis dahin: bleibt mir gewogen!

ps: wenn ich es schaffe, poste ich noch das gestrige "rodeo" ...
pps vom 14./15.10.: ... und den gestrigen flug in einer b737. als erster offizier. jawoll. (war. das klasse.)

2015-10-02

#630 - och nöööö ...

diesen tag möchte ich gern zurückgeben. jaja, ich weiß, es ist freitag, und wochenende naht, und yadda, yadda, yadda. aber mal im ernst: ich hab beschissen geschlafen, dann ging die nahegelegene sirene, anschließend habe ich die restliche nacht von bränden und verlust geträumt. heute früh liegt mein kreislauf völlig darnieder, sport fällt also aus (ich möchte weder vom rad kippen noch beim training kollabieren). kaffee hilft auch nicht. zu allem übelfluss (ich lass das jetzt so stehen, es trifft den kern der sache) fröstele ich trotz 23 grad im büro.

mist.

2015-09-28

#629 - wochenendliches

für die wochenend-bemerkungen könnte ich eigentlich gleich den einleitungssatz speichern "es war schön und es war zu kurz".
denn: siehe oben :D
die gestrige radrunde mit den freunden durch die dölauer heide zum süßen see und rückweg über weinberge und straußwirtschaften war ein knaller. und ordentlich anstrengend war es auch, die beiden freunde waren mit ihren e-bikes unterwegs, der gatte und ich muskelkraftbetrieben - und das war schon hübsch fordernd. dazu kam, dass ich mich mit der gegend etwas verschätzt und den liebsten gebeten hatte, mir ein größeres kettenblatt zu montieren. das führte in den weinbergen zu etwas verdruss: ein oder zwei kleinere gänge wären schon hilfreich beim kraftsparen gewesen.

trotzdem war es insgesamt ein famos schöner tag, auch das wetter spielte mit und war sonnig, klar und recht kühl, und in summe will ich so etwas unbedingt mal wieder machen.

und nun ans werk.

2015-09-21

#628

mal wieder die erkenntnis, dass ich nicht alles schaffen kann. die seele fordert pausen, und wenn ich darüber hinweggehe, büße ich es (noch) mit endloser müdigkeit, später dann mit depressiven, schwarzen schüben.

das wochenende war wie immer kurz. die familienfeier war ... unterhaltsam, aber lustig. ich hab die lieblingsschwester endlich mal wieder gesehen, das war toll. und insgesamt fand ich die zeit sooooo viel zu kurz. eigene schuld, wohl wahr, aber so ist es nun mal, wenn alle beteiligten arbeiten müssen. außerdem habe ich live erlebt, wie unfreundlich manche familien zu einander, untereinander sind. meine vermutung ist, dass das nicht mal wirklich beabsichtigt ist. aber manche leute sind so darauf konditioniert, „scherze“ auf kosten anderer zu machen, dass es ihnen vermutlich nicht (mehr?) auffällt, wie sehr sie damit verletzen.
mehrmals heftiges fremdschämen und das dringende bedürfnis, die zielscheiben der garstigkeiten in den arm zu nehmen. (allerdings habe ich das unterlassen, weil diejenige person nicht so ein indenarmgenommenwerdenwoller ist.)

und – ach! – die arbeit. heute hatse mich wieder, das garstige ding. das „lieblings“amt möchte mal wieder was, also springe ich artig und frage, „wie hoch?“
dazu kommt ärger über ein parkknöllchen, das ich erhielt, weil ich mir einen parkschein gekauft hatte an einer stelle, an der eine parkscheibe gefordert war. ein und dieselbe straße, auf der stadtauswärtigen straßenseite wird die parkscheibe gefordert, stadteinwärts bezahlte parktickets. ich habe eine heftige wut auf den bornierten ausstellenden, der blind seine paragrafen abreitet. dass mir das nix hilft, ist schon klar. den bösen kommentar an die behörde hingegen (inklusive „zu ihrer erheiterung hier noch das bezahlte parkticket“) verkneife ich mir trotzdem nicht, das ist sozusagen der stuhlgang der seele für mich. mal sehen, ob ich nun auch aufhören kann, mich darüber zu ärgern.

die pausen, die ich mache, während ich die stellungnahme an das umwektamt zusammenbaue, fühlen sich sehr nach geklauter zeit an, weil ich das so sehr nicht will. ich weiß, mein widerwille hilft mir nicht und macht es mir nur schwerer. trotzdem wallt er in so großen wellen auf, dass ich mich zusammenreißen muss, um nicht schreiend mit dingen zu werfen.
ich werde nachher erst mal eine echte pause machen und eine runde meditieren. anders geht es heute nicht.

back to umweltamt. nein. erst mal kaffee und meditation. dann amt.

2015-09-07

#627 - nach dem urlaub ...

wieder daheim.
schön war's, und zu kurz war's. das wetter war erst grandios, dann okay. es gab VIEL zuviele telefonate des mannes und einen kleinen krach deswegen (beim nächsten urlaub wird es besser, verspricht er). das neu aufgebaute rad ist ein knaller und SO schnell! *yippie*. das ozeaneum in stralsund möchte ich noch mal gründlicher ansehen (optimalerweise während der schulzeit während der arbeitswoche) und das meereskundemuseum bitte auch.
und ich möchte heute noch nicht wieder arbeiten müssen.

nur fragt mich keiner danach. das pensum bis ende der kommenden woche ist gleich wieder finster, inklusive zweier amts-geschichten, derentwegen ich am liebsten wieder ins bett zurückkröche. außerdem habe ich zugesagt, das abstract einer masterarbeit zu übersetzen (ich schaf!), und die plüschs wünschen GAAAAANZ viel bespaßung (süß!, aber zeitaufwändig).

am liebsten würde ich im oktober noch mal ein paar tage nach plau fahren. ein langes wochenende wäre schon ausreichend. man wird sehen.

nun erst mal ab an die arbeit, die bugwelle niederringen.

2015-08-28

#626 - gähnkrampf

schon blöd, um zehn am rechner zu sitzen und erst mal nicht zum arbeiten zu kommen, weil mich ein gähnanfall nach dem anderen in seinen pranken hält ...
der vor- und gestrige tag waren durchaus anstrengend, abends viele leute da (mi) bzw. spocht (gestern), heute nun stehen 1 h training, physiotherapie und noch mal arbeit an.
eigentlich wollte ich mit dem fahrrad in die stadt fahren, aber bei dem wetter und dem müde-zustand lass ich das sein. aussehen wie ein schlammklumpen ist nicht toll, und eingeschlafen vom rad fallen auch nicht.
mal sehen, nach dem wievielten kaffee die gähnerei nachlässt.

*gähnend ab*

2015-08-24

#626 - #bloggerfuerfluechtlinge

es ist mir so unglaublich ... ja, was eigentlich? „peinlich“ trifft es nicht - es regt mich auf und kotzt mich an, was (nicht nur, aber auch) in ost-ossiland – heidenau, freital und umgebung – grade passiert.

dass sich - ausgerechnet hier! - menschen vollpfosten trauen, flüchtlinge anzugreifen, die vor krieg und elend geflohen sind. ausgerechnet hier! und ganz besonders im tal der ahnungslosen, von denen so viele abgehauen sind.

und es waren in der verblichenen täterä mitnichten nur politisch verfolgte, die „rübergemacht“ sind (teils unter ganz erheblichen gefahren für leib und leben).
da war das ehepaar, das von der ddr eine auszeichnung (sinngemäß) für gutes sozialisten-sein inkl. kreuzfahrt bekommen hatte und im bosporus vom schiff sprang. die kamen an land an mit nichts als ihren nassen klamotten. sie wurden aufgenommen, durften in das land ihrer sehnsüchte einreisen und bekamen ordentlich starthilfe.
oder die eine, die einen schleuser teuer bezahlte und ihrer kleinen tochter schlaftabletten gab, damit das kind im kofferraum des fluchtautos nicht schrie. sie bangte, ob die kleine das überlebt. (ja, tat sie.)

die sind nicht aus politischen gründen abgehauen oder weil krieg gewesen wäre. sie hatten ein dumpfes bedrohungsgefühl und wollten in eine gefühlt bessere welt. also äonen, lichtjahre davon entfernt, was die flüchtlinge aus syrien und umgebung heute durchmachen.

und wie viele sind in den end-80ern/anfang der 90er „rübergemacht“ in den goldenen westen. (hier übrigens dazu mal kurz ein spiegel-artikel von damals.) neid und co. sind also offenbar keine rein ossideutschen „tugenden“ *

ein auszug aus dem artikel von damals:
Der Sozialdemokrat verweist auf sozialpsychologische Studien, denen zufolge sich der Patriotismus der Westdeutschen vor allem auf die ökonomische Leistung stützt. Dieser "Wirtschaftspatriotismus" schlage jedoch rasch in "Wohlstandschauvinismus" und in "ausgrenzende und fremdenfeindliche Gefühle" um, sobald jemand - wer auch immer - einen Anteil am Wohlergehen beansprucht.
tja, da hat sich genau nix verändert.

ich agitiere und diskutiere mit einigen hier, über deren uninformiertheit ich mich aufrege. am ende sind wir alle müde und leerdiskutiert und unzufrieden - ich, weil ich dieses bornierte „ich-mir-mein und keiner darf mehr haben als ich“ so unausstehlich finde, die anderen, weil sie rationalen argumenten nicht zugänglich zu sein scheinen und mich mit ihren angstgespinsten nicht niederdiskutiert bekommen.

das schlimme ist, dass zu denen auf der anderen seite auch menschen gehören, die mir lieb und teuer sind. aber die dürfen mir alle gepflegt den buckel runterrutschen. ich helfe, und fertig.

hier werde ich nach und nach eine kleine linkliste zusammenstellen mit artikeln zum thema.

(tut mir leid, dass das jetzt ein ziemlich zusammenhangloses geschreibsel geworden ist. gut möglich, dass ich diesen eintrag in den kommenden tagen noch nachbearbeite und überpoliere.)

2015-08-20

#625 - zwei räder unterm hintern

es ist höchst erstaunlich, wie sehr mich ein halber tag auf dem bike entspannt.
gestern hatten wir ein techniktraining bei einem mehrfachen trial-weltmeister gebucht. vorher hatte ich erst mal muffe ohne ende und mir wegen der beiden letzten erlebnisse mit ahnungslosen "trainern" (a.k.a. flachpfeifen, die ihre kunden nix lehren, sondern zeigen müssen, wie toll sie sind) mental schon mal eine prachtvolle angst- und drohkulisse aufgebaut.
gestern dann: nieselregen, 13 grad, äußerlich keine so ganz prachtvollen bedingungen. ABER: dafür ein trainer, der den namen verdient, und uns was beibringt.
ich habe einen dicken AHA!-moment beim kurvenfahren (mehr gewicht aufs vorderrad), werde ernstgenommen und gut behandelt und werde nicht benörgelt oder beschlaumeiert, als ich eine aufgabe ablehne, mit der ich mich überfordert fühle.
der gatte lernt ebenfalls eine menge, wird erstgenommen und gut behandelt, überschätzt sich und stürzt (aber harmlos, nasse wiesen sind gute sturzdämpfer), macht eins kleiner weiter und lernt noch mehr.
dazu viele gute gespräche.

auf dem weg zurück laufe ich lachend hinter den beiden männern her, als der untergrund eklig wird (nasser wurzelteppich mit nennenswerten stufen). das ist mir noch nie passiert: eine für mich zu schwierige passage zu fuß zu passieren und mich dabei ganz grandios fühlen. normalerweise fühle ich mich dann sehr unzureichend und linkisch.

ich fahre voller erkenntnisse und mit einer großen tüte "hausaufgaben" (=sachen, die ich verbessern möchte) heim. auch der gatte hat ein breites grinsen im gesicht.

abends sind wir beide platt wie die sportmützen, verputzen noch jeder ein entrecôte und fallen kurz vor 10 todmüde in die betten.

heute habe ich merklich muskelkater, besonders im oberkörper, bin gut gelaunt und motiviert, und die arbeit fluppt, auch wenn der output nicht die masse ist.

das biken mit dem lieben gatten macht mich glücklich.

2015-08-14

#624 - mein garten macht mich glücklich. immer und immer wieder.

heute nacht gewitterte es einige zeit heftig und goss in strömen. ich wachte auf, schloss die fenster und freute mich über den vielen regen - die regentonne auf der terrasse ist wieder voll!

heute morgen frühstückten der tollste ehemann der welt und ich wieder draußen, und ich stellte fest: das grünzeug sieht wunderbar aus :D die sommerblüher blühen aus leibeskräften, auch die exoten gedeihen prächtig — kunststück, bei den temperaturen —, und den gurken und tomaten kann ich fast beim wachsen und reifen zusehen.

vorhin goss ich dann auch die pflanzen, die gut geschützt neben der terrassentür stehen, die vom regen nix abbekommen haben.
es folgte ein wunderbarer moment intensiver glücksgefühle: auf der wiese stehen, in das malerische pflanzengewirr gucken, die sonne auf der schulter, das wochenende in greifbarer nähe und drei RIESIGE gurken am katzenbeet haben.
am liebsten würde ich mich jetzt direkt und sofort auf alle viere werfen und in der sommerwarmen erde wühlen. indessen: die arbeit wartet.

nun denn, auf, auf, ihr frauen, frisch und froh ...

*summend an die arbeit*

2015-08-12

#623 - auf und ab

es ist merkwürdig, dass auf einen guten tag immer ein weniger guter folgt, in dem besonders die terminologie so gar nicht will.
das war vom ersten tag an so. ich verstehe es nicht, vermute aber, dass ich mich damit werde abfinden müssen.

beim übersetzen war das nicht der fall. oder erinnere ich mich nur nicht daran? ich weiß es nicht. (oh, da fällt mir ein versäumnis ein, dem ich schnellstens abhelfen muss! gleich mal nen merker anlegen.)

nun denn, auf ans werk.

2015-08-11

#622 - ein guter tag

das war der gestrige tag:

  • frühstück auf der terrasse :D
  • startschwierigkeiten mit wortfindungsstörungen. was man so braucht als schreiberling. ein guter tipp von kittykoma sorgte für abhilfe. 
  • ab mittag lief es wie bekloppt.
  • sehr nettes telefonat mit der terminologischen freundin und lob für ein neu erstelltes wortfeld. 
  • schnelles mittag mit dem liebsten ehemann auf der terrasse.
  • abends (kurz) schwimmen im see. erst kalt, dann toll!!
  • kino mit den freundinnen mit popcorn und radler im ausgesprochen angenehm klimatisierten kinosaal.
    magic mike xxl war jetzt von der story her ... ähm ... wie sag ich das jetzt höflich? - sagen wir: unterkomplex *lach*, aber richtig gute unterhaltung mit augenzucker galore (neeeee, wat ne überraschung ...) und jada pinkett als bonus. und keine full frontal nudity (die ich wirklich immer unnötig finde). 
  • heimfahren im offenen roadster mit richtig laut musik (auf der bundesstraße darf und mach ich das :D).
  • noch schön mit dem liebsten gequatscht und gegen mitternacht ins bett gefallen und gut geschlafen.
in summe ein richtig schöner tag.


2015-08-07

#621 - ah ha!

als nächstes muss ich ins büro und mit dem scheidenden junghe ... jungkollegen absprechen, wer für den nervjob wann was erledigt. aber nach der vorbesprechung am mi. sieht es ganz danach aus, dass ich keine wochenenden durchrocken muss. ich freu mich!!einseelf11!
den bericht fürs amt bastele ich in der kommenden woche. den bekommen sie zusammen mit der unangenehmen aufgabe überreicht. damit ist der irdischen, amtlichen gerechtigkeit genüge getan.
(seltsam: wenn mein mann mit dem amtmann err kommuniziert, dann geht das höflich, freundlich und ohne anschisse von oben herab. man wundert sich.)

die freundin r. hat gestern zum hiroshima-day zusammen mit flyern gegen atomkraft 500 selbstgefaltete kraniche verteilt.
ich weiß nicht, warum. aber selbstgefaltete kraniche rühren mich zutiefst, und ich muss wirklich immer mindestens ein tränchen verdrücken. das betrifft nicht nur die kraniche der r., sondern auch die, die ich vor jahren von einem japanischen reporter geschenkt bekam als dankeschön für ein interview.
seltsam.
außerdem bringt r. mich (ganz ohne missionarischen eifer) dazu, vieles zu überdenken - und wahrscheinlich werde ich mich dann doch auch außerhalb meiner vier wände zu engagieren anfangen. ich muss ja nicht alles grundsätzlich gut finden. nur die themen, die mir am herzen liegen.

das heutige training habe ich auf zuhause verlegt. es ist mir einfach zu warm, um mitm rad in die stadt zu fahren. mit dem auto bin ich nicht wesentlich schneller, und ich finde es irgendwie bescheuert, zum sport mitm sportwagen anzureisen. wenn es - wegen akuter zeitnot oder wirklich schlechten wetters - nicht anders geht: okay. aber nicht in solchen fällen wie heute. zumal ein weiteres auto der luft in der stadt auch nicht übermäßig gut tut.
also verlegen wir das training auf skype. ich bin gespannt, wie das laufen wird.

dass ich mich heute mit magenschmerzen herumplage, finde ich ja ausgesprochen unnötig. unwohlsein bei - jetzt schon - 26 grad ist eher blöd, wennde mich fragst.

so, und nun ab ins büro und dann an die terminologie, damit ich nachher wirklich beizeiten schluss machen und in den (erstaunlich kalten!) see springen kann.

2015-08-03

#619 - n stöckchen

beworfen hat mich das san.

one song: blaues warm, das kraftfuttermischwerk

two movies: matrix, willkommen bei den sch'tis

three shows: da muss ich passen, ich gucke ja keine

four people: der großartige ehemann, die lieblingsschwester, die besten freundinnen (zählen als eine, so!), die lieblingscousine

five foods: tomahawk steaks, spiegelei gewendet, sahnequark mit obst, kaffeemitmilch, ooooobst!


tagging: wer immer möchte. und wenn keiner will, dann halt keiner.

#618

solche wochenenden wie das gehabte sind für mich wahrer, purer luxus. stressfrei und ohne „du musst noch du hast noch nicht dies und das brennt an“ ein bisschen kleinkram wegpusseln, ein bisschen im garten wühlen, katzen bespaßen, einmal entspannt und einmal kurz unter der leistungsgrenze radfahren, kleidung kaufen, gut essen, spontan freunde treffen, ausschlafen.

dankbarkeit für die kleinen dinge – i haz it.

2015-07-30

#617 - briefe an freunde (oder so) ...

liebe schäffin,

am 15.7. sagtest du, du überweist die ausstehenden rechnungen am freitag. nur ... welchen freitag hattest du gemeint? der 17.07. und der 24.07. können es ja nicht gewesen sein.

jaja, ich weiß um die angespannte liquidität der firma, dochdoch. aber ich finde, ich bin schon sehr lange sehr verständnisvoll. und mir ist es, ehrlich gesagt, egal, ob irgendwer irgendwas nun ganz bezahlt hat oder nicht, denn
du.
bezahlst.
nicht.
gar nicht wahr, sagst du? 

na dann schauen wir mal, was sich an offenen posten von euch so findet ... aha:

zwei rechnungen aus dem mai und dem juni 2014. anno domini zwotausendvierzehn. mittlerweile ein munteres jährchen überfällig. 

die übersetzungen. den erbringern der dienstleistung habe ich ihre rechnungen anfang mai (bei fälligkeit) bezahlt. die re. an euch habe ich am selben tag gestellt. seitdem warte ich darauf, dass ihr mir gegenüber zu stuhle kommt.

einer weiteren rechnung für wäppzeugs bin ich monatelang hinterhergelaufen.

meine re. für juni zwofuffzehn soll bis morgen auf meinem konto sein. - wird sie das? ich habe da so meine zweifel.

denk bitte auch daran, dass ich euch im juni den hintern gerettet habe. das hat mich bisher viel geld und noch bedeutend mehr nerven gekostet. nein, ich habe keinen spasz daran, mich vom amtmann err von oben herab behandeln zu lassen. die versäumnisse, für die ich jetzt den anschiss kassiere, die sind schon sehr lange bekannt, ich habe euch da ich-weiß-nicht-wie-oft dran erinnert. war halt immer keine zeit oder anderes war wichtiger. 
später, später. 
eigentlich hätte der junghengstkollege das machen sollen. der geht nun, und ihr baut ihm ein hübsches brückchen, zwar nicht aus gold, aber aus silber, würde ich sagen. 

ich wusste in dem moment, als der dreck mit dem amt losging, dass es unerfreulich werden würde. ich habe euch trotzdem geholfen (und tue es weiter). meine einzige - die absolut einzige - bedingung war pünktliche zahlung meiner rechnungen. immerhin kommt ja meine geliebte terminologie nun deutlich zu kurz. und auch den job mache ich nicht nur der begeisterung wegen, sondern auch, weil er wirklich gut bezahlt wird.

weißt du, am liebsten würde ich den ganzen bettel hier und jetzt fallen lassen. das dumme dabei ist: den fallout bekommst nicht du ab, die du ihn verursacht hast. den kassiert (neben mir) mein lieber, guter, langmütiger ehemann. was ihm übel zu schaffen macht, ihm sehr, sehr weh tut, ressourcen bindet, die er dafür nicht frei hat - und im schlimmsten fall schon auch folgen für die firma hat, die du mitbekommst. aber wie gesagt: richtig weh tut es uns, nicht dir.

zu sagen, ich sei es leid, ist eine maßlose untertreibung.

2015-07-29

#616

darf man das amt anpampen, wenn man zum vorgegebenen und absolut in stein-beton-granit-diamant-wasweißichnichtnoch gemeißelten termin mit den zehn antragsordnern vor der tür steht ...

und unverrichteter dinge wieder abziehen muss, weil die dam-und-herrschaften einen samstag festgelegt haben?

wenn ein krieg mit dem u-amt nicht so ein absolut aussichtsloses unterfangen wäre, würde ich ihn allein schon wegen der schlampigkeit des termins anzetteln.
(nur wäre mir damit nicht geholfen, denn mit meinem teuren freunde, dem amtmann err, werde ich noch etwa zwei jahre auskommen müssen, bis er endlich sein gnadenbrot auf einer hoffentlich weit entfernten weide verzehren darf.)

gestern teilte mir der gatte freudestrahlend mit, dass der junghengstkollege, dessentwegen das fäkal überhaupt erst die einrichtung zur raumklimatisierung traf* (*lies: the shit has hit the fan), uns helfen würde, den antrag zum gesetzten termin fertigzustellen. er (der gatte) ist immer noch angepisst, dass ich mir vor freude und dankbarkeit nicht ins höschen gemacht habe.

dem junghengstkollegen wird dafür auch ein sehr goldenes brückchen aus dem unternehmen raus gebaut. mal sehen, ob es dann auch für mich ein paar brosamen gibt ...

2015-07-28

#615 - durchhalteparolen

ich muss mir dringend was einfallen lassen, wie ich die kommenden wochen (monate?) überstehe, ohne schaden zu nehmen.

der amtssamstag hat mir dermaßen an den ressourcen gesaugt, dass ich gestern, am ersten tag der woche, bereits in den seilen hing wie ein nasser sack sand, und 95 % meiner energie brauchte, um nur den tag rumzubringen. von qualitativ hochwertiger arbeit darf ich gar nicht reden.
zum glück ist mir ein böser fehler nicht unterlaufen, weil ich immerhin klug genug war, eine liebe kollegin um rat zu fragen, die mir von der dummheit abriet.

so kann es nicht weitergehen, das steht fest. nur: ich sehe keine änderungsmöglichkeiten. bleibt es so, wie es jetzt ist, werde ich in kürze an die wand gefahren sein.
verweigere ich mich dem amtsjob, fährt der mann an die wand.

scylla und charybdis.

2015-07-27

#614 - wie gehabt

ein hässlicher job am sa., den so. zur freien und vor allem alleinigen verfügung, da der lieblingsgatte mal wieder zum lieblingsspielplatz gefahren war.

toll geht anders.

weiter geht es heute mit terminologie und im lauf der woche weiterem amts-generve. kommendes we steht mindestens für den sa. eine weitere amtsbespaßungssession an, sehr wahrscheinlich auch am so. dito für das we darauf. und für das danach.

was mich an der nummer am meisten beißt: das amt hat eine für das unternehmen nicht erfüllbare forderung aufgestellt. ich kann diese forderung im gesetzten zeitraum nicht erfüllen, punkt, streusand. selbst wenn der ehemann den job an ein externes büro vergibt, brauchen auch die eine weile zum einarbeiten und dann noch eine weile zum sinnvollen erfüllen des jobs.
für den fall, dass wir nicht parieren (was geschehen wird, siehe oben, weil wir es nicht können), hat das amt bereits angekündigt, ein bußgeld von zehntausend glocken zu verhängen.

ich bin extrem angekotzt und ziemlich ratlos.

perfekter start in die woche, würd ich mal sagen.

2015-07-20

#613 - ich hätte bitte gern verlängerung ...

... des gehabten wochenendes. (nix neues.)

weil ich statt der geplanten maximal anderthalben stunde den gesamten, sonnig-heißen samstag im x-schen büro zubrachte, um die dämliche statistik zurechtzuzimmern.
das funktionerte am ende nicht mal ohne hilfe, sondern erforderte noch die mitwirkung der chefin. die allerdings diesmal a) wirklich schnell hilfreich und b) (jetzt kommt's!) dankbar für mein tun war. da war ich ganz platt.

das änderte allerdings nichts daran, dass in den auswertungen des AG dringender handlungsbedarf besteht. mit den ganzen stoffmengenstatistiken aus den modulen fahrzeugwaage, containerdienst und eANV des kann-alles-programm bekomme ich keine brauchbare auswertung darüber, welches material woher gekommen und wohin es gegangen ist. stattdessen muss ich aus dem modul faktura drei unterschiedliche listen herauszerren, in diesen dann noch diesundjenes daunddorthin verschieben – bzw. löschen – und daraus dann die auswertung nach stoffart gemäß einem bestimmten code machen.
das ist doch mist. es dauert endlos und bindet viel zu viele kapazitäten.

immerhin habe ich den liebsten gatten der welt diesmal nachdrücklich genug auf das problem aufmerksam gemacht, sodass – sogar in absehbarer zeit! – abhilfe geschaffen werden soll. daumen sind gedrückt.

ob diese liste nun das ist, was mein freund, der amtmann err, haben will, das weiß allein der wind amtmann err.

als ich gegen 18:00 das büro verlassen konnte, war draußen regen aufgezogen.

gestern nun hatte ich die möglichkeit, den tag wie gewünscht zu verdallern, und das habe ich auch ausgiebig genutzt :D war das schön!! zwei drei liegengebliebene dinge fix wegerledigt (ja, vier stunden fallen da unter „fix“). danach radfahren, open-air-kaffeetrinken, ein bemerkenswertes gewitter von der seite besichtigen (korrektur: eigentlich waren es zwei gewitter, die sich da im l.-schen zentrum über dem e.-kanal zusammengebraut hatten, das eine links, das andere rechts) und sehr schnell und am ende wassergekühlt heimfahren.
wir fuhren unter dem zweiten gewitter her, und es war beeindruckend, wie genau die grenze zwischen der kühlen und der wärmeren luftmasse zu fühlen war. auf den ersten 10 km der rückfahrt war es bereits so kühl, dass ich sehr hoffte, nicht nasszuwerden - ich hatte keine jacke dabei und hätte dann sehr gefroren. auf den zweiten 7 km dann war es noch knapp 30 °C warm. da brachte der dann einsetzende starkregen eine sehr willkommene dusche :D
erfreuliche erkenntnis dieser runde: ich bin mittlerweile in der lage, den lieben mann auf mittel- und langstrecken tempomäßig kaputtzuspielen, solange die strecke nicht zu technisch ist. yay! :D

zum abschluss des sehr schönen tages fuhren wir abends ins kino und guckten uns den neuen terminator an. lieblingsspruch: „ich bin alt – aber nicht veraltet!“ und die vielen lacher vom schwarzminator, natürlich.
insgesamt ein schöner actionfilm, der den winkenden zaunpfahl am ende nicht gebraucht hätte.

2015-07-15

#612 - geklaute zeit

jetzt, heute, hier und sofort die zeit haben, im garten zu buddeln. das wäre schön. die sonne scheint, auch madame miez braucht eigentlich entertainment, es müsste dies und das gewässert werden, und ich habe so gar keine lust auf computerisiertes tun.
stattdessen klaue ich mir ein viertelstündchen zum bloggen, während das schnelle mittagessen auftaut, arbeite eilends noch ein paar sachen weg und reise später am nachmittag zu einer schulung an, auf der ich morgen den tag komplett zubringe.
am freitag folgt dann wieder statistik, oder wenn ich pech habe, am samstag. ab sonntag soll es hier wieder grauer und deutlich kühler werden.

ich mag mein timing nicht.

2015-07-13

#611 sa-so: erdenwühlen und freundschaftspflege

am sa. startete ich den tag mit erdenwühlen. im garten hatte sich einiges unerwünschte grünzeug angesammelt. das rodete ich bei bestem wetter, verpasste dem thymian und der rosssssa eckenrose (nein, der fehlt kein h - sie steht an der hausecke) wieder einen ordentlichen schnitt, sammelte einige samelkapseln ein und pusselte dies und das.
der enkel ging mir nur relativ wenig auf den geist, weil er meist mit dem lieblingsgatten abwesend war. wenn er da war, fuhr er mit seinem tretauto über herunterhängende pflanzen (grmblll), goss mit elan die bereits gut gewässerten pflanzen (gRRRmbllll) und machte mit dem wasserschlauch alles nass, was trocken bleiben sollte (lassdasshimmelARSCHUNDZWIRN!!).
nach einem heftigen anranzer war er beleidigt und ließ den unsinn. der gatte kümmerte sich dann wieder, und so war der eheliche friede wiederhergestellt.

später kündigten freunde ihren besuch für den sonntag an. da dabei auch eine fotosession mit den katzen anstand, putzte ich den kellerraum (der es ganz grundsätzlich auch nötig hatte), falls wir aus irgendwelchen gründen dort drin sein würden.
zwei mal kärchern, zwei mal schrubben, abziehen, färdsch! in nur zwei stunden. *ächz*
aber wie gesagt: es war ohnehin nötig, ich hatte zeit dafür und das wetter spielte auch mit (alles ratzfatz trocken).
nachdem das alles erledigt war, war es auch an der zeit, den enkel heinzufahren.

danach saßen wir draußen, testeten das sous-vide vorgegarte fleisch (6-jähriger galloway-bulle, ein bratenstück, gegart 12 stunden bei 55 grad) auf dem grill (das fleisch braucht deutlich mehr zeit im heißwasser) und ließen den tag geruhsam ausklingen.
der lieblingsmann verschwand dann noch auf eine weile in seine fahrradwerkstatt, um ein bike fertigzustellen, das in dieser woche noch verreisen muss (es wird verborgt). ich ging ins bett, las noch anderthalb seiten the annihilation score und pennte kurz nach 10 wie ein stein.

am so. wurde nach dem frühspätstück das gestern geschraubte rad getestet. fein, fein, fein!! ein superleichtes, wendiges und erstaunlich schnelles gerät ist das geworden. ich überlege ernsthaft, das so zu lassen wie es ist, und stattdessen den wanderfalken auf strom umzurüsten. leider rät der gatte davon ab ...da er der techie und schrauber ist, hat er da das letzte wort. schade finde ich es trotzdem. ich hoffe, dass die lieblingsschwester ebenso viel spaß an dem teil hat wie ich.
schön war auch, dass die runde, die wir gefahren sind, keine panikflashs wie am letzten urlaubstag hervorriefen. also eine welle kam schon, aber die konnte ich erfolgreich niederringen.

und ich hab wieder lust auf bewegung. auch das ist erfreulich, denn die fehlte mir nach dem urlaub erst mal total. (ich hab aber auch auf meinen körper gehört und dann eben einfach ne woche nix gemacht.)

gegen drei kamen die freunde mit dem cabrio, wir setzten uns in unseres und düsten gemeinsam über gewundene landsträßchen zu eis&cappucchino. auch auf der rückfahrt blieben wir trocken – grade noch so!

das anschließende katzen-fotoshooting lief erfreulich gut, die katerjungs spielten gut mit, und das graue, nieselige wetter sorgte für perfekt durchgezeichnete bilder mit schönen farben und kontrasten. die ersten bilder sehen bereits grandios aus. ich freue mich sehr auf die weiteren.

abends grillten wir gemeinsam, wieder fleisch vom galloway-bullen, das ich sous-vide vorgegart hatte. diesmal 24 stunden bei 58 grad. das ergebnis war um welten besser, zarter, immer noch saftig, und sehr aromatisch. eine glückliche kuh ist auch geschmacklich was sehr gutes!

ein schöner tag mit schönem ausklang :)

#610 - freitag: njuhs from ze kätt kings und arbeitsames

der freitägliche tierarzttermin mit den vier jungs verlief insgesamt weniger stressig als erwartet.

für den transport hatte ich den ganz großen kennel und die kleine etransportbox bereitgestellt. die beiden puschels und tibby kamen in den kennel, simba in die box, auf dass es keine raufereien in der enge geben sollte. funktionierte reibungslos. was mich schon mal freute. der sperrige kennel war zwar mit 3 katern richtig schwer. aber zu zweit ließ er sich auch okayisch tragen, und wir mussten glücklicherweise auch keine ewigen strecken zurücklegen. der vater war superpünktlich da und wir sechs superpünktlich in der ta-praxis. ein guter start :)

das impfen selber war bei keinem der vier katzkerle problematisch, das haben sie vermutlich nicht mal richtig bemerkt. auch der checkup war ohne besondere vorkommnisse - die ärztin lachte bei blue sehr darüber, dass der so laut schnurrte ob der vermeintlichen bekuschelung, dass sie das herz nicht ordentlich abhören konnte. find ich klasse.
das blutabnehmen war - nun ja, eine zwangsmaßnahme halt. wenig erfreulich für die jungs.
aber: diese „zwangstasche“, in die sie gesteckt wurden und aus der nur der kopf und die zum blutabnehmen erforderliche pfote rauslugen, das ist schon eine sehr praktische erfindung. sie haben einfach keine chance mehr auf ernsthafte gegenwehr, es ist für alle beteiligten deutlich gefahrloser, und insgesamt geht es auch schneller, als wenn man sich windende, schreiende und wild kämpfende katzen bändigen, das bein ruhig halten, ein röhrchen drunter halten und ggf. noch mit dem stauschlauch hantieren muss.
die jungs protestierten zwar sehr, aber am ende funktionierte alles okay-ish. dass man hernach eine weile beleidigt sein würde, hatte ich einkalkuliert.

wieder daheim, schossen die vier beleidigten herren wie pfeile aus den zwei transportboxen. wenig später erklang aus mehreren ecken des hauses das schrapen rauher katzenzungen auf den pflastern, die die kompressen auf den blutentnahmestellen hielten. bereits nach einer viertelstunde saß tibby wieder schnurrend auf meinem schoß. die anderen folgten nach und nach. sogar klein-napoleon simba, dem ich eingeschnapptsein bis inkl. samstag unterstellt hatte.
katzenliebe. *hach*

das ergebnis des mittagsausflugs: anderthalb stunden zeit gebraucht, vier nur sehr temporär beleidigte katerjungs, ein hundemüdes ich, und siebenhundert euro weniger aufm konto. (hundertzwanzig für 4x impfen, zwohundert für 4x blutbild, dreihundert für 2x barfer-blutbild, rest für untersuchung und kleinzeugs. teuer, aber dringend nötig. ich hoffe, dass die tier-krankenversicherung wenigstens einen teil davon übernimt ... mal sehen.)

mein müdes ich setzte sich gg 14:00 auch brav an den rechner. ich stellte aber rasch fest, dass ich so müde gar nix reißen würde. also legte ich mich aufs sofa mit dem plan, die übliche dreiviertel stunde zu schlafen. normalerweise werde ich dann von allein wach, oder es weckt mich ein kater. (woher die die genaue zeitmessung bekommen, frag ich mich nach wie vor.)
als ich wieder wach wurde, lag tibby leise schnurrend vor meinem bauch - und es war 16:00 uhr durch.
tja nun :D da war es also offensichtlich nötig.
mit minimal verspätung setzte ich mich dann an den schreibtisch – und war nach nochmaliger lektüre des schreibens des amtmanns Err auch in nullkommanix auf hundertelfundneunzig.
schnaubend riss ich die entsprechenden ordner auf und hackte wild auf die tastatur ein. und siehe: die garstige hausaufgabe war (auch dank bereits erledigter, ausführlichster vorarbeit) noch am freitag abend und erfreulich schnell erledigt. die fehlenden reste kamen heute vormittag dazu. nun ist wieder amtmann Err am zug.

die begeisterung bekam aber flugs einen dämpfer, als ich meinem allerlieblichsten gatten mitteilte, dass der sa. nun doch zur freien verfügung stünde. und er dann ganz kleinlaut meinte, ähm, nun ja, er habe aber den enkel da ... *hrrrRRRRRRMPF!!*
oh, da war ich gleich nochmal erheblich angefressen! aber nun, es nützt ja nix, über verschüttete milch zu jammern. also knuckerte ich noch ein bisschen vor mich hin und überlegte mir ein alternativprogramm.

2015-07-09

#609 - alleinallein

ich bin frustriert. sehr.

morgen vormittag steht ein tierarzttermin (checkup, impfen) mit den vier katerjungs an. das tut der termin schon seit wochen, denn zunächst sollte die nummer vor dem urlaub stattfinden und wurde dann dank urlaubsverschiebung verschoben.
ich habe dem liebstenbester (naja, meistens) ehemann also bereits vor wochen den termin im kalender eingetragen und mehrmals betont, dass ich ihn da brauche und dabeihaben möchte.
und nun ratet mal, wer sich gestern elegant aus der affäre zog, wegen dringender termine und sovielzutun (aber dann am nachmittag irgendeinen privatscheiß erledigen kann, weil da isses dann ja ruhiger)? genau. mein lieber mann.
clevererweise hat er das auch noch so eingefädelt, dass ich meinem unmut darüber gar nicht gleich luft machen konnte, weil mein väterchen mit dabei war. – der ist auch derjenige, der mir nun helfen soll-muss-wird.
ich finde das sehr unerfreulich, weil es mir (mal wieder) die verantwortung und die arbeit für die tiere allein überhilft. es ist nämlich mitnichten so, dass ich nix wichtiges zu tun hätte – dank dieser aktion sitze ich am sonnabend nämlich auch im büro und erstelle ein gottverda***es schreiben für die verschi***e behörde, die ihn an seinem dekorativen hintern hatte, den ich ihm retten durfte, weswegen meine terminologie deutlich zu kurz gekommen ist (letzten monat schon, diesen garantiert wieder, und sicher auch den nächsten noch - wenn ich glück habe!), und es ist derselbe behördendreck, wegen dem ich neulich schon nach canossa musste.

das ist der zweite teil, weswegen mich diese ganze sache so fürchterlich ärgert: ich habe mir bekanntermaßen viel zeit für die aufarbeitung seines behördenärgers freigeräumt, mehrere große tabellen dazu erstellt und mir viel zeit um die ohren gehauen (die mir anderswo fehlt). dann bin ich vorletzten do. mit ihm zu ebender behörde gewackelt, um dort abbitte zu tun für einen mist, den ich nicht verbockt habe, aber nun in epischer breite ausbaden muss (mit zeit, die mir – siehe oben – anderswo fehlt).
nach dem (erfreulich konstruktiven) gespräch mit amtsfrau wee dachte ich nun, die abbitte-nummer sei damit erledigt, und ich könne mich den tatsächlichen aufräum- und sonstigen bemängelten sachen widmen.

das war jedoch falsch gedacht, wie ich seit gestern weiß.

gestern stand nämlich ein weiterer amtsbesuch an, bei dem es meiner information nach um ein völlig anderes projekt gehen sollte. dafür war auch ein externer angereist, und grundsätzlich wäre dafür auch nur die konstruktive frau wee nötig gewesen. indes: es trabten auch die bunte frau zeh und der von mir innig ge-nicht-liebte herr err an und saßen mit verkniffenen mienen bei der besprechung dabei. an deren ende teilte der err mit, die fremden sollten nun bitte mal den raum verlassen, wir hätten da noch was zu klären - und ging uns hernach an, dass er es ja doch sehr unverständlich fände, dass wir uns nach seinem schreiben infolge der durchführung der überwachung nicht gemeldet hätten, yadda, yadda, kurzum, er wollte bitte eine schriftliche stellungnahme zu seinen händen, und zwar zackig!!
ich war platt, weil ich eigentlich angenommen ahtte, dass der informationsfluss in der behörde etwas geschmeidiger liefe und die wee den err schon informiert hätte, dass wir sehr wohl bereits ausführlich stellung genommen hatten.
(immerhin kam die wee in dem moment dazu und fuhr ihn an, dass sie die info sehr wohl weitergegeben habe. da war ich ein bisschen besänftigt.)
fazit: ich darf nun eilends meine für mündlich ausgearbeiteten tabellen umdrechseln und eine schriftliche, amtsgeeignete stellungnahme daraus dengeln.
und da ich ja morgen mit „meinen kindern“ zum tierarzt muss (ohne seine hilfe), werde ich das, na, wann wohl? – genau! am wochenende machen.
während der herr aufm bike in der gegend herumfahren und seine arbeitsfähigkeit regenerieren kann.

ich bin sehr, sehr frustriert.

2015-07-07

#608

hm. die heimische luft tut der zerkratzten cornea gar nicht gut. ich sehe „farbfilm“ (schlierig) und unscharf. das macht sich nicht besonders gut, wenn viele stunden terminologiearbeit und statistik anstehen, mit irre viel lesen und rieisigen tabellen. es hilft nicht, dass ich die schrift überall größer stellen kann. auf die weise passt weniger inhalt auf eine seite, und ich muss _noch_ mehr scrollen. seufz. schön geht anders. ich hoffe auf baldige heilung.

aber dafür ist es nach der deutlichen abkühlung gestern heute noch einmal richtig, richtig warm geworden. ich liebe es. heute mittag geht es sicher eine weile an den see - anders wäre es vermutlich nicht auszuhalten. (naja, doch, schon, aber es wäre so jammerschade, diesen tag nicht zu nutzen!)
auch wenn die hitze mich schon schafft und dem arbeitsvolumen nicht zuträglich ist, so bedaure ich es doch sehr, dass es ab morgen merklich und ab dem we sehr viel kühler werden soll, sofern mir meine wetter-app nicht wieder einen vom pferd erzählt. deren vorhersagen waren in der letzten zeit gelegentlich ... nun, arbiträr :) das ist manchmal etwas nervig, wenn es um draußenplanung geht, aber meist nur unterhaltsam. ich habe mit dem liebstentollstenehemann verglichen, was seine vorhersage (selbe app, anderer wetter„anbieter“) und meine sagen, und das dann mit der realität abgeglichen. die realität hatte immer recht,die apps selten. *lach* vielleicht klappt das ja auch dieser tage wieder. es würde mich freuen, wenn es noch eine weitere weile wirklich warm wäre.

gestern fand der lang geplante trip zum lieblingsoptiker (den ich seit mehr als 10 jahren kenne und ihm quasi hinterherreise) statt, mit dem erwarteten, wirklich teuren ergebnis: muchísimo dinero für ein neues spekuliereisen. dafür sind die gläser top notch, mit allem schnick und schnack, entspiegelt, mit blaufilter für entspannteres computerarbeiten, „wellness“ gegen zunehmende blindheit angestrengtheit auf kurze distanzen (+0,5 dpt im unteren bereich für erleichtertes lesen), phototrop (grau). und ein schickes gestell in rot/schwarz gab es auch..
ich freu mir nen keks :D
kommende woche ist sie fertig. so kann ich bei der schulung beim maschinenbauer auch sehen, worum es geht :D
erwähnte ich, dass ich mir nen keks freue?

anmerkung an rande: für die neue brillle inklusive der absoluten high-end-gläser bezahle ich jetzt insgesamt das, was der starverkäuferoptikermeister im hiesigen kuhdorf-auf-der-grünen-wiese-einkaufszentrum allein für das gestell aufrief. er tat meine überraschung (oder eher: das entsetzen) ob des preises lapidar ab mit dem verweis auf total easy-peasy zinslose ratenzahlung, ja, mein bester, das wörtchen „bezahlen“ kommt aber trotzdem vor. und es wird nicht günstiger, bloß weil es länger dauert. ich muss die euronen auch verdienen (und hab noch ein, zwei andere, teure behelfchen, die auch finanziert werden müssen). so toll, wie er sich fand, war der optomassa also doch nicht. und die kohle bekommt wer anders, den ich mag. so!

bonus: die lästige steuer ist auch fertig. yay!

nun ans werk, auf dass ich mir die lange mipau und die geile brille auch verdiene.

2015-07-06

#607 - home sweet home

so, der urlaub ist überstanden. bloß gut.

ja, es war für mich ein reinfall.
die highlights:

  • japanisch essen mit dem wunderbaren ehemann, der lieblingsschwester und dem -schwager beim zwischenstopp in m.
  • die wanderung (!) am donnerstag 
  • nix geklaut beim einbruchsversuch daheim
  • kater wieder da (auch daheim)
  • getier gut versorgt (daheim)
  • garten trotz hitze ok (daheim)

die lowlights:

  • eine hornhautverletzung (naTÜRlich im urlaub) 
  • infolgedessen zweimal arzt (einmal kastelruth, einmal brixen)
  • die augenklappe während zweier tage
  • das zimmer neben einem supermarktparkplatz (lärm ab ca 8 uhr) 
  • neben unserem zimmer baumaßnahmen an 2 aufeinanderfolgenden morgen
    (ich erkenne nun den paarungsruf einer einsamen stichsäge) 
  • die panik am letzten tag beim radfahren
  • der vermutliche einbruchsversuch daheim
  • der verschwundene kater (auch daheim)
was war ich froh, als am sa. das heimische kuhkaff am horizont erschien! 
der verschwundene kater (klein-napoleon) war offensichtlich der putzfrau um die beine gehuscht und hatte es sich in einem wäscheschrank gemütlich gemacht. wo er dann – weil ungesehen – eingesperrt wurde und zwei tage ausharrte. es geht ihm (wieder) gut, er hat nicht gelitten, seine laune ist unstet wie immer, und die pelzköppe sind alle froh, dass wir wieder da sind.

gestern war eine kleine geburtstagsnachfeier von t., sodass wir den heißesten teil des tages in einem resto in der nähe verbrachten und eimerweise die guten hausgemachten limos soffen. auch das essen war gut (nur viel zu viel - welche überraschung).
den späteren nachmittag verbrachten wir am see im wasser. der hatte badewannentemperaturen und richtige kleine wellen, sodass das schwimmen spaß machte, und das nilpferdige dümpeln (am ufer im lauwarmen, seichten wasser liegen und nur die nase aus dem wasser halten) auch :D

die gewitter heute nacht sorgten für einen gründlich gegossenen garten und für etwas abkühlung. nur an schlafen war für mich bei der light-show mit getöse nicht zu denken. erst hielten mich die ungelogen taghellen blitze wach. ich ließ das rollo herunter. dann weckten mich donnerschläge wie einstürzende häuser, weil das gewitter kreise über kuhdorfhausen machte. und als der radau etwas nachließ, saß mein kleiner napoleon-kater jammernd vor der tür und wollte rein, weil er sich soooooo sehr!! fürchtete. ein viertelstündchen streicheln, beschmusen und beruhigen half indessen (alle drei male ... *hust*)

heute nun bin ich hundemüde, das verletzte auge schmerzt ordentlich. aber es hat die letzten tage nicht gemuckert, also mecker ich nicht, sondern stelle nur fest. und ich nehme an, dass es mit mehr und erholsamerem schlaf auch wieder besser wird.

mich erwarten diese woche; 
  • ein berg buchhaltung (neeeeeervtötend!! und extrem eilig), 
  • ein besuch beim optiker (teuer), 
  • ein besuch beim umweltamt mit richtungsentscheidungen
    der kranke kollege bleibt krank, und es ist fraglich, ob er wiederkommen wird (arme sau, mit rd. dreißig möchte ich nicht gesagt bekommen, dass ich wahrscheinlich eine chronische erkrankung habe, die mein leben deutlich einschränken wird!)
  • wahrscheinlich kein training aushäusig, weil zu heiß
  • viel terminologiearbeit
  • viel statistik
  • viel hitze
  • viel schwimmen im see, um die hitze zu ertragen
    (der mann kommt wahrscheinlich mit - yay!! :D)
  • viel miezen bespielen
  • viel garten wässern (eine wunderbar meditative angelegenheit, mach ich immer nach dem frühstück)
  • viel freude darüber, wieder daheim zu sein.
und nun ans werk.

2015-06-23

#606 - schlaflos

die erste woche der „brandbekämpfung“ in des ehemanns firma ist rum. am sa. habe ich durchgearbeitet und bin trotzdem nicht so weit gekommen wie geplant. am so. musste ich zwangspausieren, weil ich so schlecht geschlafen hatte, dass ich nicht mal gradeaus zu denken in der lage war. von konzentriertem arbeiten ganz zu schweigen.
gestern waren dann eine 11-stunden-session und ein angsttelefonat dran. das telefonat immerhin war wesentlich erfreulicher als befürchtet, einen teil der brände (die kleinen) darf ich als gelöscht betrachten (da war der lange samstag trotz fehlender zahlenschubserei doch erfolgreich). bis zum do. muss ich zwei der drei größten brände (RIESIGE bilanztabellen mit stark differierenden zahlen für ein- und ausgang) so erklären, dass die vorgänge in der firma plausibel werden.

am do. dräut ein canossaamtsgang, zu dem termin müssen die tabellen stehen.

meine terminologie fällt grade etwas hinten runter, ich bin platt wie ne sportmütze, schlafe schlecht und habe jetzt schon dauer-magenschmerzen.

brand drei, der größte, steht noch aus: eine erweiterung einer genehmigung (immerhin kein so irrer klopper wie das letzte mal), und der kollege wird noch eine weile außer gefecht sein.
was ich grade dringend brauche.

ich werde drei sehr, sehr große kreuze (und vermutlich ne woche urlaub) machen, wenn das durch ist.

2015-06-16

#605 - in guten wie in schlechten tagen

es ist entschieden. ich werde dem liebsten ehemann der welt helfen. trotz aller gründe dagegen, trotz meiner bauchschmerzen, trotz der tatsache, dass mir - buchstäblich - schlecht ist bei dem gedanken daran, worauf ich mich da eingelassen habe.

versprochen ist versprochen: „in guten wie in schlechten tagen“.

darauf ein nachdrückliches „prosit!“ - denn das heißt übersetzt: es möge nützen.

nun denn.
in anderthalb stunden geht es los.

wünscht mir glück, ich werde es brauchen.

2015-06-04

#604 - ge- und wissensfrage

soll ich den job wirklich annehmen und machen?

bei dem / für den alten auftraggeber, der so lausig zahlt?
eine behördennummer, änderungsantrag nach paragraph schlagmichtot, einschließlich endloser kommunikation mit dem einen behördenheini, den ich so gar nicht abkann?
dazu die ansage, es habe sich ja in den letzten 5 jahren nix geändert in der firma?

wenn die fakten so liegen, ist die antwort ganz klar ein NEIN (gefolgt von mehr oder weniger offenem kopfschütteln und tippen an die stirn).

aber jetzt der fakt, der die entscheidung ganz schwer macht:

mein lieber ehemann braucht dringend jemanden, der/die das macht und es schon mal gemacht hat.
der neue kann es noch nicht (oder traut sich nicht, auch möglich). (oder er ist nicht hundertprozentig loyal, das könnte auch sein. ist aber reine spekulation.)
und das amt war bereits da und hat ihm die pistole auf die brust gesetzt.

sage ich nein, bringe ich ihn in wirklich große schwierigkeiten.
sage ich ja, wird es mir wochenlang den schlaf rauben und wahrscheinlich nicht in diesem jahr bezahlt.

eine sauschwere entscheidung.

#603 - kätt kontent

gestern am frühen abend rief mich des ehemanns älterer sohn (ab jetzt „der r.“) an, hörbar durch den wind, und wollte wissen, wie man kleine katzen halten müsse, damit sie tränken.
ach. du. scheiße.

ich weiß, dass die mieze der beiden vor knapp 3 wochen 4 kätzchen bekommen hatte, und zog die richtigen schlüsse. sissi war in einem regenfass ertrunken, und die 4 minis mussten nun dringend versorgt werden.

also packte ich flugs eine tasche mit ziegenmilchpulver (das mögen unsere plüschs alle gern), einem weichen fläschchen mit sauger und einem bisschen kleinkram, sprang zusammen mit dem liebsten, besten ehemann ins auto und reiste zu den beiden.

die m und der r waren völlig aufgelöst von dem verlust (kein wunder). die 4 minimiezen saßen in einem großen karton und piepsten durchdringend. ein geräusch, das jedem katzenfan das herz auf links dreht und dann mit einem hammer draufschlägt.
ich simulierte gelassenheit, bereitete flugs ziegenmilch in doppelter konzentration vor und griff mir den am schwächsten aussehenden piepser. der schrie daraufhin noch durchdringender und wollte von der flasche rein gar nichts wissen.
ruhig bleiben, redete ich mir gut zu, das wird, ruhig bleiben!, ließ mir ein zweites kätzchen geben und wiederholte den versuch.
die zweite miezperson beruhigte nr. 1 sofort, das piepsen hörte auf und wurde zu den kleinen miauchen, die so kleine katzen eben von sich geben. nr. 2 fand den geruch der flasche interessant, ich steckte ihm den sauger ins mäulchen - und er dockte GIERIG!! an :D erster erfolg, hurra!! es konnte ihm gar nicht schnell genug gehen, und er schleckte gierig auch die tropfen aus meiner handfläche auf. den trick, aus einer schale zu trinken, mussten wir ihm also nicht erst beibringen. große erleichterung allseits.
parallel dazu kümmerte sich die m. um nr. 3 und 4, die zunächst mal auch nicht an ihr fläschchen (so ein festes plexiteil, aus dem man nur sehr schlecht mal ein tröpfchen rausdrücken kann) wollten. anscheinend war der sauger ihnen nix. ein flaches schälchen mit milch fanden sie dann aber doch auch interessant. ich reichte mein fläschchen an die m. weiter, und kurz darauf saugte auch nr. 3 eifrig. na, dachte ich beruhigter, die beiden anderen kommen auch noch.

nach einer dreiviertelstunde war es soweit. alle 4 hatten etwas getrunken, waren wieder deutlich lebendiger, und das herzzerfetzende schreien hatte auch aufgehört.

was waren wir alle erleichtert!!

heute vormittag waren der r und die m hier und berichteten, dass die nacht zwar kurz, aber gut gewesen sei: alle 4 kätzchen tranken weiterhin. heute früh haben sie sie zu einem tierarzt in ein nachbardorf gebracht, der jede saison mutterlose kätzchen aufzieht und sie dann vermittelt. der war zufrieden mit dem gesundheitszustand der kleinen und kümmert sich ab jetzt.

der m und dem r wäre es sehr schwergefallen, die kleinen kerlchen alle 4 stunden zu versorgen, sich um die 2-jährige tochter und den jungen hund zu kümmern und - für den r. - "nebenbei" noch arbeiten zu gehen. daher finde ich es grandios, dass sie die kleinen in erfahrene hände gegeben haben. sie werden dann von den kleinen 2 übernehmen, als nachfolge für sissi.

ich freue mich.

2015-06-03

#602 - das alte leiden

soll ich euch mal was toTAL überraschendes verraten? der alte auftraggeber zahlt immer noch schlecht. watt ne überraschung, ich sach es euch!

*schlägt mehrfach beherzt ihren kopf auf die neue, eichene tischplatte*

es gab drei jobs. davon fielen zwei in mein übersetzungs-gebiet, allerdings aus sprachen, die ich nicht beherrsche. der dritte job war eine webdesign-sache, bei der ich die schnittstelle zwischen ag und den designern mache. weil es beim ag zu unkoordiniert zugeht, was so neumodisches neuland-zeugs wie wäppdisein und co. angeht. also wurde ich gebeten, mich darum zu kümmern. was ich auch tat, unter der bedingung, die re. dann alle gleich bar ausgezahlt zu bekommen. jaja, kein thema.
dann verging ein bisschen zeit (während der kein startschuss kam).
dann musste plötzlich alles ganzganz fix gehen.

und nun?
nun sind die jobs erledigt und an den besteller-cum-alt-auftraggeber weitergegeben. das wäpp wäppt, die übersetzten verträge sind unterschrieben. die erledigenden (übersetzerinnen und webdsigner) haben ihr geld bereits seit geraumer weile. alles gut auf jener seite des finanzgrabens. ich allerdings, ich habe meine re. vor 4 wochen gestellt und pünktliche zahlung versprochen bekommen. barzahlung ginge grade nicht, weil, wegen, yadda, yadda. hab ich gesagt, na gut, wenn ihr es mir versprecht. jaja, wir versprechen es.

ätschebätsche, biste wiede reingefallen, dummes hühnerschreck-huhn!

mal sehen, ob und ggf. wann ich es lerne.

*geht weiter ihren kopf auf die tischplatte hauen*

„lustigkeit“ am rande: in meiner familie gibt es folgendes bonmot: „ja, ich verspreche es und halte es dann wieder nicht.“ gebracht hat diesen spruch ein cousin, damals im vorschulalter. den sollte ich mal an den auftraggeber weiterleiten ... 

2015-06-01

#601 - wochenendlich-vermischtes

das wochenende begann gleich mal nervig mit einem anruf aus der firma des liebsten, der server liefe mal wieder nicht. die anrufende kollegin ist mit einem quasi-stentor-organ gesegnet. heißt, mich riss die dame mit ihrem gebrüll auch gleich mal aus dem tiefschlaf. samstag morgens um sieben. das goutiere ich ja in allerhöchstem maße. (nicht.)
zunächst war der it-techie nicht zu erreichen, ich machte mich also schon mal startklar. der liebste telefonierte währenddessen weiter. als ich 7:20 mit meinem kaffee hinsetzte, rief der techie doch zurück, sodass wir nicht losziehen mussten. der erholung hat es trotzdem nennenswert geschadet, der liebste lief den ganzen sonnabend rum wie falschgeld, und auch ich fühlte mich, als hätte man mich mit einer bratpfanne (tendenziell eher le creuset als fissler) frisiert. meh!

einen guten teil des tages verbrachte ich dann mal wieder gärtnernd, diesmal beim väterchen. seine pflanzen wurden fast alle umgetopft bzw. bekamen wenigstens frisches substrat. am ende waren 60 l blumenerde-blähton-gemisch alle und ich hübsch platt.
auf die ergebnisse bin ich neugierig.

am sa.-abend gab es nach der heimkunft statt beine hochlegen eine unschöne überraschung inkl. ungeplantem exkurs zur tierklinik. unser klein-napoleon hatte ein dickes auge und wirkte sichtlich angeschlagen. und dick meinte richtig dick. es war zu einem schlitz zugeschwollen und tränte sehr. auf dem weg zur klinik meckerte er nicht mal. glücklicherweise war das untersuchungsergebnis einerseits eher erfreulich: keine verletzung. andererseits muss er augentropfen bekommen, optimalerweise vier bis sechs mal am tag. und er findet die eingabe RICHTIG mistig. gestern ging es immerhin mit des liebsten hilfe einigermaßen.
immerhin war das auge gestern bereits wieder abgeschwollen. er kneift das auge aber immer noch zu und macht insgesamt keinen ganz fitten eindruck.
ich werde froh sein, wenn ich dem kater heute bis mittwoch zwei mal am tag die tröpfchen verabreicht bekomme, da mein lieber liebster nicht zuhause ist und mir folglich nicht helfen kann.

die positive erkenntnis des abends: mein eindruck von der klinik ist sehr positiv. nettes personal, sehr freundlicher bau, viele gute parkmöglichkeiten, extrem fortschrittliche ausstattung und behandlungsmethoden. schade, dass ich die nicht eher gefunden habe. die machen kastrationen endoskopisch, das hätte madame den bauchschnitt erspart.

den abend ließen wir am grill und mit dem restlichen linsensalat vom mittagessen ausklingen. der schreck hing mir doch sehr an, ich schlief schlecht und träumte wirr und wild.

gestern nach weiterem erdenwühlen wurde das elektrisch werdende rad getestet. ergebnis: es ist auch ohne motor schon sehr, sehr gut! die geometrie passt im großen und ganzen. ein paar kleinere tuningeingriffe wird es schon noch brauchen, aber das gesamtbild ist stimmig.
nun fehlt nur noch der passende motor mit einem batteriesatz, der nicht zum brechen hässlich ist. gar nicht so einfach.

die zweite radrunde war einfach nur standard, die heimrennstrecke. allerdings fuhr ich diesmal mit dem „wanderfalken“ (statt wie sonst meist mit der „berggräfin“). dabei habe ich festgestellt, dass die beiden (un-elektrischen) räder jeweils ganz genau ihrer bestimmung entsprechen. auf dem wanderfalken sitzt es sich sehr kommod, das rad läuft extrem leicht, ist aber (verhältnismäßig) unhandlicher in kurven und nicht die beste wahl bei schlechtem untergrund, weil die reifen ein relativ feines profil haben. die berggräfin dagegen ist ein wendiges, super-agiles gerät, bei der ich jedoch auf asphalt VIEL energie in den straßenbelag trete, der sehr weichen und grobstolligen reifen wegen. alle komponenten gehen leicht und knackig, aber insgesamt ist sie eben doch ein waschechter „schlammspringer“. lies, nach längeren strecken bin ich knochenbreit.
am beeindruckendsten ist der federungskomfort der beiden teile. die berggräfin ist mit komplett verriegelter federung (vorn und hinten) dank der dicken reifen weicher gefedert als der wanderfalke im „alles offen“-modus.

mal sehen, wie das elektrorad sich dann macht. es ist für weniger schweres gelände gedacht, z.b. für den ritt zum training in die stadt und zurück. nach dem training ist eine fehlende unterstützung schon garstig: ich bin so platt, dass ich hinterher mindestens einen tag zum erholen brauche. mit einem stromer kann ich die stärke der unterstützung einstellen und mir auf dem rückweg helfen lassen.

ich bin gespannt.

2015-05-28

#600 - 10 dinge, die mich das gärtnern gelehrt hat

dieses stöckchen habe ich im gärtnerinnenblog gefunden und finde es so nett, dass ich mich auch daran austobe.

here goes: zehn dinge, die mich das gärtnern gelehrt hat.

  1. geduld.
    (eigentlich könnte ich das jetzt die ersten ... ähh ... sieben bis acht punkte hindurch wiederholen, weil es der für mich wichtigste punkt ist. mach ich aber nicht, weil ich auch noch ein paar andere sachen loswerden möchte.)
  2. geduld wird belohnt.
    ich wusste nicht, wie glücklich es mich macht, meinen garten blühen zu sehen, nachdem ich viele stunden auf den knien hindurchgerobbt bin, kiloweise unerwünschtes grünzeug gerodet habe und buchstäblich tonnenweise erde geschippt habe. ist aber so. und das ist toll.
  3. ich sollte nie „nie!“ sagen :)
    als kind habe ich gartenarbeit wirklich innig gehasst. bei uns gab es in der unterstufe noch das fach schulgarten. der sinn erschloss sich mir überhaupt nicht. hacken fand ich unnötig, und warum sollte man unkraut mit der wurzel ausreißen? es war doch auch weg, wenn nur die blätter ab waren. (es hat allerdings auch niemand erklärt, warum das so muss. oder ich erinnere mich nur nicht dran.)
    heute wühle ich begeistert in der erde. (und ziehe un-/bei-/wild-/unerwünschte kräuter mit der wurzel raus.) 
  4. gartenarbeit erdet mich. im besten sinne des wortes.
    nach einer fiesen woche (oder auch nur nach einem besonders zähen arbeitstag), wenn ich den kopf voll habe, wenn man mit meiner laune junge drosseln töten könnte und mich alles anstinkt, dann hilft eine große runde erdenwühlen wunderbar.
    verallgemeinert: gartenarbeit und sport sind gut für meine ehe :D 
  5. pläne und listen sind nützlich. auch im garten.
    ich kann mir nämlich notieren, was ich wann wo vergraben/gesät habe, und muss mich hinterher nur mit der frage herumschlagen, ob diese grünen öhrchen nun mohn oder melde sind.
    (ab nächstem jahr. diesmal wirklich.) 
  6. regen ist toll.
    ich kann mich nicht erinnern, vor meiner gärtnernden zeit jemals gedacht zu haben, „nun könnte es aber wirklich mal wieder regnen. am besten zwei, drei tage hintereinander.“
    (und regentonnen und zisternen sind auch toll.)
  7. meine erzfeinde heißen melde und distel.
    diese ollen dinger wachsen hier überall. die melde ist nur zahlreich, aber die disteln wehren sich auch noch gegen das gerodetwerden und – hinterhältigkeit de luxe – kommen flugs wieder, wenn ich die wurzel nicht komplett erwischt habe.
    dafür habe ich ein paar andere kräutlein-fein ins herz geschlossen, weil sie so schön blühen. etwas, das wie ganz kleine veilchen aussieht, nur in blau-gelb, und eine grasartige angelegenheit, die wunderschöne, violette blüten hat.
  8. ich freue mich mehr über blumensamen oder pflanzen als über blumensträuße.
    wobei selbstgeschnittene blumensträuße ebenfalls etwas wunderbares sind.
    und sträuße, die mir mein lieber liebster mitbringt.
    (der sowieso toll ist.)
  9. mittlerweile kann ich mich ganz gut damit abfinden, dass ich für manche pflanzen einfach kein händchen habe (avocado, eukalyptus), weil es dafür andere pflanzen gibt, die bei mir scheinbar mühelos gedeihen. (zitrusse. mango. und kamelien. ich habe kamelien entspannt (!) über den winter bekommen, yay!)
    ich hoffe sehr, dass die plumerias in die zweite kategorie fallen werden. *daumendrück*
  10. kohl und kartoffeln im eigenen garten mag ich gar nicht. das erinnert mich zu sehr an die zänkischen, dederonbeschürzten (und damals für mich alten) frauen, die zu meinen kindertagen mit hacken in der staubigen erde herumfuhrwerkten und erwarteten, dass man als braves nachbarskind hilfe anbot.
    (außerdem bin ich kein großer fan der genannten gemüse auf dem teller.) 

2015-05-26

#599 - erdenwühlen, die drölfzigste

bei der großen wühlaktion neulich haben auch diverse topf- und kübelpflanzen größere töpfe und frische erde bekommen. nach solchen aktionen beobachte ich mein grünzeug immer sehr genau. und stellte dieses mal mit stirnefalten fest, dass gerade die exoten nicht so erfreut reagierten, wie ich mir das ausgemalt hatte.
der grund war schnell ermittelt: der verwendete mutterboden ist für die pflanzen um zweibisdrei welten zu schwer. kein wunder, handelt es sich dabei doch im wesentlichen um dieselbe lehmig-schwere erde, die hier in der gegend tonnenweise herumliegt (halt nur ein bisschen aufgearbeitet). das fanden grade die exoten richtig blöd. (und darauf hätte ich auch eher kommen können.)

also habe ich gestern eine weitere runde gebuddelt und ihnen allen neues, deutlich leichteres substrat verpasst (und mir dabei auch den pfeffer und die avocado noch mal vorgenommen, die dasselbe problem hatten).
die clematis und die beiden passionsblumen haben noch mal den platz gewechselt und damit ebenfalls noch mal eine bodenveränderung spendiert bekommen. dabei habe ich den boden etwas alkalischer gemacht, das sollten vor allem die passionsblumen super finden.

nun bin ich sehr, sehr gespannt, was die grünlinge dazu sagen.

und sonst noch:

  • in der nähe unseres gartens wohnt ein eichelhäher. ein hübsches tier!
  • mein bewässerungssystem auf dem balkon funktioniert wunschgemäß. aber auch in diese kübel muss ich noch mal einodermehrere kilo blähton einbuddeln, damit die pflanzen mehr davon haben. (ging gestern nicht, der blähton war alle.)
  • die große bewässerung im beet wollte nicht so wie ich. auf die performance des perlschlauches bin ich ziemlich gespannt (lies: ein klein bisschen misstrauisch). aber immerhin ist die gekaufte länge gut ausreichend.
  • brennnesseljauche stinkt wirklich widerlich, hilft aber ganz prima gegen blattläuse und sonstiges geviech auf meinen schööööönen blumen.
  • morgendliches gießen ist eine wunderbar meditative angelegenheit.
  • dieser mai ist mir zu kalt!

und nun auf ans werk.

2015-05-21

#598 - miese planung

gestern hatten wir einen aushäusigen termin, um den herum ich nicht arbeitete. den ganzen tag war es still im haus.

heute kam um 07:00 der handwerker und kloppte, bohrte, schraubdonnerte und randalierte bis 15:15.

finde den fehler.

jetzt hab ich den ganzen tag nicht viel (lies: nicht ausreichend) produktiv gearbeitet. hab kopfweh wie nach nem fetten besäufnis, und zu allem überfluss steht heute abend ein sozialer businesstermin an, sodass ich nicht zum sport kann.

ich muss dringend mit dem liebsten über seine terminplanung reden! so geht das nicht.

2015-05-18

#597 - erdenwühlen

in der letzten saison hatten wir mal wieder braunfäule an den tomaten. trotz regengeschütztem standort und angeblich widerstandsfähiger sorten. um das dieses jahr hoffentlich zu vermeiden, tauschte ich gemeinsam mit dem liebsten am sa. die erde aus, in die die tomätchen kommen sollen.
ich habe nämlich folgendes gelernt: die olle fäulnis ist ein pilz, dessen sporen im boden einfach mal entspannt warten, ob sich andernjahrs nicht doch wieder ein neuer wirt findet, regen hin oder her. das mistding. das lässt sich nur abwenden, indem man einen neuen standort für die tomaten wählt (geht nicht wegen der geografischen gegebenheiten des gartens) oder eben die sporen los wird, indem man die erde tauscht.
also hieß es „schippen!!“. reichlich eine tonne erde musste erst ausgehoben und wegtransportiert werden. anschließend wurden neuer mutterboden und gut „durchgezogener“ pferdemist gemischt und in dem loch verteilt.

dazu kamen noch 3 groooooße, mit erde zu befüllende kübel, in denen je eine gurke und eine tomate wachsen sollen, die fertigstellung eines weiteren beetes, und etliche blumentöpfe.

in summe haben wir also etwa 3 tonnen erde bewegt, davon zwei nur für das neue tomatenbeet. wenn die tomaten jetzt nix werden, bin ich persönlich beleidigt! so!

die kübel waren richtig garstig: die sollen auf böcken auf meinem balkon stehen. zum einen steht das grünzeugs dort einigermaßen windgeschützt und warm, zum anderen kommt dank der erhöhung auch ganztags sonne dran. das sollte den tomaten, der gurke und der sibirischen melone gefallen. hoffe ich jedenfalls. und schließlich kann ich nun hoffentlich meine latifundien täglich besichtigen und mich am wachsen und gedeihen erfreuen. so zumindest der plan. mal sehen, was das in der realität ergibt.
nur: die bottiche (rechteckige mörtelwannen ausm baumarkt) erwiesen sich als viehisch schwer - ca. 100 kilo. die mussten durchs ganze haus geschleppt werden, weil mein liebster (fälschlicherweise, wie wir jetzt wissen) dachte, das sei leichter, als die erde hochzuschleppen. war es nicht. zum glück fasste sohn 2 mit zu, der hat ordentlich muckis. ich wär an einer so schweren schlepperei gescheitert.
tja nun. wieder was gelernt.

der dritte kübel passte schlicht vom platz her nicht mehr auf den balkon. also er hätte schon noch draufgepasst, aber dann hätten wir uns über das geländer abseilen müssen, um wieder ins haus zu kommen. und gießen und co. wären auch eher beschwerlich geworden. das erschien mir dann doch zu umständlich. also hat der pott jetzt einen platz neben der regentonne gefunden. mal sehen, was die bewohner dann dazu sagen. die gurken und die melone habe ich vorgestern bereits ausgepflanzt. die tomaten lasse ich noch ein wöchelchen im minigewächshaus stehen. dann ist es hoffentlich etwas wärmer und auch die können ins freie.
gestern habe ich für die beiden balkon-kübel auch die bewässerung installiert und getestet. nun darf es gern endlich warm werden.

außerdem habe ich noch etliche sommerblumen gepflanzt/gesät.

erwähnte ich, dass es jetzt bitte warm werden darf? und regnen?
also. ich hätte es jetzt gern warm und nehme auch regen gern.

so, und nun hab ich genug prokrastiniert, jetzt geht es an die arbeit.

#596 - wochenendliches (mal wieder)

das we ist mal wieder zu schnell zu ende gegangen. und mal wieder sitze ich am montag am rechner und sinniere mal wieder darüber, wie schön es wäre, noch einen, zwei tage mehr wirklich frei zu haben. oder gar eine oder zwei wochen. ganz ohne schlechtes gewissen, weil doch noch in soundso vielen stunden sinnvoller output erzeugt werden muss und dies, das und jenes erledigt und so weiter.
ich bin zu oft zu müde. die ausgefallenen urlaube fehlen mir zunehmend. meh.

aber.

das we selber war ein schönes. die lieblingsschwester (dLS) nebst mann (ogmo) waren ab fr. bei uns. ogmos großeltern hatten zu einer geburtstagsfeier geladen. zu solchen gelegenheiten möchte auch ogmos restliche familie gern zeit für gaffee und guchn eingeplant haben. es gibt aber diverse innerfamiliäre animositäten, und bestimmte personenkombinationen sind schwer bis nicht zu ertragen. also kann man das nicht in einem abwasch erledigen. daher hatten dLS&ogmo ein ziemlich straffes programm. sie kamen am fr (erst mal nur mittelschwer angestrengt) vom ersten und zweiten ogmo-verwandten, und wir saßen gemütlich bei schwatz und tee draußen. am abend waren wir beim italiener und fielen relativ zeitig todmüde ins bett.

am sa mussten die beiden recht zeitig gen mittelerde zur großen feier aufbrechen. mein großartiger mann hatte ebenfalls relativ zeitig den enkel geholt, und so wappnete ich mich mit den besten nerven, die ich finden konnte, und startete das große gartenwühlprogramm - buchstäblich, weil mit VIEL erdbewegung. sehr viel. der enkel nervte nur mäßig und wurde vom liebsten straff dirigiert, sodass wir nicht miteinander kollidierten, das funktioniert mittlerweile recht gut. trotzdem kann ich auch weiterhin mit dem lütten nix anfangen.
tja nun. es ist schon ganz gut, dass ich katzen statt kinder habe.

am abend konnten wir auf eine menge geschaffte wühlerei schauen. der befürchtete muskelkater fand auch nicht statt, worüber ich mich sehr freue. (hallo, fitness! :D)
dLS&ogmo kamen sehr angestrengt von der familienfeier wieder, und so gab es als entspannungsprogramm alkohol, gegrilltes vom strauß und vom irischem weideochsen und spargel aus der gegend. (dieses jahr verpass ich den nicht wieder.) das war schön!!

leider hatte sich dLS den magen verdorben, sodass es ihr in der nacht und am so. wirklich schlecht ging. das fiel uns allen in die sonntagsplanung. die beiden wollten eigentlich beizeiten gen heimat aufbrechen. es wurde aber deutlich später, und dann hatten sie auch noch pech mit stau und zähflüssigem verkehr. aber zum glück sind sie trotz allem heil angekommen. ich muss nachher gleich mal ergründen, wie es ihr heute geht, und ob die geplante dienstreise mit ihr oder ohne sie stattfinden wird. da sie sich drauf gefreut hat, drück ich ihr die daumen dafür, dass es klappt.
der liebste war gegen mittag zu einer ausgedehnten mtb-runde in seinem lieblingsrevier gestartet. ich nutzte den rest des tages, um die restlichen erdenwühlereien zu erledigen.

wenn's nach mir ginge, dürfte es heute und morgen auch mit freien tagen weitergehen :)


2015-05-11

#595 - platt, aber happy

das we (inkl. freitag) war genau so arbeitsreich wie angenommen. ein brunch für rd. 20 leute zuhause ist eine durchaus vorbereitungsintensive sache. (und ich bin heute gebührend müde und könnte eigentlich jetzt ein wochenende vertragen.)
da aber die letzten gäste gg. 15:00 gingen, gehe ich davon aus, dass es den anderen ebenso gut gefallen hat wie mir.
mein liebster, bester ehemann, die lieblingscousine und ihr mann haben mir bei den vorbereitungen den hintern gerettet. mein liebster, weil er einfach im hintergrund diverse schlepperei "mal eben" erledigte, sachen herankarrte und für einen permanenten kaffeenachschub sorgte. der t ist gastronom und betreut regelmäßig events unterschiedlichster größe. er hatte tausendundeinen guten tipp, noch mehr gute ideen und werkelte am so.-morgen im hintergrund, aber irre effizient zusammen mit der i, sodass keiner verhungerte, die gäste gut unterhalten waren, das straußenrührei ein erfolg wurde und es insgesamt klasse war.

lustig am rande: während der vorbereitungen hörten wir eine mixliste von des ehemanns händi, darunter auch ac/dc. die i rief (sinngemäß), los, haare schütteln. dem kam ich nach - und habe heute einen monumentalen muskelkater im nacken. auAAAAAAAAAAAAAA! :D lustig finde ich es trotzdem.

betrüblich war zu erfahren, dass ein lieber freund kürzlich die zweite chemo hinter sich gebracht hat - es ist zwar "nur" eine wenig aggressive, chronische geschichte, aber die beste krankheit taugt nix, und krebs noch viel weniger. *seufz*

die vielen gratulanten werde ich in den kommenden tagen noch verbal herzen und drücken fürs gratulieren. und mich weiter über die eine sms wundern, von der ich absolut keinen verdacht habe, wer die geschrieben haben könnte. ich vermute eine (sehr) alte (möchtegern- oder liebschaft und überlege, ob ich darauf reagieren soll oder nicht. (vrmutlich besser nicht, denn: what is it good for? - absolutely nothing :)  )

und nun auf an die arbeit. es liegt viel an! nachher kommt mein neuer schreibtisch, die steuer ist überfällig, die terminologie harrt meiner, und schlussendlich muss ein garstig weggefetzter zeigefingernagel repariert werden, der beim tippen erheblich stört.
immerhin ist die wohnung bereits wieder "umgegraben und glattgeharkt" :D und dank jeder menge reste ist auch für mittag- und abendessen weidlich gesorgt.

*geht gähnend ans werk*


PS: die geschenke vom ehemann waren noch eine klasse fabulöser als erwartet :D

2015-05-07

#594 - fabulous forties ahead!

in kurzer bälde werde auch ich zu den fabulous forties gehören :D ich freue mich sehr darauf. und bin WAHNSINNIG gespannt, was mein lieber mann besorgt hat. dass es was grandioses ist, daran habe ich keinen zweifel. das war bisher noch zu jeder gelegenheit so.

erwähnte ich, dass ich vor neugier platze? ich platze schier vor neugier. (immerhin muss ich nicht mehr lange schmoren.)
*neugierneugierneugier*

das wochensoll an stunden ist abgearbeitet, ab jetzt habe ich a) frei und b) eine menge feiervorbereitungen vorzubereiten.

schade ist nur, dass die wettervorhersage für den sonntag so lausig ist (für diesmal glaube ich sie, da bin ich ein bisschen pessimistisch).

*in den flattermodus umschaltend und aufgeregt ab*