2017-06-16

#734 - kätzchenkontent

es ist unfassbar, wie niedlich kleine kätzchen sind. im sinne von: ich kann es nicht fassen, wie sehr sie mich anrühren und sich mir direkt ins herz schnurren.

am freitag zog ein kätzchen bei uns ein. eine kleine dunkelgrau-rote torbie mit einem kleinen bisschen weiß im gesicht, die sich beim tollsten gatten der welt in der firma angefunden hatte. sie war sehr verkatzenschnupft, aber in passablem ernährungszustand, hatte kaum flöhe und war insgesamt sehr aufgeweckt. ich sagte „na, du nudel?“ zu ihr und „hoffentlich wirst du ne dicke“. deswegen heißt sie jetzt udon – wie die dicken japanischen nudeln. nach den ersten tierarztbesuchen am fr.-nachmittag und sa.-früh ging es ihr schon am sa.-nachmittag dramatisch besser und seit so. macht sie einen praktisch gesunden eindruck.
bereits am we stellte sich außerdem heraus, dass sie ein mobiles, kleines quecksilber ist, sodass ich mir erheblich was würde einfallen lassen müssen, um sie adäquat zu bespaßen. blöd nur, wenn man „nebenbei“ grundsätzlich arbeiten muss und noch dazu einen dringenden job auf dem tisch hat. ich wünschte mir bzw. ihr dringend feline gesellschaft und begann, ernsthaft darüber nachzudenken, einen der beiden langfelligen (bevorzugt: fidi) ebenfalls mit antikatzenschnupfen-serum boostern zu lassen, um ihn ihr als spielgefährten beizugesellen. immerhin hatten die beiden langfelligen schon tibby ganz wunderbar adoptiert und „be-onkelt“ (bemuttern ging ja aus naheliegenden gründen nicht).
aber bekanntermaßen haben katzen exzellente ohren, und bastet ganz besonders: am mo.-mittag nämlich zogen zwei weitere miezchen bei uns ein. ein grau-weiß-gescheckt-getigertes katerchen und ein schildpatt-farbenes kätzchen. bei dem ging ich zunächst – der farbe wegen – felsenfest davon aus, dass das definitiv ein mädchen sein müsste. beim ta stellte sich aber heraus, dass ramen ein katerchen ist. ich finde das grandios: erst hat die allerliebste lieblingsschwester eine rote katzendame, die ja schon selten sind, und jetzt findet sich bei mir ein schildpatt-katerchen ein, was noch seltener vorkommt.

beide waren ganz fürchterlich verschnupft und der kleine grau-weiße – soba – hatte noch dazu schlimm vereiterte augen. eins „nur“ völlig verkrustet, das andere jedoch komplett verklebt und geschlossen. die tä diagnostizierte eine hornhautläsion durch den schlimmen schnupfen.
auch die beiden zwerge bekamen antibiose und das gute feliserin. zusätzlich gab es für alle drei floxal für die augen. soba bekommt außerdem ein gel, das die hornhautverletzung abheilen lässt und noch dazu schmerzstillend ist.

und was soll ich sagen? sie sind heute - also nach einer woche bzw. 5 tagen in meiner pflege - alle wieder weitgehend fit. soba hat um die augen noch minimal verklebte stellen, aber die augen sind klar, keiner niest mehr. alle fressen wie die scheunendrescher: man vertilgt zu dritt an einem tag zwei küken!, dazu mindestens 100 g nassfutter und 100–150 ml milch. macht in summe reichlich 300 g futter pro tag für 3 kätzchen. ich finde das bemerkenswert viel :D
auch die "futterreststoffentsorgung" funktionert tadellos. fazit: man hat deutlich zugenommen: von 335 g (udon, am fr.-nachmittag) auf 490 g (udon, gestern morgen) und alle sehen glatt und glänzend aus und haben seidenweiches fell und klare augen.

und das beste: wenn ich das „kinderzimmer“ betrete, kommen udon und ramen bereits gerannt. sobald ich in ihrem „laufstall“ sitze, werde ich erklettert und beschnurrt und beide fordern streicheleinheiten. soba ist noch recht scheu, aber auch er taut mittlerweile deutlich auf. zu anfang saß er nahezu ausschließlich in dem karton, den ich den dreien als schlafhaus hingestellt hatte, und fauchte heftig, sobald ich einen fuß in den laufstall setzte.
vorhin, nach dem mittag, kam auch er angelaufen, schnupperte an mir, ohne zu fauchen, und setzte sich dann neben meine beine. so was macht mich sehr, sehr glücklich.

diese drei kleinen wesen sind für mich gerade ein unschätzbar wertvolles geschenk.

2017-06-07

#733 - na toll ...

gestern abend stellte ich entsetzt fest, dass in meinem großen aquarium etliche tote fische trieben: 3 rüsselbarben, 2 engelsantennenwelse und ein flösselaal. verdammter mist!
also standen statt des erhofften gemütlichen videoabends auf dem sofa ein großer not-wasserwechsel und fehlersuche an.

das problem war schnell identifiziert: der filter war völlig verschlammt, und dank des deutlich selteneren blumengießens mit wasser aus diesem aq waren die wasserwechsel zu selten und zu wenig. grob vereinfacht: vermutlich scheiße-overkill. das rettet dann auch der dichte urwald aus hornfarnen, wasserkelchen und anubias nicht.

herrjessas, hab ich ein schlechtes gewissen deswegen!!

beim filter-auseinandernehmen ist mir dann noch das flügelchen von der schlauchverriegelung abgebrochen, sodass der filter aktuell auch nicht mehr funktioniert. das ersatzteil muss (natürlich) bestellt werden und ist - den schnellen internetz sei dank - auch morgen schon da. nur hilft das den dann ganz sicher toten bakterien im filter nix mehr :( zum glück wohnt im aqua selber noch eine ausreichend große bakterienkultur, sodass sich der totalverlust aller fische mit etwas glück abwenden lässt.

auch die turbine (zum wasserumwälzen in den großen bottich) ist hopsgegangen. ich vermute, die ist der auslöser für die rausgeflogenen sicherungen der letzten wochen. da werde ich heute nachmittag losziehen, denn die dürfte im zooladen vorrätig sein (hoffe ich zumindest).

in summe ein sehr unerfreulicher abend, und noch ist die kuh auch nicht komplett vom eis. daumendrücken für die fisch-rettung wäre nett ...


2017-05-30

#732 - warteschleife und rant

mitte mai bekam ich eine jobanfrage für einen job in einem fachbereich, der sozusagen mittig in meine expertise fällt und den ich sehr spannend finde.
das team, in dem ich mitwirken wollen würde, würde dabei nicht mit dem unternehmen direkt zusammenarbeiten, sondern mit deren externem dienstleister. von denen kam die anfrage, und sie verhalten sich ... nun, merkwürdig. 

start des projektes soll(te?) der 1.6. sein, und die zielvorgabe - anzahl der zu erstellenden einträge bis zum termin x - ist sportlich. deswegen musste einsfixdrei „am besten gestern“ ein angebot erstellt werden, zu dem x-und-drölfzig nachfragen zu klären waren. dann kam - deutlich später - eine mail mit "das ist ja sehr interessant, aaaaaaaber ...". wir klärten zügig, inwieweit wir zu änderungen oder zugeständnissen bereit wären, und kommunizierten dies ebenso zügig. 

darauf folgte (immerhin diesmal auch zügig) die antwort, naja, nein, so kämen wir nicht zusammen, und es hätte sich ja auch ein weiterer anbieter gefunden, der dieseundjene qualifikation und jahrelange erfahrung auf dem gebiet hätte und vor ort wäre und sofort und vollzeit zeit hätte. und bei dieser geballten expertise wäre das eine schier unfassbar perfekte lösung. aber einen halben mann* von unserem ursprünglichen team könne man noch brauchen. man entscheide sich und meldet sich dann. 

das hätte ende der letzten woche passieren sollen. wir erinnern uns: start soll übermorgen sein. passiert ist nix. 

supergeiles geschäftsgebaren, würde ich sagen. 

*der sprachlerbereich ist so was von nachdrücklich weiblich dominiert. aber selbstverständlich ist in den mails mal wieder von "einem (bzw. anderthalb) mann" die rede. und der phänomenalexperte ist auch männlich. natürlich. das zeigt mir, dass es der richtige ansatz ist, in der beruflichen kommunikation nicht sofort preiszugeben, dass ich keine bällchen südlich des nabels besitze, in denen meine geballte technische fachkompetenz baumelt. 

grrr!!

edit: meckern hilft anscheinend, selbst, wenn es nur ein rant in den finstren weiten des internetzes ist. es gab feedback (wenn auch erst auf nachfragen), und nun scheint es doch loszugehen.
ich bin gespannt. 

2017-05-08

#731 - kleiner geburtstagsrant

keine frage, es es freut mich wirklich ehrlich sehr, dass liebe menschen an meinem geburtstag an mich denken und mir das auch mitteilen. aber das dauernde telefongebimmel macht mich rasend.

abgesehen davon, dass die allermeisten anrufer wissen (sollten), wie sehr ich telefonieren (insbesondere angerufen-werden) hasse: wie wahrscheinlich ist es, dass man an einem normalen arbeitstag a) tagsüber ungelegen anruft und b) der hundertdrölfzigste anrufer ist?
anderntags rollen dann die leicht gekränkten meldungen ein: "ich habe dich ja nicht erreicht!" - mesdames, messieurs, für wen ruft ihr an, für mich oder für euch?
und die "erster!"-anrufer: es hat gründe, dass mein schlaufon nachts in den flugmodus geschaltet ist ...
mit schriftlichen grüßen tut man mir einen beDEUtend größeren gefallen.


ja, und dann war da noch die ex-affäre aus wirklich sehr lang vergangenen zeiten, dem ich seit 5 (?) jahren nicht mehr geantwortet habe. was treibt den mann um, dass er immer noch alljährlich zwo mal pünktlich wie uhrwerk schreibt? (zum geburtstag und zu weihnachten/jahreswechsel.) da habe ich allem anschein nach einen sehr bleibenden eindruck hinterlassen. (und dabei haben wir uns nicht im guten getrennt ...)
ich verstehe es nicht.
wie bringe ich ihm halbwegs schonend bei, dass ich auf einen fortgesetzten kontakt keine lust habe? ghosting scheint er nicht zu verstehen (und nett ist es ganz sicher auch nicht, keine frage). aber was sage ich ihm? ich hatte ja gehofft, dass keine antwort nach so langer zeit auch eine antwort sei. allem anschein nach habe ich das letzte mal zu freundlich reagiert. aber wie macht man das besser? wir haben vor mehr als 20 jahren den persönlichen kontakt eingestellt, und es interessiert mich wirklich null, was er und weib und kindelein machen ...

*grummelnd ab*

2017-05-05

#730 - ich brauche feminismus. dringend. viel davon.

donnerstag mittag. der gatte, mein vater und ich sitzen beim mittag. ich erzähle von einer neuen geschäftlichen unternehmung und mache ein witzchen darüber, dass ich ab jetzt eine gute partie sei. der vater hakt ein, das sei ich doch schon immer gewesen, nur halt nicht finanziell. ich korrigiere: gute partien werden immer finanziell gewertet.

da meint der vater. ja, also im gepfefferten sprüchebeutel stünde dazu, manche schwiegerväter gäben ihren schwiegersöhnen ja ein gutes stück brot und ein schlechtes stück fleisch dazu. also er habe seinem schwiegersohn ja ein sehr gutes  ... da bin ich reingegrätscht, ehe er den satz beenden konnte, und habe SEHR nachdrücklich festgestellt, dass jemand, der mich allen ernstes als stück fleisch bezeichnet, im allermildesten fall erheblich eine aufs maul bekommt.
da grinste der vater noch. ich musste also wirklich und wahrhaftig noch mal sagen, dass ich das tatsächlich vollkommen und total unwitzig finde und für eine überragende frechheit halte.

mein vater bezeichnet mich also indirekt als stück fleisch, das einem schwiegersohn geschenkt wird. und merkt nicht einmal, was er da von sich gibt.

unfassbar.

2017-04-19

#729

So, meinen 10. Bloggeburtstag habe ich nun doch verpasst ... Das wäre vorgestern gewesen. Aber es ist schon bemerkenswert, dass ich die Bloggerei so lange durchgehalten habe :) 
Alsdann, auf viele weitere Jahre! *stößt mit sich selbst mit Erdbeer-Sahne-Tee an*

Gerade habe ich eine Runde Frust-Aufräumen hinter mich gebracht. 
Es fing damit an, dass ich einen neuen Bestandteil meines MiShu-Bürostuhls gesucht, aber zunächst nicht gefunden habe. 
Ich habe ja so sonderbare Bürostühle, einen Swopper und einen MiShu. Den MiShu habe ich mir vor etlichen Jahren gekauft, als die Rückenprobleme anfingen, richtig garstig zu werden. Aber zu dem Zeitpunkt konnte man damit zwar super „kippeln“ (=dynamisch sitzen), den Stuhl aber nicht drehen. Die ursprünglichen Rückenprobleme verschwanden auch brav. Da ich aber vor zwei wirklich breiten Bildschirmen sitze, bekam ich neue Probleme und stellte flugs fest, dass die vom fehlenden Dreh des Stuhls ausgelöst wurden. Meh! Also tauschte ich meinen bildschönen MiShu schweren Herzens gegen einen schwarzen Swopper aus. Auf dem ich bis gestern auch am Schreibtisch saß. 
Heute früh nun habe ich den Swopper an eine Kollegin verborgt, die ebenfalls dringend einen neuen Bürostuhl abseits des Normalen braucht, weil sie so schlimme Rückenprobleme hat. Also hab ich ihr den „einfacheren“ (=für Bürostuhl-Be-Sitzer näher am Gewohnten) Swopper zum Testen geliehen. Und für mich endlich meinen MiShu wieder ausgegraben – und das neue Drehgelenk händeringend gesucht. 
Das hatte ich vor einiger Zeit gekauft und „ordentlich“ verräumt, weil ich zu dem Zeitpunkt den MiShu zum Testen verliehen hatte.
Ich habe mein ganzes Büro auf den Kopf gestellt. Auch die unwahrscheinlicheren Ecken. Alle Katzenkartons geprüft (zum Missfallen der pelzigen Insassen). Die Büro- und die Unterlagensektion meines Büroschranks durchgebuddelt. Nix.
Da es mir seelisch derzeit eh ein bisschen mau geht, ließ mich das in ein ordentliches Loch fallen. Ich fühle mich heute ohnehin etwas schlapp und verkatert (Muskelkater ist auch ein Kater, leider), und dazu noch so etwas ... Ganz blöd für mein empfindsames Seelchen! Und ordentlich arbeiten kann ich mit einem etwas zu niedrigen Stuhl ohne Gelenk auch nicht. 
Da mir bei meiner Suche das ramschige Elektronikfach ganz besonders auf den Zwin ging, befiel mich ein spontaner Anfall von „püh, dann eben nicht so, dann eben anders!“, und ich räumte es aus und auf. 

Die Ausbeute: 
  • eine Tüte Elektronikschrott (vor Allem Netzstecker und USB-1.0-Kabel)
  • eine Tüte Papiermüll (die gehorteten Verpackungskartons der Handys und Tablets der letzten Jahre)
  • ein paar Funkgeräte aus der Gattenfirma
  • ein Beutel voller Kopfhörer
  • ein Karton voller Adapter, SD-Karten und ähnlichem Kleinscheiß
  • ein Kasten voller Kabel ungleich USB2/USB3 
  • und ein Kasten voller USB2-/USB3-Kabel. 
Da brauch ich nun erst mal keine USB-Kabel mehr zu kaufen *lach* Und Ordnung und Platz sind nun auch.

Das freut mein Herz – und schwups! geht es mir besser und ich kann deutlich froheren Mutes nun doch an mein Tagewerk gehen. 
So muss das.

2017-04-03

#728 – filmfail

gestern abend waren der gatte und ich mal wieder im kino. auf „die schöne und das biest“ habe ich ja schon ewig gelauert. im normalfall bin ich so gar keine romantik-herzschmerz-schmachtfetzen-guckerin. aber die vorschau sah so hübsch aus, und ich mochte die animationsfilm-version schon sehr. auch der gatte war nicht abgeneigt. also saßen wir gestern zwanzichfuffzn im großen saal.

aber meine güte, was für eine pleite! ja, der film ist optisch hübsch gemacht. sehr, ja, kann man so sagen. aufwändig. beeindrucken konnte er mich aber nicht, zu glatt, zu „schon tausendmal gesehen“ alles. ja, und dann ging nach wenigen minuten (fünf?) die singerei los.
hätte ich das vorher gewusst, wäre ich ganz sicher nicht in den film gegangen! frau watson singt. und singt. und singt. und noch ne strophe. und noch eine. und noch eine. und dann hofft man, es ist endlich vorbei, aber nein, dann muss das ganze dorf auch noch mitsingen. optisch wird das ganze dann in sehr, sehr altbewährter manier mit einer massenszene unterlegt, die ich ziemlich exakt so auch in vielenvielen disney-animationsfilmen bereits gesehen habe. ster-bens-langweilig!!

dass die charaktere in einer märchenverfilmung jetzt nicht extrem dreidimensional sind und auch keine berauschende entwicklung durchmachen – geschenkt. ist halt n märchen. aber dass wirklich alle so dermaßen holzschnittartig sein müssen ... *ÄCHZ!!*

belle ist absolut hundekuchengut – das ist erwartbar und nervt jetzt auch nicht übermäßig. wobei ihr ein bisschen (*hust* – eher: DEUTLICH) mehr widerstand gegen arschloch gaston wirklich, wirklich gut zu gesicht gestanden hätte! da haben wir also eine junge frau, die nicht tut, was von ihr erwartet wird, wenn auch nur im kleinen, und die lässt sich dann von gastons rumgepimmel ohne größere gegenwehr herumschieben? echt jetzt? und wirft ihm nicht den einen oder anderen ziegelstein in die dümmlich-arrogante visage, nachdem er ihren liebsten zwei mal in den rücken geschossen hat? AAARGH!!

und gaston. seufz. dass er ein wirklich rundherum und durch und durch abscheulicher vollpfosten ist, hat man bereits ca. 10 sekunden nach seinem ersten auftreten kapiert. da hätten im anschluss an das (WAAAAAAAAHNSINNIG LAAAAAAAAAAAAANGATMIGE) gesangsintro ein paar quasi-kopfnicker in die richtung ausgereicht.

ja, und die endlosen gesangs- und varietészenen. wirklich endlos. oooooohne ende. laaaaaaaaaang. und immer, wenn man hofft, dass sie jetzt endlich fertig sind, kommt dann aber noch eine strophe. und noch eine. jessas!
das ganze gesinge hätte sich ohne weiteres auf ein verträgliches maß kürzen lassen. allerdings wäre dann der film vermutlich nur eine reichliche halbe stunde lang gewesen ...

und ehe ich jetzt demselben blödsinn aufsitze und mich noch mehrere seiten lang darüber auslasse, wie endlos lang und nervtötend der film war, lasse ich es dabei bewenden – und langweile mich das nächste mal lieber wieder bei einem ballerfilm. wobei, stimmt nicht: „ghost in the shell“ steht ja auch in den startlöchern, und eigentlich habe ich vor, mir den auch anzusehen.
ich hoffe, ich komme danach nicht genau so gelangweilt aus dem kino ...

2017-03-30

#727 - gerebloggtes

da ich mich auf meinem tumbler wirklich gar nicht mehr rumtreibe, verschleppe ich das schmunzelstöckchen vom san eben hierher:

fun game: if u listen to a weird variety of things reblog this with 3 bands u like that are completely different from each other and probably shouldnt even be in the same library

das san:
alt-j
s.p.o.c.k.
tool
(links sind von mir, der schnelleren klickbarkeit wegen - san, wenn du lieber andere hier haben möchtest, gib bescheid!) 

und ich (mit vieren):

elvis presley
paul kalkbrenner
apoptygma berzerk
dicht&ergreifend

:D

2017-03-29

#726 – lacher

ich finde es irrsinnig lustig, dass die protagonistin in meinem aktuellen krimi mit ihrem mann genau dieselben „probleme“ hat wie ich mit meinem :D
er will ihr was gutes tun und legt schon mal los, und ihr fliegt prompt ein draht aus der mütze, weil er ihr vorher nix darüber gesagt hat und sie ohne vorwarnung mit den ersten arbeitern konfrontiert wird.

könnt' ich mich grad scheckig lachen.

(und es nimmt meinem zorn über solche aktionen definitiv die spitze.)

2017-03-13

#725 - kopfschütteln

heute großes verwundertes kopfschütteln.

zum ersten: im hause schlammspringer gibt es diverse planungen für arbeiten am domizil. da ist (unter anderem) zum einen ein neu zu errichtender zaun, damit uns nicht wieder wildfremde mitten im beet und am katzengehege stehen und mir dann sagen, ich solle mich nicht so anstellen, man habe doch nur mal gucken wollen.
dann ist da aber auch ein neu ins dach zu sägendes fenster in meinem büro. aktuell ist der raum so dunkel, dass ich erst ab dem späten nachmittag sonne darinnen habe (sofern überhaupt vorhanden). durch diese ägyptische finsternis falle ich spätestens im november ziemlich regelmäßig in eine winderdepri. auch im sommer ist der raum leider ein dauerdunkler kasten. ein raumwechsel kommt nicht in betracht mangels passender räume.
abhilfe soll ein großes fenster im dach schaffen.
nun darf der geneigte leser drei mal raten, was der gatte als prio auf den radar hat. hint: die männer mit hacke, spaten und flex standen quasi fast schon in den startlöchern. der dachdecker/zimmerer/fenstereinbauer hingegen war noch nicht mal verständigt.
GNAH!!
aber immerhin reden wir ja miteinander (kann ich nur empfehlen - ein saugutes mittel zur rettung des ehelichen friedens). und so stellte sich heraus, dass ich diese prio nicht nur nicht teile, sondern ganz energisch erst mal eine komplettbetrachtung haben möchte. die lautet: umgehendst auch mit dem dackdeckermän reden, möglichkeiten, preise, dauer &c. in erfahrung bringen, wünsche abgleichen, auch hierfür ein angebot einholen.
anschließend und gemeinsam entscheiden, wann welche männer mit welchen werkzeugen hier aufschlagen. die planungsnummer ist nämlich auch so ein ding, bei dem mich der gatte immer mal ausschnullert: ich erfahre durchaus öfter, dass männer mit spaten kommen, weil es hinterm haus (oder wo auch immer) lautstark werkelt.
das muss ich dem gatten dringend abgewöhnen. dringend.

und dann die wortinkontinente hasspocke in meiner teimlein, die sich einerseits den feminismus auf die fahnen geschrieben hat und dann aber andererseits in ausgesprochen mieser hinterf**tz-zickenmanier eine weibliche meinung verreißt, die nicht der hasspockenmeinung entspricht. da ist hasspocke dann doch wieder ganz oldschool-weib: etwas vorsichtshalber mal nicht lesen, dann drei brocken aus dem zusammenhang reißen und falsch zitieren.
lurving it. (not.)
nur ist da die abhilfe ganz einfach: ich kärchere die hasspocke und ihre schwestern und brüder im geiste schlicht aus meiner teimlein.

manches ist ganz einfach.

back to work.

2017-03-06

#724 - wmdedgt 17-03

die märzausgabe von "was machst du eigentlich den ganzen tag?" von frau brüllen. alle anderen teilnehmer finden sich hier.

ein unspektakulär schöner sonntag: wir schliefen lange, bis fast um zehn, danach gab es - wie üblich mehrere kaffees, frühstück für die völllllllig!! verhungerten plüschs, internetz-halbleer-lesen, frühstück, noch mehr kaffees, internetz ganz leerlesen. ich machte die ersten schritte auf instagram, der gatte bildete sich im bereich formel eins und mountainbiken weiter. 

da das wetter nicht unerfreulich aussah, sattelten wir gegen halb zwei die bikes für eine größere runde. die gattenschulter ist mittlerweile wieder recht gut verheilt, sodass er davon ausging, schmerzarm oder sogar schmerzfrei fahren zu können. wir beratschlagten, welche runde wir fahren wollten. es wurde die city-kaffee-runde. 
nach zwanzig minuten musste der gatte noch mal zwischenstoppen, weil seiner vordergabel die luft ausgegangen war - das sorgte für einen zu flachen sitz und mithin für nackenbeschwerden - die angegriffene bandscheibe jammerte. also pumpte er flugs 6 bar auf die gabel, und weiter ging es. 
das wetter hielt sich auch, und zwischendurch kam sogar immer mal die sonne gucken. so erreichten wir nur medium-verschlammt (ich) bzw. ziemlich unverschlammt (der gatte) das gewünschte café. dort war zwar gut betrieb, aber wir erbeuteten trotzdem einen netten platz mit fahrradparkmöglichkeit, genossen käffchen und brot mit dips (ich) bzw. käffchen und schwarzwälder kirschtorte (der gatte). 
nachdem es uns dann zu kalt wurde, ritten wir wieder gen heimat. um meinen schnuggelichen nicht zu überfordern, fuhr ich mit leicht angelegter bremse - so kam auch ich ordentlich ins schnaufen, und wir hatten in summe beide gewaltigen spaß. gegen fünf waren wir wieder daheim, ich grinste nahezu ununterbrochen im kreis :D und der gatte auch. 
so muss das :D

wir ruhten uns eine weile aus, beschmusten die feliden und lasen eine weitere runde. ich installierte dem gatten auch instagram und spielte selber eine runde solitär. 

zum ausklang des tages beschlossen wir, ins kino zu gehen. vorher gab es resteessen, ein geteiltes hähnchenbein für usn beide und sülze für mich bzw. rinderzung für den gatten. die kinokarten hatte ich bereits besorgt. im kino versorgten wir uns dann noch mit popcorn und getränk und ließen dann herrn wick, teil 2, über uns ergehen. der gatte fand den film gut, ich hingegen  langweilte mich grandios. eigentlich sehe ich herrn reeeves bei fast allem gern zu, der könnte vermutlich sogar telefonbücher vorlesen. aber der film ... - nee. die story ist unterirdisch dämlich, die "dialoge" sind ein witz (allerdings ein schlechter, leider!), in new york gibt es schätzungsweise elf millionen auftragskiller mit teils wirklich sehr alten mobilfunkgeräten (nokia slider, anyone? und wieso eigentlich, wenn die aufträge immer so saugut bezahlt werden?), herr reeves braucht wirklich dringend einen besseren friseur, und von sprechenden frauen schweigen wir lieber stille: die beiden sprechenden damen dürfen dekorativ ableben. ach ja, das ableben: das ist der einzige punkt, an dem ich was positives über den film zu berichten habe: man starb sehr realistisch. da großkalibrig geschossen wurde, flogen entsprechende bestandteile physikalisch korrekt. und der sound bei dem konzert und den schießereien war auch gut. aber von diesem - pardon! - rotz noch nen dritten abklatsch aufguss herzustellen halte ich persönlich für komplett überflüssig. 
ich sollte mir anscheinend wirklich gut überlegen, ob ich mir weiter actionkino antun will ... seufz.
lustigerweise ging es der neben mir sitzenden frau offenbar ähnlich: ich habe mich schier scheckig gelacht darüber, dass sie zwischendurch (trotz des radaus auf der leinwand) hörbar schnarchte und von ihrem begleiter angeknufft wurde. 
ach, und das popcorn war auch lecker. 

nach unserer heimkehr bekamen die plüschs die letzte futterrunde, der gatte nahm noch das katzenfutter für den folgetag aus dem frost, und gegen zwölf lagen wir beide im bett. 

2017-03-03

#723 - vermischtes

seit dieser woche normalisiert sich mein sportpensum wieder (von höchstens einmal auf mindestens zwei mal training unter anleitung, dazu mindestens zwei mal draußensport, lieber öfter). kommende woche will ich wieder mit dem rad zum personal training fahren.
auch der gatte ist nach der langen, langen verletzungspause wieder ins training eingestiegen. einstweilen nur mit ems, aber ab april will er auch wieder normales krafttraining machen. das ist gut, denn ich sehe ihm die lange pause deutlich an, auch wenn ihn die zahl auf der waage nicht sonderlich beeindruckt. vermutlich wird sich das auch ändern, wenn er die ersten längeren radrunden gemacht hat und genaueres über seinen derzeitigen trainingsstand weiß.

das leben einsnull läuft grade sehr entspannt-erfreulich. der besuch bei der liebsten, besten schwester war richtig schön! ich hätte gern noch mehr zeit mit ihr gehabt. aber auch so ist es wunderbar: wir haben uns sehr lieb und kommen sehr entspannt miteinander klar. mir gefällt auch, dass wir im lauf der jahre gelernt haben, auf "we agree to disagree" zu kommen.
und ihr meerschweinehospiz ist an niedlichkeit schwer zu übertreffen.

am wochenende will ich die erste kleine gartensession starten. es ist diverses trockenes gelumps zu entfernen, denn die paar noch vorhandenen frühblüher sollen einen hübschen rahmen bekommen.
für diesen herbst habe ich, entsprechende zeit und finanzen vorausgesetzt, wieder eine richtig große tulpen- und frühblüher-pflanzaktion angepeilt. die durch die gravierenden änderungen im vergangenen herbst entstandenen lücken möchte ich gern wieder auffüllen, diesmal auch etwas geordneter. also frühblüher, tulpen, mohn, kalifornischer mohn in dieser reihenfolge, und dann auch noch herbstblüher ungleich dahlien, weil ich die nicht besonders gern mag.

so, und nun nutze ich den vorhandenen anfall von arbeitselan und werfe mich an mein terminologisches tagewerk.

2017-02-20

#722 - done!

whew. der tiefkühlsubbotnik war ne größere nummer. aber jetzt ist er erfolgreich abgeschlossen, die schränke und truhen sind abgetaut, geputzt, in den keller getragen, aufgeräumt, neu organisiert und haben platz für etliche kilo jochen.
außerdem habe ich festgestellt, dass ich ein bosch-fangirl bin: alle drei tk-möbel sind von denen. und offensichtlich wirklich haltbar: die tierfutter-truhe ist deutlich älter als 10 jahre.
aber jessas, das war eine aktion! (die ich aufgrund von akutem "leckt's mi do am oasch" auf den sa. geschoben habe.)

jetzt stehen alle tk-möbel seite an seite im keller, der seinerseits auch ausreichend weit aufgeräumt ist (das aufräumen hat der gatte komplett allein erledigt). das abtauen und putzen der vorhandenen tk-möbel ging dank dampfstrahler halbwegs zügig. was bin ich über diese investition froh! es hat sich schon gelohnt, selbst wenn ich das gerät nur einmal im jahr brauche, eben zu einer solchen putz-session. denn die abtau-verrenkungen mit töpfen voller heißwasser und endlosem auftitschen des tauwassers habe ich aus kindertagen noch in klarer, wiewohl unguter erinnerung.

erfreulich: es gab nur ein einziges paket wegzuwerfen, und das hatten wir nicht mal selbst gekauft: ein schlemmerfilet mit brokkoli, das der ältere sohn vor ... *hust* etlichen jahren mal gekauft und bei uns in der kühlung deponiert und dort vergessen hatte. das filet wäre letztes jahr in die schule gekommen ... *lach*

nun kann ich einigermaßen entspannt auf mittwoch warten.

2017-02-18

#721 - armleuchterpapiernest!

neulich hatte ich training bei der trainerin-und-freundin-seit-10-jahren. die ist aktuell grade dabei, die soeben geschlossene ehe wieder scheiden zu lassen. die auslöser dafür sind zahlreich. einer davon ist ein absolutes no-go in einer beziehung. da hat er eine, falsch, DIE rote linie überschritten, und wenn die überschritten wird, ist feierabend. kann ich verstehen, kann ich nachvollziehen, an der stelle würde ich auch nicht mehr fackeln.
(bei einigen anderen gründen hingegen würde kommunikation während der beziehung (=auch schon vor der eheschließung) durchaus geholfen haben. obschon: wenn einer der beiden nicht zuzuhören bereit ist, stellt sich die frage nach der sinnhaftigkeit von kommunikation, auch wahr. und schließlich: ich war nicht dabei und mutmaße also in der hinsicht nur so munter vor mich hin anhand dessen, was ich über die jahre mitbekommen habe.)

nun ist sie also dabei, unter anderem auch den kindesumgang mit dem werdenden ex zu regeln. und die finanzen. also die der kinder. sie selber ist rundherum unabhängig und will von ihm keinen cent.
so weit, so entspannt.
aber.
was die beiden aber für die beiden kleinen kinder (2 und 4) verhandeln,  das bringt mich erheblich auf die palme. er hat nämlich jetzt angst, dass er spontan verarmen könnte, und feilscht wie ein teppichhändler. für beide kinder zusammen möchte er 200 (in worten: zweihundert!) öro zahlen, und selbst die waren erst nach etlichen diskussionen gesetzt.
er will laut seiner eigenen aussage nicht, dass sich die kindesmutter davon schuhe kauft. ja herrschaftszeiten, das ist bei DER frau ja in der tat das größte problem. (er besitzt deutlich mehr schuhe als sie.)
ob er diesen schlechten witz durchbekommt, wird sich zeigen. ich meine (=von keiner tieferen kenntnis untersetzt), dass es da mindestbeträge gibt ("düsseldorfer tabelle"). und sollte er seine widerwärtige nummer durchziehen, werde ich ihr den floh "unterhaltsvorschuss" ins ohr setzen.

dieser armleuchter könnte stattdessen mal kurz das gehirn einschalten, sofern noch nicht restlos weggesoffen, und realisieren, dass er mitnichten verarmen würde, weil er zwei kinder zu versorgen hat. das wird er bedeutend eher mit seiner drecks-sauferei schaffen, denn damit setzt er jetzt bereits seinen job und den führerschein (den er für den job braucht) aufs spiel.

dass diese verantwortungslosen vollpfosten nicht kapieren, dass sie damit ihren kindern schaden. ja, genau, den erzeugnissen aus ihrem kostbaren elitesperma, die sie UN-BE-DINGT!! haben mussten. (beweis, dass sie nicht nur mit platzpatronen schießen? beweis, dass sie das sportschniepschen hochkriegen? man weiß es nicht ...) die kinder leiden darunter.
die leiden auch unter dem drecksverhalten von solchen misthuppern, die es nicht mal fertig bekommen, sich zivilisiert der zukünftigen ex gegenüber zu verhalten, wenn die kinder in sicht- oder hörweite sind. nein, die sind nicht zu klein, um das zu kapieren. das sind lebende kleine seismographen.

außerdem klagt der werdende ex seinen grooooßengroooooßen kummer einem kumpel, der das übelste waschweib des bundeslandes ist. brillante idee. alternative wäre vermutlich, in der örtlichen zeitung eine gsanzseitige anzeige auf seite 3 zu schalten. wobei: damit erreicht der werdende ex wahrscheinlich nicht ganz so viele leute. schön auch, dass der WE dann auch gleich seine unterstellungen loswird, die das waschweib sofort als tatsache deklariert und - siehe oben - weitertratscht. also wer mir erzählt, dass ja wir frauen die tratsch- und lästerschwestern seien, den schick ich zum o.g. kumpel.

RAAAAH!!

ich muss mich immer wieder an mein mantra erinnern: "nicht mein zirkus, nicht meine affen". aber das ist manchmal echt schwer.

2017-02-17

#720 - RAAAAAANT!!einself1!

Meh, heute ist nicht mein Tag. Erst erfahre ich heute früh, dass unser großer Bulle Jochen bereits seit Tagen geschlachtet ist. Ich wollte den gern noch behalten, weil er ein Guter ist. Bzw. war. Der Gatte und dessen Onkel wollten ihn aber gleich schlachten, mit der Begründung, der würde keine Muskeln mehr aufbauen und nur noch fett werden.

Tja, und nun ist Jochen geschlachtet worden, bereits irgendwann in dieser Woche, und das, obwohl wir eigentlich abgesprochen hatten, dass das a) noch ne Weile dauert bis dahin und ich b) in die Planung mit einbezogen werde. Ich bin RICHTIG wütend! Meinetwegen können sie mich ja überstimmen, das ist dann halt so. Das kann ich akzeptieren. Aber ich will, verd***te Axt noch mal, VORHER über Entscheidungen informiert werden. Zumal, wenn es auch noch ne sofort nötige größere Geldausgabe nach sich zieht (neuen TK-Schrank kaufen, weil unsere Speichermöglichkeiten ausgereizt und teilweise sehr unpraktisch sind) – und vor Allem ne MENGE Zeitaufwand für mich:
  1. neuen TK-Schrank aussuchen (gut, das hat größtenteils der Gatte erledigt) und kaufen, 
  2. alte TK-Truhe in der Küche ausräumen und saubermachen, 
  3. Keller auf- und umräumen (da wird sich mein guter Gatte in erheblichem Maß einbringen dürfen), 
  4. TK-Truhe an den neuen Ort (Keller) stellen, 
  5. Inhalt neu organisieren (Menschenessen und Tierfutter getrennt), 
  6. Tierfutter in die Alttruhe einräumen, 
  7. neuen Schrank holen und aufstellen (das will auch der Gatte machen – hurra, ausgekugelte Schulter! – wehe, wenn dabei irgendwas passiert! Da werd‘ ich zum Schwein!!), 
  8. saubermachen (Vorführgerät), 
  9. die TK-Geräte sinnvoll organisieren (was kommt wo hin? Wie ist es praktisch?) 
  10. Menschenessen einräumen – Tiefkühltetris …
  11. … und am kommenden Mittwoch ca. 200 Kilo Jochen einräumen.

Eigentlich hatte ich nicht vor, an diesem WE gleich den nächsten großen Subbotnik dranzuhängen. Aber die Punkte 1 bis 6 (optimalerweise: bis 7) müssen heute noch passieren, damit der Platz in der Küche frei ist für das Neugerät. Und 200 Kilo Kuh.

Das Blödeste dabei ist dieses hässliche Gefühl, mal wieder vom Gatten übergangen worden zu sein, was Informationen angeht. Der weiß ganz genau, dass es mich wesentlich mehr ärgert, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Das macht er aber gern, wenn er weiß, dass ich größere Entscheidungen, die mich/uns betreffen, blöd finde oder ernsthaft dagegen war oder bin und evtl. Konsequenzen auch nicht mittragen will.

Das letzte Mal, als wir uns wegen so einer Nummer in der Wolle hatten, hatte er dem jüngeren Sohn erlaubt, ne Party bei uns zu feiern, während wir im Urlaub waren. Was richtig aus dem Ruder lief (Brandflecke in Holz- und Ledermöbeln, Chaos und ein paar kaputte Gläser (das kleinste Übel), unser Schlafzimmer und diverse meiner Kosmetika von ... nem Pärchen ... benutzt, und alle Fische in meinem großen Aquarium gekillt, weil irgendein Vollidiot Alk ins Becken gekippt hat). Klar war Sohni hinterher ganz geknickt und kleinlaut. Aber hat er wenigstens mal "Entschuldigt bitte" gesagt? - Nein (zumindest nicht zu mir). Und der Gatte meinte, naja, soooo schlimm sei es ja nun auch nicht gewesen.
Off topic: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Sohni die finanziellen Folgen hätte tragen müssen. Die Möbelreparaturen haben nicht die Welt gekostet, aber eben schon auch Geld. Dito die Fische. Wobei die insgesamt schon durchaus teuer sind – zu Recht, wie ich finde. Außerdem war es eine wirklich unerfreuliche Menge Arbeit, das AQ komplett sauberzumachen und wieder neu aufzusetzen. Vom Herzeleid, dass mir geliebte Tiere eingegangen sind, gar nicht zu reden.

Diesmal sagt der Gatte, es sei gut gewesen, dass der Jochen jetzt schon geschlachtet worden wäre, denn der sei erheblich magenkrank gewesen. Er habe wohl das Gemüse nicht gut vertragen, das der Onkel immer zufüttert (bzw. per sofort „zugefüttert hat“).
Aha, soso. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Ich bin sehr, sehr unfroh gerade.

Dann hab ich mir noch selber ein bisschen ein Bein gestellt. Also grundsätzlich denke ich, das Richtige getan zu haben, aber es hat eben auch Zeit gefressen. Gestern bei meiner Gehrunde habe ich einen toten Reiher am Seeufer gefunden. Nun ist die Vogelgrippe hier noch nicht sooo lange her, also hab ich das dem Veterinäramt gemeldet. Aber da der See rund 25 km Uferlinie hat, musste ne genauere Ortsangabe her. Also bin ich noch mal runtergerannt und hab den Fundort gesucht. Zum Glück hab ich die Stelle sofort wiedergefunden. Das Amt hat den Vogel nun wohl auch bereits geholt. Und für meinen Zorn war die zusätzliche, sehr schnelle Bewegung auch ganz gut (wenn auch nicht für den Muskelkater …). Aber dafür ist dann halt eine weitere Stunde draufgegangen. Es wird also auf einen terminologischen Wochenenddienst rauslaufen, damit ich meine Wunschstunden schaffe. Und dann den Subbotnik.

Schön geht irgendwie anders …

2017-02-06

#719 - wmdedgt 17-02

die februarausgabe von "was machst du eigentlich den ganzen tag?" von frau brüllen. alle anderen teilnehmer finden sich hier.

nach einem langen und sehr wohlgefütterten samstagabend mit freunden schlafen wir beide lange. ich träumte wirres, aber unterhaltsames zeug. nach neun krabbeln wir aus den warmen federn, der gatte kocht uns den ersten kaffee des tages, während ich das sterrrrrbenshungrige getier mit futter und den rekonvaleszenten mit seiner pille versorge.
(anmerkung: bluekatz miauser von schnurringen frisst wie eine siebenköpfige raupe. drei küken und nassfutter-nachschlag, wenn ich ihn lasse. langsam fange ich doch an zu bremsen - er braucht die sechs kilo nicht in vierzehn tagen erreicht zu haben ...)
mit dem zweiten kaffee lesen wir beide erst mal das internetz leer, dann gibt es frühstück, spiegelei mit lachs für den gatten und mit nudeln und ketchup für mich.
das gattentelefon schweigt die ganze zeit über, ein seltener zustand, den ich a) sehr genieße und das b) auch kommentiere. der gatte grient.

gegen elf beginnen wir langsam die startvorbereitungen, es soll zu meiner mutter und anschließend zur lieblingscousine nach berlin gehen. große vorfreude, da ich die familie schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe. und es haben auch alle zeit, noch größere freude.

kurz nach zwölf sitzen wir im panzerkreuzer und sausen gen berlin. die fahrt ist erfreulich stressfrei, obwohl in berlin (und brandenburg?) gerade ferienende ist. einen stau erleben wir "in der werdung", zwei fahrzeuge stehen auf der linken spur, eines auf den standstreifen. richtung und schäden deuten auf ein verpatztes spurwechselmanöver hin. zwischen den beiden autos auf der linken spur stehen zwei männer in warnwesten dicht an der leitplanke. mich graust es bei dem gedanken, in was für einer irrwitzigen gefahr sich die beiden befinden.

halb zwei fahren wir in die straße, in der meine mutter wohnt. meine tante hat uns kommen sehen (oder wohl eher: gehört) und öffnet die tür, noch ehe wir geklingelt haben. der große hund windet sich ihr durch die beine und freut sich über die maßen, uns zu sehen. mutter und tante freuen sich ebenso sehr.

wir trinken geneimsam kaffee, essen bananensplit-torte und bringen einander auf den aktuellen stand. eigentlich bin ich nicht der weltgrößte fan von schokolade mit banane, aber die kombination schmeckt überraschend gut.
"die mütter" (mutter und tante) sind ein magnet für die gebeugten und die lahmen. eigentlich sind sie im ruhestand - aber es ist eher ein unruhestand. die tante praktiziert noch tageweise, die sehr alte nachbarin braucht nach dem unerwarteten tod ihres sohnes im vergangenen jahr viel hilfe bei allem möglichen und fordert darüber hinaus auch bespaßung in erheblichem rahmen, dazu kommen vieleviele hilfsdienste für den ältesten bruder, der es sich nach einer großen fuß-op in seiner unselbständigkeit recht bequem eingerichtet hat.
dadurch sind die tage der mütter rappelvoll, zwischen nachbarinnenpflege, bruder- und hundebespaßung und diversem leben-einsnull-kleinkram bleibt beiden keine zeit mehr, auch mal die füße hochzulegen. nicht schön ...
dass der alte hund schwerkrank ist, eine große op hinter sich hat und oft zum tierarzt muss, macht die sache nicht leichter.

während unseres besuchs klingelt gefühlt hundert mal irgendein telefon. erst telefoniert tantchen mit ihrem freund. der ist in sotschi und krank. als er mitbekommt, dass wir da sind, richtet er ganzganz viele herzliche grüße aus und will sich gleich verabschieden. tantchen beschwichtigt, die beiden telefonieren im nachbarzimmer noch eine weile.
die anrufe des mutterbruders hingegen passen in sein schema: "ich, mir, mein, und zwar sofort". die mutter sagt ihm klar und deutlich, dass sie grad nicht kann, weil wir da sind. das ignoriert er und sabbelt erst mal weiter. sie würgt ihn ab.
etwas später klingelt das telefon schon wieder. die nachbarin ist not amused, weil ihr noch nicht mit sonntagskaffee die aufwartung gemacht wurde.
kaum ist die leitung wieder frei, klingelt das telefon erneut, wieder der mutterbruder mit noch irgendnem sinnfreien behelfchen. meine mutter ist auf hundertachtzig und würgt ihn diesmal etwas nachdrücklicher ab.
die tante verlässt uns, um der nachbarin etwas vom kuchen rüberzubringen, weil die sonst abends meine mutter vollnörgeln würde. ich bin ihr sehr dankbar!

wir wenden uns wieder unserer unterhaltung zu. kurze zeit, vielleicht zwanzig minuten später, sehe ich, wie draußen ein auto sehr verzauberte parkversuche macht (parallel einparken am rechten straßenrand in hundertvierunddreißig zügen), und kommentiere das belustigt. meine mutter schaut auch - und platzt: der mutterbruder.
er wolle ja nur mal kurz nach seinem hund gucken. aha, soso. immerhin kennt er meine mutter gut genug, um zu erkennen, dass "kurz" hier das operative wort ist, und verzieht sich nach wenigen minuten auch wieder. hrgn ...

inzwischen ist siebzehn uhr durch, und der gatte und ich brechen zur lieblingscousine und dem cousin ehrenhalber auf.

die beiden freuen sich wie bolle, uns zu sehen, und wir dito. wir sitzen höchst gemütlich am kamin, bringen uns wechselseitig ebenfalls auf den neuesten stand, ranten ne runde über dienstleister, die alles tun, aber nicht leisten, werden uns über die eckdaten für eine große geburtstagsfeier im sommer klar und lassen es uns richtig, richtig gut gehen. ich fühle mich sauwohl und bedaure es nennenswert, dass wir nicht dichter beieinander wohnen. die beiden würde ich gern deutlich regelmäßiger sehen ...
zwischendurch kommt der mopplige kater auch mal zum schmusen vorbei, und der scheue kater kommt mal vorsichtig aus der ferne gucken.
zwischendurch klingelt des gatten wunderhorn telefon, die schwiemu ist dran, bei uns daheim hat die sirene geheult. der gatte ist sofort sichtlich gestresst, aber da wir nicht daheim sind, ist auch nix zu machen. er klärt mit ihr, wer wann das letzte mal die wachrunde über das firmengelände gemacht hat, und jaja, die sagen soFORT bescheid. ich sehe seine anspannung. etwas später ruft schwiemu wieder an, alles geklärt, es ist nichts in der firma, wohl ein unfall auf der autobahn. wir atmen durch, der blutdruck darf wieder auf normaldruck fallen.
bei so etwas merke ich aber immer wieder, wie sehr mir der brand im letzten mai noch nachhängt. (von den folgen gar nicht zu reden.)

später gehen wir zum griechen, ein sehr leckeres abendbrot (mit VIEL ouzo) verspeisen. der gatte und ich lachen sehr, weil sich unsere vorlieben so sehr angenähert haben, dass wir uns im resto relativ regelmäßig für dasselbe gericht entscheiden. unsere essen sind erwartungsgemäß sehr reichlich und sehr lecker.
kurz nach zehn brechen wir auf, bringen die beiden noch heim und reisen dann auch wieder gen heimatdorf. kurz nach zwölf sind wir wieder zuhause, ich versorge noch das toTAAAAAL verhungerte getier inkl. pillengabe für herrn bluekatz von schnurringen, und nehme das katzenfutter für dne folgetag aus der tiefkühlung. kurz vor eins liegen wir im bett. der gatte schläft sofort, ich lese noch eine weile und schalte kurz nach eins dann auch das licht aus.


2017-02-01

#718

moar, wasn das heute fürn blöder tag, so seelisch?! vorgestern und gestern liefen arbeitstechnisch super, dazu gab es ein paar gute neuigkeiten. dafür ist heute richtig, RICHTIG $%§)/. arbeit läuft null, mit meiner laune könnte ich tiere töten oder farbe abbeizen, die frustfressgier randaliert fast unerträglich. ganz übel.
und obwohl ich WEISS, dass es mir nach ner ordentlichen runde sport besser geht, hock ich aufm sofa (dem interims-büro), grolle vor mich hin und finde mich und die welt schei... doof.

unverständlich.

*knurrend ab*

2017-01-30

#717 - tierische erleichterung

der tierarzttermin mit dem bluekatz heute früh war erfreulich: es geht dem plüsch wieder deutlich sichtbar besser. er hat so zugenommen, dass das auch die ärztin sah und fühlte und sehr erfreut war :D auch die blutabnahme hat miauser von schnurringen höchlich unerfreut, aber nahezu ohne gegenwehr über sich ergehen lassen. zwar mit einem "ich HASSE euch alle!!"-gesichtsausdruck (das kann er hervorragend), aber ohne zappeln und geschrei.
morgen bekomme ich die ergebnisse, und die antibiose wird noch mindestens einen monat weiter gegeben. aber da das so reibungslos funktioniert, bin ich guter dinge.

dass madame nun schlecht frisst, hätte ich ja nicht gebraucht. andererseits: das hat sie immer gemacht, wenn sich ein fellwechsel ankündigt. insofern zwinge ich mich erst einmal zur ruhe und warte ab, wie sie sich in den kommenden tagen verhält.

freude am rande: vorhin kam sie von sich aus zum schmusen und zum köpfchengeben (!!) zu mir. und bluekatz war nach der tierarzt-exkursion nur ganz kurz eingeschnappt. mit einem näpfchen futter und entfernen des pflasters vom bein war seine gnade wiederhergestellt und mir ward vergeben :D

schön!

2017-01-23

#716 - felines, kulinarisches, allgemeines

Zunächst mal gibt es von der Katzen“front“ Positives zu berichten: Es gibt ne Diagnose: Cholangiohepatitis. Einerseits unschön, weil unangenehm und langwierig, aber andererseits behandelbar, nicht ansteckend und kann komplett ausheilen.

Der Bluekatz bekommt seit einer Woche ein Antibiotikum – und es geht ihm beDEUtend besser! :D  Seit Dezember bekam er schon ein Medikament, das den Appetit anregt. In den vergangenen Wochen sah das Ergebnis so aus, dass er statt zweier Mundvoll Nassfutter immerhin dreieinhalb speiste. Manchmal sogar vier. (=über den Tag verteilt keine 100 g (Nass)futter). Aber ausreichend oder gar für eine Zunahme? – im Leben nicht. Küken hat er mir überhaupt nicht abgenommen. 

Seit er aber das Antibiotikum bekommt (2 x täglich Pille in Katze – war zu Anfang ein fieser Akt!, aber jetzt macht er relativ entspannt mit und es geht ratzfatz *yay*), hab ich den Appetitanreger nur noch einmal geben müssen, denn er war mit Verstoffwechselung der ersten Pille am folgenden Morgen schlagartig wieder sein altes (=gefräßiges) Selbst. 2 Küken pro Tag und dazu insgesamt 150 g Nassfutter – ich bin täglich jauchzend um meinen Bluekatz herumgehüpft und hab dem Gatten nach jeder Mahlzeit (also ca. 5 – 6 Mal am Tag) vorgejubelt, wie gut der Bluekatz wieder frisst :D 

Heute früh hat Blue zum Frühstück (!!) zwei Küken (die Normalration! *hurra!*) verputzt und danach Nachtisch – Nassfutter – gefordert (und natürlich auch bekommen). :D  Ich freu mich wie Bolle!!! Bremsen werde ich erst, wenn er wieder sein Moppelkampfgewicht >6 kg hat. Bis dahin darf er fressen, was reingeht. Auch bei meinen anderen beiden Fressmaschinen Tibby und Fidi bremse ich nicht mehr so beherzt – ich weiß jetzt, wozu ne rundliche Katze gut ist (im Krankheitsfall gut was zuzusetzen zu haben ist u.U. lebensrettend). Und so lange sie nicht richtig fett sind, ist alles im grünen Bereich. Zumal sie sich jetzt ja auch den mittleren Alter nähern, ab dem häufiger mit Malaisen zu rechnen ist. Muss nicht, kann aber – und für den Fall ist dann eben jetzt etwas mehr Puffer vorhanden ;)
„Richtig fett“ definiere ich als „dicker als der Nachbarskater“, der eine echte Kuller ist. Wenn der auf seinem Hintern sitzt, sieht er aus wie ein Sofakissen *pruuuuust* So ein dickes Federkissen, wo oben mit der Handkante eine Kerbe reingemacht wurde – die Zipfel sind die Ohren.

Grade habe ich noch im Haus Klarschiff gemacht und finde es jedes Mal aufs Neue frustrierend, wie lange das bisschen Scheiß immer dauert. Siehste nix von, ich hab wirklich nur das Gröbste beräumt und das Abendbrot vorbereitet, aber trotzdem sind – Zack! – anderthalb Stunden flöten. So „Extravaganzen“ wie Boden von Eigelbflecken befreien durch Wischen sind da gar nicht drin. Mpf.
Und dann ist unser dusseliger Saugi auch „krank“ und bleibt nach ein paar Minuten einfach stehen. Gründlich Saubermachen ist sonst oft das Heilmittel, diesmal nicht. Muss ich also nachher gleich den Fehlercode recherchieren, sonst ist Ersatz fällig. Ne Reparatur dauert ewig und ist auch bloß teuer, und der Saugi ist jetzt 6 Jahre alt und bei uns im Hardcore-Einsatz.
Aber passen würde mir weder das Eine (Ersatz) noch das Andere (Reparatur), denn ich hab ne Menge Dinero ungeplant ausgegeben (zwei Mal „in den Katz reingucken“ = Ultraschall und große Blutbilder kosten halt …), dann hab ich mich neulich ausgesperrt und 400 Glocken nem Schlüsseldienst in den Rachen geworfen, und das Finanzamt wird auch in absehbarer Zeit Geld wollen. Meh …
Na, vielleicht hab ich Glück und krieg den Saugi alleine wieder hin.

Derzeit bin ich wegen des invaliden Gatten und der großen Kälte (~minus zehn Grad tagsüber - arschkalt!!) wieder der Hauptkoch, und so stehen Schweißgerät und Sous-Vide-Garer quasi im Dauereinsatz. 
Aber es ist faszinierend, wie schnell und einfach die Kocherei damit sein kann. Letzte Woche hab ich ein paar Hühnerbeine (ausm Supermarkt – kommt selten vor, aber kommt vor) mit bisschen Knobi, Chilli und Zitronenschale und n bisschen Salz eingerieben, einvakuumiert und ein paar Stunden (5?) bei 85 Grad baden geschickt. Ging ratzfatz (also das Vorbereiten) und war superlecker. Als Nebeneffekt hab ich gelernt, wie Aspik geht :) Irgendwas mit ausreichend Kollagen (Beine von Rind und Huhn gehen super) ne gute Weile eingeschweißt im heißen Wasser ziehen lassen und die ausgetretene Flüssigkeit auffangen und kalt stellen. Fand ich super, ich LIEBE Sülzen! Der Erstversuch Marke „Rumfort“ (steht rum, muss fort – nämlich zwei angebrochene Gläser Sauergemüse ausm Kühlschrank, dazu ein bisschen Rote Bete, ein Ei und die Reste vom Hühnerfleisch) war ein voller Erfolg, ich  musste mich sehr zügeln, nicht den ganzen Pott Sülze in einer Sitzung aufzufressen :D
Lustig war Folgendes: Ich hab letzte Woche zum zweiten Mal Ochsenbäckchen gemacht. Auch wieder siehe oben – eeeeeeewig lange sous vide gegart (~24 h), damit das zähe Fleisch zart wird. (So ne Kuh macht wohl am Tag 30.000 Kaubewegungen.) Vom dem ersten Versuch hatte ich der SchwieMu vorgeschwärmt, und sie war neugierig, aber erheblich skeptisch („Das kriegst Du doch nie zart!“). Vom zweiten hab ich ihr was abgefüllt – gestern kam das Feedback: sie hat sich vor Begeisterung überhaupt nicht wieder eingekriegt! Hat mich gleich nach dem Essen soFORT angerufen, um mir zu sagen, wie toll sie das fand. Schwiegertochterorden in Gold am Bande, würde ich sagen :D

Fazit: Der Sous-Vide-Garer und der Vakuumierer waren eine richtig gute Investition. „So viel  Spaß für wenig Geld …“ 

2017-01-12

#715 - zwosechzehn, reloaded

der januar legt grade eine zwo16er neuauflage hin.

vor unserer abreise gen harz war ja der bluekatz so krank geworden, dass ein tierarztbesuch mit großer diagnostik nötig wurde. bisher nur ausschluss und noch keine diagnostik, daher schließen sich weitere termine an - mittlerweile oberer dreistelliger betrag. kommenden mo geht es weiter mit diagnostik und (hoffentlich) schwerem therapeutischem geschütz, auf dass es dem bluekatz endlich besser gehe. immerhin frisst er etwas besser - immer noch viiiiel zu schlecht, aber ich muss ihm nix reinzwingen.
dazu hat er sich in den vergangenen drei tagen zwei mal so versteckt, dass wir das haus jeweils komplett auf den kopf gestellt haben (und ich meine wirklich komplett). ich hatte größte sorge, dass es ihm doch schlechter ginge als es den anschein hatte, und er sich zum sterben irgendwo hin verkrochen hätte. dem war in beiden fällen nicht so - aber meine nerven, ey!!

dann schnitt ich mich gestern richtig böse beim filetieren eines großen fisches. ein klaffender schnitt über den linken daumen mit blendender aussicht auf das mittlere gelenk. uroma würde sagen, "dapp'ches fleesch (ungeschicktes - täppisches - fleisch) muss weg!".
desinifiziert und geklebt tut es nun nicht mehr so arg weh. aber drankommen darf ich trotzdem nicht.
immerhin: die fischfilets und die brühe aus der karkasse waren richtig lecker. und so was von überhaupt nicht vegetarisch *lach* ...

dann sperrte ich mich gestern spätnachmittags aus. klassischer fall von fail - ich wollte holz für den kamin reinholen und hatte meinen schlüssel auch mit hinausgenommen. aber wenn von drinnen der zweitschlüssel im schloss steckt, hilft das nicht weiter. die nachbarn gewährten mir asyl und ich konnte dort auch telefonieren. (note to self: in den kommenden tagen mit nem fresspaket und blumen bedanken gehen.) drei stunden später und knapp 400 euro leichter war ich wieder drinnen, die türen gehen auch wieder alle richtig zu schließen. und der schlüsseldienst-män war ein sehr, sehr netter.
trotzdem unerfreulich.

und kaum war ich im feierabend angekommen, rief mich der gatte an und erzählte, dass er sich bei einem sturz die schulter ausgerenkt hat. der nerv ist offenbar auch gereizt, dadurch taubheit und fehlende kraft in der rechten hand. und der gatte weilt im schönen land der ösitanier. wenigstens sieht es derzeit nicht so aus, als ob ich ihn abholen muss. was ein elender ritt wäre: die zugverbindungen nach dort sind ... nun, äh, ... länglich.
glück im unglück: da die dortigen ärzte für unfälle (und selbstzahler ...) bestens gerüstet sind, war der gatte heute bereits durchs mrt geschoben worden, mit dem urteil "es hätt erheblich schlimmer kommen können". keine knöchernen verletzungen, (so weit ich weiß) keine größeren sehnen- und bänderverletzungen, der große nerv ist nicht verletzt, sondern wahrscheinlich nur geprellt/gequetscht/"angemackt", und eine op hält der dasige doc nicht für erforderlich. aber es wird nun halt weitere monate dauern, bis der gatte wieder sport machen kann - und stattdessen wird er sich mit physiotherapie (immerhin bei unserem phantastischen physiotherapeuten) einen abamüsieren dürfen.

mein aushäusiges training morgen habe ich abgesagt (bzw auf inhäusig umgemodelt) - bei der derzeitigen "glückssträhne" möchte ich nicht mit der giftigen heckschleuder durch den prophezeiten schneesturm reiten müssen. ob ich zum mädelsabend rauskomme, wird sich ebenfalls erst zeigen müssen - das geht nur mit dem dicken panzerkreuzer, i.e., wenn der gatte wieder daheim ist.

in summe: schmöschtedasnischt!  ich hatte ruhe und frieden und erholung bestellt ...!

2017-01-06

#714 - jahresrückblick



zugenommen oder abgenommen?
ab. deutlich.

haare länger oder kürzer?
klassische länge ist überschritten :D

kurzsichtiger oder weitsichtiger? 
keine veränderung.

mehr kohle oder weniger?etwas weniger.

mehr sport oder weniger?
zu wenig "dank" des fies-dreckigen stresses im mai und der folgenden dauererschöpfung. immerhin hab ich gegen ende des jahres die kurve wieder bekommen und erstaunlicherweise doch 2500 km aufm rad geschafft.

mehr ausgegeben oder weniger?
vermutlich etwa gleich viel.

der hirnrissigste plan?
mit planen war 2016 nicht viel los: planung endete in der regel mit ätschebätsche und auffe mappe vom leben.

die gefährlichste unternehmung?
ich? keine. der gatte dagegen .... puh, wo soll ich anfangen? großbrand ganz vorn mit bekämpfen? sich mit versicherungen anlegen (müssen)? alles andere ist dagegen nur pillepalle.

die teuerste anschaffung?
das surface book.

das leckerste essen?
bei thilo, bei werner, das fleisch vom eigenen und selbstgeschlachteten bullen.

mit dem meisten spaß gelesen?
ganz viel sci-fi.

das enttäuschendste buch?
lahmer durchschnitt kriegt hier keinen platz mehr. wozu auch, war entbehrlich. immerhin lese ich scheiß jetzt nicht mehr zu ende, nur um zu wissen, wie es ausgeht. yay!

die beste serie?
good girls revolt.
i lurv it. endlich mal bewegtbilder, in denen frauen denkende, vielschichtige, kämpferische personen mit eigenem kopf und - vor allem! - mit ecken und kanten sind und nicht bloß deko, schnackselobjekt des helden oder kreisch-kween. feminismus nimmt eine menge raum ein, diskussionen, entwicklungen der figuren, und eine mich mitreißende story. ich bin fürstlich angepisst, dass amazon die serie am selben tag abgesetzt hat, als sie in d bei prime erschien.

die beste musik?
element of crime. hat mich durch den november getragen und gerettet, als es kaum mehr auszuhalten war vor stress, kummer und finsternis.

das beste konzert?
udo lindenberg in der arena. das war wirklich gut - aber es war auch das einzige konzert. 

die meiste zeit verbracht mit…?
den gatten seelisch über wasser halten, ihn nach besonders schlimmen tagen wieder aufbauen, mitgripsen. ackern, um selber seelisch die nase über wasser zu behalten
deutlich ferner liefen: sport, die feliden.

die schönste zeit verbracht mit… ?
meinem wunderbaren gatten, allen fünf feliden, den lieblingsmenschen.

vorherrschendes gefühl 2016?
scheiße, das darf doch nicht wahr sein!!

2016 zum ersten mal getan?
den gatten im krankenhaus besucht.
einen alleinurlaub geplant.
ein rind geschlachtet und zerlegt.

2016 nach langer zeit wieder getan?
ganz schlimm um feliden gebangt.
im zoo gewesen.

3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
der großbrand im mai
madames ausbruch
die schweren erkrankungen von simba und blue

die wichtigste sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
mich selbst: this, too, shall pass.

das wichtigste geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

meine ganze kraft dem gatten beim kampf ums wirtschaftliche überleben.

das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat?
die vielen guten gespräche und diskussionen mit dem gatten zur hege und pflege unserer ehe. grade auch über sehr kitzlige themen.
ganz, ganz großes kino.

2016 war mit einem wort…?
unterirdisch.

#713 - wmdedgt 17-01

wie jeden monatsfünften möchte frau brüllen wissen, was ich so den ganzen tag gemacht habe. was die anderen teilnehmer den ganzen tag so machen, lässt sich hier nachlesen. da ich aktuell urlaube, gibt es auch was zu berichten, das nicht sterbenslangweilig ist. also, here goes:

unverhofft kommt oft, und so hatte sich der gatte entschlossen, doch mit mir in den schindelbruch zu reisen. der kleine graue kater war ganz kurz vor silvester sehr krank geworden. da ich ihn so meinem katzensitter nicht überhelfen mochte, urlaubt blue mit uns.
da er aber - katzentypisch - sein eigenes ding macht und sich wenig um menschliche befindlichkeiten schert, weckt er uns morgens kurz vor fünf damit, dass er geräuschvoll knirschend und krachend einige leckerlis speist und danach das katzenklo aufsucht. nach vollbrachter tat scheint er eine reise nach china in erwägung zu ziehen, jedenfalls scharrt er in seinem klo so emsig, als wolle er sich dorthin durchgraben.
ich ermahne den kater zu mehr ruhe, der hüpft - gänzlich unbeeindruckt - wieder zu uns ins bett und wir schlafen bis kurz vor acht weiter.

da der gatte leider wegen seines wehen daumens nach l. zum arzt muss, stehen wir beide auf und gehen schon kurz nach acht gemeinsam zum frühstück. es gibt omelette, matjes, quark mit honig aus der wabe und dazu kaffee für mich und omelette, kaffee und leberwurstbrot für den gatten. der bricht kurz vor neun bei schneetreiben gen l. auf. ich mache noch gemütlich meinen kaffee alle und gehe dann ims zimmer zurück. dort verfrachte ich den kater in seinen transportkorb, damit die damen vom housekeeping ohne fluchtversuche seinerseits ihre arbeit erledigen können, ziehe mich flugs um und stehe pünktlich um zehn an der rezeption des spa-bereichs, um mit 80 minuten personal training meinen tag zu starten.
die supernette trainerin plagt mich eine gute stunde mit einem knackigen kraftprogramm und "fasziniert" hinterher noch 10 minuten die faszien in meinem rücken und den oberschenkeln (auaAUAAUÄÄÄ!!, aber auf eine gute weise).
gegen halb zwölf krabbele gehe ich zurück aufs zimmer.

eigentich hatte ich vor, danach einen spaziergang durch die verschneite landschaft zu machen - das hotel liegt mitten in einem naturschutzgebiet. es ist nicht nur wunderschön hier, sondern noch dazu unglaublich ruhig: keine autogeräusche, keine menschlichen krawallereien, und jetzt im winter nicht mal tiergeräusche. einfach nur stille.

leider war housekeepeing noch nicht da, ich mag den kater aber auch nicht länger eingesperrt lassen. also cancele ich den spazierengeh-plan, "befreie" den kater und beschmuse und bürste ihn danach ausführlich. nebenbei sage ich bescheid, dass housekeeping bitte nur die zu tauschenden handtücher wechseln und neues wasser hinstellen möchte. das passiert dann auch kurz nach eins. in der zeit habe ich auch mich und den boden wieder von katerhaaren befreit - aus der plüschmenge könnte ich vermutlich noch einen weiteren bluekatz stricken (zumal der derzeit ja seiner krankheit wegen ein sehr mageres portiönchen ist ... *seufz*)

anschließend hinterlasse ich dem gatten einen kleinen zettel mit einer info, wo ich bin, und breche zur zweiten runde des heutigen programms auf: seelentraum, anderthalb stunden massage und hautpflege. die behandlung ist unglaublich wohltuend. bei der nacken-schulter-decolleté-massage dämmere ich weg und werde von meinem eigenen (naTÜRlich total zarten und damenhaften) schnarchen wach. hehe :D

währenddessen ist der gatte auch wieder da und schon mal in die sauna gegangen. wir treffen uns im spa-bistro zu einem kaffee und matten danach gemeinsam im wipfelnest, einen der schönen ruheräume, auf den fabelhaft gemütlichen schaukelliegen ab. ich blättere ein bisschen weiter in den rat queens, lege die dann aber zugunsten von binti zur seite. kurz nach fünf bricht der gatte auf, um dem kleinen kater sein abendbrot zu besorgen (das hatte im hotel dann doch nicht so reibungslos geklappt, ich hätte den küchenchef von der arbeit abhalten müssen, und das widerstrebt mir dann doch). ich lese noch ein bisschen und gehe dann auch ins zimmer zurück. der kleine kater empfängt mich motz-miauend und wünscht, bitte sofort und ausführlich beschmust zu werden. dem komme ich sehr, sehr gern und in wunschgemäßer ausführlichkeit nach.

hernach fange ich an, mir die haare zu flechten. ich hatte eine idee gesehen, die ich aufzugreifen gedenke. während ich noch die haarpracht bebastele, kommt der gatte wieder und bringt gulasch und leber für herrn miez mit. beides wird etwas angewärmt und findet seine billigung - blue schmatzt und frisst die leber auch komplett auf. das freut mich sehr, denn derzeit frisst er nur kleinste mengen *seufz* während der gatte noch etwas liest, unternehme ich teil II der abendlichen verschönerungsmaßnahmen (=makeup) und bin höchlich angetan davon, wie wenig zeit ich für ein spektakuläres ergebnis brauche. das maling dauert zu weniger ausgeruhten zeiten mehr als die dreifache zeit und das ergebnis ist nicht halb so beeindruckend wie heute. der gatte ist hingerissen und wirft sich seinerseits in hemd und hose.

kurz nach halb sieben sitzen wir im resto. mein viergangmenu umfasst lachs auf apfel-sellerie-salat als vorspeise, eine zum reinlwgen-und-drumherum-schlürfen-wollen leckere räucherfisch-essenz und als hauptgang zweierlei vom wild (tranchen vom reh- oder hirschrücken und ein phantastisches wildgulasch) mit nachschlagverdächtig guten nussspätzle und rosenkohl. den abschluss bildet ein deutlich unspektakuläreres gewürztiramisu mit mangosorbet.

anschließend retirieren wir in ein kaminzimmer. bei einem glen els, einem hervorragenden whisky aus dem harz, bekämpfe ich zunächst des gatten sportuhr. er möchte diverses anders oder überhaupt eingestellt haben. das ist nicht trivial, wenn man kein englisch kann. dazu ist das system stellenweise ungefähr das gegenteil von selbsterklärend und dazu arg widerspenstig. nachdem ich ihm dann aber das ungelogen fünfte mal erkläre, was pace ist, und ihm ebensooft die optionen für die einstellseiten herumterbete, bin ich dann ein klein bisschen nicht mehr ganz so motiviert. er grient und übernimmt ab diesem punkt selbst und braucht dann auch nur mehr wenige rückfragen.  geht doch!, griene ich nun meinerseits.
wir lesen noch eine weile die jeweiligen internetze leer und gehen dann zum bluekatz aufs zimmer zurück. der tag endet nach der üblichen hygieneroutine in einem kuschelhaufen mit katz obendrauf.

2017-01-03

#712 - gewogen und zu schwer befunden?

am rand meiner filterblase schrieben geschätzte bloggerinnen über körperformen und die grassierende fettlogik-begeisterung und sind davon ganz und gar nicht angetan.

in beiden texten, die ich dazu las, fühlen die schreibenden unbehagen, wut oder unzufriedenheit darüber, dass es in ihrer filterblase derzeit (?) zunehmend (?) um das abnehmen geht.

dazu spekuliere ich jetzt ein bisschen herum: vielleicht spielt in diese welle mit hinein, dass die von den beiden als zu breit empfundene breite begeisterung über die kalorienzählenden abnehmenden daran liegt, dass so viele von uns doch irgendwo mit dem eigenen körper nicht hundertpro glücklich sind. ein schnittmuster, kleidungsstück o. dgl. gefällt vielleicht 10 personen so gut, dass sie einen begeisterten oder auch "nur" positiven kommentar dalassen. mit dem gewichtsverlust können sich aber 20 identifizieren und kommentieren positiv.

(anmerkung: das ist reines rumgemeine, ich gehe da zu einem guten teil von mir selber aus.)

der (ja, leider!) tief verankerte kampf mit dem gewicht dürfte vermutlich etwas sein, bei  dem sich insgesamt einfach mehr mitlesende positiv angesprochen fühlen - und bei dem es auch vielen bekannt sein dürfte, wie zäh dieser weg ist und wie sehr eins sich über schulterklopfen freut. weil positives feedback zum durchhalten motiviert. für die meisten körperform-verändernwollenden ist die veränderung ein elend langer weg, der mit dem erreichen des wunschgewichts eben auch nicht abgeschlossen ist. denn danach beschäftigt eins sich sehr wahrscheinlich weiter mit dem essen, wenn sie-er das gewicht halten möchte.

wir leben eben (leider mag ich nicht sagen) in einer zeit, in der energiedichte nahrung reichlich vorhanden und leicht zu erlangen und schweres, körperlich anstrengendes tun selten geworden ist. da ist es nicht einfach, einen weg zu finden, mit dem ich meinen individuellen körper so füttere, bewege und kleide, dass ich mich dauerhaft damit großartig fühle (innen drin wie auch beim draufschauen).
vermutlich war es früher genauso schwierig, nur eben in die andere richtung - da mussten die leute sich gedanken machen, wie sie satt wurden. auch nicht einfacher ...

in summe: ich kann den grund des unbehagens nachvollziehen: es ist auch für mich unerfreulich, mit der nase auf etwas geditscht zu werden, das mir persönlich weh tut.
andererseits glaube ich aber, dass das individuelle missfallen der beiden schlicht mit dem ebenso individuellen freuen der anderen (hobby!-)bloggenden  kollidiert. die meisten von uns lassen ja in ihr geschriebenes sehr viel persönliches mit einfließen. was vermutlich einer der gründe ist, dass wir alle gern (hobby)blogs lesen.

ende des rumgemeines.