2015-09-28

#629 - wochenendliches

für die wochenend-bemerkungen könnte ich eigentlich gleich den einleitungssatz speichern "es war schön und es war zu kurz".
denn: siehe oben :D
die gestrige radrunde mit den freunden durch die dölauer heide zum süßen see und rückweg über weinberge und straußwirtschaften war ein knaller. und ordentlich anstrengend war es auch, die beiden freunde waren mit ihren e-bikes unterwegs, der gatte und ich muskelkraftbetrieben - und das war schon hübsch fordernd. dazu kam, dass ich mich mit der gegend etwas verschätzt und den liebsten gebeten hatte, mir ein größeres kettenblatt zu montieren. das führte in den weinbergen zu etwas verdruss: ein oder zwei kleinere gänge wären schon hilfreich beim kraftsparen gewesen.

trotzdem war es insgesamt ein famos schöner tag, auch das wetter spielte mit und war sonnig, klar und recht kühl, und in summe will ich so etwas unbedingt mal wieder machen.

und nun ans werk.

2015-09-21

#628

mal wieder die erkenntnis, dass ich nicht alles schaffen kann. die seele fordert pausen, und wenn ich darüber hinweggehe, büße ich es (noch) mit endloser müdigkeit, später dann mit depressiven, schwarzen schüben.

das wochenende war wie immer kurz. die familienfeier war ... unterhaltsam, aber lustig. ich hab die lieblingsschwester endlich mal wieder gesehen, das war toll. und insgesamt fand ich die zeit sooooo viel zu kurz. eigene schuld, wohl wahr, aber so ist es nun mal, wenn alle beteiligten arbeiten müssen. außerdem habe ich live erlebt, wie unfreundlich manche familien zu einander, untereinander sind. meine vermutung ist, dass das nicht mal wirklich beabsichtigt ist. aber manche leute sind so darauf konditioniert, „scherze“ auf kosten anderer zu machen, dass es ihnen vermutlich nicht (mehr?) auffällt, wie sehr sie damit verletzen.
mehrmals heftiges fremdschämen und das dringende bedürfnis, die zielscheiben der garstigkeiten in den arm zu nehmen. (allerdings habe ich das unterlassen, weil diejenige person nicht so ein indenarmgenommenwerdenwoller ist.)

und – ach! – die arbeit. heute hatse mich wieder, das garstige ding. das „lieblings“amt möchte mal wieder was, also springe ich artig und frage, „wie hoch?“
dazu kommt ärger über ein parkknöllchen, das ich erhielt, weil ich mir einen parkschein gekauft hatte an einer stelle, an der eine parkscheibe gefordert war. ein und dieselbe straße, auf der stadtauswärtigen straßenseite wird die parkscheibe gefordert, stadteinwärts bezahlte parktickets. ich habe eine heftige wut auf den bornierten ausstellenden, der blind seine paragrafen abreitet. dass mir das nix hilft, ist schon klar. den bösen kommentar an die behörde hingegen (inklusive „zu ihrer erheiterung hier noch das bezahlte parkticket“) verkneife ich mir trotzdem nicht, das ist sozusagen der stuhlgang der seele für mich. mal sehen, ob ich nun auch aufhören kann, mich darüber zu ärgern.

die pausen, die ich mache, während ich die stellungnahme an das umwektamt zusammenbaue, fühlen sich sehr nach geklauter zeit an, weil ich das so sehr nicht will. ich weiß, mein widerwille hilft mir nicht und macht es mir nur schwerer. trotzdem wallt er in so großen wellen auf, dass ich mich zusammenreißen muss, um nicht schreiend mit dingen zu werfen.
ich werde nachher erst mal eine echte pause machen und eine runde meditieren. anders geht es heute nicht.

back to umweltamt. nein. erst mal kaffee und meditation. dann amt.

2015-09-07

#627 - nach dem urlaub ...

wieder daheim.
schön war's, und zu kurz war's. das wetter war erst grandios, dann okay. es gab VIEL zuviele telefonate des mannes und einen kleinen krach deswegen (beim nächsten urlaub wird es besser, verspricht er). das neu aufgebaute rad ist ein knaller und SO schnell! *yippie*. das ozeaneum in stralsund möchte ich noch mal gründlicher ansehen (optimalerweise während der schulzeit während der arbeitswoche) und das meereskundemuseum bitte auch.
und ich möchte heute noch nicht wieder arbeiten müssen.

nur fragt mich keiner danach. das pensum bis ende der kommenden woche ist gleich wieder finster, inklusive zweier amts-geschichten, derentwegen ich am liebsten wieder ins bett zurückkröche. außerdem habe ich zugesagt, das abstract einer masterarbeit zu übersetzen (ich schaf!), und die plüschs wünschen GAAAAANZ viel bespaßung (süß!, aber zeitaufwändig).

am liebsten würde ich im oktober noch mal ein paar tage nach plau fahren. ein langes wochenende wäre schon ausreichend. man wird sehen.

nun erst mal ab an die arbeit, die bugwelle niederringen.