2016-02-23

#656 – erbost (software-rant ahead)

seit neuestem habe ich ja nun auch ein optimiere-dich-selbst-armband von einem großen navihersteller. (vom selben hersteller hab ich bereits das fahrradnavi und einen herzfrequenz-brustgurt.) mit dem kleinen kerlchen (und mit seinen elektronischen geschwistern) bin ich höchst zufrieden. das navi navigiert wunderbar, trackt sehr genau, ist schnell, lässt sich gut bedienen (auch ohne verbindungen zu irgendwelchen servern in 'murica) und einrichten. der brustgurt sitzt gut, rutscht nicht, liefert recht saubere werte und geht mir ansonsten nicht auf den geist, und das kerlchen zeigt zeit, schritte, treppenstufen, energie, aktivminuten je woche und noch ein bisschen anderen schnickschnack an und kann, wenn man das möchte, sogar die musik aufm handy steuern. finde ich ganz wunderbar.
außerdem hat das kerlchen ein paar meiner vermutungen validiert (kalorien-grundumsatz) und weist mich an ein paar anderen stellen darauf hin, dass es jetzt mal wieder an der zeit wäre, ein paar schritte zu tun, wobei ich auch das hirn ausschütteln kann. schließlich freue ich mich tatsächlich jeden tag aufs neue, wenn ich meine tagesziele geschafft habe.

nun müssen dem kerlchen aber die persönlichen einstellungen beigebracht werden. das geht nur via händy-äpp und/oder interwebz.
also installierte ich die app auf dem handy. und habe seitdem erstaunlich schnell erstaunlich wenig energie im akku übrig. normal sind abends gg. 21:00 uhr mindestens 40 %, eher mehr, denn während nutze ich das handy kaum. gestern ereilte mich zum zweiten mal in 10 tagen vor 22:00 das rot blinkende batteriesymbol, das anzeigt, dass 10 % oder weniger saft übrig sind.
dabei sind das kerlchen und das handy aber gar nicht dauerhaft via bluetooth verbunden. dass der bt am händy viel energie frisst, weiß ich bereits. daher bin ich damit eher vorsichtig.

heute früh nun beschlich mich der verdacht, dass der saftsauger mein neuzugang co.nnect sein könnte. um das zu prüfen, wollte ich co.nnect gezielt in den ruhezustand versetzen. dazu nutze ich die app greenify, die das sehr gut und zuverlässig macht. (brandheißer tipp für energiesparer beim handy - das ding ist GUT!) ein paar versuche später wusste ich: geht nicht. co.nnect startet sich soFORT nach dem abschalten wieder selbst. ohne dass ich den dienst brauche oder ihn eine andere app weckt. fieserweise ist es kontraproduktiv, co.nnect via greenify in den ruhezustand zu zwingen, weil es sich einsfixdrei selbst wieder weckt und damit mehr strom saugt als wenn es im hintergrund liefe.

mit solchen hinterfotzigkeiten bringen mich äppprogrammierer ja sofort zur weißglut! alle faseln von energiespar und superduper-nutzbarkeit, und dann haben äpps nen energieverbrauch wie eine mitteldeutsche kleinstadt und lassen sich nicht mal schlafen legen?!
ja legt euch doch gehackt!
um also mein kerlchen sinnvoll nutzen zu können, komme ich an dieser besch*** verd*** „putzigen“ kleinen äpp nicht vorbei. und muss sie also nach benutzung via äpp-steuerung oder mit titanium deaktivieren.
oder einfrieren.
jedes. einzelne. mal.
das macht mich ja sehr glücklich! (nicht.) den dahmunherrn programmierern habe ich jetzt erst mal eine vernichtende bewertung hinterlassen. da man auf schlechte bewertungen im äppstore immerhin zügig zu reagieren scheint, bin ich jetzt mal höchlich gespannt, ob sich an der baustelle was tut. es wäre sehr wünschenswert.

*knurrend ab*

2016-02-22

#655 – blutsbande

der gatte hatte gestern den enkel da. das neue fahrrad sollte eingeweiht werden.
(ich nenne den enkel ab sofort hütchen oder mützchen, da er und seine familiäre konstellation mich an einen klassenkameraden selbigen spitznamens erinnern.)
hütchen hatte jüngst geburtstag und wurde fünf. eigentlich kein schlechtes alter, um das radfahren zu erlernen.
nun ist hütchen aber nicht in der lage, dinge über einen längeren zeitraum als ein paar sekunden zu tun. wenn ich behaupte, mit seinem körper- und gleichgewichtsgefühl sei es nicht weit her, dann ist das noch geprahlt. so war er nicht in der lage, auch nur wenige meter mit dem rad geradeaus zu fahren. (und ich habe auch das gefühl, dass er nicht ordentlich gradeaus laufen kann.)
jedenfalls kamen mein lieber gatte und er nach relativ kurzer zeit wieder, hütchen ordentlich dreckig (und das rad auch), und der spaß schien sich in sehr überschaubaren grenzen gehalten zu haben.
es ist wirklich, wirklich selten, dass mein liebster mal frustriert von bewegungsaktivitäten heimkommt. hier war es aber der fall.
dem kind fehlen ganz wesentliche motorische fähigkeiten. und ob die mutter in der lage ist, das auszugleichen ... sagen wir es so: ich hege da gewisse zweifel. förderung wäre extrem wichtig. so etwas wie ein motorikpendant zur logopädie. ein oder zwei termine pro woche, in denen der lütte gleichgewichtsübungen und solcherlei macht, damit er wenigstens halbwegs unfallfrei normale dinge tun kann.

gegen halb sieben trudelte das muttertier ein. eigentlich war angesagt, sie holt hütchen ab und fährt dann zügig wieder. (wir hatten ursprünglich auch geplant, ins kino zu wollen.)
aber das muttertier hatte abendbrot (aus dem restaurant zum goldenen bogen ... ohne worte ...) mitgebracht und fragte, ob der kleine nicht bei uns essen könne – es würde sonst so spät.
ich fand es seltsam (um es milde auszudrücken), dass sie mit hütchen zusammen dinierte – angesagt war nur, er isst noch was. aber gut, ich hatte ohnehin mitterweile rasende kopfschmerzen. da bin ich verdammt garstig mit und zu allem. insofern ist meine einschätzung vermutlich dadurch eingefärbt.
exkurs: mir dreht sich immer wieder alles auf links, wenn ich sehe, wie sie mit dem kind umgeht. sie ist nicht gewalttätig oder so. das keinesfalls. aber sie ist herrisch und grob. und sie beschwallert den kurzen UNUNTERBROCHEN. ich hab bei/mit den katzen gelernt, dass die richtungsangaben/befehle kurz und knapp sein müssen. „runter da!“ und „NEIN!“ statt „ich habe dir schon vier mal gesagt, dass du da nicht draufklettern sollst (yadda yadda yadda)“. 
hütchen versteht mMn nicht komplett, was da gesagt wird. die wichtigen informationen aus dem reißenden redestrom erfasst er nur, wenn er sich wirklich konzentriert. was er beim essen nicht tut. jedenfalls nicht, wenn die mutter dabei ist. da zappelt er rum, springt auf, kaut schmatzend mit offenem mund, fuchtelt mit dem essen und so weiter und so weiter. eine nervensäge nullter ordnung. wenn er mit meinem liebsten zusammen isst, funktioniert das deutlich besser. 

bald aber trat der grund zutage, warum sie es sich mal grad hübsch gemütlich gemacht hatte. denn also spruch das muttertier, dass mützchen ja im nächsten jahr eingeschult werden würde.
ich dachte nur, ach du scheiße, der wird absaufen mit pauken und trompeten! er kann mit nunmehr fünf noch nicht ordentlich sprechen. wie soll er denn bitte lesen und schreiben lernen, wenn er die dazugehörige sprache nicht halbwegs beherrscht?
und: sie gedenkt, das kind in eine freie schule zu geben. mit der begründung, dass da (o-ton) „nicht so viele assis“ seien (meine beste, der assi bist du!). aber sie hat schon recht mit dem gedanken, dass betreuungsschlüssel und fördermöglichkeiten deutlich besser sind als an öffentlichen schulen – und hütchen hat förderungsbedarf, ganz ohne jeden zweifel (siehe oben).
nur: solche schulen kosten schulgeld.
in dem moment wurde mir klar, warum sie die „wir würden gern hier essen“-nummer eingefädelt hat und uns ihre schulpläne mitteilte. sie geht davon aus, dass das schulgeld von uns kommen wird. denn mützchens erzeuger ist dazu finanziell nicht in der lage. der kommt finanziell selber kaum klar. da ist jeder schulgeldbetrag schlicht eine überforderung.
ich finde, ihr vorgehen ist eine frechheit.
sich mal so hintenrum für die besprechung einer so wichtigen (und nicht zuletzt richtig teuren) sache selber einzuladen und dann auch nur hintenrum faktoidbröckchen in den raum zu werfen. andererseits bügelt sie jede überlegung von uns ab, dass andere förderung auch hilfreich und nötig sein könnte. mein liebster dachte in die richtung allgemeinsport, ich eher in die der gezielten förderung sowohl der motorischen als auch der sprachlichen fähigkeiten, und beide sind wir uns einig, dass eine einschulung im kommenden jahr für mützchen deutlich zu früh ist.
aber neinnein, da ist er in ihren augen auf einmal die zweithellste kerze auf dem kuchen. und nur sie kann das einschätzen.

das hat mich sehr erbost! diese ganze nummer werde ich noch mal mit meinem liebsten bereden müssen.
dass ich meine aversion gegen das strunzendumme und intrigante weib nicht auf dem rücken des kindes austoben sollte, ist mir schon klar. und auch, dass wir diejenigen sind, die eine förderung ermöglichen könnten – und zwar nur wir. und dass es an der stelle egal ist, egal sein muss, dass ich mit dem kind nicht kann.
(das nicht-können ist übrigens keine unmittelbare folge meiner aversion gegen die erzeugerin. ich bin auch mit den kindern meiner trainerfreundin nur semientspannt. die beiden sind sehr aufgeweckt, zuckersüß und nett und ich habe sie und ihre mutter wirklich lieb, aber über ein paar minuten interaktion während des trainings hinaus möchte ich mich nicht mit ihnen beschäftigen müssen.)
aber ich nehme erstens die hintenrum-einfädel-nummer sehr übel. besonders, wenn ganz klar ist, dass wir darauf nicht eingerichtet waren/sind, und zweitens und vor allem die ihr-seid-dran-mit-zahlen-nummer, ohne in dem fall auch nur ansatzweise auch unsere gedanken zum thema zur kenntnis zu nehmen.
ich vermute, sie wird auf die schmerzhafte weise lernen müssen, dass wir im gegensatz zur erzeugerfraktion nicht bedingungslos zahlungspflichtig sind. wir können unsere zahlungen sehr wohl an bedingungen koppeln und sie ggf. einstellen, wenn diesen nicht entsprochen wird. ganz ehrlich: ich gedenke, im ernstfall genau das zu tun.

#654 - wochenendliches, ms. hü

am we hatte ich die mondmotte und mister motte zu besuch. die beiden hatten die mehrere hundert kilometer anreise auf sich genommen, damit wir uns mal wieder sehen.
den fr-abend brachten wir mit essen und quatschen zu, und aufgrund allgemeiner müdigkeit lebten wir den rock'n'roll  und verschwanden gegen 23:00 in den betten.
am sa. machten les motts und ich das völkerschlachtdenkmal und die city unsicher. dabei stellte ich mal wieder fest, dass ich zuwenig kulturelles tue. im völki war ich das letzte mal mit dem jott, also vor ca. 5 jahren. die ausstellung zur völkerschlacht stand damals noch nicht, und die renovierung war auch noch in vollem gange. ich fand es sehr spannend (und recht beklemmend), mal einiges zur völkerschlacht zu sehen und nachlesen zu können. ich denke, das werde ich im sommer wiederholen.
wann mein lieber mann das denkmal das letzte mal aus der nähe gesehen hat, kann ich nicht mal raten. es dürfte ewig oder länger her sein.
leider zeigte sich das wetter von einer sehr garstigen seite: es war kalt, stürmisch und regnete immer wieder. wir waren trotzdem willens, das völki komplett zu erklimmen, und wurden oben mit dem blick über die stadt und waagerechtem regen „belohnt“. ich war aber begeistert, denn die motte wollte ursprünglich nicht komplett mit hochklettern (der aufzug geht nur bis zur ruhmenshalle), überwand dann aber doch klaustro- und akrophobie und kam mit bis ganz nach oben.
die treppen in den kriegerbeinen sind aber nicht nur für klaustrophobiker eine herausforderung. sie sind so schmal, dass ich nicht viel platz zwischen wand und schultern habe. auch der treppenaufgang selbst ist nicht so wirklich hoch. ein großer und breitschultriger mensch wie mein lieber gatte darf wirklich keine angst haben, steckenzubleiben. und muss permanent aufpassen, sich nicht den kopf anzurennen. außerdem sind die stufen steil – das bescherte mir auf dem weg nach unten einen deutlichen muskelkater.

den zweiten teil des nachmittags verbrachten wir im zentrum der stadt, tranken kaffee in der irre vollen pinguin milchbar und erbeuteten in einem der gruftiläden ein superschickes korsett für die motte. ich werde den laden sicher auch mal heimsuchen, denn es gibt dort auch hübsches für die rockabellas, unter anderem petticoatkleider im 50s-style. und schuhe, die sehrsehr dicht an meinem stylie liegen.
bei diversen teilen, z.b. einer mit quadratischen nieten besetzten, ganz schnörkellosen handtasche, und vor allem bei diversen schuhen frage ich mich jetzt, ob mein lieblingsdesigner john richmond bei den grufties kupfert oder die bei ihm ...

abends hatten wir einen tisch beim lieblings-thai, der aber leider kommende woche schließt. mich freut es sehr, dass es zunehmend unproblematischer wird, auch fleischlos-esser und veganer mit spannenderen leckereien ungleich verzweiflungspommes zu versorgen!

am so. spätstückten wir entspannt, quatschten noch eine gute weile, und dann machten sich die motten auf den heimweg und ich mich auf eine schnelle asphaltrunde.

putzig war, dass les motts offenbar einen katzenmagneten in der tasche hatten :) sogar madame ließ sich nach kürzester zeit sehen und kam auf schnupper-entfernung (also nase an arm) heran. allerdings kassierten beide auch je einen kratzer, sie von madame, er von tibby, und ich auch von madame, die zwar neugierig, aber doch auch unentspannt war. und simba, mein misslauniger mürminator, fand auch mister motte seeehr kommod zum besetzen :) das gütesiegel der feliden haben sie also auch beide bekommen.

fazit: schee war's!

2016-02-15

#653 – neue horizonte

so, nun ist es final. in der firma des besten gatten der welt laufen große veränderungen an. und schwiemu ist seit heute raus.
am we räumte sie ihr büro.
eigentlich war angedacht, dass mein liebster nun ihr büro beziehen würde. die möbel sind sehr schön, ich würde auf nussholz tippen, und der raum ist sehr repräsentativ. aber er ist auch dunkel.
oliv gestrichene wände, die dunklen möbel – und über allem schwebt schwiemus geist. es ist auch visuell ganz klar, dass dieser raum jahrelang die schaltzentrale der macht im unternehmen war. und old-school.

wir haben am sa.-abend eine räumrunde veranstaltet, seinen rechner rübergetragen, möbelrücken gespielt, hin- und herüberlegt, wie es nun am besten aussieht und sich anfühlt – lauter solche sachen.
gestern räumten wir den ganzen firlefanz wieder in sein „altes“ büro zurück. wir haben zwar auch dort eine runde möbeltetris gespielt, aber die umwälzungen sind nicht gravierend. das beste ist eigentlich, dass sein schreibtisch mal endlich wieder aufgeräumt ist.

der gatte hätte zwar mit dem „gespenst seiner mutter“ in dem neuen raum kein problem. aber er mag die dunklen farben nicht so sehr, und es wären einige nacharbeiten/ergänzungen nötig gewesen. unterm strich wäre es immer schwiemus ex-büro geblieben.
(sein büro richten wir ihm schick ein, wenn es die firmenfinanzen zulassen. mittelfristig irgendwann. es eilt ja nicht.)

und nun kommt der heuler.

heute früh kurz vor halb acht rief die nunmehr-ex-chefin-aber-immer-noch-übermutti sehr erbost ihr missratenes kind (a.k.a. meinen ehemann) an.
ob er wieder alles in sein büro zurückgeräumt habe und nun da zu bleiben gedenke. ob das sein ernst sei. er könne doch nicht. und er müsse doch sowas vorher absprechen!!einself1! das sei doch alles nicht wahr!!!! und legte zornschnaubend auf.
wir guckten erst mal beide etwas perplex, und dann brach mein lieber mann in schallendes gelächter aus ob des absoluten muttiklassikers, den seine mutter da gebracht hat.
er ist sehr froh, dass er diese grabenkämpfe in der firma ab heute nicht mehr zu führen braucht.

für mich war indessen bemerkenswert. wie allergisch ich auf diese ganze mutternummer der schwiemu (und offenbar überhaupt: von eltern) reagiere, die ihre erwachsenen kinder immer noch gern von oben herab maßregeln.
vermutlich ist der schwiemu nicht bewusst, dass sie eine hoch schizophrene nummer abzieht: einerseits schimpft sie seit mittlerweile 50 jahren über ihre so wahnsinnig unselbständige tochter, die wirklich gar nichts allein entscheide. die mutti befiehlt, das brave töchterlein macht. in der regel auch widerspruchslos. (ich denke, die schwiemu hat die tochter von anfang an verbissen und ihr das selbständige denken und handeln sehr, sehr gründlich aberzogen.)
andererseits regt sie sich auf, wenn der sohn nicht die muddi um erlaubnis bittet, sondern allein entscheidet, dass er eben nicht ihre sitzkuhle in ihrem ex-büro zu befüllen gedenkt, sondern auch weiterhin in seinem büro seine entscheidungen trifft.
sie lamentiert, seit ich sie kenne, über ihren ungehorsamen sohn (wir erinnern uns: der gute ist seit einiger zeit fünfzig ...). er sei ja schon früher immer so ein aufsässiger gewesen undsoweiter.
es entgeht ihr offenbar, dass er nur durch seine selbständigkeit und die loslösung von ihr in der lage war bzw. ist, den laden zu retten.

am rande: wäre nicht die umwälzung inkl. ihrer ablösung eingetreten, hätte heute das finanzamt alle konten gesperrt und inso angemeldet. das erfuhren wir in einem nebensatz am freitag. da habe ich noch nachträglich trocken geschluckt.

alter schwede.

2016-02-12

#652 - nun ja, nun ja ...

der silberstreif ist schmal. aber er ist da. das ist schon mal was.

trotzdem steht immer noch ein nennenswerter rechnungsausfall an, was die freude deutlich dämpft. aber nun gut, ich freu mich über das, was ich habe bzw. bekomme, und jammere nicht dem verlorenen hinterher - bringen tut es eh nix außer ein paar zusätzlichen grauen haaren.

und die terminologie läuft endlich wieder recht gut (hurrAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!).

und meine schöne madame ist wieder deutlich anschmiegsamer. merke: die dame wünscht regelmäßiges bespieltwerden. mehrere tage ohne ansprache lassen sie tatsächlich „verwildern“. viehzeug, ey!
im moment geruht sie auf meinem sofa zu ruhen. das fuchsschnäuzchen dekorativ auf die schulter gebettet, lag sie da. so ein schönes tier!
(naTÜRlich musste sie den kopf heben, als ich mich zum fotografieren anschlich. ein hübsches bild von einem bild von einer katze ist es trotzdem geworden, finde ich.)



*sich freuend ab*

2016-02-10

#651 ...

...sollte sich da doch ein silberstreif am horizont abzeichnen? es wäre so schön ...

und die folgen, ach, sie wären noch viiiiel schöner ...

daumendrücken für die kommende woche (bis mittwoch - hoffe ich) ist ausdrücklich erwünscht.

2016-02-05

#650 - und täglich grüßt das murmeltier ...

eigentlich lief die woche ganz gut. der mo war zwar ein totalausfall, weil mich die feiernachwehen doch einigermaßen schachmatt gesetzt hatten. und das, obwohl ich keinen alk (und auch keine sonstigen drogen) konsumiert habe, es war einfach nur viel später als sonst bei mir üblich. am die. und mi. lief die terminologie so vor sich hin, dazu ein bisschen adminkram, nix weltbewegendes, aber es lief.
gestern hatte ich mir einen guten haufen terminologie vorbereitet und es standen auch zwei anträge an. (kleiner exkurs: diese terminologieanträge kommen von den konstrukteuren des maschinenbauers, für den ich terminologisiere, und die haben immer oberste priorität, weil diese teile gerade akut gebraucht werden.) also sattelte ich morgens den rechner - und dann kam der liebste gatte der welt und stellte fest, dass die kollegin ha wieder da sei, und es sei sicher sinnvoll, wenn ich das anstehende persönlich mit ihr bespreche.
ich mach's kurz: aus der geplanten halben bis stunde wurden dann sechs ... zum einen haben wir ein projekt gleich on-the-fly fertiggemacht. das ist an sich gut, aber ich krieg die krumumpeln, wenn ich der ha beim tippen zusehen muss. sie ist ein spät- und quereinsteiger und hat das tippen nie "richtig" gelernt. aber wenn ich sehe, wie ineffizient sie am pc arbeitet, muss ich weinen.
egal, wir bekamen den job dann fast fertig. für das finish fehlte nur eine markierung in einem plan, die ich später erstellen wollte. als ich gerade das büro verlassen wollte, kam die chefin rein mit den worten, „sooo ein glück, dass du noch da bist!!einsellef1!“ - ja, glück für sie, nicht für mich. sie brauchte ganzganz dringend ein organigramm und bekam das alleine nicht auf die reihe.
schwupps, lag auch dieser job auf meinem tisch, und naTÜRlich DRÜÜÜÜÜÜNGEND!!! es müsse heute früh weggeschickt werden.

*seuuuuuufz*

also setzten wir uns noch hin und besprachen ausführlich, wer wohin muss usw.
den plan baute ich ihr dann wunschgemäß zusammen.

zum sport kamen wir deutlich zu spät, es reichte aber trotzdem noch für ein knackiges training, weil ich keine trainerbespaßung brauchte. immerhin.

und heute früh kam natürlich zu dem organigramm „da fehlt aber die xy“ *kopf>tisch* ich hatte gestern extra nach genau der kollegin gefragt und die antwort bekommen, dass in ihrem bereich keiner das sagen hätte, also sie auch nicht - und heute nun fehlt sie an exakt der stelle, die ich abgefragt hatte. das macht mich nicht froh!

tja, und passend dazu hatte ich im verlaufe meiner admin- und buchhaltungsaktivitäten auch mal die ausstehenden rechnungen angesehen. ratet, wer einen nennenswerten betrag bei mir offen hat ...?

es ist ... unspaßig.

vorhin nun bekam ich mitgeteilt, dass man eine der re., eine hotelübernachtung, nicht bezahlen könne, weil die original-hotelrechnung nicht dabei sei.
leute, die re. ist aus dem dezember! die ist beim steuerberater ... denn bezahlt ist sie ja auch. da müsst ihr dann in den sauren apfel beißen und das bei euch ausbuchen.

krieg ich gleich magenschmerzen von so was ...

anmerkung am rande: auch der liebste hat stress mit seinem mütterlein, es ist also rundherum unerfreulich. diese firma ist ein monster, das seine kinder nicht ernährt, sondern frisst.
was mich nennenswert ankotzt.

da hilft nur ballertechno.

dann back to terminologie.